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Gute Nacht Österreich

Samstag, den 14. September 2019
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DO 12.09.2019 | 21.50 Uhr | ORF1

Österreich hat eine neue Late-Night-Show. Peter Klien ist bekannt durch die wöchentliche Show “Willkommen Österreich”. Für Grissemann und Stermann ist (oder war?) er dort oft als rasender Reporter bei meist politischen Events unterwegs und sorgte dort mit seinen bissigen Fragen für Lacher.

Am Donnerstagabend lief im ORF1 erstmals “Gute Nacht Österreich”, und die zeigt Peter Kliem in einer etwas anderen Rolle. Und da muss er sich messen lassen.
Eine Late Night beginnt mit einem Stand-up, dann gibt es vom Schreibtisch aus lustige Einspieler oder andere Aktionen. Kennt man von Harald Schmidt und vielen anderen Moderatoren mit ähnlichen Shows.
Biss muss er haben, so ein Late-Night-Mann. Eine zackige Sprache, ein richtiges Timing, wie die Gags zu setzen sind und natürlich auch eine gute Aussprache und einen Sinn für Aussprache.

Das alles fehlt Peter Klien aber leider. Stattdessen wirkt er seltsam tranig. Er spricht merkwürdig monoton, betont seine Sätze viel zu wenig, spricht allgemein seltsam dröge und langsam. Seine Monologe wirken an vielen Stellen aufgesagt und auswendig gelernt.
Das ist alles andere als bissig und zackig. Bedauerlich ist es deshalb, weil Peter Klien tatsächlich bissige Dinge sagt. Inhaltlich hat das Biss, aber er macht diesen Biss durch seine biedere Art kaputt. An dieser Art muss er arbeiten, sonst heißt es nicht mehr “Gute Nacht Österreich”, sondern “Gute Nacht, Peter!”

-> Die Sendung in der ORF-TVthek (bis 19. September 2019)

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Eurovision Song Contest 2019 – Setteles Zugabe

Montag, den 20. Mai 2019
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SA 18.05.2019 | 1.20 Uhr (So.) | ORF1

Nach dem 24. Platz und den null Punkten vom Publikum beim Eurovision Song Contest 2019 herrscht wieder Unruhe in Deutschland. Auch und gerade bei den Verantwortlichen für den ESC. Schon jetzt heißt es: 2020 müsse wieder einiges anders werden.
Da können wir auch gleich mal über das deutsche Rahmenprogramm der Show reden. Das ist nämlich auch eine Katastrophe.

Nach der großen Show und den Nachrichten gab es im ORF1 in Österreich “Setteles Zugabe”. Die Sendung bestand aus vier Leuten – darunter Christoph Grissemann -, und sie unterhielten sich 20 Minuten lang über die gerade gesehene Show. Über ihre Höhe- und Tiefpunkte, es gab noch mal Ausschnitte und eine Schaltung nach Tel Aviv.
Das war interessant, lustig und der Sache angemessen. Nach der großen Show wurde noch mal durchgeatmet und ein Fazit gezogen. Eine Sendung, die gut funktioniert.
Vor dem Song Contest um 20.15 Uhr zeigte ORF1 eine einführende Sendung mit Beiträgen aus Tel Aviv und einer Vorschau auf die Show.

