KeineWochenShow

#8 – Oranienburg Helau! Endlich Karneval!

Montag, den 27. Februar 2017
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Eines vorweg: Leider ist die Bildqualität der 8. Show ziemlich erbärmlich. Eigentlich dachten wir, dass wir das bei der zweiten Live-Ausgabe hinbekommen, aber leider hat es technisch nicht so funktioniert, wie wir uns das dachten. So ist’s öfter mal ein Bildmatsch.
Das ist um so bedauerlicher, weil die Show eigentlich ganz gut war!

Diesmal feiern wir nämlich Karneval! Wir haben Luftschlangen, eine Clownsnase, wir singen – und wir warten vor allem auf den Karnevalsumzug, der direkt durch unser Studio ins neue Holländische Viertel von Oranienburg laufen soll.
Darüber hinaus gibt es eine echte Neuigkeit, die in der Show erstmals berichtet wird: Im September wird es ein neues Unterhaltungsformat in Kremmen geben. Nicht mehr nur Talk, sondern viel mehr!

Auch sonst haben wir viel zu besprechen. Es geht um den Verkauf von Luftgitarrensaiten, um einen Prozess Veronika Fischer gegen die DDR (oder so), um die fehlende Empathie bei der Leipziger Schülerunion und um einen Poetry Slam.
Außerdem spielen wir das mögliche Aufeinandertreffen von Michel Friedman und Reinhold Beckmann.
Es gibt einen CD-Tipp mit toller Musik aus Finnland und eine nicht lustige DVD sowie ein bisschen Metal.

Könnte spannend sein, und wenn das Bild matschig ist, macht man halt die Augen zu und genießt den Audio-Podcast…
Und zwar hier – auf Youtube.

RTZapper

Boy Machine

Montag, den 27. Februar 2017
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SA 25.02.2017 | 20.15 Uhr | Tele 5

Ach, diese 90er. Das waren noch Zeiten. Als in der “Bravo” der Kampf unter den Boygroups ausbrach. Und natürlich in den Klassenräumen – wenn es darum ging, ob die New Kids on the Block, Take That, die Backstreet Boys oder ‘N Sync die beste Band ist.
Tele 5 erinnerte am Wochenende daran und machte wieder mal die Rolle rückwärts – mit einem 90er-Special. Inklusive dem alten Logo aus dieser Zeit, Nachrichtenberichten von damals und Werbespots aus dieser Zeit.

Höhepunkt des Revivals war die schwedische Comedyserie “Boy Machine” – über eine Gruppe Männer, die mal als Boygroup sehr erfolgreich waren und sich nun wieder zusammenraufen wollen. Aus Geldgründen oder wegen der Nostalgie, alle haben andere Gründe.
Die achtteilige Serie zeigt, ob es den Männern gelingt, wieder durchzustarten.
Dass es ausgerechnet die Schweden sind, die mit einer solchen Serie um die Ecke kommen, verwundert nicht. Immerhin ist Schweden ja eine der erfolgreichsten Eurovision-Song-Contest-Nationen. Mit Musik kennen die sich also aus.
Und mit Comedyserien? Na ja. Hätte lustiger und knalliger sein können.

RTZapper

Schlagerland

Freitag, den 24. Februar 2017
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MI 22.02.2017 | 23.00 Uhr | Das Erste

Umtz, umtz, umtz! Auch der deutsche Schlager kommt nicht mehr ohne Technobeats aus. Dazu muss man sich nur mal in Discofox-Tanzschuppen umhören oder einfach mal sonnabendnachts den “Rhythmus der Nacht” bei WDR4 im Radio hören. Aber ohne ein paar Beats geht es scheinbar auch im Schlager nicht mehr.

