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Semperopernball 2020

Samstag, den 8. Februar 2020
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FR 07.02.2020 | 20.15 Uhr | mdr-Fernsehen

So viel Hass. So viel Verrohung.
Roland Kaiser findet in Dresden klare Worte. Er verurteilt, was da mit Mareile Höppner geschehen ist. Denn es hat Gründe, dass er am Freitagabend ganz allein auf der Bühne beim Semperopernball 2020 steht.

Der Dresdener Semperopernball ist noch keine sehr lange Tradition. Er findet zum 15. Mal statt, ist aber in Dresden schon zur Institution geworden.
Zum Ball gehört auch die Verleihung des St.-Georgs-Ordens, der an verschiedene Persönlichkeiten vergeben wird. Warum auch immer. In diesem Jahr vergibt Semperopernballchef Hans-Joachim Frey den Preis an Abd el Fatah al-Sisi. Der ist der Präsident Ägyptens, und man flog sogar nach Kairo, um ihm diesen Preis zu bringen.
Aber wofür gab es diesen Preis eigentlich? Er hatte sich mit Hilfe des Militär an die Spitze des Staates geputscht und mit dafür gesorgt, dass der autoritär regierende Husni Mubarak abgesägt wurde.
Dafür den Preis? Wo doch Abd el Fatah al-Sisi gar nicht besser ist. Ihm werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Laut Amnesty International gibt es Zehntausende Inhaftierte in Ägypten. Man spricht von Folter und Misshandlungen.
Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, diesem Mann einen Preis zu überreichen? Aus Geldgier, weil man gern einen Opernball in Kairo veranstaltet hätte?

Es herrschte, nun ja, Verwunderung.
Auch bei Judith Rakers. Die “Tagesschau”-Sprecherin sollte neben Roland Kaiser den Semperopernball 2020 moderieren. Ganz öffentlich ging sie mit ihrer Verunsicherung um. Immerhin hat sie als Gesicht der “Tagesschau” eine besondere Verantwortung, will neutral sein. Aber kann man da eine Gala moderieren, wo Bilder der Preisverleihung in Kairo gezeigt werden sollen? Und dabei noch lächeln und nichts dazu sagen?
Judith Rakers fand, das geht nicht. Sie bat um Auflösung des Vertrages.

Dann kam Mareile Höppner. Sie bot an, für Judith Rakers einzuspringen. Sie mache das gerne, sagte sie. Bis ein gewaltiger Shitstorm sie überrollte. Hassbotschaften, die sogar ihr Kind erreichten. Erschüttert zog auch sie ihre Teilnehme zurück.

Und auch beim übertragenden mdr zeigte man sich irritiert. Wer stattdessen mit Roland Kaiser moderieren sollte, wurde geheim gehalten, und am Freitag war dann klar: Er macht’s alleine.
Unterdessen gab Semperopernballchef Hans-Joachim Frey bekannt, dass Abd el Fatah al-Sisi der Preis wieder aberkannt worden ist, was das Ganze ja noch peinlicher macht. Frey hat dann bitte nach Kairo zu fahren und den Preis auch wieder abholen. Mit dem Satz “Sorry, du. Passte doch nicht, denn du bist böse. Wusste ich vorher nicht. Hab mich nicht informiert. Also, sorry, noch mal. Kann ich den Preis wieder mitnehmen? Bitte, bitte!”

Dass der mdr dennoch an der Übertragung festhält, ist aber nicht falsch. Nicht der mdr hat den Preis vergeben. Vielmehr sollte der Sempernopernballchef über einen Rücktritt nachdenken.
Ich brauche den Sempernopernball nicht. Aber den Dresdnern ist er offenbar wichtig. Deshalb sollte es nun darum gehen, den Ball selbst nicht zu gefährden. Es heißt, es werde nun kein Preis mehr vergeben, und das ist gut so.

Glücklicherweise hat der mdr das ganze Thema nicht verschwiegen. Im Countdown – der eigentliche Ball begann erst um 21 Uhr – ging man ausführlich darauf ein, um zu erklären, was da eigentlich passiert ist.
Und auch Roland Kaiser nahm Stellung. Verurteilte die Preisvergabe, aber auch den Shitstorm gegenüber Mareile Höppner. Es sei erschreckend, wie die Menschen miteinander umgehen, wie sie Dreck auf andere werfen. Ernste Worte, bevor in der Semperoper zum festlichen teil übergegangen worden ist.

