ORA aktuell

Simbabwe: Reise nach Oranienburg verweigert

Sonntag, den 27. August 2017
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Zum elften Mal sollten am vergangenen Sonnabend in Oranienburg Gäste aus Simbabwe begrüßt werden. Es handelt sich dabei um eine Aktion des evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland. Die Besuche erfolgen jährlich wechselseitig.
Doch die drei Frauen und drei Männer zwischen 20 und 40 Jahren durften von Frankfurt/Main aus nicht weiterreisen. Ein Bundespolizist untersagte die Tour. es heißt, sie seien verdächtig gewesen, weil sie ärmlich gekleidet gewesen seien und kaum Geld gehabt hätten. Allerdings hatten sie alle Unterlagen: Einladungen, Kostenübernahmen, Verpflichtungserklärung. Der Bundespolizist habe das für Fälschungen gehalten, so Superintendent Uwe Simon.

Die Kirchenleute wollen nun wissen, was da schief gelaufen ist und ob solche Partnerschaften überhaupt noch mögliche seien, wenn solche Reisen nicht möglich seien. Auch über Regresszahlungen denkt man nach – 10.000 Euro habe die Reise gekostet, vieles kam durch Spenden zusammen.
Die Leute aus Simbabwe sind wieder zu Hause.

RTelenovela

Rügen 2017 (14): Hinten spielt die Musik!

Freitag, den 21. Juli 2017
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(13) -> 20.7.2017

Fahre ich auf Rügen von der Fähre in Glewitz nach Binz, dann komme ich durch den Putbuser Ortsteil Vilmnitz. Die Landesstraße wird dort schmal, das Kopfsteinpflaster ist holprig und sieht aus wie aus dem 19. Jahrhundert. Man könnte dort Filme über alte Zeiten drehen. Dort steht auch die Maria-Magdalena-Kirche, sie ist fast 800 Jahre alt.
Jeden Donnerstag finden dort im Sommer Konzerte statt. Ich hatte davon in der Ostsee-Zeitung gelesen und fuhr hin.
Geplant war ein Barockkonzert mit Orgel und Trompete.

Tickets gab es nur an der Abendkasse. In der Schlange entdeckte ich vorn auf dem Teil die Preisangabe 15 Euro. Ich zückte schon mal das Geld. Als ich es der Frau an der Kasse gab, wunderte die sich. Nein, das koste keine 15 Euro, sondern nur 6 Euro.
Ich hatte den CD-Preis erblickt, nicht den Eintrittspreis, und ich irgendwie dachte ich, dass 6 Euro ganz schön wenig sind.

Wir saßen nun in den Kirchenbänken und warten. Alle blickten nach vorn zum Altar. Allerdings tat sich nicht vorn, sondern hinten etwas. Hinten, auf der Empore ist nicht nur die Orgel, dort stand auch schon der Trompeter.
Eine Frau aus der Kirchengemeinde begrüßte dann die “lieben Hörenden”. Fans ich erst lustig, aber dann war klar: Wir werden nach vorn blicken – aber nichts sehen. Denn das Konzert findet hinter uns statt.

Und so war es dann auch. Anfangs drehte ich mich immer wieder mal um, um auch mal die Musiker zu sehen. Aber irgendwann fand ich mich damit ab, dass man ins Leere schaut. Irgendwie hatte es auch etwas Meditatives.

Bei Kirchenkonzerten ist das mit dem Applaus ja auch immer so eine Sache. Darf man zwischen Musikstücken klatschen? Das Publikum war sich sehr uneins. Nach dem ersten Stück applaudierte keiner. Nach dem zweiten traute sich einer und viele stimmten mit ein. So zog sich das durchs ganze Konzert. Den Jubel gab es dann am Schluss. Verdient, übrigens. War schön!

aRTikel

Luthers Reformation als Theater-Experiment

Dienstag, den 23. Mai 2017
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Jugendliche von der Kremmener Goethe-Oberschule waren gestern in der Nikolaikirche – es gab viel Lob und Kritik, aber die Vorbereitung war mangelhaft

MAZ Oberhavel, 23.5.2017

Kremmen.
Für alle Beteiligten war es ein spannendes Experiment. Gut 180 Jungen und Mädchen von der Oberschule Kremmen sahen sich gestern Vormittag in der Nikolaikirche das musikalische Theaterstück „Play Luther“ an. Ein Experiment deshalb, weil das gut 90-minütige Stück keine immer so leicht verdaubare Kost ist.

