RTelenovela

Rügen 2021 (3): Beats gegen die Having-Ruhe

Sonntag, den 15. August 2021
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(2) -> 14.8.2021

Mittlerweile kann ich sagen, dass Moritzdorf nach Binz mein zweitliebster Ort auf Rügen ist. Weil dieser Ort so verzaubert, so unglaublich ruhig ist. Obwohl ich da noch nie übernachtet habe. Jedes Mal nehme ich mir vor, dass mal zu ändern. Diesmal habe ich mir sogar einen Flyer mitgenommen…

Und auch die Moritzburg ist wieder geöffnet. Wenn man die vielen Stufen hochgelaufen ist, wird man mit einem fantastischen Blick auf den Hafen in Baabe und die Having belohnt. Und dann diese Stille. So still, dass man von da oben hört, wenn sich unten auf dem kleinen Fluss Leute unterhalten.
Doch das Restaurant dort oben ist scheinbar nur noch ein Schatten seiner selbst. Da fängt schon damit an, dass laute Musik aus dem Inneren des Lokals schallt. So laut, dass die Stille dieses Ortes vollkommen ruiniert ist. So was von unpassend, geradezu ärgerlich.

Wer dort etwas bestellen will, muss zum Fenster gehen. Dort liegt auch die Karte mit dem spärlichen Angebot. Doch der Kellner gab mir das Signal, ich solle mich doch an einen der Tische setzen. Was ich auch tat.
Und dann wartete ich. Und wartete. Und wartete. Der Kellner (der wohl auch der Koch ist) hatte zu tun. Er musste ein bisschen rumlaufen. Und was rumräumen. Und rauchen.
Mehr als 15 Minuten wartete ich. Zum Glück hatte ich ja nichts vor. Irgendwann beugte er sich aus dem Fenster und fragte mich, ob ich denn was trinken will.
Ich hätte jetzt sagen können: Nein, ich sitze nur so hier. Vielleicht hätte ihn das auch nicht weiter interessiert. Aber ich bestellte eine Cola. Die kam auch schnell, aber ob ich vielleicht auch was essen will – das hat er gar nicht erst gefragt. Und weil ich auf der einen Karte schon gelesen habe, dass das Angebot jetzt auch nicht üppig ist (Bockwurst und so), ging ich auch nicht mehr drauf ein. Die Cola war schal, hatte kaum noch Kohlensäure. Aber immerhin waren Eiswürfel drin.

Und während ich so diese wunderbare Aussicht genoss, ärgerte ich mich, was aus diesem Ort geworden ist. Nun habe ich gelesen, dass eine offizielle Eröffnung des neuen Betreibers noch nicht stattgefunden habe. Da kann man nur hoffen, dass dann auch das Angebot größer ist und der Wirt das alles und seine Kunden auch ernster nimmt.
Ich dampfte jedenfalls schnell wieder ab und setzte mich lieber auf eine Parkbank am Aussichtspunkt der Moritzburg, um die Stille zu genießen.

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KeineWochenShow

#137 – Die Sassnitzer BMX-Bande

Sonntag, den 18. August 2019
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Es wird Zeit für das Urlaubsspecial von KeineWochenShow! Es gibt wieder einiges von und über die Insel Rügen zu erzählen. Moderationsstandort ist Moritzdorf. Von der Moritzburg aus hat man einen schönen Blick auf die Having und den Hafen von Baabe.
Außerdem geht es um Sassnitz. 1989 lief dort in den Stubnitz-Lichtspielen der Film “Die BMX-Bande”, der in der DDR Kult war. Auch einen Abstecher zum Hafen gibt es.
Zudem gibt es einen Ausschnitt des Konzertes der Band Wiesner auf dem Kurplatz in Göhren.

Außerdem sprechen wir über den Klimanotstand, der in Hennigsdorf ausfällt, über einen teuren Ausflug nach Berlin-Spandau, teuren Salat in Binz, und Musik, Bier und Promi-Geburtstage haben wir auch.
Das alles in KeineWochenShow #137 auf Youtube.