Und in Deutschland? Im Ersten begann nach der Show die “Grand Prix Party”. Ein Titel von gestern, denn vom Grand Prix sprechen die jungen Zuschauer schon lange nicht mehr. Die Sendung begann mit einem Auftritt von Stefanie Heinzmann.
Was diese Show überhaupt soll, ist unklar. Denn an sich ist es vollkommen überflüssig, dass nach der Show noch eine Show läuft. Zumal man ja eigentlich eher das Bedürfnis hat, über das gerade Gesehene zu reden. Stattdessen kommt Live-Musik. Immerhin spricht Moderatorin Barbara Schöneberger noch mit der deutschen Jury, und Schalten nach Tel Aviv gibt es auch.
Aber dennoch: Die Sendung von der Reeperbahn ist altbacken. Es wäre viel sinnvoller vor dem Eurovision Song Contest ab 20.15 Uhr etwas über das Land zu sagen, über die Teilnehmer (wir reden viel zu viel über uns selbst, also Deutschland) und über die beiden Halbfinalshows. Und danach eine kleine Runde, die einordnet – würde völlig reichen.
Aber in der ARD ist man nicht gewillt, etwas zu ändern. Daran, den ESC in Deutschland zu einem Event zu machen. Daran, einen guten Weg zu finden, Künstler zum Event zu schicken. Daran, die Show vernünftig zu kommentieren. Daran, die Show gut zu flankieren. Neue Leute sollten sich dieser Aufgabe annehmen.

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Eurovision Song Contest 2019

Sonntag, den 19. Mai 2019
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SA 18.05.2019 | 21.00 Uhr | Das Erste

“I’m sorry! Zero Points!”
Vermutlich ist das der Fernsehmoment des Jahres 2019. Weil er so verdammt lustig und gleichzeitig so verdammt traurig war. Es war der Moment, in dem klar war, dass wir, Deutschland und die S!sters, vom Eurovisionsfernsehpublikum keinen einzigen Punkt bekommen haben.

Kennt ihr das eigentlich auch? Dass man nach dieser Show immer irgendwie einen Kater hat? Dass so ein bisschen Ernüchterung herrscht? Weil alles schon wieder vorbei ist. Und weil alles irgendwie doch nicht so ablief, wie erhofft.
Der Eurovision Song Contest 2019 in Israel ist Geschichte. 2020 wird der ESC-Zirkus in die Niederlande ziehen, vermutlich nach Amsterdam. Das geht in Ordnung, denn Duncan Laurence hat mit “Arcade” einen schönen Song geliefert, der allerdings auch nicht wirklich im ewigen Gedächtnis hängen bleiben wird. Ein bisschen enttäuschend daran ist nur, dass tatsächlich genau der Song gewonnen hat, der auch vorher schon bei den Wettbüros ganz oben stand.

Ansonsten aber war der 2019er-Jahrgang in Tel Aviv durchaus hochwertig und mit vielen guten Songs bestückt. Allen voran natürlich Australien. Kate Miller-Heidke und ihre zwei Mitsängerinnen standen für “Zero Gravity” auf fünf Meter hohen Stelzen und schwebten so scheinbar über der Erde. Ein ganz großer Moment, der immerhin mit einem 9. Platz belohnt worden ist.
Spanien und Miki liefern mit “La venda” einen Sommerhit. Italien und Mahmood haben mit “Soldi” erneut gezeigt, dass die Italiener Jahr für Jahr tolle Songs zum Contest beisteuern. Spanien wurde nicht belohnt – 22. Platz. Italien aber landete auf Platz 2.
Glückwunsch an Serhat aus San Marino: Er sang “Say na na na” und traf im Gegensatz zum Halbfinale sogar die Töne. Ebenso Victor Crone aus Estland, der seinen Song “Storm” im Halbfinale noch relativ, nun ja, stürmisch sang.
Frankreich und Bilal Hassani zeigten uns in “Roi”, dass jeder von uns ein König ist. Auch und natürlich die, die andersartig sind. Das wirkte allerdings schon recht gewollt und zeigte deshalb nur bedingt Wirkung beim Publikum und den Jurys . nur Platz 14. Da haben sich die Franzosen sicher mehr erhofft.

Und Deutschland? Platz 24. Vorvorletzter. Von den Jurys gab es 32 Punkte, von den Zuschauern gar nichts. Wobei das ja nur heißt, dass es nirgendwo besser lief als Platz 11. Enttäuschend ist das dennoch, denn der Song hatte Power, die Melodie war eingängig, die Mädels hatten eine gute Präsenz. Platz 15 hätte drin sein müssen. Das Schlimmste daran ist jetzt allerdings die Häme der Social-Media-Volkes.

