KeineWochenShow

#215​ – Du warst noch nicht dran!

Sonntag, den 14. Februar 2021
Tags: , , , ,

Weil es mitten im Winter plötzlich Winter geworden ist, sprechen wir da natürlich drüber. Über den Schnee, die Kälte und wie die Medien drauf reagiert haben. Plus ein paar Oranienburger Winterbilder.
Außerdem sprechen wir über den SuperBowl und über die Halbzeitshow von The Weeknd – und was da eigentlich mit dem Ton los war und warum das bei ProSieben nicht angesprochen worden ist.
Und – Sensation! – einer von uns hat seine erste Impfung bekommen! Warum und wie – und warum im Oranienburger Impfzentrum lieber Impfdosen weggeworfen werden, als sie an Leute zu verimpfen, die vielleicht noch nicht dran sind.

Im Interview ist diesmal Paul Schmidt. Der Leegebrucher lebt inzwischen in Berlin, er studiert und ist angehender Lehrer – und Musiker! Er erzählt vom Studium während der Pandemie und von seiner Musik – samt Live-Musik-Einlage!

Außerdem kommen auch der FC Bayern zur Sprache, der auf dem BER in Schönefeld festsaß, es gibt ein Bier und eine CD! Das und mehr in KeineWochenShow #215 auf Youtube!

Hits: 92

aRTikel

Überflieger: Jetzt beginnt das neue Kapitel seines musikalischen Schaffens

Samstag, den 6. Februar 2021
Tags: , ,

Paul Schmidt (23) aus Leegebruch singt schon seit vielen Jahren – nun veröffentlicht er mit “Ravens” seinen ersten eigenen Song

MAZ Oberhavel, 6.2.2021

Leegebruch.
Lehrer werden oder professionell Musik machen. Es sind zwei mögliche Lebenswege, die sich Paul Schmidt aufbaut. Der 23-jährige Leegebrucher lebt inzwischen in Berlin, 2015 hat er sein Abitur am Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasium gemacht. Schon zu dieser Zeit sorgte er mit vielen Auftritten als Sänger für Aufmerksamkeit. Seine Stimme kam an, und seine Michael-Bublé- und Frank-Sinatra-Interpretationen sorgten für viel Applaus. „Seit ich acht war, hatte ich Gesangsunterricht“, erzählt er. Er habe zu Hause schon viel gesungen. Zwei Jahre vor dem Abi begann er, Klavier zu lernen. „Damals hatte ich aber keine Vorstellungen davon, wie es weiter geht, ob das vielleicht nur ein Hobby bleiben soll.“

Nach dem Abitur begann er an der Uni Potsdam zu studieren. „Als ich angefangen habe, habe ich voll für das Lehramtsstudium gebrannt.“ Zwischenzeitlich hatte er daran gezweifelt. „Ich habe mich ein bisschen vom theoretischen Input überfordert gefühlt.“ Für die Musik blieb nicht mehr viel Zeit. Das änderte sich aber bald wieder. Mit Kommilitonen hatte er Jazzgigs, danach spielte er im Bundesjazzorchester. „Das war eine prägende Zeit.“ Zweimal im Jahr gab es Probephasen, in denen komplette Programme einstudiert worden sind. „Das war anfangs sehr anstrengend. Man muss sich dort beweisen. Aber musikalisch hat es viel gebracht.“ Die Touren mit dem Orchester führten ihn nach Tel Aviv, New York, Chicago und auf den Balkan. Nicht umsonst war er an dieser Stelle schon einmal unser “Überflieger”.