Im Ersten lief am späten Mittwochabend die sehr spannende Doku “Schlagerland”. Ein Jahr begleiteten die Filmemacher verschiedene Protagonisten der Schlagerbranche.
Jürgen Drews zum Beispiel. Er war an einem Tag gleich auf drei Events anzutreffen. Dreimal rauf auf die Bühne, die Leute unterhalten, das Programm durchziehen. Zwischendurch unterwegs – mit dem Flieger und mit dem Auto. Nötig habe er das nicht, sagt er. Aber er mache es immer noch gern. Und das nimmt man ihm sogar ab, denn abgehoben scheint er ganz und gar nicht. Und er steht zu dem, was er macht. Auch weil er erzählt, dass er ja schon früher Schlager gehört habe, ohne sich einzugestehen, dass es sich um Schlager handelte.
Oder Roland Kaiser. Seit Jahrzehnten auf der Bühne – und immer noch mit Erfolg. Er genießt das, und er weiß, dass es nicht selbstverständlich ist. Aber er bedauert, dass es kaum noch möglich sei, Songs mit ernsthaften, aber dennoch unterhaltenden Texten unterzubringen. So wie es Udo Jürgens einst gelungen sei.
Andere wiederum scheinen ein wenig verbittert – wie Costa Cordalis, für den “Anita” Fluch und Segen ist – er habe viel bessere Lieder geschrieben, nörgelt er.

Hochspannend ist auch zu sehen, wie ein Schlagerprodukt kreiert wird. Franziska Wiese hatte ihren Job aufgegeben, um zu singen. Was die Plattenfirma interessierte: Sie ist nicht blond wie Helene Fischer, und sie kann geigen. Das mit dem Geigen müsse ein Alleinstellungsmerkmal und was Neues sein. So sollte es auch kommen. Nur in die Schlagershow von Florian Silbereisen schaffte sie es zunächst nicht. Weil, um es flapsig zu sagen, sie zu langweilig war. Ihre Geschichte würde sich im Bühnenauftritt nicht übertragen, so sagte es der Produzent. Letztlich durfte sie dort doch auftreten – aber mit anderer Haarpracht und mit einem Couch für die Show. Ein Produkt muss geformt werden.

“Schlagerland” gab es einen fesselnden Einblick in eine harte Branche. Hart, weil die Musiker viel arbeiten müssen, richtig schuften dafür, dass sie damit auch Geld verdienen. Und um die Fans befriedigen zu können.
Das Star-Dasein ist eben auch kein Zuckerschlecken.

aRTikel

Musik zum Zuhören und Mittanzen

Donnerstag, den 23. Februar 2017
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Die Band “Maxi” aus Schwante heißt wie ihre Sängerin und covert Songs im ganz eigenen Stil – Gern würden sie öfter auf Festen in der Region auftreten

MAZ Oberhavel, 23.2.2017

Schwante.
Wenn Maxi am Lagerfeuer ihre Lieder anstimmt, dann wird es gemütlich. „I see Fire“ oder „Kling Klang“ oder auch Lucilectrics „Mädchen“. Die Bandbreite ist groß. Maxi heißt die Band, die alle zwei Wochen donnerstags bei Maxi im Wohnzimmer in Schwante zur Probe zusammenkommt.

Sängerin Maxi Ulrich (28) stammt aus Hennigsdorf, lebt nun in Schwante. Schlagzeuger Robert Hörster (29) kommt aus Nieder Neuendorf und lebt nun in Berlin-Alt-Reinickendorf. Gitarrist Oliver Dolgener (27) ist Spandauer. Und wie das immer so ist bei Bands – jeder kannte jeden irgendwie durch die Musik. Maxi und Robert spielten gemeinsam in der Musikschule Hennigsdorf. Robert und Oliver kennen sich auch schon zehn Jahre und machten schon zusammen Musik.