In der Aufführung zeigen Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach wie Luther damals lebte, welche Diskussionen damals geführt worden sind, welche Zwänge und Regeln herrschten und welche Auswirkungen Martin Luthers Reformationsbestrebungen im Jahr 1517 hatten. Das alles aber in einer Mischung aus moderner und altertümlicher Sprache sowie mit Liedern von Luther in modernem Stil.

Nicht alle Oberschüler sind mit diesem Stoff klar gekommen, zwischendurch war es ziemlich laut in der Kirche – auch für die beiden Schauspieler ein echter Kraftakt. „Das war eine unserer härtesten Veranstaltungen“, gab Lukas Ullrich im Anschluss zu. „Klar dürfen sie auch mal quatschen, und wir fordern sie ja auch ganz schön, aber sie müssen auch zuhören, um vielleicht auch Brücken zu ihrem Geschichtsunterricht zu erkennen.“

Dennoch hat es den meisten Schülern gefallen. „Eigentlich war es voll gut“, sagte Charline (14) danach. Auch wenn sie, wie sie sagte, nicht alles verstanden hat. „Manchmal ging alles ein bisschen schnell“, sagte Elias (16). „Aber eigentlich fand ich es ganz gut.“
Maria-Viktoria (15) fand die Diskussionen im Luther-Stück ganz spannend. „Mir hat es gefallen.“ Wie auch Martin-Michael (18) ist sie katholisch und mit der Luther-Geschichte nicht ganz unvertraut. Was ihm ein bisschen sauer aufgestoßen ist, war die Fäkalsprache, die im Stück manchmal vorkam.
Oliver (15) und Amrullah (15), die das Stück mehr oder weniger freiwillig in Lehrerbegleitung vorzeitig verlassen haben, waren nicht ganz so begeistert. „Eigentlich haben sie es gut gemacht, aber sie haben es nicht ernst rübergebracht“, sagte Oliver. „Früher war es nicht so lustig“, sagt er über die damalige Zeit, um die es im Stück ging. Amrullah, der aus Afghanistan kommt und seit 15 Monaten hier lebt, sah so ein Stück das erste Mal. „Das war alles viel zu schnell.“
Wie überhaupt alle befragten Schüler anmerkten, dass sie auf das Stück selbst nicht vorbereitet, ein wenig ins kalte Wasser geschubst worden sind.
Schulleiterin Elke Schwabe aber war zufrieden. „Das war eine gute Veranstaltung.“ Das sei Geschichte, die für die Jugendlichen heute schon sehr weit weg sei.

aRTikel

Der Pfarrer kommt aufs Dorf

Freitag, den 20. Januar 2017
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“Kirche mobil” ist eine neue Aktion – Gemeindemitglieder können donnerstags vor Ort ihre Angelegenheiten klären, doch die Akzeptanz ist noch gering

MAZ Oberhavel, 20.1.2017

Kremmen.
In den evangelischen Kirchen in und um Kremmen findet längst nicht mehr jeden Sonntag ein Gottesdienst statt. So müssten die Beetzer dann schon mal nach Sommerfeld oder Kremmen fahren. Um den Kontakt dennoch aufrecht zu erhalten, will die Gemeinde mit dem Projekt „Kirche mobil“ dagegenhalten. Jeden Donnerstagvormittag kommen Pfarrer Thomas Triebler und Gemeindesekretär Matthias Dill in einen anderen Ort des Pfarrsprengels.