Jetzt beginnt Paul Schmidt ein neues Kapitel seines musikalischen Schaffens. „Was ich jetzt mache ist das, was ich immer machen wollte“, sagt er. Er ist dabei, neue Songs aufzunehmen, den ersten – „Ravens“ – hat er bereits auf den bekannten Streamingplattformen veröffentlicht. „In meiner Musik kommt zum Vorschein, was ich mag, die Einflüsse, die ich gesammelt habe.“ Es sei kein Jazz, aber auch kein Radiopop. „Es passt nicht so richtig in ein Genre. Manche sagen, es ist Indiepop. Eine bunte Mischung.“ Seine Vorbilder: Jamie Cullum, Sara Bareilles und Joni Mitchell. Vor einem guten Jahr begann er, Songs zu schreiben. In der Schublade liegen bis jetzt „fünf bis sechs Songs und ein paar halbfertige.“ In „Ravens“, dem ersten Lied, was schon draußen ist, geht es um die mentale Gesundheit, um die Alzheimer-Krankheit seiner Oma. „In dem Song verarbeite ich den Umgang damit.“ Er singt von den Erinnerungen, von der die Oma besorgt ist, dass sie nicht mehr wiederkommen. „Alles sehr düster“, gibt Paul Schmidt zu. Er singt auf Englisch. „Mit englischer Musik kann ich mich besser identifizieren“, sagt er. Er habe es auch versucht, deutsche Texte zu schreiben – es dann aber wieder sein lassen.

Egal wie es mit der Musik weitergeht: Er wird auf jeden Fall Lehrer. Schon jetzt arbeitet er neben dem Studium als Lehrassistent am Gymnasium in Stahnsdorf bei Potsdam. Die Lust zu unterrichten, sei schon groß. „Das macht mir sehr viel Spaß. Das ist ein Job, den ich mir durchaus vorstellen kann.“ Wichtig sei ihm dabei, nicht von oben herab zu handeln. „Ich habe Lehrer als Machtpersonen erlebt“, sagt er. So wolle er nicht werden.
Seine Ideen und Wünsche fürs Leben: „Mein Traum ist, einen Partner zu haben, den ich liebe, einen Job zu haben, der mich ausfüllt, aber musikalisch vor allem, etwas zu kreieren, was mich widerspiegelt.“ Ersteres hat er schon geschafft, und der Rest kommt auch.

Hier findet man seine Songs: Auf Spotify, Amazon und Deezer: PaulSchmidt; facebook.com/Music.PaulSchmidt; Youtube: PaulSchmidtMusic; Instagram: Paul.R.Schmidt.

Hits: 153

RTelenovela

Hammiball wird abgeschoben

Donnerstag, den 19. November 2020
Tags: , , ,

Als Hammiball nach Oranienburg kam, gab es schon große Diskussionen. Damals gab es die Idee, dass er vor dem Tierpark in Germendorf aufgestellt werden soll. Und damals fand man, das sei zu weit weg.
Hammiball ist ein Elefant. Das bunt bemalte Kunststofftier stammt aus der Oranienburger Partnerstadt Hamm – von Bürgern für Bürger.
Schließlich stand er vor dem Schlosspark, dort wurde er aber irgendwann instabil, wie es aus der Stadtverwaltung hieß. Was immer das bedeutet. Seitdem wurde ein neuer Standort gesucht, und nur ein Jahr später ist er gefunden.

Nun steht Hammiball gerade noch so auf Germendorfer Gebiet, im Kreisverkehr am Leegebrucher Ortseingang. Einen entfernteren Platz – da könnte man ja den Germendorfer Tierpark fast schon als zentral dagegen bezeichnen – hat man vermutlich nicht gefunden. Hammbiball ist abgeschoben an den äußersten Ortsrand, an eine Stelle, die von allen Menschen als Leggebrucher Gebiet wahrgenommen wird. Sollen die sich doch an Hammbiball erfreuen. In Oranienburg will man das Ding nicht mehr.

Hits: 206

ORA aktuell

Oranienburger Schreibwarenladen: Elke Ost ist gestorben

Mittwoch, den 8. Juli 2020
Tags: ,

Sie hatte fast 30 Jahre lang in Oranienburg einen Schreibwaren- und Lottoladen. Elke Ost ist am 3. Juli im Alter von 66 Jahren gestorben. Das gab die Familie in einer Traueranzeige in der Märkischen Allgemeinen bekannt. Sie lebte in Leegebruch.

