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Fan-Randale: Regionalexpress stoppte in Oranienburg

Montag, den 31. März 2014
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Ein Regionalexpress mit Fußballfans sorgte am Sonntagabend in Oranienburg für Wirbel. Der Lokführer des RE5 weigerte sich, die Fahrt fortzusetzen. Wie die Märkische Allgemeine auf der Facebookseite “MAZ Oberhavel” berichtet, befanden sich im Zug Fans des SC Magdeburg. Ihr Verein hatte zuvor in Neustrelitz verloren. Laut grölend sollen die 45 Fans im Zug herumgesprungen sein.

Es sind Beamte der Bundespolizei angefordert worden, um die Passagiere zu begleiten und die Nichtfans zu schützen. Drei Transporthubschrauber der Bundespolizei landeten daraufhin auf einer Wiese nahe der Arbeitsagentur. Mit der personellen Verstärkung setzte der RE5 seine Fahrt stark verspätet fort.

RTelenovela

SEV im Stau

Mittwoch, den 6. Juni 2012
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Da kommt was auf uns zu. Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Rostock wird zur Großbaustelle. Und in Oranienburg werden die Regionalgleise nach Bomben abgesucht. Oranienburg wird ab September für ein gutes halbes Jahr vom Regionalverkehr abgekoppelt
Der RE5: fährt nicht mehr.
Die RB 12: fährt nicht mehr.
Die RB20: führt nicht mehr.
Jedenfalls nicht in Oranienburg.

Dabei geht es Oranienburg noch ganz gut, denn immerhin fährt noch die S-Bahn nach Berlin rein. Auch wenn sie dann wohl sehr viel voller sein wird als sowieso schon.
Mehr S-Bahnen werden jedoch nicht von Oranienburg aus fahren. Die Bahn sagt, dass ein dichterer Takt nicht möglich ist – wegen der eingleisigen Strecken in Oranienburg und Berlin-Frohnau. Dass aber angeblich die S8, die über den Ostring fährt, nicht bis Oranienburg verlängerbar ist, halte ich für ein Gerücht.

Ein großer Spaß könnte für die Reisenden der Schienenersatzverkehr sein. Mehr aus dem Norden kommt, muss in Neustrelitz in den SEV umsteigen. Die Busse sollen bis Berlin-Hauptbahnhof fahren. Das ist wirklich mutig: Der Bus soll über die A111 nach Berlin fahren. Im Bereich Tegel wird er da ganz sicher oft im Stau stehen. Die schönen Fahrpläne kann sich die Bahn da ganz sicher an den Hut stecken.
Die Bahn lässt derzeit prüfen, ob der SEV stattdessen nach Birkenwerder fahren könnte. Dort könnte der RE5 weiter nach Berlin fahren. Jedoch dürfte es schwierig werden, an einem Bahnsteig zwei S-Bahnlinien und drei Regionalbahnlinien unterzubringen.
Der RE5-Ersatzbus hält übrigens nur am Oranienburger Standrand, in der Rewestraße. Wer in die Stadt will, muss in einen weiteren Bus umsteigen.

Am Dienstagabend lud die Bahn zu einer Infoveranstaltung. Um die 60 Leute kamen ins Louise-Henriette-Gymnasium nach Oranienburg. Die Sprecher mussten sich – zu recht – harte Kritik anhören: Niemand habe mit den Kommunen gesprochen. Absprache? Gleich Null. Stattdessen wird ein Konzept vorgestellt, das noch große Lücken aufweist.
Offen ist zum Beispiel, warum es nicht möglich ist, eine Regionalbahnlinie auf einem der Oranienburger S-Bahn-Gleise enden zu lassen – in Birkenwerder geht das schließlich auch.

Die Leute jedenfalls sind sauer. Über die miese Infopolitik der Bahn. Über die teilweise irrwitzigen Konzepte. Über nicht mehr abgestimmte Fahrtzeiten. Über das Unwissen der Bahnsprecher, die in Oranienburg immer wieder auf andere Experten verwiesen, die aber leider nicht den Weg zur Infoveranstaltung fanden.

