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The Tonight Show starring Jimmy Fallon: How much is the Fish?

Freitag, den 27. Mai 2016
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DI 24.05.2016 | 22.55 Uhr | einsfestival

Die Amis brauchen ja immer ein bisschen länger, bis sie großartige Songs entdecken. Und wenn sie sie entdeckt haben, dann erkennen sie nicht mal die Großartigkeit dieser Songs.
US-Late-Night-Talker Jimmy Fallon hat in seiner NBC-Show die Rubrik “Do not play”. Darin stellt er Musik und Platten vor, die man besser nicht kaufen und hören sollte.
In der Show vom Montag (und Dienstagabend dann bei einsfestival) nahm er sich das 18 Jahre alte Musikschmuckstück “How much is the Fish?” von Scooter vor. Das Ding war 1998 in Deutschland ein Hit – und im selben Jahr hatte ich ja auch eine ganz persönliche Verbindung zu diesem Song.

Fallon und sein Team jedenfalls amüsierten sich köstlich über die merkwürdige musikalische Frage “Was kostet der Fisch?” Und Fallon hatte da natürlich die ganz naheliegende Frage: Was kostet er denn nun, der Fisch?
Klar, H.P.Baxxter und seine Band freuen sich über die Promo, inzwischen antwortete Baxxter auch in einer Videobotschaft, und wer weiß: Vielleicht sind Scotter ja bald bei NBC zu Gast – und machen noch mal Karriere bei den Amis. Allerdings: Vielleicht sollte H.P. da doch noch mal einen Blick auf die schlichten englischen Texte werfen…

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Eurovision Song Contest 2016

Sonntag, den 15. Mai 2016
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SA 14.05.2016 | 21.00 Uhr | Das Erste

Deutschland hat sein Ziel beim Eurovision Song Contest 2016 erreicht: Punkte bekommen! Das ist doch schon mal was. Das ist ein guter Anfang nach dem Totalausfall 2015.
Tja, aber dennoch wieder Letzter. Jamie-Lee bekam für ihren “Ghost” gerade mal elf Punkte.
Das Nervigste an diesem letzten Platz ist nun aber das Geheule a la: Keiner hat uns lieb. Alle hassen uns. Das ist eine rein politische Entscheidung.

Dabei lag es dann einfach doch nur an einem ziemlich mittelmäßigen Song (und da reden wir noch nicht mal über das merkwürdige Outfit und die Bühne), den Deutschland da mal wieder ins Rennen schickte. Einem Song, der selbst in Deutschland nicht die Charts dominierte. Der selbst in Deutschland nur mittelmäßig ankam.
Warum also sollte der beim ESC plötzlich der ganz große Erfolg sein? Man könnte sagen: Diese Debatte ist ein bisschen heuchlerisch.
Es ist das Perfide am Votingsystem des Eurovision Song Contests: Landet ein Song in 42 Ländern auf Platz 11, dann ist das eigentlich ein guter Wert. Er wird trotzdem mit 0 Punkten aus dem Wettbewerb gehen, weil ausschließlich die Top 10 Punkte bekommt. Wird also ein Song nicht mal als schlecht, sondern fast überall als mittelmäßig betrachtet – dann ist das das Aus.

Konsequenzen? Aber sicher! Der NDR muss sich endlich mal ein griffiges Konzept für die deutsche Vorentscheidung überlegen. Der Vorentscheid war eine Parade der Mittelmäßigkeit. Es müssen keine großen Stars ran – aber gute Komponisten, die moderne Songs abliefern, die es innerhalb von drei Minuten schaffen, die Leute zu begeistern. Hört man Jamie-Lees Song das erste Mal: Schulterzucken. Begeisterung? Eher höfliches Nicken.
Sobald es nur zehn von 26 Songs gibt, die besser sind als Deutschlands Song – Arschkarte.
Außerdem muss der Song, der für Deutschland ins Rennen geht, in Europa besser promotet werden – Österreich und Schweiz sind da noch die Mindestpflicht. Da muss der NDR klotzen und den deutschen Song bekannt machen.
Denn daran kranken wir auch: Wir haben keinen gemeinsamen Kulturraum mit unseren Nachbarn. Der Sänger, der für Russland antrat, ist im gesamten Ostblock ein Star. Klar, dass die Punkte da sprudeln.