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RTelenovela

Rügen 2018 (15): Moritzburg – geschlossen!

Dienstag, den 7. August 2018
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(14) -> 4.8.2018

Ob sich das lohnt, weiß ich nicht. Aber nach wie vor fährt vom Bollwerk in Baabe aus eine kleine Ruderbootfähre über die Having nach Moritzdorf. Wobei es dort nicht nur das Ruderboot gibt, sondern zwischenzeitlich auch ein kleines Mototboot. Vermutlich davon abhängig, wer der Fährmann ist oder wie das Wetter ist. Und bei weit mehr als 30 Grad ist Rudern für den älteren Herrn vermutlich ein bisschen zu anstrengend.
So schippert er uns, mich und ein Paar mit Fahrrädern mit dem Motorboot rüber nach Moritzdorf.

Ich finde nach wir vor, dass Moritzdorf ein verzauberter Ort ist. Eine Straße mit alten Häusern. Kein Verkehrslärm, die pure Stille. Nur vom Hafen in Baabe kommen ein paar unaufdringliche Geräusche rüber, aber auch das nur selten.
Mein Ziel: die Moritzburg. Ich will mal wieder hochkraxeln und dort zur fantastischen Aussicht was essen und trinken.

Ich laufe durch den Ort. Ganz am Ende beginnt der Aufstieg zur Moritzburg. Aber ich komme gar nicht mehr dazu, die Treppen zu besteigen, denn unten steht ein Schild: “Moritzburg geschlossen”. Ohne weiteren Kommentar.
Ich bin enttäuscht und versuche, was auf dem Smartphone rauszufinden. Aber Infos gibt es nicht. Auf der Facebook-Seite ist der letzte Eintrag vom Herbst 2017. Man hat es nicht nötig, über die Schließung – oder die Nichtöffnung – zu informieren.

Ich laufe also zur Fähre zurück. Ich hätte noch im Hotel Moritzdorf essen können, aber auf die pralle Sonne auf der Terrasse habe ich dankend verzichtet.
Auf der Fähre zurück nach Baabe frage ich den Fährmann, was denn mit der Moritzburg los sei. Aber der brubbelt nur, ob ich denn Koch sei. Auf meine Frage, ob es am fehlenden Koch liege, brubbelt er wieder irgendwas. Reizthema?
Ich gehe stattdessen in einem Fischerlokal in Baabe essen – ein Bauernfrühstück.

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Rügen 2016 (6): Fährmann, hol öwer!

Samstag, den 9. April 2016
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(5) -> 7.4.2016

Die Fähre von Baabe nach Moritzdorf gilt als eine der kleinsten in Deutschland. Der Fährmann hat ein Ruderboot, in das 15 Leuten reinpassen.
Also, das heißt, es gibt da noch dieses Ruderboot. Aber neulich hatte der Fährmann plötzliches ein Boot mit Elektromotor. Der Motor ist nicht laut, aber irgendwie stört er dennoch die Stille am Baaber Bollwerk.
Die Fahrt über den nur etwa 50 Meter breiten Baaber Bek dauert nicht lange. Nach nicht mal einer Minute ist man schon am anderen Ufer und kann aus dem Boot klettern.

Die Sache mit der Stille ist in Moritzdorf, dem kleinen Selliner Ortsteil, tatsächlich bedeutend. Denn es ist dort wirklich still, sehr still, erholsam still.
Wer oben auf der Moritzburg beim Essen sitzt, kann hören, wenn sich unten zwei Leute lauter unterhalten. Oder wenn Schwäne auf dem See schwimmen. Jedes Geräusch wirkt lauter als sonst – weil es eben auch stiller als anderswo ist.

Rückfahrt mit der Fähre nach Baabe – diesmal tatsächlich mit dem Ruderboot und einem anderen Fährmann. Schon als Kind in den 80ern fand ich es immer aufregend, mit dieser Fähre zu fahren. Die Ausflüge zum Bollwerk, über das Wasser hoch auf die Moritzburg fand ich immer sehr beeindruckend. Und auch heute noch ist eine Reise in ein kleinen Ort die pure Entschleunigung.