Anfang der 80er-Jahre begann sie im Schreibwarenladen in der damaligen Leninallee in Oranienburg zu arbeiten. Es war ein Flachbau, der Anfang der 90er abgerissen worden ist. 1989 übernahm sie das Geschäft. 1990 zog sie mit dem Laden in die Breite Straße, 1996 in ein Eckgeschäft an der Havelstraße/Breite Straße. 2017 gab sie das Geschäft auf und in den Ruhestand, heute ist dort die Bäckerei Plentz.

Hits: 214

aRTikel

Die Zeit des Aufbruchs ist 30 Jahre her

Samstag, den 9. November 2019
Tags: , , , , ,

Sozialdemokraten erinnern in Bärenklau an die Wende 1989 – fast schon ein bisschen wehmütig

MAZ Oberhavel, 9.11.2019

Bärenklau.
Es war eine Zeit des Aufbruchs. Damals, 1989. Vor 30 Jahren. Im Bärenklauer Dorfkrug ist am Donnerstagabend das Jubiläum der Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR gefeiert worden. Die war am 7. Oktober 1989 im Pfarrhaus in Schwante. Die SDP ist ein paar Monate später auch in der DDR in SPD umbenannt worden. Von der Euphorie ist heute, 2019, nicht mehr bei allen Sozialdemokraten viel übrig. Das war am Donnerstag im Dorfkrug zu merken, und nicht nur, weil gerade mal 20 Leute zu der Veranstaltung des SPD-Unterbezirksausschusses Oberhavel kamen. Viele ließen sich entschuldigen, von den Jusos kam nur einer. Ein bisschen Enttäuschung schwang den Abend durchaus mit.
Dabei ist die SPD in Oberhavel mit etwa 650 Mitgliedern der drittgrößte Unterbezirk in Brandenburg. 13 Ortsvereine gibt es im Landkreis. „Die Stimmung bei uns ist deutlich besser als dargestellt“, sagte Susanne Kohl, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirksausschusses in Oberhavel. Die Mitgliederzahl sei stabil, dennoch sei man traurig, dass die Partei auch bei den Kommunalwahlen viele Federn habe lassen müssen. Sie selbst ist seit 15 Jahren in der SPD. Sie stammt aus Südhessen, lebt seit 2000 in Birkenwerder. „Aber ich habe schon als kleines Mädchen Plakate für die SPD geklebt.“ Sie sei in einem politischen Elternhaus groß geworden.

Im Dorfkrug ist dann ein Film von 2013 gezeigt worden. Darin erzählen bekannte Größen der Oberhavel-SPD von der Gründung der damaligen SDP 1989 in Schwante und der Entstehung der verschiedenen Ortsvereine im Kreis Oranienburg. Markus Meckel berichtete in dem Film, dass die Vorbereitungen zur Gründung der SDP schon im Januar 1989 begonnen haben, Ende August erging der Aufruf zur Gründung der Partei, am 7. Oktober erfolgte die formelle Gründung.
Schwante schaffte es damals sogar bis in die Tagesschau vom 8. Oktober 1989. Karsten Peter Schröder aus Bärenklau verfolgte damals die Nachrichtensendung: „man wollte doch wissen,was läuft.“ Als der Name Schwante gefallen sei, habe er noch überlegt, wie viele Schwantes es wohl gebe. Dass damit das Schwante nebenan, drei Kilometer Luftlinie entfernt, gemeint sei, habe er erst geschnallt, als die entsprechende Karte im ARD-Fernsehen auftauchte.

Im Januar 1990 war Karsten Peter Schröder dann an der Gründung des Bärenklauer SDP-Ortsvereins beteiligt und wurde auch gleich dessen Vorsitzender. In Brandenburg erzielte die SPD dann zwar Erfolge, aber zur ersten freien Volkskammerwahl am 18. März 1990 „kam die erste große Klatsche“, so Schröder am Donnerstagabend. Die CDU gewann die Wahlen, auch bei den Kommunalwahlen wurde die SPD zweitstärkste Kraft hinter der CDU.