In diesem Jahr gab es übrigens noch einen inoffziellen Platz 27: Madonna. Glückwunsch! Mit großen Bohei wurde der Megastar angekündigt. Lange war unklar, ob sie wirklich auftritt. Es hieß, ein israelischer Geschäftsmann habe die Millionengage gesponsert. Zum 30. Jubläum von “Like a Prayer” sang sie eben jenen Song. Und ein großes Millionenpublikum sah Madonna scheitern. Abgesehen davon, dass die Version seltsam tranig war – Madonna traf fast keinen Ton. Der Auftritt war ein Desaster. Ihren neuen Song sang sie dann (vermutlich) mit Playback. Der klang dann zwar perfekt, war aber lahm. Eine riesige Enttäuschung, dieser Auftritt – und irgendwie vollkommen überflüssig. Es heißt, Madonna habe die Probezeit weit überschritten – rausgekommen ist eine mehr als laue Show.

2020 also in die Niederlande. Wobei man festhalten muss, dass bei den Jurys Schweden vorne lag, beim Publikum Norwegen. Die Niederlande ist ein Kompromiss, mit dem aber gut leben kann.

PS: Wann geht eigentlich Peter Urban endlich in Rente? Seine väterlichen, abgelesenen Kommentare sind selten lustig und wirken altbacken. Wer sich den Eurovision Song Contest im ORF1 in Österreich ansieht, wird sehen, dass das auch anders geht. Andi Knoll kommentiert das Event bissig und informativ. Warum geht das nicht auch im Ersten in Deutschland?

PPS: Wir können uns mit Luca Hännis 4. Platz trösten. Der Schweizer – der ja in Deutschland Gewinner der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” ist, hat einen guten Job gemacht. Und irgendwie gehört er ja auch zu uns…

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kulturMontag: Jan Böhmermann

Donnerstag, den 9. Mai 2019
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MO 06.05.2019 | 22.30 Uhr | ORF2

„Der ORF distanziert sich von den provokanten und politischen Aussagen Böhmermanns. Aber wie Sie wissen, darf Satire alles und der öffentlich-rechtliche Sender künstlerische Meinung wiedergeben.”
Clarissa Stadler, Moderatorin im “kulturMontag” im ORF2

Da muss etwas ganz Ungeheures passiert sein, dass sich die Moderatorin eines Kulturmagazins von Äußerungen eines Satirikers distanziert.
Vermutlich passiert im ORF genau das: Die Senderleute haben Schiss. Vor den Rechten.
In unserem Nachbarland Österreich sieht man momentan sehr gut, was passiert, wenn Rechtspopulisten an die Macht kommen. Da wird ein Journalist auf’s Schärfste angegriffen, wenn er seine Arbeit macht und Dinge kritisch hinterfragt. Da fordert Harald Vilimsky von der FPÖ – Mitglied im Aufsichtsgremium des ORF -, den Nachrichtenmoderator Armin Wolf abzusetzen, weil er ihm extrem unangenehme Fragen gestellt hat.
Beim ORF scheint blanke Angst zu herrschen. Deshalb macht es nun den Eindruck, dass die Leute dort sogar einen Kniefall machen, wo es nicht mal jemand verlangt hat.

In der Sendung “kulturMontag” auf ORF2 ging es um die Eröffnung der Böhmermann-Ausstellung “Deuscthland#ASNCHLUSS#Östereich” im Künstlerhaus in Graz. Filmen durfte der ORF dort nicht, aber Jan Böhmermann gab dem Kulturmagazin ein Interview.
Böhmermann ist ein Satiker. Aber was er im Interview sagte, war durchaus ernst. Mitunter lustig-munter rübergebracht, im Kern aber sehr ernst. Kanzler Sebastian Kurz sei ein 32-jähriger Versicherungsvertreter. Der österreichische Vizekanzler würde “volksverhetzende Scheiße” auf Facebook posten. Die acht Millionen Österreicher seien debil und der Ruf nach autoritärer Führung sei sehr laut.
Böhmermanns Gesprächspartner fühlte sich sichtbar gut unterhalten. Dazu Böhmermann: “Sie lachen, aber warum eigentlich? Sie sind doch beim ORF beschäftigt, gibt’s da noch was zu lachen?” Hintergrund ist das Wolf-Interview und die Folgen und das geplante neue ORF-Gesetz, das momentan von der Regierungskoalition verhandelt wird. Böhmermann sagte auch, man müsse sich nicht fragen, warum Wolf sich da hinstelle, sondern, warum man sich als Journalist nicht dazustelle. Und als ob er es geahnt hat: „Dürfen Sie das eigentlich senden, wenn ich das sage?”