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Rügen 2015 (5): Dessertkrise auf der Moritzburg

Samstag, den 18. April 2015
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(4) -> 17.4.2015

Einer der schönsten – und sicherlich der gemütlichste – Aussichtspunkt auf Rügen ist die Moritzburg in Moritzdorf. Es war nicht das erste Mal, dass ich raufgekraxelt bin, schon zu DDR-Zeiten war das Lokal eine Attraktion. Dazu gehört übrigens auch die kleine Fähre zwischen dem Hafen in Baabe und Moritzdorf. Der Fährmann rudert die Leute per Hand ans andere Ufer.

Früher führte der Aufstieg zur Moritzburg noch recht weitläufig über Feldwege nach oben, inzwischen gibt es eine Treppe. Da kommt man ganz schön außer Puste.
Das ist auch das Phänomen aller neuen Gäste dort oben: Sie müssen erst mal tief durchatmen und wirken ein wenig, nun ja, geschafft.
Aber man wird belohnt: Mit einem fantastischen Blick auf Moritzdorf und den Baaber Hafen. Und: Es herrscht eine wahnsinnige Ruhe. Es ist dort so ruhig, dass man sogar hört, was da ganz unten gesprochen wird. Eine echte Oase.

Die Moritzburg ist ein Lokal, und ich hatte leckeren Fisch. dazu noch Sonne, dazu einen klaren Himmel – was will man mehr?
Okay, dass die 0,4 Liter große Cola mehr als das Doppelte der 0,2-Liter-version kostet, hat mich dann schon ein wenig irritiert.

Drei Tische weiter saß ein älterer Herr, der ganz offensichtlich auch allein dort oben war. Schweigen war jetzt nicht so seine Sache. Lang und breit erklärte er der Kellnerin, dass er aus Berlin komme, und die Berliner ja alle ganz schön anstrengend seien. Was auf der Moritzburg für ein großes Hallo sorgte, denn der Berliner war nicht unter sich. Was sie ihm auch mitteilten.
Die Berliner seien ja überall, was daran liege, dass Berlin ja so verdammt groß sei und die Stadt so anstrengend sei. Der Mann redete sich um Kopf und Kragen.
Als die Kellnerin keine Lust mehr hatte, sprach er die Leute an den Nachbartischen an. Er sei ja alleine hier, und er spreche immer gern Leute an, und es sei ja ganz schön warum heute.
Dann stand er plötzlich auf, zückte den Fotoapparat und stellte sich an den Nachbartisch mit der jungen Familie. Den Jungen, etwa 10 Jahre, fragte er, ob er ihn mal fotografieren dürfe. Er wollte nicht. Der Mann meinte daraufhin, warum sich denn der Junge so habe, schließlich sei er doch hübsch, und er machte das Foto.
Irgendwie seltsam. Und ein bisschen, nun ja, eklig.

An einem weiteren Nachbartisch fand sich inzwischen ein älteres Ehepaar ein. Sie begann die Karte zu lesen und mumelte dann zu ihm: “Du teilst die Suppe mit mir.” Ihr Göttergatte sah sie daraufhin an. “Ach so?”
Am Ende nahm sie nur was zu trinken, und er einen Häppchenteller.

Hinter mir machte es sich eine Großfamilie gemütlich. Alle außer Atem, aber sie kriegten sich bald ein. Kiba war angesagt! Und Eis!
Zur Auswahl stehen ein Eis mit Apfelmus und eins mit Erdbeeren. Man sei noch nicht auf die Eissaison eingestellt, sagte die Kellnerin. Die Familie bestellte für die Kinder zweimal Eis mit Erdbeeren.
Minuten später: Oh, sorry, wir haben nur noch einmal Erdbeeren! Ist das schlimm? War es nicht. Stattdessen bestellte die Familie Vanilleeis, ohne Erdbeeren.
Minuten später: Oh, sorry, das Vanilleeis ist alle. Ist das schlimm? War es nicht. Stattdessen bestellte die Familie Joghurteis. Selbst die Kinder waren erstaunlich gelassen, das hätte auch alles sehr nach hinten losgehen können.