-> Zusammenfassung der Ereignisse (mdr)
-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 8. März 2020)

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mittagsmagazin: Überraschung aus Erfurt

Donnerstag, den 6. Februar 2020
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MI 05.02.2020 | 13.00 Uhr | ZDF

Wie flexibel reagiert das ZDF eigentlich auf überraschende Ereignisse? Die Antwort: scheinbar nicht besonders.
Immerhin hatte das ZDF einen Reporter nach Erfurt geschickt. Man ging davon aus, dass er im “mittagsmagazin” des ZDF – auch gezeigt im Ersten und auf tagesschau24 – darüber berichten wird, dass Bodo Ramelow (Linke) wieder zum Ministerpräsidenten gewählt worden ist.
Doch es kam bekanntlich anders – und beim ZDF war man, nun ja, überrascht.

Bevor der dritte Wahlgang begann schaltete man im “mittagsmagazin” mal schnell nach Erfurt. Reporter Mathias Kubiza berichtete, dass bald der dritte Wahlgang beginne und was sonst noch so los ist im Thüringer Landtag.
Den Wahlgang selbst zeigte man aber nicht. Wäre ja machbar gewesen in einer Live-Nachrichtensendung. Aber offenbar hatte man keine Live-Bilder im ZDF.
Aber endete die Erfurt-Schalte, und während politische Geschichte geschrieben worden ist, berichtete das ZDF in seiner Nachrichtensendung über Tankwagenfahrer in Mexico. Sicherlich ein wichtiges Thema – zu dem Zeitpunkt aber nicht. Dann ging es um die Siemens-Hauptversammlung. Und um irgendwas Touristisches in Tunesien. Als in Erfurt schon gewählt worden war, lief im ZDF ein Beitrag über eine Modebloggerin. Sie war dann auch im Studio. Aber bevor man mit ihr sprechen wollte, schaltete man dann endlich wieder nach Erfurt, wo Mathias Kubiza vor irgendeiner Wand stand und erzählte, was passiert war.
Das ZDF hatte da immer noch keine Bilder aus dem Plenarsaal. Das ZDF-Update wirkte wie ein Korrespondetenbericht zu einer Breaking News, die weit entfernt stattgefunden hatte.

Wieso hat das ZDF beim “mittagsmagazin”, das ja auch von der ARD mitübernommen wird, keinen Zugriff auf das Sendematerial des mdr? Selbst phoenix übertrug live das Sendesignal des mdr in seinem Programm. Dann hätte man das Ereignis immerhin schon mal zeigen können, anstatt dass ein Reporter lang und breit erzählt, was für erstaunliche Dinge da passiert waren.
Als alles gesagt war, wandte man sich beim ZDF wieder der Modebloggerin zu. Später folgte ein Beitrag über einen jungen Missionar. Zu Einordnungen sah man sich im ZDF spontan nicht in der Lage. Man hatte schlicht mit dem Knall nicht gerechnet.

Dass ganz allgemein und abseits der Erfurter Breaking News im “mittagsmagazin” erstaunlich viele boulevardeske Beiträge und seltsam wahllose Themen durchgesprochen werden, ist ein Thema für sich.

-> Die Sendung in der ZDF-Mediathek (bis 5. Februar 2021)

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mdr extra: Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten

Donnerstag, den 6. Februar 2020
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MI 05.02.2020 | 12.35 Uhr | mdr-Fernsehen

Da waren sie aber alle überrascht. Die Moderatoren und Kommentatoren im “mdr extra”, aber auch der Mann, über den am Mittwochmittag alle sprachen: Nicht Bodo Ramelow von den Linken ist zum Ministerpräsidenten von Thüringen (wieder-)gewählt worden. Stattdessen hatte Thomas Kemmerich von der FDP plötzlich eine Mehrheit.
Showdown in Erfurt.

Eigentlich war man davon ausgegangen, dass in Erfurt im Landtag die rot-rot-grüne Minderheitsregierung an den Start geht. Wie das dann gehen sollte, war noch unklar. Es wurde jedoch ein Fehlstart, und die Art und Weise ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Um es mal relativ neutral auszudrücken.
Im ersten und zweiten Wahlgang erhielten weder Ramelow noch der AfD-Kandidat eine absolute Mehrheit.Im dritten Wahlgang stellte die FDP – mit 5,0 Prozent gerade so in den Landtag gewählt – plötzlich auch einen Kandidaten. Im mdr heißt es vor dem Wahlgang, dass die FDP das unter der Maßgabe gemacht habe, dass die AfD an ihrem Kandidaten festhalten würde.
Aber Pustekuchen! Die AfD hat alle anderen gehörig verarscht. Der AfD-Mann bekam plötzlich null Stimmen.

