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Luis Sellano: Portugiesisches Erbe

Dienstag, den 2. November 2021
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Könnte Lissabon die neue Heimat für Henrik Falkner werden? Als er in der Hauptstadt von Portugal landet, hat er eine Mission: Henrik wird erben. Aber er hat keine Ahnung, was es sein könnte.
Schnell wird klar: Sein Erbe ist ein altes, recht heruntergekommenes Haus in der Altstadt. Im Erdgeschoss befindet sich ein Antiquariat, das aber scheinbar keinen Gewinn abwirft. Aber warum hat ihm sein Onkel Martin das Haus vermacht? Und wieso darf er es nicht verkaufen?
Und auch andere Menschen scheinen mitbekommen haben, dass Martins Haus offenbar einen neuen Besitzer hat. Mitten in der der Lissaboner Innenstadt versucht jemand, Henrik über den Haufen zu fahren. Könnte dieser Zwischenfall und der unheimliche Besuch im Laden etwas mit den Verbrechen zu tun haben, denen Martin scheinbar auf der Spur war?

Mit “Portugiesisches Erbe” startet der Autor Luis Sellano – der eigentlich Oliver Kern heißt – eine neue Krimireihe. Im März 2021 erschien bereits Band 7 der Reihe.
Im ersten Teil muss Henrik Falkner sich erst mal in Lissabon zurechtfinden. Fasziniert spaziert er durch die Stadt, aber die Faszination verwandelt sich bald in eine Anspannung und auch in Furcht.
Denn recht schnell muss sich der ehemalige Polizist, der nach dem Tod seiner Frau seinen Job aufgegeben hatte, in Lissabon mit einem handfesten Kriminalfall befassen.
Dabei schafft es der Autor, den Leser sowohl Lissabon zu “zeigen”, Falkner wird in vielen Stadtteilen auftauchen, von der Alfama bis nach Belém, zwischendurch werden Pastéis de Nata genossen, als auch einen spannenden Krimi zu erzählen. Und zwischendurch muss er sich mit seinem neuen, alten Haus und seinen Bewohnern befassen. Das hat Potenzial.

Luis Sellano: Portugiesisches Erbe
Heyne, 363 Seiten
7/10

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KeineWochenShow

#214 – Die allerletzte Instanz

Sonntag, den 7. Februar 2021
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Während in Deutschland die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt, sieht die Lage in Portugal sehr viel kritischer aus. Deshalb gibt es nach einem guten dreiviertel Jahr nach dem ersten Interview ein zweites mit Mathilda, die in Lissabon lebt und studiert. Sie erzählt, wie nah das Virus den Menschen dort geht, wie sie die Situation erlebt, dass die die Lage in den Kliniken echt schlimm ist und warum sie Lissabon kurzzeitig verlassen hat.

Außerdem fragen wir uns, warum eigentlich die Tierparks in Berlin geöffnet sind, in Brandenburg aber nicht. Es gibt um den neuen Impfneid und den gesunkenen Bierkonsum in Zusammenhang mit dem Coronavirus.
Und “Die letzte Instanz” vom WDR bekommt auch ihren Fett weg.
Das und mehr in KeineWochenShow #214 auf Youtube.

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KeineWochenShow

#174 – Laschet von Laschet

Sonntag, den 3. Mai 2020
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Für einige von euch mag das vielleicht der rätselhafteste Name eines Episodentitels von KeineWochenShow zu sein. Aber vielleicht werden zumindest die Berlin-Brandenburger das Rätsel lösen können. Hochdeutsch müsste der Titel “Lasches von Laschet” heißen. Was fast schon ein Zungenbrecher ist. Wer berlinert, sagt nicht “Lasches”, sondern “Laschet”. Nun kann jeder selbst entscheiden: Was ist lustiger? Lasches von Laschet? Laschet von Laschet? Oder nichts von beiden?

Ansonsten werfen wir diesmal wieder einen Blick über den Tellerrand. Mathilda (19) wird uns erzählen, welche Auswirkungen die Coronakrise auf das Leben in Lissabon hat. Wie eingeschränkt ist die Gesellschaft in der Hauptstadt von Portugal? Wir bekommen einen kleinen Einblick in die Lissaboner Alfama.
Auch sprechen wir über die neuen Lockerungen, über Merkels Erklärungen und Laschets nervigen Auftritt bei Anne Will.

Aber auch abseits der Coronakrise gibt es Themen: Wie reden über “The Masked Singer”, über die neuen Entwicklungen rund um den Eurovision Song Contest 2020, über die Flughäfen Tegel und den BER, und ein Bier haben wir natürlich auch. Dazu haben wir noch einen Lindenstraße-Nachschlag.
Das und mehr in KeineWochenShow #174 auf Youtube.