Und wenn wir schon mal dabei sind: Die trutschige Reeperbahn-Show kann man auch mal überdenken – Barbara Schöneberger kann da nichts retten. Peter Urban darf auch gern in Rente gehen – eine Musikshow braucht keinen Kommentator, höchstens in diesem Fall ab und zu einen Simultandolmetscher, um Moderationen oder Einspielfilme zu übersetzen. Oder die ARD soll wenigstens eine Ton-Option anbieten, um den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, Urban abzustellen. Als es am Sonnabend beim Kommentator einen Tonausfall gab, hat man das erst gemerkt, als der sich überflüssigerweise per Telefon zuschaltete und nervte.

Die Ukraine hat den Wettbewerb gewonnen. War nicht mein Favorit, ich sah ihn sehr weit hinten. Dass er aber so gut funktioniert, ist nicht überraschend. Auch hier funktionierte die “Ostfront” – auch weil er in Osteuropa heiß diskutiert worden ist.
Australien lieferte guten Pop ab – und die Frage, wo eigentlich der ESC 2017 im Fall eines Sieges stattgefunden hätte.

Meine Favoriten waren dagegen der sehr schöne Song aus den Niederlanden, gefolgt von der schnellen Nummer aus Georgien und dem coolen Typen aus Schweden.
Na ja, man steckt halt nicht drin.

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Eurovision Song Contest 2016 – 2. Halbfinale

Freitag, den 13. Mai 2016
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DO 12.05.2016 | 21.00 Uhr | phoenix

Immerhin ist Litauen im Finale. Donny Montell hatte mit “I’ve been waiting for this Night” am Donnerstagabend immerhin noch einen schönen Song mit einem tollen Refrain geliefert. Das war der beste Song des Abends – allerdings stach er auch nur wenig aus der Masse heraus.

Das muss man leider so sagen: Das 2. Halbfinale des Eurovision Song Contests 2016, live übertragen von phoenix und einsfestival, war leider ganz schön langweilig. Europa kam mit viel Einheitsquark daher. Gefälliger Pop. Rock, der aber auch nur gefallen wollte. Und selbst Australien hat schnell gelernt und schickte eine Sängerin mit Glitzerkleid und Ballade nach Stockholm.
Alles war nett, manchmal ein bisschen schief, und wenn man die Nettigkeit kaschieren wollte, dann arbeitete man eben mit Videoeffekten, in denen der Sänger irgendwie nackt zu sehen ist – so wie Weißrussland in diesem Jahr. Und damit hat er es noch nicht mal ins Finale geschafft.

Mit nur “nett” wird so eine Show aber leider nicht aufregend. In dieser Hinsicht hatte das Halbfinale 1 sehr viel mehr zu bieten.

aRTikel

Die Hohenbrucher Orgel produziert schiefe Töne

Donnerstag, den 12. Mai 2016
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Das Instrument soll im Juli repariert werden, doch dafür werden noch Spenden benötigt

MAZ Oberhavel, 12.5.2016

Hohenbruch.
Wenn Stefan Freitag in der Hohenbrucher Kirche auf der Orgel spielt, dann schleicht sich in die Musik immer mal wieder ein falscher Ton ein. Und das nicht, weil sich der Organist verspielt, sondern weil die Orgel dringend saniert werden muss. „Um so höher die Töne werden, desto kleiner werden die Pfeifen und machen sich die Schäden schlimmer bemerkbar“, erzählt er.

Im kommenden Jahr wird die Hohenbrucher Orgel 200 Jahre alt. Erbaut wurde sie 1817 vom Instrumentenmacher und Bäckermeister Tobias Thurley aus Treuenbrietzen. Damals stand sie noch im alten Kirchengebäude. Die jetzige Kirche wurde 1870 bis 1872 erbaut, dorthin wanderte dann auch die Orgel an ihren heutigen Platz. In den Jahren 1928 und 1970 ist sie überholt worden. Alle zwei Wochen, wenn in der evangelisch-reformierten Gemeinde ein Gottesdienst stattfindet, wird sie gespielt. Die Kirchenbesucher hören also, dass Bauarbeiten am Instrument dringend notwendig sind.