Als Thomas Kemmerich seine Stimmanzahl erfährt, sieht man es in der Aufnahme der mdr-Kamera sehr genau. Er stößt ein kurzes “Pff” aus, und hinter ihm herrscht Entsetzen. Freude sieht anders aus. Kemmerich hat sich zur Wahl gestellt, dass er aber auch gewählt werden würde, war so offenbar nicht geplant gewesen. Ganz kurz schüttelt er den Kopf, und schon wird er gefragt, ob er die Wahl annimmt, und es vergehen keine fünf Minuten, da ist er auch schon vereidigt.

Dass die AfD genau das genau so vorgehabt hat, das gibt sie wenig später in einem mdr-Interview zu. Dass FDP und CDU den Plan hatten, Kemmerichs Kandidatur in den Ring zu werfen, kommt im Laufe des Tages auch raus – auch dass die Bundesparteien nicht begeistert waren und davon abrieten. Dass es ein gemeinsames und, wie es genannt wird, abgekartertes Spiel mit der AfD gab – das weiß man (noch?) nicht.

In den sozialen Medien ist die Spaltung perfekt. Die einen sehen eine “AfDP”, sie sagen, es habe sich eine Koalition von FDP, CDU und AfD gebildet. Die anderen feiern die Entscheidung als absolut demokratisch und freuen sich, dass die Kommunisten verhindert worden sind. Ein Dazwischen scheint es nicht zu geben.
Auch in den meisten Medien wird zuerst der “Dammbruch” gesehen, dass die FDP sich mithilfe der AfD hat wählen lassen. Dass es vermutlich vor allem die AfD ist, die alle an der Nase herumgeführt haben könnten, spielt kaum eine Rolle.

Selten war Politik so spannend. Und so überraschend. Die Art und Weise ist jedoch extrem unappetitlich. Nicht auszudenken, wie die AfD reagiert hätte, wenn SPD oder Grüne oder gar die Linken so abgestimmt hätten wie sie. Stattdessen redet die AfD von einer bürgerlichen Mehrheit, die sich durchgesetzt habe. Was natürlich eine Lüge ist, denn die AfD – gerade die thüringische Höcke-AfD – ist nicht die bürgerliche Mitte und CDU-Wähler wollen sicherlich in sehr großer Mehrheit nicht gemeinsam mit der AfD bürgerlich genannt werden. Rechtsextreme und Faschisten sind nicht bürgerlich.
Sicherlich, der Wahlvorgang ist regelkonform, somit demokratisch. Aber dass hier einige suggerieren, es handele sich um einen Wählerwillen, dass ein Mann Ministerpräsident wurde, der gerade so in den Landtag gewählt worden ist, ist eine Farce.

Leider ging in der mdr-Live-Übertragung am Mittag ein weiterer denkwürdiger Augenblick völlig unter, weil er von der Kamera kaum erfasst worden ist. Statt ihm die Glückwunschhand zu geben, wirft die Landeschefin der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, dem neugewählten Ministerpräsidenten den Blumenstrauß vor die Füße. Im mdr wird man das erst sehr viel später sehen können.

-> Die Übertragung des mdr (via phoenix) auf Youtube

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Die Schlager-Hüttenparty des Jahres

Montag, den 3. Februar 2020
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SA 01.02.2020 | 20.15 Uhr | mdr-Fernsehen

Werde ich langsam alt? Oder bin ich schon so was wie altersmilde? Oder finde… ähm… finde ich es vielleicht… nun ja… sogar gut?
Am Sonnabend lief im mdr zur besten Sendezeit “Die Schlager-Hüttenparty des Jahres”, und ich fühlte mich überraschend gut unterhalten. Denn der Titel der Show versprach nicht zu viel: Es waren fast allesamt aktuelle und bekannte Partyhits, und selbst am Schreibtisch kam ich nicht drumherum, mit den Füßen mitzuwippen.

Was der mdr clever gemacht hat: Die Show wirkte tatsächlich wie komplett in Österreich aufgezeichnet. In der Tat hat Moderator Florian Silbereisen mit einigen seiner Gäste in Kirchberg in Tirol und im Brixental einige Songs aufgezeichnet. Draußen und im Schnee. Der Rest kam aus der Hütte. Dass die sich aber in Wirklichkeit nicht in Österreich befand, sondern in der Media-City in Leipzig, fiel erstaunlicherweise nicht wirklich auf. Da musste man schon sehr genau hingucken.