Aber vielleicht liegt es an der herrlichen Idylle, dass auf der Moritzburg alle ein bisschen entspannter sind.
Selbst wer nicht auf die Moritzburg möchte: Ein Spaziergang durch Moritzdorf ist unbedingt zu empfehlen. Abseits vom Trubel, vom Autoverkehr, nahezu ohne Lärm – man fühlt sich unglaublich wohl.

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Die etwas andere Kneipentour – mit doofem Ende

Samstag, den 2. August 2014
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Meine Rückreise vom Thiessower Ostseestrand nach Hause wollte ich für eine kleine Rast nutzen – zum Mittagessen. Problem: Ich hatte nur knapp 11,50 Euro in bar dabei, aber auch eine EC-Karte. Denn ich wollte keinen imbiss, sondern richtig essen. Am besten: Fisch. Scholle oder so.

Abfahrt in Thiessow auf Rügen. Eigentlich wollte ich nach Moritzdorf auf die Moritzburg, aber ich hatte dann spontan doch keine Lust, mich in Baabe mit der Fähre rüberschippern zu lassen und dann auf die Burg zu kraxeln.
Sellin. Direkt am Bahnhof vom “Rasenden Roland” ist eine ganz schöne Gaststätte. Ich fand auch gleich einen Parkplatz, aber gleich am Eingang wies mich ein Schild darauf hin: Keine Annahme von EC-Karten. Ich machte auf dem Absatz kehrt. Doller Service.
In einem Dorf bei Putbus: Ich biege auf den Parkplatz eines Lokals und sehe die rumpelige Betonterrasse. Die Sonne knallt drauf, und ich spüre große Lust, weiterzufahren.
Putbus. Am Ortsende soll irgendwo ein Lokal im Wald liegen. Ist mir dann aber irgendwie unheimlich – und ich biege zurück auf die Landesstraße.

Garz. Direkt im Ort gibt es ein Lokal mit gutbürgerlicher Küche. Ähm, nein, offenbar gab es dort mal so ein Lokal. Es sieht geschlossen aus. Für länger.
Immer noch Garz. Am Rande eines Plattenbaugebietes liegt ein lauschiges Lokal. Ich habe sogar schon eine Scholle auf der Karte entdeckt. Lange lässt sich an der Theke in der Kneipe keiner blicken, dann aber frage ich die Kellnerin: Kann ich hier mit Karte zahlen? Sie verneint und scheint fast verwundert, dass man sie so etwas Irres fragt. Ja, ist schon irre, diese neumodische Technik.
Losentitz. Ein Gartenlokal lädt zum gefühlten 14. Zwischenstopp ein. Der eigentliche Raum ist aber abgeschlossen. Besucher zeigen zum Imbissfenster. Hm, und einen Imbiss wollte ich ja eigentlich nicht…

Stahlbrode. Inzwischen bin ich mit der Rügen-Fähre wieder aufs Festland geschippert.
Direkt am Hafen befindet sich ein kleines Lokal. Ich setze mich an einen der Tische, werde aber erst mal ignoriert. Ich blättere durch die Karte. Zur Scholle gibt es irgendein Gedöns, das ich nicht mag. Und teuer ist sie auch. Ich frage erst gar nicht, ob ich hier mit Karte bezahlen kann. Ich ahne die Antwort.
Immer noch Stahlbrode. Außerdem gibt es dort noch zwei Imbiss mit Fischbrötchen. Inzwischen bin ich ein bisschen bockig. Fischbrötchen. Öhm, nö.
Mesekenhagen. Ich bin unterwegs auf der Parallelstraße der B105. Ganz, ganz früher war das noch die B96, was man sich auf der Kopfsteinpflasterstrecke kaum noch vorstellen kann. In Mesekenhagen jedenfalls gibt es einen Gasthof, aber schon der Parkplatz sah nicht so aus, dass… also… ich fuhr weiter.
Greifswald. Der Hafen, da muss es doch was Nettes geben. Und tatsächlich: ein nettes Lokal am und auf einem Schiff. Dort gab es auch fangfrischen Fisch. Also war auch hier meine erste Frage… und die Antwort: Nein. Natürlich nicht. Kartenzahlung nicht möglich. Dieses nette System der EC-Karten scheint im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern irgendwie noch nicht angekommen zu sein.
Ein Bankautomat ist mir in der Stadt allerdings auch nicht begegnet.