Stefan Freitag drückt auf die Tasten der Orgel. „Hören Sie? Der Ton macht nicht, was er soll.“ Nur ganz leise ist etwas zu hören. „Und diese Fehler stören natürlich beim Spielen.“ Der Organist aus Brandenburg an der Havel spielt Orgel seit er ein Kind war. Schon mit acht Jahren spielte er bei Gottesdiensten, die sein Vater geleitet hatte. „Den ersten Unterricht hatte ich aber erst, als ich zehn war.“
Da die Hohenbrucher momentan keinen eigenen Organisten haben, kommt der Brandenburger ab und zu in den Kremmener Ortsteil – zumal die Gemeinde mit Brandenburg an der Havel einen gemeinsamen Pfarrsprengel bildet. „Es gibt aber auch mehrere Hohenbrucher, die hier auf der Orgel spielen.“
Stefan Freitag schätzt das Instrument sehr. „Das hier ist eine mechanische Orgel, da muss man noch richtig auf die Tasten draufdrücken, dass was kommt .“ Es gebe Orgeln, da würden einem danach die Finger wehtun. „Hier geht das aber noch.“ Ein spezielles Lieblingslied hat Stefan Freitag nicht. „Es muss zur Aussage des Gottesdienstes passen“, findet er. Das sei die Hauptsache.

Nun aber muss die Orgel auf den Prüfstand. „Die komplette Mechanik muss durchgesehen werden“, sagt Stefan Freitag. Jede Taste – oben 48, unten 27 – habe ihre eigene Mechanik. Das Pfeifenwerk werde komplett ausgebaut, inklusive aller 417 Pfeifen. Sie würden überarbeitet und gereinigt. Eine Firma aus Plau am See (Mecklenburg-Vorpommern) übernimmt dies.
Die Kosten werden momentan auf 4000 bis 5000 Euro geschätzt. „Allerdings sieht man ja viele Fehler erst, wenn alles auseinander gebaut ist“, sagt der Organist. Für die Restaurierung werden in Hohenbruch deshalb Spenden gesammelt. „Etwa 2000 Euro haben wir schon zusammen“, sagt Pfarrer Malte Koopmann. Es wird bei allen Gottesdiensten gesammelt, bei Feiern oder anderen Gelegenheiten.

Voraussichtlich im Juli sollen die Bauarbeiten über die Bühne gehen. „Der Orgelbauer rechnet bloß mit drei bis vier Arbeitstagen“, sagt Stefan Freitag. Das sei quasi zwischen zwei Gottesdiensten zu schaffen. Für den Sonnabend, 3. September, sei dann ein Konzert geplant, um die Reparatur der Orgel zu feiern. Andreas Hetze, der Organist der evangelisch-reformierten Schlosskirchengemeinde in Berlin-Köpenick, ist dann in Hohenbruch zu Gast, um ab 17 Uhr auf der Orgel zu spielen. Wenn das Instrument im kommenden Jahr den 200. Geburtstag feiert, sind auch mehrere Konzerte geplant, sagt Stefan Freitag.
In der Kirche in Hohenbruch könnten Interessierte für die Orgel spenden. Am Eingang sind entsprechende Boxen aufgebaut. Informationen gibt es auch über die Gemeindebüros in Hohenbruch und Brandenburg an der Havel.

Kontakt: Mehr Infos gibt es unter Tel. 033051/2 52 27 oder Tel. 03381/ 20 02 00 (Anrufbeantworter).

RTZapper

Eurovision Song Contest 2016: Songchecker

Donnerstag, den 12. Mai 2016
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MI 11.05.2016 | 18.30 Uhr | einsfestival

Wer ist eigentlich diese Jamie-Lee? Da hat Leslie Clio, angeblich Expertin für den Eurovision Song Contest, mal kurz Nachhilfe gebraucht. Klar, Jamie-Lee tritt dieses Jahr für Deutschland in Stockholm an, belehrte sie die Moderatorin. Hatte Leslie Clio kurz vergessen.
Nun ja. Kann ja mal passieren.