Eines aber fiel dann doch auf: Florian Silbereisen begrüßte u.a. voXXclub, DJ Ötzi, Marianne Rosenberg, Andy Borg, Giovanni Zarrella, Matthias Reim, Oli.P, Anna-Carina Woitschack und Stefan Mross, Lucas Cordalis, Thomas Anders, Willi Gabalier, Jürgen Drews, Ross Antony und viele mehr. Nur Klubbb3 waren nicht dabei, weil Sänger Jan Smit aus gesundheitlichen Gründen pausiert.
Vor drei Wochen erst lief Silbereisens letzte Schlagershow im Ersten, und weitere sechs Wochen davor die Adventsshow, ebenfalls im Ersten. Und irgendwie wird man den Eindruck nicht los, als dass immer dieselben Künstler mit immer denselben Songs auftreten. Zumal Silbereisen erst vor einer Woche eine Schlagershow mit Mary Roos im mdr moderierte, in der auch einige der üblichen Verdächtigen dabei waren.
Ist der deutsche Schlagermarkt dann doch so klein? Oder will man auf die großen Namen einfach in keiner der Sendungen verzichten?

Im März gibt’s im Ersten die nächste Schlagershow mit Florian Silbereisen. Ich bin ja schon echt gespannt, wen er sich dann eingeladen hat…

-> Die Show in der ARD-Mediathek (bis 2. März 2020)

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Die große Schlager-Überraschung zum Abschied!

Sonntag, den 26. Januar 2020
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SA 25.01.2020 | 20.15 Uhr | mdr-Fernsehen

Eigentlich ging Mary Roos davon aus, dass sie auf dem Riverboat des mdr in Leipzig zu Gast ist. Tatsächlich begann auch die Talkshow, Kim Fisher und Jörg Kachelmann begrüßten ihre Gäste, es begann die allgemeine Plauderei, und plötzlich erschien Florian Silbereisen – um Mary Roos mitzuteilen, dass hier gar nicht das “Riverboat” aufgezeichnet werden würde. Alle waren gekommen, um eine Überraschungsshow auf die Beine zu stellen. Und so begann nach einer Umbaupause “Die große Schlager-Überraschung zum Abschied!” für Mary Roos. Sie lief am Sonnabendabend im mdr.

Mary Roos beendet ihre Schlagerkarriere, und dass das Fernsehen ihr zum Anschied eine große Show schenkt, das hat sie mehr als verdient. Dass sie nur im mdr lief und nicht im Ersten, ist schade.
Alle Stars mussten heimlich nach Leipzig reisen und sich auch bis zur Show verstecken. Angeblich gab es keine Proben. Viele Weggfährten kamen, um sich zu verabschieden. Wobei man natürlich sagen muss, dass sie ja nicht weg ist. Mary Roos will weiter auf der Bühne stehen, nur eben nicht mehr singen. Mehr Theater. Auch mit Wolfgang Trepper.

Aber zu sehen, wie sich alle amüsiert haben, wie die Sängerin echt überwältigt war, das hat Spaß gemacht. Dass man es in der Postproduktion aber nötig hatte, immer wieder nachträglich Jubel einzuspielen, ist fragwürdig.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 24. Februar 2020)

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Das war 2019!

Dienstag, den 31. Dezember 2019
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Das Medienwort des Jahres ist vermutlich 2019 ein Name: Greta. Greta Thunberg ist 16, Schwedin und die wohl bekannteste Umweltaktivistin unserer Zeit. Kommt Greta ins Spiel, dann werden alle nervös. Die Medien, weil sie mit Greta-Artikel wieder Klicks bekommen. Die Fans, weil sie Greta für alles feiern. Die Hasser, weil sie Greta für alles, nun ja, hassen.
2019 ist das Jahr – wie auch 2018 und 2017 und … – der Shitstorms, deren Wellen in immer kürzen Abständen durch das Web rollen. Immer wieder ist irgendwo die Empörung groß, weil irgendwer irgendwas gesagt hat, was irgendwer aus irgendwelchen Gründen ganz schlimm fand.

Schlimm findet die CDU im Jahr 2019 das Internet aber auch. Ein gewisser Rezo ist es, der auf Youtube vor der Europawahl von der “Zerstörung der CDU” spricht. Bis Jahresende hat das Video 16,49 Millionen Klicks, darin zählt Rezo die Versäumnisse der Politik auf, gerade in Sachen Umweltbelange. Man solle doch nicht die CDU wählen, und die SPD eigentlich auch nicht, die AfD ebenfalls nicht.
Das schlägt Wellen, nicht nur bei dem Wahlergebnis. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht danach davon, dass es ja nicht sein könne, dass Youtuber auf diese Weise Wahlen beeinflussen wollen.
Die CDU will mit einem Antwortvideo kontern. Philipp Amthor soll es richten, und das Video wird so geil, dass es danach nicht veröffentlicht wird. PR-Desaster. Genau wie das Monate danach gestartete Youtube-Format “CSYou”.
Aber mit PR-Desaster kennt sich Annegret Kramp-Karrenbauer aus. Ende Februar tritt sie beim SWR im “Stockacher Narrengericht” als Klofrau auf – wie jedes Jahr. Mit Witzen über das dritte Geschlecht – “Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen.” – sorgt sie für Zoff. Darf sich eine so hohe Politikerin so über Randgruppen lustig machen? Das ist die Frage.

