RTelenovela

Schlaglochkrater und Geisterfahrer

Montag, den 14. Februar 2011
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Kein Tag vergeht, an dem ich in der Fehrbelliner Region über kaputte Straßen und den Ruf nach Sanierung berichte.
Wer beispielsweise durch Königshorst nach Lobeofsund fährt, wird mit einem besonders kreativen Fahrbahnbelag überrascht: Auf einer Seite leicht holpriger Asphalt, auf der anderen Kopfsteinpflaster. Und nun ist es sicherlich kein schwieriges Quiz, wenn ich die Frage stelle: Auf welcher Seite fahren die Autos? Natürlich auf dem Asphalt – in beiden Richtungen. Da kommt einem dann schon mal ein Auto auf der falschen Seite entgegen. Geisterfahrer also zwischen Lobeofsund und Königshorst. Ein Streitpunkt.

Streitpunkt 2: Die Straße zwischen Langen und Buskow. Langen gehört zu Fehrbellin, Buskow zu Neuruppin. Und weil wegen einer umleitung eine zeitlang viele Autos über die schmale Strecke rollten, ist sie nun leicht lädiert. Aber wirklich nur leicht. Aber auch dort machen die Leute Druck.

In Deutschhof ist die Straße so marode, dass das Kopfsteinpflaster schon durch den Asphalt schimmert – oder schon zu sehen ist. Die Deutschhofer haben jedoch Glück: Die Straße ist im Sommer dran.

Das Glück haben die Autofahrer, die zwischen Königshorst und Dechtow unterwegs sind, nicht. Zumindest ist wohl erst mal nicht damit zu rechnen, dass die Schlaglochkrater in nächster Zeit ausgebessert werden. Von der an sich schon miesen Straße ganz zu schweigen. Ach ja, und die Dechtower Ortsdurchfahrt ist an sich natürlich auch eine Katastrophe.

Habe ich irgendeine Straße in der Fehrbelliner Region vergessen?
Wenn es um schlechte Straßen geht, werde ich sowieso in Zukunft antworten: Fahre doch einfach mal von Dreibrück (noch ein Ortsteil von Fehrbellin) nach Ebereschenhof (gehört zu Börnicke, gehört zu Nauen im Havelland) – da kann man von einer Straße schon gar nicht mehr sprechen. Da ist man doch schon froh, überhaupt auf befestigtem Grund fahren zu dürfen.

RTelenovela

Lobeofsund

Samstag, den 12. Februar 2011
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In letzter Zeit hatte ich öfter mit dem kleinen Dorf Lobeofsund zu tun. Lokale Berühmtheit erlangt der Ortsteil von Fehrbellin momentan durch die miese Straße, die von Königshorst nach Lobeofsund führt. Sie ist nämlich nur halb asphaltiert, der andere Teil besteht nur als Kopfsteinpflaster.

Gleich am Anfang bin ich allerdings völlig ins Schleudern gekommen, denn ich hatte keinen blassen Schimmer, wie man das ausspricht: Lobeofsund.
Inzwischen weiß ich es natürlich, aber ihr könnt ja gern mal drüber nachdenken.
Klingt ja auch ein bisschen ungewöhnlich für einen Ort in Brandenburg, irgendwo zwischen Fehrbellin und Nauen…