KeineWochenShow

#234 – Komm in den Keller, Armin!

Sonntag, den 27. Juni 2021
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Woche 2 der Fußball-EM in unserem EM-Studio 2020 in 2021. Wobei sich eigentlich das meiste weniger um den Fußball selbst dreht – sondern um Regenbögen und um die UEFA, die trotz steigender Coronazahlen in Großbritannien fast volle Stadien will.

Außerdem fragen wir uns, warum es in diesem Jahr eigentlich Trielle gibt? Was hat die SPD da zu suchen? Angesichts der momentanen Umfrageergebnisse kann man eh nicht davon ausgehen, dass Olaf Scholz eine Chance hat. Lägen die Grünen bei 12 bis 15 Prozent – würden man da auch ein Triell veranstalten? Macht man das nicht eher aus Gewohnheit, weil die SPD immer dabei war?

Um die zweite Impfung in Perleberg geht es ebenfalls, um die Sperrung eines Kreisels in Marwitz, um das Abi in Oranienburg – und einiges mehr. In KeineWochenShow #234 auf Youtube.

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KeineWochenShow

#233 – EM-Studio 2020 in 2021

Sonntag, den 20. Juni 2021
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Zur Fußball-EM schalten wir in der neuen Ausgabe von KeineWochenShow erstmals in unser KWS-EM-Studio 2020 in 2021! Dort besprechen wir die aktuellen Entwicklungen rund um die Europameisterschaft.

Außerdem decken wir so was wie Zensur beim Oranienburger Handballclub auf. Dabei geht es um ein Instagram-Video, bei dem wir der Meinung sind, dass das Wichtigste rausgeschnitten wurde. Also schneiden wir es wieder rein – und das sogar in drei Varianten!

Wir sprechen aber auch über das Coronavirus und die vielen Lockerungen, über das Impfzentrum in Oranienburg, das geschlossen werden soll, warum die Beat-Fabrik in Marwitz immer noch keine Disco veranstaltet wird und warum man eine Maske mit in die Sauna nehmen muss. Das und mehr in KeineWochenShow #233 auf Youtube.

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aRTikel

Interview der Woche: „Niemand will in einem leeren Laden tanzen“

Donnerstag, den 17. Juni 2021
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Marwitzer Beat-Fabrik könnte wieder Discos veranstalten – Susan Beastoch erklärt, warum das noch nicht sinnvoll ist und womit dennoch Geld verdient wird

MAZ Oberhavel, 17.6.2021

Marwitz.
Am Dienstag wurden von der Landesregierung in Potsdam wieder neue, lockerere Coronaregeln verkündet, die es auch den Clubs ermöglicht, wieder zu öffnen – zumindest theoretisch. Wie das in der Praxis aussieht, erzählt Susan Beastoch von der Marwitzer Beat-Fabrik.

Ist das ein guter Tag für die Beat-Fabrik?
Susan Beastoch: Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Aber? Findet bald wieder eine Disco statt?

Noch nicht. Unser Job hat nicht nur mit Wirtschaftlichkeit und Effizienz zu tun, das ist auch ein großer Spaßfaktor. Niemand will in einem leeren Laden tanzen – auf Abstand, mit Maske und zertifiziert getestet. Die Vorstellung einer ausgelassenen Party passt auch nicht damit überein, den ganzen Abend mit erhobenem Zeigefinger die Einhaltung aller Regeln zu kontrollieren – vom personellen Aufwand ganz abgesehen.

Wieso leer?
Weil nach aktueller Verordnung bis dato für Clubs nur eine Person auf zehn Quadratmetern erlaubt sind. Auf unseren drei Floors wären das 40 bis 60 Leute.

Insgesamt?
Ja, insgesamt im ganzen Haus. Das sind so wenig, dass man entspannt miteinander verstecken spielen könnte. Partyfeeling kommt da nicht auf.

