RTelenovela

Alaaf 2011

Montag, den 7. März 2011
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Alaaf! Helau! Heijo! Nicht mehr lange, dann ist der Fasching für dieses Jahr Geschichte.
Auch wenn man es kaum glauben mag: Wenn man mich fragt, ob ich denn mal einen Termin bei einer Faschingsfeier übernehmen kann, ist es nicht so, dass ich angeekelt ablehne. Denn besonders feiernde und verkleidete Kinder dabei zu beobachten, wie sie Spaß haben, ist immer wieder nett.

Es gibt ja Leute, die sich über den Karneval aufregen. Darüber, dass die Leute quasi auf Knopfdruck lustig sind. Aber warum auch nicht? Ich glaube kaum, dass all diese Leute ansonsten total unlustig sind. Außerdem: Weihnachten feiern wir ja auch auf Knopfdruck – weil eben der 24. Dezember auf dem Kalender steht.

So zog sich der Fasching durch meine Arbeit der vergangenen Wochen.
In Fehrbellin ließ ich mir erzählen, was denn der FKK, also der Fehrbelliner Karnevalklub, so treibt. In Langen besuchte ich die Kinder, die sich verkleideten und lustige Spiele spielten. In Brunne besuchte ich die Kinder, die sich verkleideten und die gleichen lustigen Spiele spielten.

Zu guter Letzt – heute am Rosenmontag – die Grundschulkinder in Bötzow. Sie mussten heute nicht lernen und haben damit mit den Kindern im Rheinland etwas gemeinsam. Der Fasching dort nannte sich zwar Projekttag, war aber dennoch Fasching. Der eine oder andere Pirat, Polizist, lauter Prinzessinnen und ein Klonkrieger.
Kinder haben eben echten Spaß an der Verkleidung. Ich fand’s damals schon nu so lala. Ich war einmal ein Gärtner und einmal ein Cowboy. Obwohl mich beides eigentlich an sich nicht so interessiert hat. Aber die Verkleidung war eben einfach.

Und zum Schluss noch mein Ohrwurm dieser Tage: “Und ich flieg, flieg, flieg wie ein Flieger, bin so stark, stark, stark wie ein Tiger und so groß, groß, groß wie eine Giraffe so hoch – hohohhoooooooch!!”
Alaaf!!

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Schlaglochkrater und Geisterfahrer

Montag, den 14. Februar 2011
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Kein Tag vergeht, an dem ich in der Fehrbelliner Region über kaputte Straßen und den Ruf nach Sanierung berichte.
Wer beispielsweise durch Königshorst nach Lobeofsund fährt, wird mit einem besonders kreativen Fahrbahnbelag überrascht: Auf einer Seite leicht holpriger Asphalt, auf der anderen Kopfsteinpflaster. Und nun ist es sicherlich kein schwieriges Quiz, wenn ich die Frage stelle: Auf welcher Seite fahren die Autos? Natürlich auf dem Asphalt – in beiden Richtungen. Da kommt einem dann schon mal ein Auto auf der falschen Seite entgegen. Geisterfahrer also zwischen Lobeofsund und Königshorst. Ein Streitpunkt.

Streitpunkt 2: Die Straße zwischen Langen und Buskow. Langen gehört zu Fehrbellin, Buskow zu Neuruppin. Und weil wegen einer umleitung eine zeitlang viele Autos über die schmale Strecke rollten, ist sie nun leicht lädiert. Aber wirklich nur leicht. Aber auch dort machen die Leute Druck.

In Deutschhof ist die Straße so marode, dass das Kopfsteinpflaster schon durch den Asphalt schimmert – oder schon zu sehen ist. Die Deutschhofer haben jedoch Glück: Die Straße ist im Sommer dran.

Das Glück haben die Autofahrer, die zwischen Königshorst und Dechtow unterwegs sind, nicht. Zumindest ist wohl erst mal nicht damit zu rechnen, dass die Schlaglochkrater in nächster Zeit ausgebessert werden. Von der an sich schon miesen Straße ganz zu schweigen. Ach ja, und die Dechtower Ortsdurchfahrt ist an sich natürlich auch eine Katastrophe.

Habe ich irgendeine Straße in der Fehrbelliner Region vergessen?
Wenn es um schlechte Straßen geht, werde ich sowieso in Zukunft antworten: Fahre doch einfach mal von Dreibrück (noch ein Ortsteil von Fehrbellin) nach Ebereschenhof (gehört zu Börnicke, gehört zu Nauen im Havelland) – da kann man von einer Straße schon gar nicht mehr sprechen. Da ist man doch schon froh, überhaupt auf befestigtem Grund fahren zu dürfen.