Und worüber dürfen sich eigentlich Komiker noch lustig machen? Über Frauen mit Doppelnamen jedenfalls nicht. Kramp-Karrenbauer. Bernd Stelter bekommt beim “Karneval in Köln” jedenfalls Besuch auf der Bühne. Eine Zuschauerin teilt ihm Auge in Auge mit, dass sie seine Doppelnamen-Gags irgendwie doof findet. Nur eine Woche später stürmt eine Frau die Bühne des “Moma-Cafés” des ZDF-Morgenmagazins. Sie wollte wissen, ob denn hier eigentlich alle einen anlügen, sie sprach von Lügenpresse, Lügenfresse und wollte fragen, ob bei ihr die Mainzelmännchen zu Hause seien. Alles ganz wichtige Fragen, die dringend geklärt werden müssen.

Oh, Moment: Greta hat wieder was gesagt. Sie fordert mehr Panik. Wichtige Sondermeldung. Es folgen Lob und Empörung.

Apropos Empörung: Rammstein hat sich was Dolles geleistet. In einer Vorschau für den Song und das Video zu “Deutschland” werde der Holocaust relativiert. Heißt es. War dann aber nicht so, der Shirtstorm rollte trotzdem durchs Twitterland.
Sat.1 löst seine Shitstorms lieber im Ausland aus: in Thailand. Ach was, ein Krieg steht im Raum! Im Frühstücksfernsehen reißen sie blöde Witzchen über den thailändischen König. Der und angeblich ganz Thailand finden das empörend, und bei Sat.1 schmeißt man sich in den Staub und entschuldigt sich untertänigst. Fast fließen Tränen. Ohje. Wird Sat.1 etwa zur Strafe zum thailändischen Regierungsfernsehen?
ARD und ZDF in Deutschland sind diesem Vorwurf auch 2019 immer wieder ausgesetzt. Dabei zeigen Formate wie “Die Anstalt”, “heute show” und “Extra 3” dass das nun wirklich nicht sein kann. Und auch Magazine wie “Report”, “Kontraste” oder “Frontal 21” decken Skandale auf, die der deutschen Politelite sicherlich nicht gefallen haben.

Achtung, Greta hat wieder was gemacht. Mit einem Schiff reist sie über den Atlantik in die USA. Jubel von den Fans. Kritik von den anderen, und überhaupt, das ist ja aus Gründen gar nicht so umweltfreundlich, wie alle sagen.

Bloß keine Schwäche zeigen. Nicht immer gelingt das. Ein Bundestagsabgeordneter bricht am Rednerpult zusammen, live übertragen von phoenix und dem Parlamentsfernsehen. Vorher machen sich die AfD-Leute noch lustig über ihn, als er beginnt zu stocken. Bei einem Auftritt stolpert Peter Altmeier nach einer Rede und fällt von einer Treppe. Das sieht böse aus. Gleich mehrere Male bekommt Kanzlerin Angela Merkel Zitteranfälle. Es beginnt das große Rätseln über eine mögliche Krankheit. In allen drei Fällen verbreitet sich über das Netz auch eine Welle der Häme. Politiker haben keine Schwäche zu zeigen, immerhin bekommen die doch so viel Kohle und tun dafür nichts, so wird, nun ja, debattiert.
Vor einem Millionenpublikum kollabiert “Tagesschau”-Sprecher Jan Hofer. Er wirkt fahrig, seine letzte Ansage kann er nicht mehr machen, die Sendung wird abgebrochen. Tage zuvor war er noch von morgens um kurz vor 10 bis nachts nach 23 Uhr in jeder Nachrichtensendung on Air. Bei der ARD will man von Überarbeitung nicht sprechen.

Ein bisschen flottere Arbeit wünscht man sich dagegen von der “Tagesschau” an dem Abend, als in Paris Notre Dame brennt. Eine kurze Sondersendung im Ersten und später eine hektisch zusammengestellte Live-Übertragung bei tagesschau24 lösen die Debatte über die Schnelligkeit der Nachrichtenübermittlung aus. Ob die stundenlangen Mutmaßungen und Kameraschwenks über die brennende Kathedrale bei ntv besser sind, ist unklar.
Legendär sind dagegen die stundenlangen Übertragungen aus dem britischen Parlament. Stichwort 1: Brexit. Stichwort 2: Order!