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RTelenovela

2018

Montag, den 31. Dezember 2018
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DIE BESTE PARTY
Mein 40.

DAS BESTE KONZERT/EVENT
Samuel Koch in Berlin
“Der Raub der Sabinerinnen” in Berlin

DER BESTE SONG
Severija: Zu Asche, zu Staub
außerdem:
Kylie Minogue: Dancing
Mumford & Sons: Guiding Light
Sufjan Stevens: Mystery of Love
St. Vincent: Fast Slow Disco
Kerstin Ott: Regenbogenfarben
Fynn Kliemann: Bau mich auseinander
Michael Schulte: You let me walk alone
Alekseev: Forever
Rae Morris: Dancing with Character

DAS BESTE ALBUM

DER BESTE FILM
Halloween
außerdem:
Bohemian Rhapsody
Der Hauptmann

DER SCHLECHTESTE FILM
The first Purge
außerdem:
So was von da
Asphaltgorillas

BESTE TV-SENDUNG
Tatort: Im toten Winkel, Das Erste
außerdem
Babylon Berlin (2), Das Erste
Die Notrufzentrale, VOX
Young Böhmermann – Wie alles begann, zdf neo
Lösch dich! – So organisiert ist der Hass im Netz, Funk
The good Doctor (1/2), VOX

SCHLECHTESTE TV-SENDUNG
Das Traumschiff: Loa Angeles, ZDF
außerdem
Echo 2018, VOX
Promi Undercover: Detlef Soost, RTL
Spiel die Geissens untern Tisch, RTL II
Raus aus den Schulden – Promi Special: Naddel, RTL
Hubert & Matthias – Die Hochzeit, VOX

BESTER RADIOSENDER
Weiterhin radioeins

BESTES BUCH
Jean-Paul Didierlaurent: Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky
außerdem:
Andreas Winkelmann: Housesitter
Klara Holm: Rabenaas

BESTER AUGENBLICK
40er-Reisen nach Lissabon und Schweden

SCHLECHTESTER AUGENBLICK
Zehdenick ist einmalig.

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KeineWochenShow

#71 – Olá de Lisboa!

Sonntag, den 13. Mai 2018
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Der Eurovision Song Contest 2018 ist Geschichte, und zum Abschluss der ESC-Woche gibt es unser Special aus Lissabon.
MetalMewes sitzt diesmal alleine im Studio und hält dort die Stellung, ich berichte diesmal aus der portugiesischen Hauptstadt.

Es gibt Berichte aus dem Eurovision-Village auf dem Praca do Comercio, aus der Alfama und aus der Altice-Arena, wo die Eurovision Song Contest veranstaltet worden ist.
Wir zeigen euch, wie eng es teilweise in der berühmten Altstadt ist, was im Eurovision-Village so los ist und wie die Stimmung in der Altice-Arena war.

Natürlich geht es auch um andere Themen – um einen angekündigten Serientod in der “Lindenstraße”, um Fußball, und ein Bier gibt es natürlich auch wieder!
Das alles in KeineWochenShow #71 auf YouTube!

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RTZapper

Eurovision Song Contest 2018

Sonntag, den 13. Mai 2018
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SA 12.05.2018 | 21.00 Uhr | Das Erste

Huch, was ist denn da passiert? Vierter Platz für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon! Und das, obwohl uns doch keiner leiden kann, und nur deshalb immer unsere hervorragenden Musikbeiträge ignoriert werden.
Entweder hat Europa umgedacht und haben alle anderen Deutschland plötzlich doch wieder ganz dolle lieb – oder es geht dann doch nur schlicht und einfach darum, ob wir gute Musik und eine gute Show abliefern. Und deshalb können wir Michael Schulte auch dafür dankbar sein, dass das depressive Geblubber über das ESC-Voting in diesem Jahr hoffentlich ausfällt.
In diesem Jahr haben die Deutschen viel richtig gemacht. Der Song war gut, und er wurde noch besser durch eine eindringliche Bühnenshow.

Es war ein kurzweiliger und am Ende vor allem spannender Abend. Israel wird Ausrichter des ESC 2019, nachdem Netta mit “Toy” überzeugen konnte. Und das nicht wegen der #metoo-Debatte, sondern weil der Beitrag außergewöhnlich war, Netta auffallend gut und der Refrain durchaus eingängig ist.
Als absolute Überraschung erwies sich jedoch Cesár Sampson aus Österreich, der nach dem Juryvoting auf Platz 1 stand und am Ende auf dem 3. Platz landete. Und auch dies wieder, weil Österreich mit einem guten Song vertreten war – irgendwelche politischen Dinge spielten da einfach mal keine Rolle.