Ab wann würde es sich denn für die Beat-Fabrik lohnen?
Ich mag das Wort „lohnen“ in dem Zusammenhang nicht. Hier geht es nicht um Geld, es geht um Spaß. Das ist die Dienstleistung, die wir 24 Jahre lang angeboten haben. Der Club muss einigermaßen voll sein, damit die richtige Stimmung herrscht. Diese Atmosphäre ist im kahlen Raum einfach nicht herzustellen. Mit drei Leuten und je 1,50 Meter Abstand auf der Tanzfläche, das kannst du nicht schaffen, das macht auch der Crew keinen Spaß. Wir kennen diese leeren Abende mit 50 bis 100 Gästen aus der großen Discothekenkrisenzeit 2011 bis 2014, als wir schlussendlich auch die Reißleine zogen und seither nur noch den letzten Samstag des Monats, dafür aber mit guter Auslastung, anbieten.

Gibt es denn Nachfragen?
Wir haben ganz, ganz viele Anfragen. Gäste, die uns anschreiben und wissen wollen, wann es weiter geht und ob es weitergeht. Die Leute sind heiß, das ist ein ganz tolles Gefühl. Es gab ja jede Woche die Anfrage, ob wir schließen. Manche haben sich gar nicht getraut, anzurufen.

Konnte Ihnen der Gaststättenverband Dehoga weitere Hoffnungen machen?
Nein, erst mal nicht. Der jetzige Schritt kam schon sehr überraschend und signalisiert, dass man unsere Branche zumindest nicht vergessen hat. Lockerungen haben auch mit Verantwortung zu tun, die wir gegenüber Personal und Gästen haben – wir möchten nicht der erstbeste Hotspot sein, weshalb wir wohlüberlegt agieren und schrittweise Öffnung nachvollziehen.

Und hören Sie ganz allgemein etwas aus der Clubszene?
Ich weiß, dass beispielsweise in Friesack und auch andernorts am Wochenende erste Outdoorveranstaltungen stattfinden. Die, die die Möglichkeit haben, machen das. Wir haben die Möglichkeit leider nicht.

Aber kann man irgendwas planen?
Ja, wir planen die Kneipennacht. Sie soll am 11. September stattfinden, sicherlich in abgespeckter Form je nach dann geltendem Regelwerk. Wir sind da mit der Planung noch ganz vorsichtig, aber Termin und Wille stehen beim Großteil der Gastronomen fest. Wir haben die gleiche Band wie immer und machen das bei Plan B notfalls auch draußen auf der Wiese.

Wie sieht es mit dem Personal der Beat-Fabrik aus?
Bei uns sind alle Angestellten noch da. Dafür sind wir sehr dankbar. Es gibt große Personalabgänge in der Gastro-Branche. Da ist aktuell eine ganz hohe Fluktuation, da gibt es jetzt große Schwierigkeiten, die Stellen wieder zu besetzen. Wir haben aber vor allem Minijobber. Die sind noch alle dabei.

Wie steht es um Ihr zweites Standbein als Event-Ausstatter?
Wir sind ganz weit weg vom Niveau von 2019, aber wir wollen nicht klagen. Wir haben, von der Hüpfburg bis zum Kaffeelöffel, alles, was man für Feiern braucht. Wir richten komplette Feierlichkeiten aus. Am vergangenen Wochenende durften wir nach 16 langen Monaten Pause die erste Hochzeit begleiten, und am Freitag feiert bei uns eine Schulklasse ihren Abschluss. Dafür haben wir im Rekordtempo den Biergarten einsatzbereit gemacht.

Haben Sie finanzielle Hilfen bekommen?
Wir hätten es nicht durch die Krise geschafft ohne die finanziellen Unterstützungen, die wir ohne Weiteres bekommen haben.

Wird es die traditionelle Party am Heiligabend geben?
Ja. Egal, wie.

Es geht also weiter…
Wir sind noch da, wir bleiben da. Wir wollen das.

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aRTikel

Chronik Oberkrämer 2020

Montag, den 21. Dezember 2020
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MAZonline Oberhavel, 21.12.2020

Oberkrämer.
Das sind die wichtigsten Ereignisse aus dem Jahr 2020 in Oberkrämer.

Januar:
Tonnenweise illegaler Sondermüll wird am Flugplatzsee bei Vehlefanz gefunden. Immer wieder wird Müll abgeladen. +++ Im Bereich Oberkrämer wird ein Abschnitt der sanierten A10 freigegeben. +++ Der Neujahrsempfang des Heimatvereins Vehlefanz findet bei Schwanteland statt.