Greta! Jetzt bekommt sie auch noch die Goldene Kamera! Das Mädchen haut wieder eine Rede für den Klimaschutz raus, und kurz danach bekommt die Schauspielnewcomerin einen SUV geschenkt. Glückwunsch!

Schalten wir besser mal nach Österreich. Dort heißt das Wort des Jahres nicht “Greta”, sondern “Ibiza”. FPÖ-Rechtspopulist Hans-Christian Strache lässt sich von einer versteckten Kamera reinlegen. Auf Ibiza trifft er sich mit einer angeblichen Oligarchin. Es geht um Investitionen in Österreich und um Gefälligkeiten, die die Pressefreiheit aushebeln. Aus für die FPÖ in der Regierung. Pressekonferenzen. Neuwahl. Mega-Quoten für den ORF2.
In Deutschland dagegen sorgen die Rechtspopulisten der AfD immer wieder für Schlagzeilen. Bjö…, äh, Bernd, äh, Björn Hocke bricht ein Interview mit dem ZDF ab, weil er emotional aufgewühlt sei. Und er werde nie wieder ein Interview mit dem Journalisten führen, was er bedauern könnte, wenn Höcke mal eine wichtige politische Persönlichkeit sei.
Der mdr dagegen setzt Uwe Steimle gleich ganz ab. Oder besser: beschäftigt ihn nicht weiter. Darüber ist Uwe Steimle empört. Er würde gern vom mdr, den er für einen Staatsfunk hält und der regierungsnah sei und rückständig, weiterarbeiten. Der mdr sieht das anders. Der Arbeit- und Geldgeber mag es nicht, beschimpft zu werden. Uwe Steimle, das Opfer. Findet Uwe Steimle. Er redet von einem Berufsverbot. Seine Auftritte sind ausverkauft. Dort erzählt er dann von seinem Berufs, … ähm. Merken Sie selbst, oder?
Dieter Nuhr soll übrigens auch neurechts sein. Er äußert sich kritisch zu “Fridays for Future” und zu Greta. Dass er sich auch kritisch zur AfD äußert, scheint egal zu sein. Meinungsfreiheit gegen die Forderung, Dieter Nuhr abzusetzen.

Und, ach ja. Greta. Dieter Nuhr hat wieder was Böses über Greta gesagt. Bringt Schlagzeilen. Bringt Klicks. Lob und Hass, na, Sie wissen schon.

2019 hat auch Comebacks parat. Jörg Kachelmann feiert seine Rückkehr in die ARD. Er darf wieder das “Riverboat” im mdr moderieren, wo auch gleich die Quoten steigen. Der Deutsche Fernsehpreis kommt mit einer Gala zurück, in den vergangenen Jahren wurde eher spartanisch gefeiert. Die Rettungsschwimmer aus Malibu sind wieder da – und das auch noch in HD. “Baywatch” auf Nitro jetzt noch schärfer. Die Youtube-Star-Zwillinge, die Lochis, verkünden das Ende ihrer gemeinsamen Karriere. Jahrelang haben sie klickstarke Videos und am Ende auch Songs produziert. Durch die Jugend geht ein Ruck. Zlatko kehrt ins “Big Brother”-Haus zurück. 2000 war er schon mal drin, 2019 als “Promi”. Sat.1 jazzt das zum Comeback des Jahres hoch. Es erweist sich als laues Lüftchen. Domian meldet sich mit einer Talkshow im WDR zurück – ganz ohne Telefon. Pittiplatsch ist wieder da – fast 30 Jahre nach dem Aus im DFF. Und auch Jürgen Kuttner macht wieder den “Sprechfunk” – allerdings erstmal nur im Internet auf radioeins.de.
Ein Comeback – also zumindest für 30 Minuten – hat auch ein gewisser Ernesto. Ihn kennt man als Ex-Mann von einer Ex-Anwältin in einer RTL-Trashshow. Nun tritt er in einer RTL-II-Trashshow auf. Nackt. Aber: Sensation! Nach einer Penis-Vergrößerungs-OP! Das schauen wir uns doch mal genau an. Und, ähm, ein bisschen, nun ja, haben wir uns da schon mehr…. ähm… also…

