ORA aktuell

Wieder da: Penner am Oranienburger Runge-Gymnasium

Samstag, den 19. Januar 2019
Tags:

Am Oranienburger Runge-Gymnasium gibt es mit dem “Penner 2.1” wieder eine Schülerzeitung. Sie ist in der vergangenen Woche erschienen.
Etwas sechs Jahre lang hat es an der Schule keine Zeitung gegeben. Nun gibt es wieder ein Redaktionsteam, bestehend aus 10 bis 15 Mitgliedern, berichtet der Oranienburger Generalanzeiger. Das Magazin soll alle paar Monate erscheinen.

Hits: 89

KeineWochenShow

#103 – Breaking News: Weihnachtsfeier abgesagt!

Sonntag, den 23. Dezember 2018
Tags: , , ,

Weihnachtsfeier? Wie kann man denn in der aktuellen Situation an eine Weihnachtsfeier denken?! Ihr werdet verstehen, dass an dieser Stellung die Empörung groß ist, und die Weihnachtsfeier natürlich abgesagt wird.

Es ist eine Woche der Skandale und Empörungen:
Skandal! Ein “Spiegel”-Autor hat Artikel oder Teile davon gefälscht.
Skandal! Die Deutsche Umwelthilfe will Tempo 120 auf den Autobahnen!
Skandal! Plastik-Strohhalme werden abgeschafft! Wie, um Gottes Willen, sollen wir bloß weiterleben?

Außerdem geht es um den Klimawandel, um Helikoptereltern, um das sterbende VIVA und um den wiedergekehrten Astro-Alex.
Und damit es doch noch ein bisschen weihnachtlich ist, singen wir! In KeineWochenShow #103 auf YouTube!

Hits: 157

RTelenovela

Hurra! Im Abo teurer!

Mittwoch, den 14. November 2018
Tags: ,

Es ist doch immer wieder schön, wenn einem attraktive Angebote ins Haus flattern.
Ich kaufe immer noch alle zwei Wochen die “TV Spielfilm”. Ja, das ist Oldschool, ich weiß. Aber ich benutzte sie tatsächlich, um nach Sendungen zu suchen, die ich mir meist im Nachhinein in der Mediathek ansehen kann.

1,95 Euro kostet ein Heft.
Aber nun das ganz große Ding. Ein Flyer mit einem Sonderangebot: “6x TV Spielfilm testen für nur 13,50 Euro plus 10 Euro Gutschein gratis sichern!”

Nun rechnete ich natürlich nach – muss ja auch finanziell was bringen, so ein Angebot.
13,50 Euro für sechs Ausgaben bedeuten 2,25 Euro pro Heft. 30 Cent mehr als im Laden.
Da frage ich mich, was man bei der TV Spielfilm unter “nur” versteht. Nur ein bisschen teurer?
Im Grunde besteht das Angebot nur aus dem 10-Euro-Gutschein für Amazon, eine Tankstelle oder einen Einkaufsmarkt nach Wahl. Aber schließe ich dafür ein Abo ab?

Bei meinen angeblichen Vorteilen als Abonnent heißt es dann noch, dass ich eine kostenlose Lieferung bekomme. Das ist merkwürdig: Das Heft ist 30 Cent teurer als im Laden, aber die Belieferung kostenlos? Wollen die uns für dumm verkaufen?
Also wenn die mich schon mit einem Abo locken wollen, dann möchte ich langfristig auch Vorteile davon haben. Schließlich sind Tageszeitungen im Abo ja auch günstiger, als wenn ich sie mir jeden Tag im Laden kaufe. Im Fall der TV Spielfilm nicht – und deshalb kaufe ich mir das Heft dann doch lieber im Laden.

Hits: 117

aRTikel

Überflieger: Forschung an Pflanzenzellen wird zum großen Erfolg

Samstag, den 5. Mai 2018
Tags: , , , , ,

Michael Wudick aus Grüneberg arbeitet an der University of Maryland – jetzt erscheint ein Artikel von ihm in den USA im renommierten “Science”-Magazin

MAZ Oberhavel, 5.5.2018

Grüneberg.
Das kommt nicht alle Tage vor. Nicht mal alle Jahre, wie Michael Wudick sagt. Der 36-jährige Grüneberger hat geschafft, was nicht sehr vielen Wissenschaftlern vergönnt ist: Am Freitag erschien ein Artikel von ihm im US-Wissenschaftsmagazin „Science“.