Februar:
Die Initiative „Wir für euch“ für das Hospiz in Oranienburg veranstaltet ein Fußballturnier in der Eichstädter Oberkrämerhalle. Ergebnis: 4100 Euro. +++ In Vehlefanz soll eine christliche Kita eröffnet werden. +++ Der Kreistag lehnt einen Prüfungsauftrag für eine Oberschule in Oberkrämer ab. +++ Sieglinde Heymann wird neue Chefin der Sicherheitspartner in Bärenklau. +++ In der Marwitzer Turnhalle wird an mehreren Abenden wieder der Karneval gefeiert. +++ Auf dem Dorfanger in Schwante wird die alte Eiche gefällt. +++ Der Schäferweg in Vehlefanz wird ausgebaut. Das Besondere: Für den Ausbau ist nicht die Gemeinde zuständig, sondern es sind die Mitglieder der Flurneuordnungsverfahrens. +++Peter Matschke verlässtnach 27 Jahren die Gemeindeverwaltung in Oberkrämer. Er war stellvertretender Bürgermeister und der Justiziar der Gemeinde. Neue Justiziarin ist Carolin Schmiel, Nachfolger im Amt des stellvertretenden Bürgermeisters ist Ronny Rücker.

März:
Beim Jahresempfang in Marwitz stehen erstmals Handdesinfektionsspender bereit. +++ Die AfD gründet in Oberkrämer einen Ortsverband. +++ Schulen, Kitas und Gemeindehäuser schließen wegen Corona. +++ An der Bushaltestelle in Bärenklau öffnet eine Ostereierstation. +++ Der ehemalige Vehlefanzer Pfarrer Harry Sallowski verstirbt. +++ Zu Beginn der Coronakrise gibt es in Oberkrämer gleich sechs Fälle. +++ Der Regionalmarkt in Schwante fällt aus. Zuvor gab es darum Wirbel, weil selbst eine geplante abgespeckte Veranstaltung bei einigen für Empörung sorgte.

April:
Bei einem Unfall auf der L 17 bei Marwitz stirbt ein 68-Jähriger. +++ Das Bärenklauer Erntefest wird abgesagt – Corona. +++Die Gemeindevertreter tagen erstmals in der Marwitzer Turnhalle – da ist mehr Platz. +++ Seniorinnen in Bärenklau nähen 1628 Stoffmasken. +++ Die Leute vom Orient-Imbiss in Vehlefanz spenden Speisen für das Krankenhaus in Hennigsdorf. +++ Die alte Feuerwehr in Bärenklau bekommt frische Farbe. +++ In Marwitz beginnt die Sanierung der Kirchenfassade. +++ In der Bötzower Kita müssen die Erwachsenen Masken tragen.

Mai:
An der Gemeindeverwaltung in Eichstädt wird illegal eine Regenbogenflagge gehisst. +++ In Schwante bricht eine Wasserbüffel-Herde aus und muss wieder eingefangen werden. +++ Die Beat-Fabrik in Marwitz wird zur „Food-Fabrik“.

Juni:
Der Pavillon am Bötzower Gemeindezentrum wird beschmiert. +++ Der 1. FC Oberkrämer darf in die Fußball-Landesklasse aufsteigen. +++ Die neue Schlossfamilie Würtenberger/Tümpel hat den alten Schlosspark neu gestaltet. Nun wird der Skulpturenpark eröffnet – mit Stücken internationaler Künstler. +++ Am Mühlensee in Vehlefanz gibt es Ärger um Müll und Falschparker. +++ An der Bahnstraße in Bötzow sollen neue Häuser entstehen.

Juli:
Die Schwantener Band Maxi nimmt in Berlin ihr erstes Album auf. +++ Mit 3,35 Promille fährt ein Mann in Bötzow mit seinem Auto mehrere Schilder um. +++ In Karlsruh wird ein illegales Wohnwagengelände geräumt. +++ Das Bistro „Mahlzeit in Bötzow“ schließt. +++ Auf der A10 wird ein saniertes Teilstück freigegeben. +++ Die Freizeit-Buslinie 823 rollt wieder. +++ Die Bötzower Firma Citylean sponsert eine Löschlanze für die Feuerwehr.