Ab September werden wir dann wohl mit der sehr vollen S-Bahn nach Berlin zuckeln müssen. Spannend wird es übrigens 2013. Wenn der Regionalverkehr wieder rollt, dann soll die Bombensuche bei der S-Bahn beginnen. Der nächste SEV.

RTelenovela

Frag Google (1): Rügen und die Bonsen

Sonntag, den 3. Juni 2012
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Du hast etwas bei Google gesucht und bist dadurch auf meine Seite gelangt? Das finde ich natürlich gut. Und ich habe die Möglichkeit, in meinem intenen Bereich nachzusehen, welche Sucheingabe mich denn zu mir geführt hat. Manchmal sind die Fragen jedoch ziemlich merkwürdig, seltsam oder auch lustig.
Und daran will ich euch nun in unregelmäßigen Abständen teilhaben lassen. In jeder Folge von “Frag Google” gibt es die zehn interessantesten Google-Fragen. Und als gut gemeinten Service die Antworten gleich dazu.
Heute: Folge 1.

1. “welches Auto fährt Arno von der Morgencrew?”
Gute Frage, aber warum will man so was wissen?

2. “gesellschaftshaus oranienburg mieten”
Das wird schwierig. Denn das “Gesellschaftshaus”, zu DDR-Zeiten eine der beliebtesten Kneipen in Oranienburg, gibt es seit 1991 nicht mehr. Das Gebäude ist später abgerissen worden. Auf dem Gelände an der Bernauer Straße steht heute ein Seniorenheim.

3. “Insel Rügen ehemaliges Bonsenhotel”
Bonsen? Wahrscheinlich eher “Bonzen”. Der Suchende meint vermutlich das “Cliff Hotel” in Sellin. Früher kam der normale DDR-Bürger dort gar nicht rein. Heute ist es ein recht schickes Hotel direkt am Ostseestrand.

4. Daniela Katzenberger nackt im Nachtprogramm dsf”
Wie gruselig. Mal abgesehen davon gibt es das DSF doch gar nicht mehr.

5. Unfall laboe bmw”
Nein, ich war’s nicht. In Laboe war ich allerdings 1997 während meiner Klassenfahrt nach Kiel.

6. “r.tiesler, nazi, ss”
Diese Suche macht mich ein wenig ratlos. Was ich mit Bestimmtheit sagen kann: Nazi bin ich nicht. In der SS war ich nie.

7. “Starnberg dekadent”
Och, auch nicht dekadenter als andere Orte, wo das Wohnen teuer ist. Obwohl… Wenn man sich die Villen am Starnberger See so ansieht. Okay, doch dekadent.

8. “susan stahnke nude”
Igitt.

9. “zack zack Peter Weck”
Hm.

10. “bahn re5 neustrelitz überfüllt”
Tja, das kann vorkommen. Aber nicht mehr lange, denn dann fährt der RE5 ja monatelang nicht mehr. Dann wird wohl der Bus überfüllt sein.

Fortsetzung folgt.

RTelenovela

Bahnbekanntschaften (52): Der Anschlusszug und die scheiß Bahn

Freitag, den 10. Juni 2011
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(51) -> 4.5.2011

Etwa fünf Minuten später. So steht es auf der Anzeigetafel. Die Leute, die am Bahnsteig in Neustrelitz auf den Regionalexpress in Richtung Berlin warten, nehmen das gelassen hin. Na ja, fast alle.
Als der Zug losfährt, setzen sich ein Mann und seine Frau auf die Plätze neben mir. Alle freuen sich: Ein großer Hund ist auch noch dabei. Er riecht ein bisschen. Aber das ist im vollen, stickigen Zug am Sonntagnachmittag auch egal.

