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Frag Google (1): Rügen und die Bonsen

Sonntag, den 3. Juni 2012
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Du hast etwas bei Google gesucht und bist dadurch auf meine Seite gelangt? Das finde ich natürlich gut. Und ich habe die Möglichkeit, in meinem intenen Bereich nachzusehen, welche Sucheingabe mich denn zu mir geführt hat. Manchmal sind die Fragen jedoch ziemlich merkwürdig, seltsam oder auch lustig.
Und daran will ich euch nun in unregelmäßigen Abständen teilhaben lassen. In jeder Folge von “Frag Google” gibt es die zehn interessantesten Google-Fragen. Und als gut gemeinten Service die Antworten gleich dazu.
Heute: Folge 1.

1. “welches Auto fährt Arno von der Morgencrew?”
Gute Frage, aber warum will man so was wissen?

2. “gesellschaftshaus oranienburg mieten”
Das wird schwierig. Denn das “Gesellschaftshaus”, zu DDR-Zeiten eine der beliebtesten Kneipen in Oranienburg, gibt es seit 1991 nicht mehr. Das Gebäude ist später abgerissen worden. Auf dem Gelände an der Bernauer Straße steht heute ein Seniorenheim.

3. “Insel Rügen ehemaliges Bonsenhotel”
Bonsen? Wahrscheinlich eher “Bonzen”. Der Suchende meint vermutlich das “Cliff Hotel” in Sellin. Früher kam der normale DDR-Bürger dort gar nicht rein. Heute ist es ein recht schickes Hotel direkt am Ostseestrand.

4. Daniela Katzenberger nackt im Nachtprogramm dsf”
Wie gruselig. Mal abgesehen davon gibt es das DSF doch gar nicht mehr.

5. Unfall laboe bmw”
Nein, ich war’s nicht. In Laboe war ich allerdings 1997 während meiner Klassenfahrt nach Kiel.

6. “r.tiesler, nazi, ss”
Diese Suche macht mich ein wenig ratlos. Was ich mit Bestimmtheit sagen kann: Nazi bin ich nicht. In der SS war ich nie.

7. “Starnberg dekadent”
Och, auch nicht dekadenter als andere Orte, wo das Wohnen teuer ist. Obwohl… Wenn man sich die Villen am Starnberger See so ansieht. Okay, doch dekadent.

8. “susan stahnke nude”
Igitt.

9. “zack zack Peter Weck”
Hm.

10. “bahn re5 neustrelitz überfüllt”
Tja, das kann vorkommen. Aber nicht mehr lange, denn dann fährt der RE5 ja monatelang nicht mehr. Dann wird wohl der Bus überfüllt sein.

Fortsetzung folgt.

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Klassenfahrt nach Kiel (2): Im U-Boot

Freitag, den 6. September 1996
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Dritter Tag der Kiel-Klassenfahrt: Eine romantische U-Boot-Besichtigung steht auf dem Plan.
Dieses U-Boot, das in Laboe bei Kiel ausgestellt ist, ist besonders eng, weshalb auch äußerste Vorsicht geboten ist.
Da muß man ganz schön durchkraxeln. Bei den schmalen Luken ist das Durchkommen gar nicht so einfach: Zunächst muss man mit beiden Händen an einen Griff fassen, der sich über der Luke
befindet. Dann muss man erst mit dem einen, dann mit dem anderen Bein durch das Loch. Gleich anschließend muss man sich regelrecht durchhangeln. Rücklings. Also ziemlich anstrengend.
Natürlich gibt es noch die zweite Möglichkeit, diesen Gang seitlich zu vollziehen. So kann man es sich aussuchen.
Danach klettern wir auf den benachbarten Aussichtsturm und genißen den Blick auf die Ostsee.

Kiel, CinemaxX am Abend. Ein großer Gebäudekomplex, in dem sich ein großes Kino (mit mehreren Sälen) und viele Bistros und Kneipen befinden. Wir gingen in eines der Kinos. – “Lügen haben lange Beine”, eine Liebeskomödie, in der der Herzschmerz natürlich nicht fehlen darf.
Nun ja, wir hatten schon bessere Klassenfahrten…