Michael Wudick arbeitet seit 2014 als Postdoktorand am Institut für Zellbiologie und Molekulargenetik an der University of Maryland in College Park nahe Washington. Er gehört dort zum Team von Professor José Feijó. Gute sechs Jahre lang haben sie erforscht, wie Pflanzenzellen Glutamat Rezeptor-ähnliche Proteine (GLRs) verwenden, um zelluläre Kommunikationsnetze aufzubauen. Schon als er vorher in Lissabon war, forschte er an diesem Projekt.
Das Team vermutet, dass Pflanzenzellen einen spezifischen Mechanismus nutzen, um die Position von GLRs in der Zelle zu kontrollieren. Michael Wudick untersuchte Cornichon-Proteine, die in früheren Studien mit der Aktivität von Glutamatrezeptoren in Tieren in Verbindung gebracht worden sind. Vermutet wird, dass jede Pflanze zudem ein eigenes Immunsystem habe.

Keine leichte Materie. Sechs Jahre also dauerte das. „Ich sage deshalb immer scherzhaft, dass ich dafür eigentlich einen zweiten Doktortitel bekommen müsste, weil das so in etwa der Zeit einer Doktorarbeit entspricht“, erzählt Michael Wudick. „Ich arbeite aber nicht immer nur an dem einem Projekt, weil ich immer mehrere Projekte parallel laufen habe. Und wenn es bei einem stockt oder man warten muss, dass die Pflanzen wachsen, arbeite ich an dem anderem weiter.
Alle seine Projekte seien recht riskant, weil sie Grundlagenforschung darstellen, „und man da schnell oft Resultate bekommt, die man auf den ersten Blick nicht interpretieren kann.“ Man müsse eine ganze Reihe von weiterführenden Experimenten durchführen, um die ursprüngliche Hypothese zu bestätigen oder zu widerlegen.
„Grundlagenforscher, die dazu noch an Pflanzen forschen, haben es zudem oft doppelt schwer, weil sie gegen das ,Was hat die Menschheit denn davon?’-Stigma ankämpfen müssen“, so der Grüneberger, der inzwischen in Washington lebt, weiter. „Dabei wird oft vergessen, dass der Entwicklung von Medikamenten oder resistenteren Pflanzen jahrelange Grundlagenforschung voraus geht.“
Am Freitag ist das „Science“-Magazin mit seinem Beitrag erschienen. das macht ihn sehr stolz. „Obwohl mir das Prestige, das mit so einem Artikel kommt, gar nicht so bewusst ist“, sagt Michael Wudick. „Ich merke das immer nur, wenn Kollegen unglaubwürdig noch mal nachhaken, ob ich in DEM Science Magazin veröffentlicht habe.“

Er hofft, dass ihm die Veröffentlichung bei seinen weiteren Karriereschritten hilft. „Vor ein paar Jahren wäre eine Veröffentlichung in Journalen wie Science, Nature oder Cell quasi eine Jobgarantie gewesen. Heute ist die Konkurrenz viel größer.“
Michael Wudick machte im Jahr 2000 sein Abitur am Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium. Er studierte danach in Potsdam, promovierte in Montpellier in Frankreich und arbeitete als Naturwissenschaftler in Lissabon in Portugal. Dort begann er mit der Forschung, die nun in „Science“ veröffentlicht worden ist. „Mein Chef ist derselbe. Er hat in Maryland eine Professur bekommen und mich mitgenommen“, erzählt der Grüneberger.

Hierzulande ist Michael Wudick auch bekannt für seine Musicals wie „Zwiebelchen“ oder „Lost and Found“, die in Berlin und Rheinsberg mit Kindern aus der Region aufgeführt werden – dazu kehrt er regelmäßig in seine alte Heimat zurück. Das nächste Mal voraussichtlich Ende Mai.