Der Zug fährt in Fürstenberg ein. Die Frau sieht auf die Uhr. Und sie stöhnt. Jetzt sind es schon sieben Minuten Verspätung. “So eine Scheiße”, ätzt sie. Die beiden müssen in Oranienburg in die Regionalbahn umsteigen. “Der scheiß Zug wartet doch, dit kenn ick doch.” Der Mann macht nur “Mhm.”
Der nächste Halt: Dannenwalde. Sie: “Scheiße, wieso hält der denn in Dannenwalde? Der hält doch nie in Dannenwalde!” Sie sieht wieder auf die Uhr. “Scheiße! Den Zug in Oranienburg kriegen wir nie!” Und er: “Mhm.”

Dass der Zug in Oranienburg in der Regel immer auf den Regionalexpress wartet – ich beschließe, das für mich zu behalten.
Der Regionalexpress rollt weiter, hält noch in Gransee und rast dann über die Dörfer. Wir haben gerade Grüneberg passiert, als die Frau aufspringt. “Ick stell mich schon mal an die Tür, sonst kommen wir in ja in Oranienburg nie raus.” Und er: “Mhm.” Sie macht es dann aber doch nicht.

Als der Zug in Oranienburg einrollt, sagt die Frau gar nichts mehr. Der Zug nach Berlin-Lichtenberg steht noch da. Und unser Regionalexpress ist gerade mal eine Minute zu spät angekommen. Sie schweigt, sie sie aussteigen. Und er auch.

RTelenovela

Rügen 2011 (3): Eine Nacht im Baum

Montag, den 23. Mai 2011
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(2) -> 22.5.2011

Eines muss man der Post ja lassen: Ein Dorf kann noch so klein sein – einen Briefkasten gibt es eigentlich immer. So auch in Zicker. Neben dem Gutshaus gibt’s noch ein paar wenige Häuser – und einen Briefkasten. Vermutlich ist es etwas Besonders, wenn plötzlich tatsächlich etwas eingeworfen wurde.

Unsere Reise führte uns weiter nach Altefähr. In Altefähr war ich noch nie, ich dachte immer, dass es nur ein kleines Dorf ist, von dem eben auch eine Fähre abfährt – die nach Hiddensee.
Weit gefehlt. Altefähr hat durchaus was zu bieten – und einen schönen Blick auf Stralsund auf der anderen Seite des Strelasundes. Auch die Rügenbrücke ist von Altefähr aus gut zu sehen.

Und auch einen Kletterpark gibt’s dort. Mit einem ganz besonderen Angebot. Ab Juni kann man in den Bäumen übernachten. Dazu legt man sich auf eine Fläche, auf die zwei Leute passen. Drumherum ist eine zeltartige Hülle. Jeder, der da schlafen will, muss sich angurten und einen kurzen Kurs absolvieren.
Mit Luxus hat das alles wenig zu tun. Wenn man nachts aufs Klo muss, muss man per Funk den Parkmitarbeiter rufen, alleine kommt da niemand runter. Großartig bewegen kann man sich dort oben auch nicht.
Alternativ kann man auch auf einer Plattform schlafen – sie liegt etwa sechs Meter über der Erde im Baum. Die Plattform ist fest, man kann sich wenigstens ein bisschen bewegen, und man hat den Blick auf Stralsund.
Für mich ist das nichts. Wer mir das zum Geburtstag schenken will – nein danke! ist auch nicht soo billig.

Letzte Station: Götemitz, einem Ortsteil von Rambin. Dort gibt es ein Lokal mit einigen Übernachtungszimmern. “Die Insel auf der Insel” ist ein echter Geheimtipp. Obwohl ich fast immer auf der B96 an der Einfahrt vorbeifahre, ist mir das noch nie aufgefallen.
Noch einmal lecker essen. Ich habe in so einer kurzen Zeit noch nie so oft so lecker gegessen. Es gibt Lachs, Spargel, Kartoffeln. Toll.
Bei einem Kaffee im Garten des Hauses schweift der Blick über das freie Feld. Allerdings könnte sich das ändern, wenn dort bald die neue B96 gebaut wird.