Das irritierendste Comeback 2019: tm3. Der Sender Family.TV nennt sich in tm3 um. Die Rechte am Markennamen waren frei, mit dem tm3 von damals hat das aber nichts zu tun. Doch das Glück hält nicht lange, Wochen später wird der Sender abgeschaltet. Immer wieder gibt es Lizenzprobleme, der Betreiber von Family.TV/tm3 zeigt Sendungen im Programm, an denen er gar keine Rechte hat. Zwangs-Aus.
Unfreiwillig und mit großem Knall endet auf radioeins die freitägliche Comedy “radiozwei”. Als sich Tommy Wosch und Martin “Gotti” Gottschild live on Air ernsthaft zoffen, ist es aus. Erst im Herbst kehrt Wosch allein mit einem neuen Format zurück.
Abschied nehmen heißt es auch vom “Neomagazin Royale”. Jan Böhmermann verlässt zdf neo, um im Herbst 2020 mit neuer Show beim ZDF weiterzumachen.
Nächtliche Spitzeneinschaltquoten erzielt Sky mit der letzten Staffel von “Games of Thrones”. Doch viele Fans sind enttäuscht darüber, wie die Serie endet.
Der langsame Abschied von der “Lindenstraße” geht dagegen weiter. Am 20. Dezember ist Drehschluss. Noch drei Monate. Ende März 2020 ist dann auch im Fernsehen Schluss.

Auch viele bekannte Menschen sind nicht mehr da. Abschied für immer. Bruno Ganz, Hannelore Elsner, Doris Day, Billie Zöckler, Lisa Martinek, Ursula Karusseit, Luke Perry, Wolfgang Winkler, Jan Fedder, Rudger Hauer, Gerd Baltus, Helmut Krauss, Peter Fonda, Max Wright und Ken Kercheval werden als Schauspieler fehlen. Die Sportler Rudi Assauer, Matti Kykänen und Niki Lauda. Die Musiker Marie Fredriksson, Peter Schreier, Karel Gott, Costa Cordalis, Wiglaf Droste, Keith Flint, Gus Backus, Alphonso Williams und Mark Hollis. Die Moderatoren und Journalisten Wilhelm Wieben, Wiebke Bruhns, Manina Ferreira-Erlenbach, Franziska Pigulla, Michael Jürgs, Werner Doyé und Walter Freiwald. Die Politiker Manfred Stolpe, Jörg Schönbohm, Robert Mugabe, Klaus Kinkel, Jacques Chirac und Anke Fuchs. Weltraumfahrer Sigmund Jähn, Autorin Rosamunde Pilcher, Kabarettist Werner Schneyder, Produzent Artur Brauner, Comiczeichner Guillermo Mordillo, Unternehmer Ferdinand Piech, Weltenbummlerin Heidi Hetzer, Designer Luigi Colani und Modeschöpfer Karl Lagerfeld.

Vor dem Aus gerettet wird dagegen der Berliner Verlag. Dran hängen unter anderem die Berliner Zeitung und der Berliner Kurier. Das Berliner Unternehmerpaar Silke und Holger Friedrich kauft den Verlag von der DuMont-Mediengruppe. Freude und Misstrauen. Immerhin sind die beiden kaum medienerfahren. Und dann kommt auch noch raus, dass bei Holger irgendwas mit der Stasi ist. Was er zunächst verheimlicht. Die Euphorieblase platzt.

Bei den Sendern platzen 2019 diverse Hoffnungen. RTL landet mit der Daily-Soap “Herz über Kopf” einen Flop. VOX versucht es mal wieder mit der schon öfter gefloppten Actionshow “Survivor” – und scheitert. Das ZDF hat kein Glück mit “Mein Lied für dich” und “Sorry für alles”.
Richtig gut läuft es dagegen weiter für den “Tatort” aus Münster. Der Fall “Spieglein, Spieglein” erreicht 14,01 Millionen Menschen. Quotenrekord 2019.

Und Greta? Müsste die nicht bald mal auf dem Schiff wieder in Lissabon angekommen? Nachrichtensender zeigen live und eine halbe Ewigkeit, wie ein Schiff aus dem Atlantik in Portugal anlegt.

Wird über Greta vor allem im Netz geredet, spielt sich auch das Mediengeschehen selbst zunehmend im Netz ab. Das herkömmliche analoge Fernsehen ist weiter auf dem Rückmarsch. Netflix begeistert mit Serien wie “Wir sind die Welle”, “Die Patchwork-Familie”, “How to sell Drugs online (fast)” oder “Sex Education”. Amazon Prime mit “Pastewka”. Außerdem geht Joyn an den Start, TV Now der RTL-Gruppe bietet unter anderem mit “Prince Charming” exclusiven Content. Und natürlich Youtube mit unendlich vielen Videos sowie diversen Funk-Formaten wie “Druck”.
Das Fernsehen muss sich anstrengen, wenn es weiter Aufmerksamkeit will. Das gelingt zum Beispiel mit “24h Europe” (arte), “Chez Krömer” (rbb), “Die Geschichte eines Abends” (NDR), “Käthe und ich” (Das Erste), “Die Unsichtbaren” (Das Erste) oder “Der Club der singenden Metzger” (Das Erste).