Hits: 2

ORA aktuell

Havelnews aus Oranienburg auf Platz 2

Dienstag, den 13. März 2018
Tags: , ,

Auszeichnung für die “Havelnews”. Bei der Auszeichnung der besten Schülerzeitungen Brandenburgs ging ein 2. Platz im Bereich der Grundschulen nach Oranienburg. Das Team der Havelschule bekommt 300 Euro.
Die Übergabe der Preise und Urkunden fand am Montagvormittag m Potsdamer Landtag statt.

Hits: 2

RT im Kino

Die Verlegerin

Dienstag, den 27. Februar 2018
Tags:

1971. Kay Graham (Meryl Streep), die Verlegerin der Washington Post, steht vor ihrer schwierigsten Entscheidung.
Der New York Times sind die sogenannten Pentagon-Papiere zugespielt worden. Sie beweisen, dass die US-Regierung ihre den Vietnam-Krieg schon viel früher geplant und auch schon verloren gewusst hatte, als öffentlich bekannt war.
Die Veröffentlichung in der “Times” sorgte für eine gerichtliche Verfügung gegen weitere Veröffentlichungen. Die Regierung unter Präsident Nixon will Strafen verhängen, wenn man sich dem widersetzt.
Nun aber liegen auch der “Post” die Papiere vor. Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) plädiert dafür, sich über das Verbot hinwegzusetzen. Es beginnt eine lange Diskussion…

Der Film “Die Verlegerin” ist ein weiteres Puzzle in den Geschichten rund um Richard Nixon und seine Machenschaften. Steven Spielberg hat ein Plädoyer für die Pressefreiheit ins Kino gebracht – in einer Zeit, in der scheinbar immer mehr Menschen glauben, dass Pressefreiheit bedeutet, nur die eigene Meinung lesen zu können und alles andere Lügen seien. In einer Zeit, in der Regierungen mehr und mehr versuchen, Einfluss auf die Medien zu nehmen – oder sie gar zu übernehmen.
Vermutlich wird dieser Film aber sowieso wieder nur die erreichen, die sowieso der Meinung sind, dass diese Pressefreiheit ihre Richtigkeit hat.
Aber völlig unabhängig davon ist dieser Film gut gespielt und zwischenzeitlich einen hohen Spannungslevel. Ganz nebenbei erfährt man aber noch einiges, über die damals noch vorhandene Gleichstellung der Frau. Denn die Verlegerin wird anfangs nicht ernst genommen, sie muss sich durchsetzen, und man hat den Eindruck, sie muss es auch selbst erst lernen, sich durchzusetzen.
Das ist letztlich nicht die ganz große Kinokunst, aber dennoch ein Film mit Anspruch und Botschaft.

Die Verlegerin
USA 2017, Regie: Steven Spielberg
Universal, 115 Minuten, ab 6
7/10

Hits: 13

KeineWochenShow

#60 – Wir haben heute leider keinen Spargel für dich

Montag, den 26. Februar 2018
Tags: , ,

Manchmal ist man einfach übersensibel. Wir haben ja schon öfter mal ganze Sendungen neu aufnehmen müssen, weil der Kameraakku versagt hatte und wir das leider nicht erkennen – aufgrund eines fehlenden Lämpchens. Deshalb genügte ein leises Knacken, und schon laufe ich zur Kamera, um zu checken, ob sie noch läuft.
Aber ein bisschen Bewegung tut ja ganz gut.

In Ausgabe 60 geht es um die “Bild”, die unbedingt ihre “SPD zerfleischt sich”-Story haben wollten und denen völlig wurscht war, ob die Geschichte stimmte. Sie stimmte nicht, die “Bild” wurde von der Satirezeitschrift “Titanic” reingelegt. Findet man bei der “Bild” total doof, und Satire sei das ja auch nicht. Wahrscheinlich genau so wenig wie die “Bild”-Aktion, wie ein Hund als SPD-Mitglied angemeldet worden ist. Das war natürlich was ganz anderes.

Außerdem sprechen wir über den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Für das Lied von Michael Schulte müssen wir uns immerhin nicht schämen, es ist sogar ganz gut.
Ihr erfahrt aber auch, warum es in dieser Ausgabe kein Spargelbier gibt und was da auf einer Oranienburger Messe passiert ist.
All das in #60 von “KeineWochenShow” auf YouTube.

Hits: 2