Im Sommer 2014 trafen sie sich erstmals in dieser neuen Konstellation. Anlass war ein Konzert im Hennigsdorfer Stadtklubhaus, zu dem diverse ehemalige Musikschüler zusammenkamen. „Wir haben dann lange überlegt, was wir überhaupt machen wollen“, erzählt Maxi. Angefangen hat alles draußen im Garten auf der Picknickdecke: mit Cajon, Gitarre und Gesang. „So ganz unter Freunden eben”, sagt Robert.
Sie spielten in Wohnungen, bei Grillpartys, später auch auf Hochzeiten. Erst seit dem vergangenen Jahre heißt die Band wie die Sängerin: Maxi. „Wir wollten weder einen deutschen noch einen englischen Namen, und da blieb Maxi übrig“, sagt die Sängerin und Robert ergänzt: „Maxi und ihre Jungs – das stand auch noch zur Auswahl.“ Den ersten richtigen Auftritt mit neuem Namen hatten sie bei einer Firmenfeier von Maxis Vater. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Robert.

Momentan präsentiert die Band ausschließlich Coversongs, sowohl Ruhiges als auch Schnelleres. „Wir haben drei Parts“, sagt Robert. „Die Teile, wo man gern zuhört, die, wo die Musik im Hintergrund läuft und die zum Mittanzen.“ Meist fangen die Konzerte ruhig an, „später wird es dann tanzbarer“, erzählt Oliver.
Welche Lieder es ins Repertoire schaffen, entscheiden alle gemeinsam. Die Songs werden nach Maxi-Art so unbearbeitet, dass sie ein Stückweit anders klingen wie das Original. „Wir hangeln uns nicht an den Noten entlang, wir spielen einen individuellen Stil“, sagt Maxi. „und jeder Auftritt ist ein Unikat.“

Gern würden die drei Musiker in Zukunft öfter mal auftreten. Stadt- oder Dorffeste sowie andere Feiern. „Wir freuen uns über jede Auftrittsmöglichkeit“, sagt Maxi.

KeineWochenShow

#7 – Fifty Shades of Wahlkampf

Samstag, den 18. Februar 2017
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Ausgabe 7 unseres Vlogs war wieder eine Besondere: nämlich die erste, die wir live gestreamt haben. Das hat den Vorteil, dass wir reden können, so lange wir wollen und uns nicht auf 10 bis 12 Minuten beschränken müssen – wegen des Speichermediums.
Der Nachteil ist, dass die Bildqualität lange nicht so gut ist wie bei einer Aufzeichnung. Hinzu kommt, dass leider in unserem Studiokeller das W-Lan nicht so doll, so dass die Bildqualität noch schlechter, manchmal echt mies war. Aber an Letzterem arbeiten wir, das klappt kommende Woche wahrscheinlich schon besser.

Mehr als 47 Minuten dauert “KeineWochenShow”, Ausgabe 7. Und es ist einiges los. Wir spielen eine Szene aus “Fifty Shades of Grey” nach. Wir vertonen einen Facebook-Forum-Dialog von Oranienburger Bürgermeisterkandidaten und spielen das mit Puppen nach. Wir singen zu Ehren von Lippi “Erna kommt” und von Chris Doerk “Heißer Sommer”.
Außerdem geht es um Luther und um das Mosaik und die Abrafaxe, wir sprechen über den Youtube-Star, der Suizid begangen hat und darüber, wie die Medien damit umgingen. Es gibt CD- und Buchtipps.
Volles Programm, also.

Ausgabe 7 könnt ihr euch auf Youtube ansehen. Im Begleittext findet ihr auch die Themenübersicht und könnt an die ansprechenden Stellen springen – und passende Links.