Der ORF darf. Aber ein bisschen unwohl fühlte man sich in der Kulturredaktion dann doch. Aber dass der ORF ein Interview ausstrahlt, damit sich die Moderatorin danach davon distanzieren muss, das ist mindestens erstaunlich. Denn während des Interviews hat sich der ORF-Frager ja noch köstlich amüsiert – aber vielleicht wird man ihn deshalb ja auch bald feuern.
Wovon wird sich der ORF bald noch distanzieren? Wird der ORF demnächst gar keine Satire mehr ausstrahlen, weil sich irgendjemand beleidigt fühlen könnte? Wird der ORF überhaupt noch Interviews führen, weil Angst herrscht, jemand könnte was Schlimmes sagen?
Schon am Dienstag griffen das Stermann und Grissemann in ihrer ORF1-Late-Night-Show “Willkommen Österreich” auf. Während ihres Stand-Ups mit politischen Gags, lief diese Schrift durchs Bild: “Achtung! Der ORF distanziert sich laufend von den müden Witzen und schalen Gags von Stermann und Grissemann. Aber wie Sie wissen darf Satire alles und der öffentlich-rechtliche Rundfunk künstlerische Meinung wiedergeben.” Na hoffentlich wird “Willkommen Österreich” nicht abgesetzt. Weil sich Rechtspopulisten gestört fühlen könnten.

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Willkommen Österreich – Gäste, Gäste, Gäste

Freitag, den 10. August 2018
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DI 07.08.2018 | 22.00 Uhr | ORF eins

Grissemann und Stermann befinden sich mit ihrer ORF-Late-Night-Show “Willkommen Österreich” in der Sommerpause. Aber immerhin gibt es trotzdem immer am Dienstagabend ein Best of mit Ausschnitten aus den vielen Gesprächen, die in den vergangenen Jahren in der Sendung geführt worden sind.

Diese Woche dachte ich aber kurz, dass der ORF aus Versehen eine falsche Sendung eingespielt einspielt hat – nämlich die der vergangenen Woche.
Bevor die Highlights beginnen, begrüßen Grissemann und Stermann immer die Zuschauer. Aber offenbar werden nicht so viele Aufsager produziert, wie es Best-of-Sendungen gibt.

Denn sowohl vergangene Woche als auch diesen Dienstag lief das exakt selbe Vorgeplänkel. Die beiden Moderatoren kamen ins leere Studio, setzten sich auf die Gästeplätze, machten ein paar Witze, und dann begannen die Highlights.
Erst als andere Gäste zu sehen waren als in der Woche davor, war ich mir sicher, eine andere Sendung zu sehen vor vor sieben Tagen.
Aber vielleicht denkt man beim ORF, dass die Zuschauer ansonsten eher nicht so aufmerksam sind.

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24 Wochen – Der Talk

Mittwoch, den 28. März 2018
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MO 26.03.2018 | 21.50 Uhr | ORF eins

Astrid will einen Schwangerschaftsabbruch – in der 24. Woche. Als es hieß, das Kind wird das Downsyndrom haben, da konnten sie und ihr Mann Markus sich noch darauf einstellen. Dann wurde klar, dass das Kind in ihrem Bauch auch noch einen schweren Herzfehler hat.
Es sind erschütternde Momente, als Astrid den Schwangerschaftsabbruch machen lässt – und es sind quälende und unendlich traurige Minuten.