Viermal zeigt einsfestival im Vorfeld des ESC 2016 den “Songchecker”. Aufgezeichnet und gesendet worden sind die vier Folgen aber schon im April im Internet, weshalb man auf das 1. Halbfinale am Dienstag leider nicht eingehen konnte.
Und überhaupt: Eigentlich sind diese “Songchecker”-Sendungen riesengroße Labereien. Das war in der Ausgabe vom Dienstag besonders schlimm. Da war Sängerin Madeline Juno zu Gast, die nahm irgendwann mal erfolglos am deutschen Vorentscheid des ESC teil und ist deshalb nun, ähm, Expertin.
Zu sagen hatte die, ähm, Expertin aber recht wenig. Über diesen Song könne sie nichts sagen, zu jenem Song habe sie irgendwie keine Meinung, und irgendwie hätte sie auch gleich zu Hause bleiben können.

Dann doch lieber die pure Musik. Am Mittwochabend zeigte einsfestival alle 42 Videos der ESC-Teilnehmerländer am Stück. Ganz ohne Expertengelaber. Sehr entspannend!

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Eurovision Song Contest 2016 – 1. Halbfinale

Mittwoch, den 11. Mai 2016
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DI 10.05.2016 | 21.00 Uhr | phoenix

Europa, wir müssen reden. Mal wieder. Leute, irgendwie schafft ihr es immer wieder, meine persönlichen ESC-Favoriten zu ignorieren.
Im 1. Halbfinale des Eurovision Song Contests 2016 in Stockholm traf es diesmal Serhat, der für San Marino antrat. “I don’t know” war eine recht außergewöhnliche 70er-Jahre-Disconummer, die aber irgendwie sehr cool war. Nur stehe ich mit der Meinung wohl relativ alleine da. San Marino ist raus. Wobei der Auftritt des Mittfünzigers irgendwie auch nicht so cool rüberkam, wie im vorher veröffentlichten Video, in dem allerdings wesentlich mehr Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne waren (beim ESC selbst dürgen nur sechs Leute auf der Bühne stehen – könnte man mal abschaffen, die Regel).

Ansonsten bot die Show, die am Dienstagabend bei phoenix und einsfestival zu sehen war, viel Pop, ein bisschen Folklore, ein bisschen Rock, Windmaschinen und eine Spur Langeweile – alles wie immer also. Allerdings nutzen immer mehr Länder, die Bühne für aufwendige visuelle Effekte.

Russland zum Beispiel tritt mit einem mittelmäßigen Song an – donnert dafür aber die ganze Power in die Bühnenshow, die dann allerdings so künstlich und kalt wirkte, dass sie irgendwie gar nicht funktionierte. Ist aber wurscht, weil die Russen eh immer weiter kommen.

Immerhin haben es die Niederländer geschafft – mit einem Song, der ein bisschen wie ein Oldie klingt mit einem Hauch Country und einem tollen Refrain: “Slow down”. Und auch die Österreicher sind weiter, erstaunlicherweise mit einem Song auf Französisch. Aber Zoe ist damit offenbar gut angekommen, und das freut mich für unser Nachbarland.

Dass der ESC auch politisch sein kann, zeigte das Pausenprogramm – mit einem Tanz rund um das Thema Flüchtlinge. Am Ende schminkten sich die grauen Menschen ab, lächelten, gingen ins Publikum, und alle nahmen sich an die Hände und feierten die Freiheit. Ein Gänsehautmoment.

ORA aktuell

Oranienburg kämpft um Auftritt von Mark Forster

Samstag, den 23. April 2016
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Die Berliner Radiosender 104.6 RTL hat eine Aktion gestartet. Es geht um einen Auftritt des Sängers Mark Forster in der Konzertreihe “Stars for free”. Der Auftritt ist für den 8. Mai geplant.
Auch Oranienburg gehört zu den 74 Kandidaten. Gevotet werden kann auf der Internetseite des Radiosenders. Derzeit liegt die Stadt allerdings nur auf Platz 6, weit abgeschlagen hinter Zossen und Falkensee.