August:
An der Vehlefanzer Grundschule laufen die Arbeiten für den Anbau. +++ Dir Bärenklauer Sicherheitspartner helfen bei der Schulwegsicherung. +++ Am Forsthaus Sommerswalde wird für die ZDF-Serie „Blutige Anfänger“ gedreht. +++ Jugendliche in Bötzow kommen zum Arbeitseinsatz am Pavillon zusammen. +++ Im Mühlenweg in Schwante beginnen die Bauarbeiten. +++ In Klein-Ziethen schließt das Lokal „Zu Reckin’s Eiche“. +++ Mit vielen Regeln und Corona-Auflagen wird in Schwante das Dorffest gefeiert.

September:
Warntag – die Sirenen in Vehlefanz und Eichstädt bleiben stumm. +++ Die Marwitzer Firma Dulitz feiert 30. Jubiläum. +++ Eine Picknickpause ist seit dem Sommer in Bärenklau möglich. Das Ehepaar Manuela und Karsten Peter Schröder aus Bärenklau hat auf einem öffentlich zugänglichen Teil ihres Grundstückes eine Sitzmöglichkeit für Spaziergänger geschaffen. +++ An der Lindenallee in Vehlefanz sollen 24 neue Wohnungen entstehen.

Oktober:
Nach einer Veranstaltung beim später positiv auf Corona getesteten Landrat muss sich auch Bürgermeister Leys testen lassen – negativ. +++ Das Atelier von Maler Uwe Müller-Fabian in Vehlefanz wird 25 Jahre alt.

November:
Bötzow wird zum kleinen Corona-Hotspot. Nach Fällen an der Kita muss die Einrichtung vorübergehend schließen. Bis Mitte des Monats gibt es allein in diesem Zusammenhang 44 Fälle. +++ Bürgermeister Leys stellt für 2021 einen Haushalt mit der Rekord-Investitionssumme von 6,42 Millionen Euro vor. +++ Die Brücke im Wendemarker Weg in Bärenklau wird wieder freigegeben. +++ Der Vehlefanzer Ortshistoriker Helmut Schönberg verstirbt. +++ Der Kurzfilm „Hilfe!“ von der Grundschule Bötzow feiert auf Youtube Premiere.

Dezember:
Der Schäferweg in Vehlefanz entwickelt sich mit dem neuen Asphalt zur Rennstrecke. +++ In Bötzow sorgen viele Schmierereien an Wänden und Schildern für Frust.

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KeineWochenShow

#200 – Wo ist der Beat?

Sonntag, den 1. November 2020
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Da ist sie nun, unsere 200. Sendung! Wir sind zu Gast in der Beat-Fabrik in Marwitz.
In der Disco waren wir mehrfach in den späten 90ern und hatten da ein paar schöne Abende.
Aber auch dieser Tanztempel ist nun seit Ende Februar nicht mehr bespielt und betanzt worden. Denn im Gegensatz zur Gastronomie waren die Clubs im Sommer nicht geöffnet.

Und auch diese Sendung war eigentlich anders geplant.
Wir hatten etwa 20 Leute als Zuschauer eingeladen, außerdem sollten zwei Bands da sein. Zudem hätte es die eine andere Aktion – vielleicht auch mit dem Publikum gegeben.
Vor gut anderthalb Wochen, als die Coronalage sich auch in Oberhavel verschärfte, haben wir beschlossen, die Show ohne Publikum aufzuzeichnen. Es wäre nicht nötig gewesen, zum Zeitpunkt der geplanten Aufzeichnung am 25. Oktober wären wir mit 25 bis 30 Leute absolut im Veranstaltungslimit gewesen, Abstände wären auch einhaltbar gewesen.
Aber dennoch wollten und konnten wir die Verantwortung dafür nicht übernehmen.
So blieben wir zu zweit, plus dem zweiköpfigen Discoteam und unserem Kameramann.

Die Band Maxi habe ich schon vorab im Proberaum in Schwante besucht. Ihre beiden Songs und auch ein Interview haben wir aufgezeichnet. Die zweite Band musste leider den Aufzeichnungstermin absagen.
Und so trafen wir uns am Freitag in Marwitz. Wir schauen uns in der leeren Disco um, sprechen mit “Beat-Fabrik-Urgestein” Susan Beastoch über die momentane Lage im Haus und der Branche.
Und aktuelle Themen besprechen wir auch.