KeineWochenShow

#6 – Unsere Bewerbung für den Eurovision Song Contest

Sonntag, den 12. Februar 2017
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Erst die 6. Ausgabe unseres Vlogs, und schon haben wir einen, ähm, Vorspann.
Na ja, oder so was Ähnliches.
Auf jeden Fall war es einer der größten Kritikpunkte (warum auch immer), dass unserer Nicht-Show ein Vorspann fehlt.
Nun ist es allerdings so, wie schon beschrieben, dass wir einen One-Take machen und den auch so hochladen. Wir haben schlicht wenig bis keine Zeit, das Ding danach noch großartig zu schneiden, zu bearbeiten. Vielleicht haben wir ja demnächst mal eine andere Technik und ein entsprechendes Programm – vielleicht kommt da noch was.
So lange machen wir das bei unseren Videos Mitte der 90er, und wir halten einfach am Anfang und am Ende einen Zettel ins Bild. Und statt einer Titelmusik, gibt es einen “Titelsatz”.

Heute bewerben wir uns für den Eurovision Song Contest. Wir singen “Fuchs, du hast die Gans gestohlen”. Natürlich nicht ohne Grund, denn wir sprechen wir den Fall in Limburg, wo ein Glockenspiel auf Kritik stieß. Außerdem analysieren wir den deutschen ESC-Vorentscheid über über mögliche Chancen unseres Songs für Kiew.
Natürlich gibt es auch wieder Tipps – diesmal eine DVD-Box und eine CD.

Folge 6 von KeineWochenShow gibt es wie immer auf Youtube.

RTZapper

Eurovision Song Contest 2017: Unser Song

Samstag, den 11. Februar 2017
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DO 09.02.2017 | 20.15 Uhr | Das Erste

Als 2013 Cascada mit “Glorious” für Deutschland am Eurovision Song Contest teilnahm, warf man dem Song vor, so ähnlich wie Loreens “Euphoria” zu klingen.
2017 in Kiew geht Deutschland mit Isabella Levina Lueen und dem Song “Perfect Life” ins Rennen. Obwohl es sich nicht um den Favoriten im Saal handelte, wählte das Fernsehvolk mal wieder anders. Vielleicht weil das Lied für irgendwie tauglich gehalten worden ist – vielleicht weil es so ähnlich wie “Titanium” von David Guetta und Sia klingt. Die Ähnlichkeiten gerade am Anfang nicht nicht zu überhören.

Am Donnerstagabend startete im Ersten der Eurovision Song Contest 2017. Der gewählte Song ist nett, aber warum Fernsehdeutschland mal wieder unerwartet anders wählte, bleibt offen. Als Zweites stand das Lied “Wildfire” zur Wahl, und das hatte deutlich mehr Hitcharakter. Aber die Deutschen haben ja ein Händchen dafür, öde Songs zu wählen, um sich danach drüber aufzuregen, dass man ihr Lied in Europa eben das findet – öde.
Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja doch einen Knall, und wir gewinnen. Aber ich glaube nicht.

Diesmal hatte übrigens auch schon beim Vorentscheid Europa ein Wörtchen mitzureden. Zumindest sind immer mal wieder Prozentzahlen gezeigt worden, die aussagen sollten, wie denn Europa voten würde. Allerdings: Völlig offen blieb, wer da wo votete, wie diese Ergebnisse zustande kamen. Völlig intransparent. Oder habe ich da was verpasst?

Falls wir also im Mai mit unserem Song wieder absaufen, können sich dennoch die Zuschauer nur den Vorwurf selbst machen. An der Show lag es nicht, das Konzept von “Unser Song” hat an sich ganz gut funktioniert.
Überraschenderweise bestand auch die Jury mit Tim Bendzko, Florian Silbereisen und Lena nicht nur aus Ja-Sagern. Was ihnen nicht gefallen hat, äußerten sie auch. Aber vielleicht fand das Publikum diese Bevormundung ja gerade doof. Dass alle im Saal sich entschieden haben – das konnte sich Fernsehdeutschland nicht gefallen lassen und wählte prompt den anderen Song.

Ach, und noch ein Lied fiel auf: Die Showband Heavytones, bekannt auch “TV total” wählte das Titellied für den Song ausgerechnet die aus der Raab-Show bekannte Melodie. Können die auch noch was anderes spielen? Das Lied wirkte im Zusammenhang mit dem ESC seltsam billig.