An diesem Donnerstag war Kremmen dran. Doch die beiden warteten im Gemeindehaus umsonst auf interessierte Bürger. Nur der MAZ-Reporter schaute vorbei. „Es wird noch recht wenig genutzt“, sagt Thomas Triebler bedauernd. Am 6. Oktober des vergangenen Jahres begann die Aktion, bei der ersten Runde durch die Orte seien noch mehr Leute da gewesen. „Besonders in Wall und Groß-Ziethen hat es da gut funktioniert.“
Die Kirchenmitglieder können Friedhofssachen klären, ihr Kirchgeld vorbeibringen oder über Dinge sprechen, die sie gerade bewegen. An sich hat Pfarrer Triebler keine festen Sprechstunden mehr. „Aber man kann mir immer eine E-Mail schreiben, die bekomme ich auf mein Handy“, sagt er. Im Beetzer Gemeindebüro könnten Anrufer auch eine Nachricht hinterlassen. Oder eben nun auch die mobile Kirche nutzen.

Es ist ein allgemeines Problem, das die Kirche hat. Momentan hat der Pfarrsprengel in Kremmen 1103 Mitglieder, in den vergangenen zehn Jahren sank die Zahl um gut 400, sagt der Pfarrer. Und das gar nicht mal wegen größerer Zahlen von Kirchenaustritten. „Aber es werden nur noch wenige getauft.“ Er vermutet: „Das ist oft eine familienbezogene Sache. Der Glaube und die Zugehörigkeit zur Kirche haben viel mit der Familie zu tun.“ Seien die Eltern nicht Mitglieder, würden es auch die Kinder meistens nicht mehr werden.
Die Kirche ist in Kremmen Veranstalter vieler Konzerte und sorgte auch für die 800-Jahr-Feier im Juli 2016. „Aber das führt nicht zu vermehrten Kircheneintritten“, sagt Gemeindesekretär Matthias Dill. „Das ist kein speziell Kremmener Problem, sondern ein Generelles.“ Dennoch wolle die Kirche weiter durch kulturelle Höhepunkte ins Leben der Menschen rücken. „Ich habe immer öfter den Eindruck, dass die Kirche nicht mehr auf einem anderen Planeten ist, sondern zum Ort dazu gehört“, sagt Thomas Triebler. Das sei auch daran zu merken, dass für die Restaurierung der Bilder in der Nicolaikirche viele Spenden eingegangen seien.

Da auch die Gottesdienste am Sonntag nicht mehr so gut besucht sind, gibt es auch da Überlegungen in der Gemeinde, wie dem entgegengesteuert werden kann. So gibt es hin und wieder einen Gottesdienst am Freitagabend. Es ist allerdings nicht einer in der klassischen Art und Weise. Vielmehr ist es eine Art Treffen zu einem bestimmten Thema. Ein Referent spricht, danach kann darüber diskutiert werden. „Haben wir ein gutes Thema, dann kommen die Leute auch“, sagt Matthias Dill. So geht es am 17. März um das Reformationsjubiläum als Medienereignis.

Aber auch an der „Kirche mobil“ soll erst mal festgehalten werden – zumal es zum Beispiel in Groß-Ziethen dadurch schon neue Impulse gegeben habe. Pfarrer Triebler besucht nach der Sprechstunde noch im Dorf lebende Mitglieder. Die Groß-Ziethener überlegen sich im Vorfeld, wen der Pfarrer mal besuchen sollte – und es muss auch kein spezieller Geburtstag sein. „Wenn sich so etwas dadurch entwickelt, ist unsere Aktion schon ein Erfolg“, sagt Thomas Triebler.

RTelenovela

Die aktuelle Christvesperkritik 2016

Sonntag, den 25. Dezember 2016
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2015 -> 25.12.2015

Comeback! Im vergangenen Jahr ging es – nach 17 Malen in der Schmachtenhagener Kirche – zum ersten Mal zur Christvesper in die Oranienburger Nicolaikirche. Das war eigentlich ganz ganz schön und eine echte Abwechslung.
Aber die Umstände und meine beiden diesjährigen Kirchenbegleiter wollten es so, dass es 2016 wieder zurück in die Dorfkirche ging.
Diesmal waren wir sogar 25 Minuten zu früh dort, was uns noch gute Plätze sicherte. In Oranienburg hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon auf den billigen Plätzen gesessen.