Wir danken Susan und Tom von der “Beat-Fabrik”, dass wir dort zu Gast sein konnten. Und wir danken Matze, der für uns die zweite Kamera gemacht hat.
KeineWochenShow #200 gibt es auf Youtube!

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RTelenovela

Aus einer vagen Idee wurden 200 Ausgaben von KeineWochenShow

Freitag, den 30. Oktober 2020
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Und, was war das hier? Schon wieder KeineWochenShow!
Und das inzwischen 199-mal. Am Freitag zeichnen wir in der Marwitzer Beat-Fabrik die 200. Ausgabe auf. Eigentlich war das – wie auch bei Ausgabe #100 – mit Publikum geplant, aber die steigenden Coronazahlen machen uns da einen Strich durch die Rechnung. So wird es eher ein ruhiges Jubiläum, das sich auch viel mit der Krise der Kulturschaffenden beschäftigen wird.
Die Sendung geht am Sonntag um 11.30 Uhr auf Youtube online.

Für das Jubiläum habe ich einen achtminütigen Film zusammengeschnitten, der auf die vergangenen fast vier Jahre zurückblickt.
Als wir Anfang Januar 2017 begonnen haben, war das eigentlich nur eine vage Idee. Wir hatten noch nicht mal einen Namen, der kam erst, als wir Sendung #1 schon aufgezeichnet hatten.
Seitdem sprechen wir Woche für Woche über das, was so geschehen ist, was wir erlebt haben, was uns bewegt hat, was uns wichtig ist. Und immer gibt es ein Bier und Tipps – oft Metal.
In den 199 Sendungen hatten wir auch den einen anderen Gast. Während der Coronakrise kümmerten wir uns um Leute, die darüber redeteten, wie sie in der Krise klarkommen oder nicht klarkommen.
Wir sangen, wir blödelten.
All das kann man sich hier ansehen.

Eigentlich sollte nach 13 Folgen, zwar nicht Schluss sein, aber eine Staffel enden. Aus den 13 Folgen 199 geworden, und am Sonntag kommt eine 200. dazu.
Und wenn ich mir das Werk so ansehe, dann macht mich das stolz, und ich freue mich, was wir das so alles geschaffen haben, wie gut wir harmonieren. Wenn wir unsere kleinen Hitparaden machen oder kurze Clips, dann machen wir das einfach. Geprobt wird nichts. Gar nichts.
Ich habe noch Lust drauf, und Themen gibt es ja immer, die zu besprechen sind.

Ich danke allen, die jede Woche zuschauen, die auch mal sagen, was gut ist und was nicht. Die kommentieren und Hinweise geben. Die uns von irgendwoher ein Bier spenden. Die helfen beim Filmen, die bei uns Gast sind oder die für ein Interview zur Verfügung stehen. Ohne Sie und euch alle, wäre KeineWochenShow auch nichts.

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RTelenovela

Mehr Geld in Zeiten des Coronavirus

Dienstag, den 30. Juni 2020
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Oft geht es im Leben bei der Umsetzung von Ideen und Forderungen auch darum, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Hast du ja sicher auch schon mal gehört, dass jemand zu dir sagt: „Schöne Sache, passt aber gerade gar nicht.“

Die Gemeindevertreter in Oberkrämer haben in der vergangenen Woche in ihrer Sitzung in Marwitz darüber diskutiert, ob sie eine höhere Aufwandsentschädigung bekommen sollen.
Klar, sie machen das ehrenamtlich, und eigentlich bekommen sie viel zu wenig Geld dafür, was sie alles leisten. Die Monatspauschale liegt bei gerade mal 80 Euro, jetzt werden es wohl 110 Euro. Der Gemeindevertretervorsteher verzichtete auf eine Erhöhung, er bekommt 200 Euro im Monat.

Trotzdem ist da ein fader Beigeschmack. Wir sind in der Coronakrise, viele Leute haben mit Kurzarbeit zu kämpfen, Unternehmer wissen nicht, ob sie in den nächsten Monaten über die Runden kommen. Und in Oberkrämer bekommen die Gemeindevertreter mehr Geld.
Ich gönne ihnen das von Herzen – wirklich! Ehrenamtliche Arbeit muss auch belohnt werden, wenn sie wie in diesem Fall auch noch so zeitintensiv und wichtig ist. Aber irgendwie ist es trotzdem gerade ein blöder Zeitpunkt dafür.

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