Mario Jilg, der heute in Leegebruch lebt, erinnert sich an eine „tolle Zeit“. Er war dabei, als 1989 die SDP, die spätere SPD, auch in Oranienburg gegründet worden war. „Alles in allem haben wir da eine Menge auf die Beine gestellt“, sagte er in Bärenklau. In der Kreisstadt seien kontinuierlich Veränderungen zu sehen gewesen. Mit dem Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, der inzwischen aus der SPD ausgetreten ist, hätten die Sozialdemokraten jemanden mit viel Einfluss gehabt, so Mario Jlig weiter. Er machte seinen Genossen Mut: „Gerade jetzt ist es die Zeit, anzupacken und die Jugend zu motivieren.“ Die SPD habe ein bisschen die Bürger aus den Augen verloren, die Partei müsste mehr zeigen, was sie geleistet habe, so der Leegebrucher weiter.

Jochen Reißig ist Ende Oktober 1989 in die damalige SDP eingetreten. Am 6. Dezember 1989 hatte er seinen Ausweis bekommen, den er auch am Donnerstag dabei hatte. „Weil wir hier etwas verändern wollten“, so der Leegebrucher. „Weil wir es besser machen wollten, wir wollten aus beiden Systemen das Beste nehmen.“ Leider sei aus dem Osten nur der Grüne Pfeil und das Ampelmännchen übernommen worden, so Jochen Reißig. Es habe sich um einen Beitritt der DDR zur Bundesrepublik gehandelt, nicht um eine Wiedervereinigung. Er sei weiter überzeugter Sozialdemokrat, aber: „Die SPD ist in keinem guten Zustand“, sagt er. „Weil sie vergessen hat, dass sie mal eine linke Arbeiterpartei war. Sie müsste sich wieder auf ihre sozialdemokratischen Wurzeln besinnen, dass die Leute das auch wieder merken.“ Durch die Hartz-IV-Reformen habe man 50 Prozent der Wähler eingebüßt, vermutet Jochen Reißner.

Monika Schubert, die stellvertretende Vorsitzen des SPD-Unterbezirksausschusses, sprach am Donnerstagabend von einer aufregenden Zeit. „Ich möchte sie nicht missen.“ Das Ost-West-Gerede, das es immer noch gibt, stört sie. Auch, „dass einige möchten, dass die Mauer wieder steht. Ich weiß nicht, was in manchen Köpfen vorgeht“, so die Oranienburgerin. Gut eine Stunde lang erzählen die SPD-Leute noch von damals und heute.

Hits: 236

aRTikel

Erstes Album am Horizont

Mittwoch, den 28. November 2018
Tags: , , , , , , ,

Die Band Altertune bringt Songs heraus – geprobt wird regelmäßig im Leegebrucher Jugendclub – dort nimmt sie auch ihre Musik auf

MAZ Oranienburg, 28.11.2018

Leegebruch.
Ihren bisher schönsten Auftritt hatten sie beim Veltener Hafenfest. „Das war ein gutes Feeling auf der großen Bühne“, sagt Christian Kunz. Der 30-jährige Oranienburger ist Teil des Bandprojektes Altertune. Seit September 2017 gibt es die Gruppe in der aktuellen Zusammensetzung. Gerade haben sie ein kleines Album mit sieben Songs herausgebracht. Der Titel: „Horizont“. So heißt auch einer der Songs auf dem Album, zu dem es auf Youtube auch ein Musikvideo gibt.

Altertune – das sind Laura Stubbe (23) aus Vehlefanz. Sie ist die Sängerin und arbeitet im Jugendamt. Christian Kunz, Gesang und Produktion, ist Koch bei der Berliner Polizei. Der Maschinenfahrer Sebastian „Zeus“ Beuster (25) rappt und ist ebenfalls für die Produktion zuständig. Außerdem ist noch Danny „Ride“ Engel (27) aus Hennigsdorf mit dabei.

„Christian und ich kennen uns seit fünf Jahren“, erzählt Sebastian Beuster. „Wir haben schon viel gemacht, hatten nun aber Bock auf eine Gruppe.“ Mit ihrer Musik wollen sie verschiedene Zielgruppen bedienen und vereinen. Laura und Kunz (als Spitzname gesprochen mit langem U) machen eher den softeren Pop. „Das sind größtenteils emotionalere Songs.“ Gesellschaftliche Themen, aber auch über Freundschaft und Liebe. Andererseits bedienen Zeus und Ride die HipHop- und Rap-Schiene. „Da können wir auf den Putz hauen, auch mal sagen, was uns gesellschaftlich auf den Sack geht und können manchmal laut werden“, erzählt Zeus. So solle bei Konzerten für jeden etwas dabei sein.