“24 Wochen” ist eine Co-Produktion der ZDF-Reihe “Das kleine Fernsehspiel”. Im Kino erhielt der Film mit dem wichtigen Thema viele gute Kritiken, aber es war zu befürchten, dass er – wie alle anderen Filme der Reihe – am Montag irgendwann nach Mitternacht zu sehen ist.
Zum Glück kam es anders. Das ZDF strahlte “24 Wochen” zur Primetime aus, und danach hieß, dass 3,51 Millionen Zuschauer ja ziemlich wenig seien. Im Vergleich zu den Krimis, die sonst montagabends laufen, mag das stimmen – aber dennoch sind 3,51 Millionen Zuschauer für so einen Film, der eine Diskussion auslösen kann, sehr viel.

Auch ORF eins in Österreich zeigte den Film zur Primetime, aber nur dort folgte direkt im Anschluss noch eine Diskussion. In “24 Wochen – Der Talk” kam die Regisseurin zu Wort, sie erzähltem unter welchen Umständen sie gedreht hat. Aber auch eine Frau war zu Gast, die genau das erlebt hat – einen Schwangerschaftsabbruch in spätem Stadium. Und eine Frau, die mit einer Behinderung zur Welt kam, die vielleicht heutzutage nicht mehr auf die Welt kommen würde, wenn bei Voruntersuchungen entsprechende Ergebnisse rauskämen. Dazu Experten, die über die rechtliche und ethische Situation in Österreich und Deutschland sprachen.
Eine gute Ergänzung zum Film, und dass das ZDF diese Gesprächsrunde nicht ausgestrahlt hat, ist wirklich schade.

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Die Macht der Bilder – 60 Jahre Fernsehen

Montag, den 26. Oktober 2015
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SO 25.10.2015 | 11.55 Uhr | 3sat

Obwohl Österreich unser nachbar ist und die Leute dort auch Deutsch sprechen (oder so was Ähnliches), wissen wir doch hierzulande recht wenig darüber, was da so passiert. 3sat zeigte am Sonntagmittag eine doku über den 60. Geburtstag des ORF: “Die Macht der Bilder”. Sehr interessant!

In Österreich ist der Einfluss der Politik scheinbar immer größer gewesen als in Deutschland. Die Wahl der Intendanten war dort immer ein Politikum, wie sich in dem Rückblick zeigte. Ein Politikwechsel brachte auch im ORF neuen Streit um die Aufsichtsratsplätze – und Einflussversuche. Es ist noch nicht mal fünf Jahre her, dass die ORF-Nachrichtenleute gegen den Politeinfluss ihn ihrem Sender protestierten.

Der ORF hatte bis Ende der 80er das Monopol, erst als die Privatsender aus Deutschland auch nach Österreich reinstrahlten, ging es mit dem ORF bergab. Aber noch heute hat ORF eins Marktanteile um die 40 Prozent. Wahnsinn.
In den 90ern drohte der Wandel zum öffentlich-rechtlichen Privatsender, als der Ex-RTL2-Chef Gerhard Zeiler zum ORF kam. RTL in Deutschland hatte “Hans Meiser”, also musste der ORF um 16 Uhr ebenfalls einen Daily-Talk bringen (und im Gegensatz zu uns ist das dort heute noch so). Lief bei Sat.1 “Schreinemakers live”, hatte der ORF “Vera”. “Die Millionenshow” im ORF2 wird sogar im selben Studio produziert wie der RTL-Zwilling “Wer wird Millionär?”. Fanden natürlich nicht alle toll. Schließlich konnten alle Vorbilder auch in Österreich gesehen werden.
Mit dem neuen Programmchef kam dann eine neue Wende im Programm, und so ging das munter weiter.

Schön, dass uns 3sat (an dem ja der ORF beteiligt ist) mal an der TV-Geschichte Österreichs teilhaben ließ.

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