Was gab es sonst so? Thomas Gottschalk moderiert beim BR eine Literatursendung. Ja, wirklich! Bei Lanz zoffen sich Hasselhoff und Lindner. Hasselhoff gewinnt. Ja, echt! Böhmermann sagt was im ORF, und die Moderatorin distanziert sich. Ja, mei! Luke Mockrige prankt den “ZDF-Fernsehgarten” und ist … ähm, irgendwer fand das sicher lustig. Bei Funk gibt es eine 72-stündige Talkshow. Live! Und danach drei Tage Tiefschlaf. Die EU hat ein neues Urheberrecht. Und Youtube stirbt. Oder so ähnlich.
Achso, und: “I’m sorry! Zero Points!”

Schauen wir ein letztes Mal zu Greta: Die war auf dem Klimagipfel. Der war enttäuschend. Aber, bitte: Was war das denn?! Greta im ICE! Auf dem Boden sitzend! Wo sie doch 1.-Klasse-Tickets hatte!!! War dann zwar alles ein bisschen anders, aber da rollte der Shitstorm schon. Ist ja eh alles wurscht. Hauptsache Greta.

Nicht vergessen dürfen wir zu guter Letzt aber noch diese Feststellung. Enissa Amani ist eine Komikerin.
Echt!
Alles Gute für die 20er-Jahre.

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Fröhliche Weihnachten mit Frank

Freitag, den 27. Dezember 2019
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DI 24.12.2019 | 19.45 Uhr | mdr-Fernsehen

Da hat sich aber mal jemand viele Gedanken gemacht und noch mehr Mühe gegeben. Kerstin Ott war am Heiligabend zu Gast in der mdr-Show “Fröhliche Weihnachten mit Frank”. Und Heiligabend zieht man sich ja immer ein bisschen festlich an. Und deshalb hat sich Kerstin Ott ihre schönste und wertvollste Jeans und den wundervollsten Schlabberjacke rausgesucht, um in dieser Sendung aufzutreten.
Beim mdr gab man sich große Mühe, um zu kaschieren, dass Kerstin Ott in ihren Schlumpisachen in der Festtagsshow auftrat. Mit Herzen und Kerzen sah das dann alles schon etwas schöner aus.
Aber vielleicht ist es ihr ja spätestens in der anschließenden Gesprächsrunde aufgefallen, dass sie, nun ja, ein bisschen “underdressed” daher kam. Während Sänger Vincent Gross im schicken Hemd und Sakko kam und auch die anderen feierlich aussahen, wirkte Kerstin Ott fast ein bisschen deplatziert.

“Fröhliche Weihnachten mit Frank” hat eine lange Tradition. Schon seit 1999 läuft die Sendung immer Heiligabend im mdr. Vorläufer ist das berühmte “Weihnachten in Familie” von Weihnachten 1985 im Fernsehen der DDR. Die Lieder daraus sind heute noch bekannt, die Schallplatte war die erfolgreichste der DDR überhaupt. Mitte der 90er gab es im mdr drei Nachfolge-Shows, und inzwischen auch schon zum 21. Mal “Weihnachten mit Frank”.
2019 hieß es aber Abschied zu nehmen, Frank Schöbel dachte sich, mit 76 Jahren müsse Schluss damit sein. Der mdr hätte sie wohl gern weitergeführt. Kein Wunder bei mehr als 16 Prozent Marktanteil im eigenen Sendegebiet.

Allerdings gibt es auch Momente, wo man merkt, wo Frank Schöbels Schwächen liegen. Während er seine altbackenen, aber durchaus liebevollen Sketche mit Herzblut spielt, seine Songs singt, sind die Szenen, bei denen Frank mit seinen Gästen am Tisch sitzt, etwas bemüht. Frank Schöbel spult die Fragen an seine Gäste ab, nickt immer nett, und fragt dann den nächsten Gast. Als Vincent Gross eine nette Heiligabend-Story erzählte, wirkte Schöbel fast schon abwesend, er reagierte kaum und fragte dann einfach mehr oder weniger kommentarlos jemand anderen, wie er/sie denn Heiligabend begeht.

Was der mdr auf dem Sendeplatz am Heiligabend 2020 veranstaltet, ist wohl noch offen. Ob sich ein Nachfolger für das Format findet, wird sich zeigen. Oder lässt sich Frank vielleicht doch erweichen?

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 31. Dezember 2019)

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