Abschied von Rügen. In Stralsund der Abschied von der Reisegruppe. Und rein ins sonntagnachmittägliche Bahngetümmel. Auf dem Weg von Stralsund nach Neustrelitz füllt sich der kleine Zug. In Neustrelitz muss ich umsteigen in den RE5 aus Rostock. Der Bahnsteig ist voll, viele Radfahrer wollen mit. Ich finde zum Glück noch einen Platz, aber spätestens in Fürstenberg ist es kritisch, wenn die vielen Radtouristen noch zusteigen wollen. Dann wird es richtig eng…

RTelenovela

Rügen 2009 (1): Nostalgiefahrt

Donnerstag, den 16. April 2009
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Die Insel Rügen hat mich wieder. Gestern bin ich nach Binz aufgebrochen, um an der Ostsee ein paar Tage lang das schöne Frühlingswetter zu genießen.
Normalerweise führt die Strecke nach Rügen über die Autobahnen 11 und 20, doch da ich genug Zeit hatte, wählte ich die Nostalgiestrecke. Früher ging es fast ausschließlich über die B96 (F96) nach Rügen. Diese alte Strecke mal wieder abzufahren, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach, denn auch auf der alten Route wurden diverse Umgehungsstraßen gebaut.
Neustrelitz wird inzwischen großzügig umfahren. Ganz früher ging die Bundesstraße noch komplett durch die Stadt, dann wurde der Verkehr am Ortseingang abgeleitet, inzwischen beginnt die Umgehung weit vor Neustrelitz.
Neubrandenburg hat noch keine Umgehungsstraße, die soll erst ab 2012 gebaut werden. Hier geht es noch immer mehrspurig durch die Stadt.
Hinter Neubrandenburg ist dann die B96 plötzlich zu Ende. Der Fernverkehr wird auf die Autobahn A20 gelenkt, um schneller in den Norden zu gelangen. Die Bundesstraße beginnt erst wieder am Dreieck Stralsund. Ich blieb jedoch auf der alten Strecke, die von der Bundes- zur Landesstraße degradiert wurde. Zwischen Neubrandenburg und Greifswald verlaufen die alte B96 und die A20 kilometerweise parallel.
Rund um Greifswald und Stralsund wurden die Bundesstraßen munter verschoben. Die Strecke am südlichen Gewerbegebiet war ganz früher die B96. Die wurde dann irgendwann umgeleitet. Aus der B96 wurde die verlängerte B109. Aber auch die bekam nun eine Umgehung.
Die Schnellstraße zwischen Greifswald und Stralsund ist inzwischen auch nicht mehr die B96, sondern die verlängerte B105. Ales sehr verwirrend. In Mecklenburg-Vorpommern scheinen sie großen Spaß daran zu haben, die Linienführung der Bundesstraßen alle paar Jahre zu verändern.
Ich ignorierte das alles, fuhr auf der alten B-96-Strecke durch Greifswald, weiter nach Stahlbrode.
Hier verließ mich die Nostalgie. Früher fuhren wir stur durch Stralsund und über den Rügendamm. Nur einmal, vor einigen Jahren, nahm ich auf der Rückfahrt von Rügen den Weg über die Fähre zwischen Glewitz auf Rügen und Stahlbrode. Diesmal also andersrum. Die Wartezeit an der Fähre war kurz, ich war der Einzige, der für 5 Euro mitfahren wollte. Herrlich! Ich ließ mir die Seeluft um die Nase wehen. Der Wellengang auf dem Bodden war recht ordentlich, es schaukelte ziemlich, die Gischt wehte auf die Fläche. Nach wenigen Minuten erreichte das Schiff Glewitz – und damit Rügen.
Weiter ging es über Putbus, das mitunter entsetzlich verfallene Häuser an den Straßen vorzeigen muss, nach Binz.
Ich checkte im Hotel ein und genoss den sonnigen Tag an der See – inklusive der besten Waffel Deutschlands an der Binzer Hauptstraße…

aRTikel

Techno in der Vehlefanzer Idylle

Mittwoch, den 1. April 2009
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Ein Mecklenburger Fleischermeister will in Oberhavel Jugendarbeit betreiben

MAZ Oranienburg, 1.4.2009

Hans-Christian Grubenheimer plant ein Jugendcamp am Vehlefanzer Mühlensee.

