RTelenovela

Rote Rosen aus Lüneburg

Montag, den 2. Juni 2014
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Dass uns unsere Tour über Himmelfahrt nach Lüneburg führte, haben wir roten Rosen zu verdanken. “Rote Rosen” ist eine Dailysoap im Ersten, die in Lüneburg gedreht wird. Eine unserer Mitreisenden ist ein großer Fan der Serie, weshalb sich im Grunde auch alles darum drehte: Werden wir das Hotel sehen, in dem das Ganze spielt? Werden wir da wirklich vorbei laufen? Wird uns unser Stadtführer etwas darüber erzählen?

“Rote Rosen” hin oder her: Lüneburg ist eine wunderschöne Stadt. Schmale Gassen führen durch die Altstadt. Immer wieder stößt man auf nette kleine und große Plätze. Häuser, die schon mehrere Jahrhunderte dort stehen, mitunter krumm und schief sind, dazu viele Kneipen und kleine Geschäfte. Wunderbar!

Auch an der ehemaligen Brauerei von Lüneburger Pilsner sind wir vorbeigekommen. Das Bier gibt es immer noch, nur leider hat es mit Lüneburg nichts mehr zu tun – bis aufs Etikett. Gebraut wird es nun in Hamburg.

Und dann standen wir tatsächlich vor DEM Hotel. In der Serie heißt es “Drei Könige”, in echt “Bergström”. Besonders hübsch ist es eigentlich nicht, aber nett am Wasser gelegen mit Blick auf die Altstadt. Für die Betreiber muss die Aufmerksamkeit durch die ARD-Serie unbezahlbar sein. Wäre ja mal spannend zu erfahren, wie so was funktioniert. Zahlt die ARD fürs Drehen? Zahlt das Hotel für die Reklame? Vermutlich ein Geben und Nehmen.

ORA aktuell

Oranienburger Callcenter: Leiterin angeklagt

Mittwoch, den 14. April 2010
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Die Anklage lautet: gewerbs- und bandenmäßiger Massenbetrug. Die 55-jährige Leiterin des EuMedien Call-Centers in der Oranienburger Schulstraße ist deshalb angeklagt. Das berichtet der Nachrichtendienst “Die Mark Online”.
In den Jahren 2006 und 2007 sollen über das Center etwa 35000 Verträge mit Kunden geschlossen worden sein. Sie sollten hochwertige Geräte testen und dafür eine Jahresgebühr von 90 Euro zahlen. Jedoch kamen Handys und Notebooks bei den Kunden nie an.
Mehrere Kunden haben Anzeige erstattet. Statt der hochwertigen Ware bekamen sie Sekundenkleber oder Mini-Ohrhörer.
Die Lüneburger Staatsanwaltschaft ermittelt. Das Callcenter in Oranienburg gibt es seit März 2005.