Erneut gab es jedoch einen Störer – er stürmte auf die Bühne, entriss Suri aus Großbritannien ihr Mikro und brüllte etwas über Nazis, während er schon abgeführt worden ist. Auch 2017 gab es einen Zwischenfall. Spannend daran war auch: Auf die Musik hatte der Zwischenfall keinen echten Einfluss – das Playback lief eh weiter, und das beinhaltete auch diverse Tonspuren der Sängerin. Was zeigt, dass zwar weiterhin live gesungen wird, aber zum Beispiel Suri stimmlich stark durch ihr Playback unterstützt wird. Ebenso wie auch Benjamin Ingrosso aus Schweden.

Ein erhabener Moment: Vorjahresgewinner Salvador Sobral trat im Pausenprogramm erneut mit einer wundervollen Ballade auf und sah nach seiner überstandenen Herz-Operation sehr viel besser aus als 2017.

Immer wieder ärgerlich: Die langweiligen und ewig nöligen Kommentare von Peter Urban. Gibt es wirklich niemanden in Deutschland, der das ein wenig lockerer machen kann? Texte vorlesen und öde witze machen kann jemand anderes bestimmt besser.

Aber ansonsten: Nie war der Eurovision Song Contest so gut. Man muss sich nur mal die Show aus den mittleren 90ern ansehen – lahm! Viele Musikstile kamen in den gut zwei Stunden zum Zuge – von der Ballade, über den Popsong, Metal und Oper war alles dabei. Echte Totalausfälle blieben aus – was man natürlich auch langweilig finden kann. Auch die hinterher geschobene Verkündung der Publikumspunkte erweist sich als großer Gewinn, weil die Spannung bis zum Schluss anhält.
Der Abend zeigte aber auch einmal mehr: Dieser Eurovision Song Contest ist genial! Weil an diesem Sonnabend 43 Nationen in Europa und darüber hinaus zusammenkommen, um gemeinsam die Musik zu feiern. Das ist unbedingt zu bewahren – und Deutschland wäre gut beraten, nur darauf zu schauen, ob man gewinnt oder nicht. Der ESC ist auch sehenswert, wenn Deutschland nicht gewinnt.

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RTelenovela

Portugal (21): Ryanair

Sonntag, den 13. Mai 2018
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(20) -> 12.5.2018

Es heißt Abschied nehmen von Lissabon. Fünf Tage sind viel zu kurz – gar nicht mal, um die Stadt zu erkunden. Aber um die Stadt zu genießen. Als wir am Donnerstag über den Rossio, einen der großen Plätze in der Stadt, laufen, da fällt es mir mal wieder auf: Ich möchte mich dort am liebsten treiben lassen. Spazieren ohne Ziel, einfach mal irgendwo hinsetzen und gucken. Dazu gibt es in Lissabon sehr viel Orte, wo man das machen kann, nicht nur in der Alfama.

Wenn man in einer größeren Gruppe in Lissabon unterwegs ist, dann lohnt es sich finanziell, mit dem Taxi zu fahren. Allerdings sind die Preisunterschiede schon auffallend. Ein Großraumtaxi bekommt zum Fahrpreis noch einen Aufschlag. So zahlten wir zu sechst auf der Tour vom Flughafen in die Alfama 18 Euro. Auf der Rücktour nur etwa 12 Euro. Auch die Hintour zur Altice-Arena war teurer als die Rücktour, obwohl da schon der Nachtzuschlag galt.
Auch sollte man sich dran gewöhnen, dass die Taxifahrer zügig unterwegs sind. Steht da ein 30er-Schild, erkennen sie es als Einladung mit 90 durchzuheizen. Also: festhalten!

Mit Ryanair ging es schließlich von Lissabon zurück nach Schönefeld. Ryanair ist vermutlich die Fluggesellschaft mit dem schlechtesten Ruf in Europa, und das nicht ganz zu unrecht.
Der Flug verspätete sich. Was eine Frau veranlasste, ihrem Mann mitzuteilen, dass sie nie wieder mit dieser Linie fliegen würde, denn das sei ja alles unverschämt. Dabei waren da gerade mal 20 Minuten Verspätung angekündigt, und das fand ich dann doch albern.
Daraus wurden dann 55. Na ja.
Bei Ryanair stehen die Sitze so eng, dass der Gang so schmal ist, dass nicht mal der Getränkewagen durch kommt, ohne die am Rand sitzenden ständig zu touchieren. Auch das umherrasende Personal hatte ich ständig an der Jacke, was auf die Dauer unangenehm ist. Platz für eine Ablage an der Lehne des Vordermanns ist auch nicht mehr – wegrationalisiert. Was man dabei hat, muss man auf dem Schoß lagern. Alles sehr unerfreulich – aber nun mal billig.

Relativ sanft hoben wir ab und verließen Lissabon und Portugal. Ich würde mal sagen: Wir kommen wieder.

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