RT/Max Zimmermann

OBERHAVEL
Dunkle Wolken ziehen über das Wasser. Nieselregen fällt auf den schlammigen Boden, der den Füßen nur wenig Halt bietet. Das Gelände um den Vehlefanzer Mühlensee sieht zurzeit so aus, als würde es noch tief im Winterschlaf feststecken.
Im Juli und August hat die Idylle jedoch ein Ende. Gleich zwei Großveranstaltungen sind im Sommer in Vehlefanz geplant. Neben dem alljährlich stattfindenden Sommerlager der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde wird es einen zweiten Jugendtreffpunkt geben. Die Rede ist vom einem “Jugendcamp zur Selbstfindung”. Stattfinden soll es vom 31. Juli bis 9. August 2009.
Veranstalter ist Hans-Christian Grubenheimer. Er betreibt im mecklenburgischen Neustrelitz die Kette “Fleischer-Hans” und ist in der Region nördlich von Fürstenberg für seine umfassende Jugendarbeit bekannt. “Eingeladen sind junge Leute im Alter von zwölf bis 20 Jahren”, so Grubenheimer. Im Camp können die Jugendlichen Musik machen und Instrumente erlernen. Im Ortskern von Vehlefanz soll es jeden Abend Konzerte geben.
Die Jugendlichen werden an den verschiedenen Tagen aber auch lernen, wie sie in der Natur zurechtkommen, und wie sie Tiere, die sie am Mühlensee einfangen, weiterverwerten können.
Dass sich das Jugendcamp am ersten Wochenende mit dem unter anderen von Karl-Dietmar Plentz organisierten Sommerlager überschneidet, ist für Grubenheimer kein Problem: “In den ersten drei Tagen beschallen wir den Mühlensee mit einer großen Technoparty”, kündigt er an. Sie beginnt am Freitag, 31. Juli, gegen 20 Uhr und endet am Sonntag danach um 18 Uhr. “Die Kinder des nebenan stattfindenden Kirchenlagers sind dazu natürlich herzlich eingeladen.”“
Die Sommeraktion ist für Hans-Christian Grubenheimer der Beginn seiner Wirtschafts- und Jugendaktivitäten in Oberhavel. Bisher betreibt er die Kette “Fleischer-Hans”“nur im Landkreis Mecklenburg-Strelitz. Im Juli will er in Oberkrämer das erste Geschäft eröffnen. “Aus rechtlichen und organisatorischen Gründen möchte ich meine Investitionspläne aber noch geheim halten”, erklärt Grubenheimer.
Nur eins steht für den 45-Jährigen langfristig fest: Er möchte die Jugendarbeit rund um Oranienburg nachhaltig prägen. Sein erstes Projekt ist dabei jedoch nicht das Sommerlager am Mühlensee. In wenigen Wochen, am 18. April, wird Grubenheimer mit einer Aktion beim Oranienburger Autofrühling die angehenden Abiturienten in Oberhavel unterstützen. “Ich stelle einen meiner Fleischkühltransporter zur Verfügung”, kündigt er an. Er soll auf der Bernauer Straße über eine Distanz von 450 Metern gezogen werden. Der Clou ist aber der Inhalt des Lkw: “Er ist vollgepackt mit Fleischwaren, die beim Abiball des Gewinnerjahrgangs verzehrt werden können”, sagt der “Fleischer-Hans”-Chef. “Es hätte auch ein Trabant sein können, aber die Idee habe ich verworfen, das fand ich zu lumpig.”“
Langfristig will Grubenheimer in Oberhavel mehrere Jugendzentren eröffnen. In Vehlefanz, Teerofen, und Siedlung II, einem Ortsteil von Zehdenick, hat er sich bereits Grundstücke angesehen. Probleme gebe es jedoch vor allem in Teerofen, weil dort für den Bau des Zentrums ein vier Hektar großes Waldstück gefällt werden muss.

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Anmerkung, 2.4.09:
Dies ist ein Aprilscherz!!