Kommen wir nun zum doofen Ende. Immer noch Greifswald. Burger King.

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Rügen 2009 (4): Dauerwerbung in der Bäderbahn

Sonntag, den 19. April 2009
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(3) -> 17.4.2009

Herrlich! Ein sonniger Mittag auf dem Binzer Kurplatz. Ich sitze auf der Bank direkt an der kleinen Mauer, die Beine oben, und blicke auf die tosende Ostsee. So mag ich das! Das nenne ich mal Urlaub. Und wenn ich erst mal das Kurhaus gekauft habe, kann ich das auch öfter machen.
Beim Auschecken fragte die Frau an der Hotel-Rezeption, ob es uns gefallen hat. Nun ja. Das Doppelzimmer war ganz schön, mein Einzelzimmer für den Preis eher mittel. Beim Frühstück kostet ein Glas saft vier Euro extra. Geht gar nicht, um es mal so auszudrücken.
Wir nutzten den letzten Tag für eine Minirundreise über den Südosten der Insel. Oder besser: Ich führte Sabrina an die Orte auf Rügen, die mir besonders am Herzen liegen.
Nicht zu vergessen: die Orte, die in der “Schwuttke”-Serie eine Rolle spielen. Das kleine Häuschen an der Binzer Schillerstraße zum Beispiel. Oder die Plattform auf dem Turm des Jagdschlosses Granitz. Und natürlich der ehemalige Zeltplatz in Baabe. Alles bald zu sehen in einer kleinen Videodoku, die wir gedreht haben.
Mit der Bäderbahn fuhren wir vom Binzer Zentrum zum Jagdschloss. Doch bevor wir den Ort verließen, durften sich alle Werbepartner präsentieren. Die Bahn fuhr an allen relevanten Hotels des Ortes vorbei. Per Lautsprecher wurden die Vorzüge angepriesen.
Die fast 200 nach unten durchsichtigen Stufen des Jagdschlosses musste ich alleine hochsteigen, meine reizende Begleitung verzíchtete dankend – Höhenangst. Nun ja, sie verpasste eine hervorragende Sicht auf die Insel.
Überhaupt – das Wetter. Tagelang blauer Himmel, Sonne. Nur der Wind war ein wenig überpräsent.
Weiter ging es nach Baabe – nebst Standpromenaden-Wanderung und Ex-Zeltplatzschau genossen wir ein leckeres Fischbrötchen. In Baabe gibt es eines der leckersten Bismarckhering-Brötchen Deutschlands (das erwähnte ich sicherlich schon mal).
Dann rüber nach Göhren, Sanddornlikör kaufen. Am Baaber Bollwerk mussten wir leider feststellen, dass die kleine Fähre, der Kahn, schon eingemottet ist. Um 17 Uhr ist Feierabend. Somit fiel unser Abendessen in Moritzdorf auf der Moritzburg flach. Machen wir das nächste Mal. Stattdessen genossen wir leckeren Fisch in einer Selliner Gaststätte. Das war dann doch der perfekte Abschied.
Dann ging alles ganz schnell. Bei Stralsund düsten wir über die Rügenbrücke und sagten leise “Tschüß”.
Ich vermisse Rügen jetzt schon.

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