RTelenovela

Mücken!

Montag, den 24. Juli 2017
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Dieses Jahr eine echte Plage: Mücken! Man muss nur mal eine Minute in der Dämmerung irgendwo rumstehen, schon fallen sie einen an. Und das in einem Ausmaß, den wir bislang selten hatten.
Ende Juni, nach dem Jahrhundertregen in der Oranienburger Region, gab es in Leegebruch noch einige Tage Hochwasser. Das zog natürlich die Mücken an, und aus dem Ort hört man, dass es mückentechnisch extrem schlimm sein soll.

Ob die Mückenplage aber zwingend etwas mit der Leegebruch-Flut zu tun hat, darf aber bezweifelt werden.
Neulich in Sachsenhausen. An einem Schnellimbiss hatte ich die nicht ganz glorreiche Idee, mich in den Außenbereich zu setzen. Nicht gut. Eine Minute, nachdem ich mich gesetzt hatte, war es mit der Ruhe vorbei. Bssss – und patsch!
Reinsetzen hilft übrigens auch nicht – denn die Türen stehen offen. Für die Mücken eine gute Gelegenheit, ins Licht zu fliegen und auch drinnen zu nerven.
Die Plage dort herrschte übrigens auch schon vor Ende Juni.

Neulich in Vehlefanz, wieder vor einem Schnellimbiss. Wir hatten uns beim Essen schon entschlossen, uns gar nicht erst rauszusetzen. Dann waren wir aber so unvorsichtig, noch an den Autos rumzustehen und zu quatschen. Und wieder: Bssss – und patsch! Zerstochen innerhalb weniger Minuten.

Aber es ist auch kein regionales Problem: Neulich, am Strand von Binz. Während der Dämmerung stand ich reglos am Ostseeufer. Und auch da dauerte es nur wenige Augenblicke, bis sich die Mücken auf mich stürzten.
Da helfen wohl nur lange Klamotten. Kurze Hose und T-Shirt sind in der Dämmerung draußen momentan echt kein Bringer!

KeineWochenShow

#27 – Flut!

Donnerstag, den 6. Juli 2017
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Ausgabe 27 von “KeineWochenShow” ist in mehrerer Hinsicht eine Besondere.
Sie kommt nicht aus unserem Kellerstudio. Das ist bei der Oranienburger Regenflut leicht überschwemmt worden. Die Schäden müssen erst mal beseitigt werden.
Sie kam nicht erst Sonntag, sondern schon am Mittwochabend.
Wir haben sie live produziert – was in unserem Ausweichstudio technisch immerhin besser machbar ist als die miese Live-Bild-Qualität im Keller.

Und natürlich geht es ausführlich um die Oberhavel-Flut.
Wir sprechen über den sintflutartigen Regen, der Oranienburg und die Umgebung heimgesucht hatte und über die Hochwasser-Folgen, insbesondere in Leegebruch.

Außerdem geht es um das im September anstehende TV-Duell, das Angela Merkel ja nicht so haben möchte, wie es die Fernsehjournalisten gern durchgeführt hätten.
Natürlich gibt es auch Bier und zwei Tipps, außerdem die Geburtstagskinder der Woche und zwei Abschiede.

Auf Youtube gibt’s Folge 27 von “KeineWochenShow” auch schon.

RTelenovela

Morgens um 5 in Leegebruch

Montag, den 28. März 2016
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Am Ostersonntagmorgen gegen 4.55 Uhr hat fast ganz Leegebruch noch fest geschlafen. Vor der Kirche in der Straße der jungen Pioniere fand sich aber ein Grüppchen von 13 Menschen zusammen, um die Osternacht zu feiern. Für einen einwohnermäßig nicht ganz so kleinen Ort wie Leegebruch ist das wenig.
Aber zugegeben: 5 Uhr als Beginn für den Osternachtsgottesdienst ist früh – zumal es ja sogar erst 4 Uhr war, die Uhr ist erst zwei Stunden zuvor auf die Sommerzeit umgestellt worden.

Mit den Worten „Der Herr ist auferstanden“, begrüßte die Pfarrerin die Gäste.
Aus diesem Anlass kann man dann wohl auch mal früh aufstehen – oder wie ich erst gar nicht ins Bett gehen. Aber kein Wunder, dass so mancher der Besucher ins Gähnen kam. Auch wenn die Pfarrerin uns mit einem dreistimmigen Hallelujah-Kanon ganz schön auf Trab hielt. Wirklich anspruchsvoll!

Mit so wenigen Leuten war es dann leider auch nicht so wirklich feierlich. Das war ein wenig schade.
Die Kremmener fingen in diesem Jahr „erst“ um 6 Uhr mit dem Gottesdienst an, da wird es mich wohl Ostern 2017 wieder hinziehen, denn auch den Chor habe ich schon ein bisschen vermisst.

aRTikel

Erstes Album nach zehn Jahren: Debüt mit Debut

Dienstag, den 28. Juli 2015
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Der Sänger Paul Schmidt aus Leegebruch hat das Abi geschafft und widmet sich nun seinem Hobby

MAZ Oranienburg, 28.7.2015

LEEGEBRUCH
Als Paul Schmidt bei der Abizeugnis-Übergabe am Veltener Gymnasium Frank Sinatras „My Way“ sang, da war er euphorisch und traurig. „Atemberaubend“, sagt er.