Und warum Altertune? Die Musiker lachen bei der Frage. Es handele sich dabei um eine Zusammensetzung. Sie kommt von zwei Technikprogrammen, vom Autotune und dem Programm „Little Alter Boy“, die beide auf ihre Art den Klang der Stimmen verändern können.

Die Songs von Altertune – egal, ob in der Pop- oder der Rapsparte – bestechen durch ihre mitunter sehr eingängigen Melodien. Ein Lied wie „Horizont“ bleibt sehr schnell im Ohr. Den ersten gemeinsamen Auftritt hatte Altertune im vergangenen Jahr beim Benefizkonzert nach dem Starkregen in Leegebruch. „Das Gefühl mit der eigenen Musik auf der Bühne zu stehen, ist unbeschreiblich“, erzählt Zeus und lächelt. „Wenn alle feiern, was du da machst. Das ist dann krass.“

Nun ist schon das erste Album fertig. Es entstand im Leegebrucher Jugendclub, da gibt es die entsprechende Technik. Dort treffen sich die vier Bandmitglieder auch immer wieder zum Proben. „Wenn einer unserer Songs mal im Radio laufen würde, das wäre ein Traum“, sagt Zeus. Das müsse man sich aber nach und nach erarbeiten, gibt Kunz danach zu bedenken. „Dafür sind wir auch noch zu jung als Gruppe“, schiebt Laura nach. Auf jeden Fall wollen sie auch 2019 wieder Auftritte absolvieren. Beim Veltener Hafenfest, auch aufs Hennigsdorfer Stadtfest wollen sie sehr gern.

Die Band im Internet: www.facebook.com/AlterTune. Youtube: AlterTune Musik. Das Album gibt es auf allen bekannten Streamingportalen wie Spotify.

Hits: 279

RTelenovela

Mücken!

Montag, den 24. Juli 2017
Tags: , , , , ,

Dieses Jahr eine echte Plage: Mücken! Man muss nur mal eine Minute in der Dämmerung irgendwo rumstehen, schon fallen sie einen an. Und das in einem Ausmaß, den wir bislang selten hatten.
Ende Juni, nach dem Jahrhundertregen in der Oranienburger Region, gab es in Leegebruch noch einige Tage Hochwasser. Das zog natürlich die Mücken an, und aus dem Ort hört man, dass es mückentechnisch extrem schlimm sein soll.

Ob die Mückenplage aber zwingend etwas mit der Leegebruch-Flut zu tun hat, darf aber bezweifelt werden.
Neulich in Sachsenhausen. An einem Schnellimbiss hatte ich die nicht ganz glorreiche Idee, mich in den Außenbereich zu setzen. Nicht gut. Eine Minute, nachdem ich mich gesetzt hatte, war es mit der Ruhe vorbei. Bssss – und patsch!
Reinsetzen hilft übrigens auch nicht – denn die Türen stehen offen. Für die Mücken eine gute Gelegenheit, ins Licht zu fliegen und auch drinnen zu nerven.
Die Plage dort herrschte übrigens auch schon vor Ende Juni.

Neulich in Vehlefanz, wieder vor einem Schnellimbiss. Wir hatten uns beim Essen schon entschlossen, uns gar nicht erst rauszusetzen. Dann waren wir aber so unvorsichtig, noch an den Autos rumzustehen und zu quatschen. Und wieder: Bssss – und patsch! Zerstochen innerhalb weniger Minuten.

Aber es ist auch kein regionales Problem: Neulich, am Strand von Binz. Während der Dämmerung stand ich reglos am Ostseeufer. Und auch da dauerte es nur wenige Augenblicke, bis sich die Mücken auf mich stürzten.
Da helfen wohl nur lange Klamotten. Kurze Hose und T-Shirt sind in der Dämmerung draußen momentan echt kein Bringer!

Hits: 111