Seit zehn Jahren singt der 18-Jährige aus Leegebruch voller Leidenschaft, immer wieder hatte er umjubelte Auftritte an seiner Schule. Doch diese Zeit ist jetzt vorbei, und er hat den nächsten Schritt gewagt: ein eigenes Album. „Debut“ heißt es. Er vertreibt es über die sozialen Netzwerke und seine Internetseite www.paulschmidtmusic.de. „Ich will damit kein Profit machen“, sagt Paul, „sondern nur die Produktionskosten wieder reinbekommen.“
Viel mehr geht es darum, ihn und seine Stimme bekannter zu machen. 13 Songs sind auf dem Album, vier davon von ihm selbst Geschriebene. Von Pop bis Country ist alles vertreten. Swing und Jazz sind jedoch seine größten Vorlieben. „Ich wollte mich ein bisschen ausprobieren, was alles möglich ist“, sagt er über das Album. Zwei Jahre lang er in Leegebruch daran gearbeitet. „Ein echt langwieriger Prozess.“

In den eigenen Liedern geht es um Liebe, aber auch um Verlust. „Die sind noch auf Englisch geschrieben“, erzählt er. In Zukunft will er sich aber auch mehr auf deutsche Texte konzentrieren. „Die haben mehr Überzeugungskraft“, findet er. Ein Trend, der momentan aber auch in den deutschen Charts deutlich zu spüren ist und den die Sängerin Sarah Connor mit ihrem ersten deutschsprachigen und erfolgreichen Album nochmals aufgezeigt hat.
Wenn ihm ein Text einfällt, dann schreibt er ihn in sein orangenes Büchlein. „Manches kann ich ihn schnell verwenden, andere Texte liegen dann auch mal anderthalb Jahre.“ Viele angefangene Songtexte würden auf eine Komplettierung warten, erzählt Paul.

Vor zehn Jahren fing alles an: Paul sollte sich entscheiden, ob er Sport macht oder Musik. Er entschied sich fürs Singen und nahm Unterricht. „Ich hatte mehrere Jahre einen Stimmaufbau bei der Oranienburger Sopranistin Anja Ganschow“, erzählt er. Seine Vorbilder: Frank Sinatra, Michael Boublé und Dean Martin. Immer wieder stand er auch auf der Bühne: bei der rbb-Tour und dem Neujahrsempfang 2012 in Velten, bei Ausstellungseröffnungen und vielen anderen Events.
Vor kurzem bestand er die Eignungsprüfung am Institut für Musik und Musikpädagogik an der Universität Potsdam. Berufsmusiker will er jedoch nicht werden – zumindest vorerst. „Das ist ein hartes Geschäft.“ Man brauche Kontakte und Talent – und in der heutigen schnelllebigen Zeit ein gutes Gesamtpaket für den Mainstream. „Man muss den Leuten zeigen, dass man dazu steht, was man macht.“

Nun will er Musik und Englisch auf Lehramt studieren. „Aber ich träume auch von einem eigenen Tonstudio.“ Und natürlich davon, mit seiner Musik aufzutreten: „Als Jazz- und Swingmusiker in kleinen Clubs“, sagt er und lächelt.

ORA aktuell

Oranienburgs Pressesprecher zieht in den Landtag ein

Sonntag, den 14. September 2014
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Björn Lüttmann (SPD) hat bei der Landtagswahl überraschend den Wahlkreis 9 gewonnen. Der bisherige Pressesprecher der Stadt Oranienburg setzte sich in Oranienburg, Liebenwalde und Leegebruch gegen Gerrit Große (Linke) durch.
Lüttmann erreichte 27,0 Prozent, Große 26,9 Prozent. Zwischen beiden lagen nur 23 Stimmen.

Björn Lüttmann wird mit diesem Ergebnis Landtagsabgeordneter. Gerrit Große wird es aber vermutlich über ihren Listenplatz ebenfalls wieder in den Landtag schaffen.

aRTikel

Der Countdown läuft: Sonntag schrillt der Wahlwecker

Donnerstag, den 11. September 2014
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Acht Jugendliche aus ganz Brandenburg klären über Politik auf. Die Tour führte durch Oberhavel.

MAZ Oranienburg, 11.9.2014

OBERHAVEL
Der Wecker klingelt! Spätestens am Sonntag, wenn um 8 Uhr in Brandenburg die Wahllokale öffnen. Es ist Landtagswahl und eine Gruppe mit acht Jugendlichen hat es sich zum Ziel gesetzt, dass die Wahlbeteiligung hoch wird. „Hauptsache, sie fällt nicht
unter 50 Prozent, so wie in Sachsen neulich“, sagt Maximilian Genz. Der 20-Jährige aus Schwanebeck (Barnim) gehört zum Wahlwecker-Team, das in den vergangenen
zwei Wochen – und noch bis Sonntag – durch ganz Brandenburg reist, um die Leute zu wecken, insbesondere aber junge Leute. Am vergangenen Wochenende
war es in Oberhavel unterwegs. Im Jugendklub „T-Point“ in Leegebruch verbrachte es zwei Nächte.

Zum Wahlwecker-Team – Motto: „Aufwachen! Wählen gehen!“ – gehören acht junge Leute, darunter auch Josephin Bär (18) aus Glienicke, die unter anderen vom Landesschülerrat, vom Jugendpresseverband und vom Potsdamer Stadtjugendring kommen.
„Wir fahren mit unserem Bus zu öffentlichen Plätzen“, erzählt Thi Ngoc Truc Nguyen (18) aus Werder (Potsdam-Mittelmark). „Wir treffen uns mit Politikern aus der
Region, sprechen Jugendliche an, machen Videos, Fotos und schreiben einen Blog.“ Auf der Internetseite www.wahlwecker-tour.de sowie auf Facebook schreiben sie jeden
Tag über ihre Erlebnisse.

Erstmals dürfen bei der Landtagswahl Jugendliche schon ab 16 wählen gehen. „Das finde ich richtig“, sagt Josephin Bär. „Und eigentlich ist ja die Frage: Warum
erst ab 16?“
Gerade an Oberschulen hätten viele Schüler noch nicht gewusst, dass sie wählen dürfen, berichtet Wahlwecker-Teammitglied Thi Ngoc Truc Nguyen. „An den Gymnasien sieht das schon anders aus“, ergänzt sie.
Gleichzeitig kritisiert die Gruppe aber auch, dass sich Politiker immer weniger für die wahren Belange der Jugendlichen interessieren. Die Spitzenkandidaten würden sich dafür keine Zeit nehmen. „Es gibt Politiker, die sehr offen sind, andere aber gar nicht“,
sagt Josephin Bär. „Da läuft was schief in der Kommunikation.“
Allein das Wort „Jugendklub“ komme in vielen Wahlprogrammen gar nicht vor. „Es geht um Bildung, um Fachkräftemangel“, sagt Josephin. „Alles wichtige Themen, aber die jungen Leute kann man dafür nun mal nicht begeistern, auch wenn sie davon betroffen
sind.“ Im Wahlkampf würden die Jugendlichen meist vergessen.

Auch diesem Missstand will das Team entgegenwirken. In Oberhavel besuchten die
Wahlwecker-Leute das „Fest derFarben“ in Hennigsdorf. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Josephin Bär. Danach traf sich ein Teil der Gruppe mit dem Glienicker Ortschronisten
Joachim Kullmann. Dabei ging es vor allem um die DDR-Geschichte des Ortes. Glienicke
ist bekannt für den „Entenschnabel“, die ehemals verwinkelte Grenze zu West-Berlin. „Die Unfreiheit in der DDR verbunden mit der heutigen Wahlfreiheit – ein
wichtiger Zusammenhang, sagt Josephin Bär. In Schwante waren sie am Sonnabend im Jugenddorf beim Kreiserntefest und beim Zwiebelkuchenfest auf dem Dorfanger.
Auch die Kulturmeile in Leegebruch steuerten sie an.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagt Thi Ngoc Truc Nguyen. In Dallgow-Döberitz (Havelland) sind sie vom einem Team der ZDF-Kindernachrichtensendung
„Logo“ begleitet worden. Auf Facebook haben sie mehr als 600 Fans.
Am Sonntagabend treffen sie sich in Potsdam zur Wahlparty.
Eine Empfehlung für eine bestimmte Partei geben die Wahlwecker übrigens nicht. „Unsere Devise lautet: Geh’ demokratisch wählen!“, sagt Josephin Bär.

RTelenovela

Ich bin noch nicht bereit für den Advent

Sonntag, den 1. Dezember 2013
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Advent 2013. Zeit für Kerzen, Adventskalender, Schokoweihnachtsmänner und Weihnachtsfilme. Und natürlich Weihnachtsmärkte.
Als ich am Sonnabend in Leegebruch vom Auto in Richtung Markt laufe, höre ich schon die Musik aus den Lautsprechern: “Stille Nacht”. Und ich bin schon bedient. Ich bin noch nicht bereit für Weihnachtslieder, und dann auch noch “Stille Nacht”! Für mich gehört das zu den wenigen Liedern, die ich ausschließlich Weihnachten selbst hören (und singen) möchte, jedenfalls in dieser herkömmlichen Chorversion. Ebenso wie übrigens “O du Fröhliche”.

Auf der Eichenallee in Leegebruch befanden sich diverse Stände, es gab Bratwürste, Schmalzstullen, Schmalzgebäck und was es eben sonst so auf Weihnachtsmärkten gibt. Zwischendurch tüdelte irgendwas von Michael Hirte mit seiner Mundharmonika aus den Lautsprechern. Gehört eigentlich auf den Index.
Mich hat dieser Markt ein wenig auf den falschen Fuß erwischt. Ich muss nun erstmal meine Weihnachts-CDs fürs Auto rauskramen, und gleich am Sonntag werde ich in Kremmen testen, ob ich endlich bereit bin für den Advent.