Um das vorweg zu nehmen: Da ich mich vorher informiert habe, welcher Pfarrer den Gottesdienst leitet, hatte ich auch kein Problem mit diesem Comeback. Denn von Pfarrer Humburg weiß ich, dass er eine interessante Predigt halten wird. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Er erzählte uns, dass er uns Heiligabend was ganz anderes erzählen wollte, aber am Montagabend – nach den Geschehnissen am Breitscheidplatz in Berlin – setzt er sich noch mal hin und erarbeitete ein völlig neues Konzept. Er erzählte davon, dass sich die Menschen nun unwohl fühlen, dass das Weihnachtsfest diesmal unter anderen Vorzeichen stattfinde. Auch davon, dass Angst herrsche. Er erzählte in dem Zusammenhang aber auch von Maria und Josef, und wie sie mit Ängsten fertig geworden sind. Und zwar, weil sie auf Menschen getroffen sind, die ihnen halfen. Die da waren waren. Ein Zusammenhalt. Das wünscht er sich auch von uns. Gegen die Angst – Fürchtet euch nicht!
Eine sehr gute Predigt!

Das Drumherum ging so. Der Männerchor ist leider mehr und mehr… ähm, schwierig. Wenn er mehrstimmig “Alle Jahre wieder” singt, dann tut das leider weh. Es klingt, als ob die Hälfte der Männer schlicht falsch singt, die Melodie haut nicht hin. Seltsam, so was muss man doch hören!
Auch das Gesangsprogramm im Allgemeinen war schwierig, weil ich erstaunlicherweise drei der acht Lieder überhaupt nicht kannte, nicht mal im Ansatz. Das ist dann ein wenig schade, und immerhin bin ich ja nicht das erste Mal bei einem Heiligabend-Gottesdienst und konnte da die meisten Lieder immer mitträllern.
Auch schade: Am Ende des Gottesdienstes läuten die Glocken nicht mehr.

Aber wie gesagt: Die hervorragende Predigt macht das wett.
Frohe, besinnliche und friedliche Weihnachten!

RTelenovela

Rügen 2016 (10): Binzer Gebimmel

Mittwoch, den 10. August 2016
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(9) -> 9.8.2016

Kirchenglocken rufen zum Gottesdienst. Sie sagen die zeit an, wenn sie zum Beispiel immer um 18 Uhr bimmeln. In schlimmen Zeiten läuten sie eventuell im Katastrophenfall, früher gab es das Sturmläuten bei Bränden.

Neulich in Binz. Es ist etwa 19.15 Uhr, und in der Kirche des Ostseebades läuten die Glocken. Nein, eigentlich bimmeln sie eher ein wenig unmotiviert vor sich hin. Es ist weder ein kraftvolles Läuten, es ist aber auch nicht aus Ausläuten, wenn die Glocken zum Schluss noch hin- und herschwingen. Nein, es klingt wie ein lustloses, nicht enden wollendes Gebimmel.
Vermutlich ist diese Geläute reine Reklame, denn ich hatte gelesen, dass an diesem Abend um halb acht ein Konzert in der Kirche stattfinden würde. Aber muss man dafür wirklich ewig rumbimmeln?

Keine Ahnung, wie lange es bimmelte, aber inzwischen saßen wir in einem Lokal schräg gegenüber der Kirche, und plötzlich bimmelte es schon wieder. Oder eben immer noch. Ich hatte nicht darauf geachtet, aber inzwischen war es nach 20 Uhr.
Oh Gott, Herr Pfarrer, man kann es ja auch übertreiben!

aRTikel

Wiederentdeckt: Das älteste Fenster Kremmens

Donnerstag, den 30. Juni 2016
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Bei der Restaurierung der Sakristei in der Nikokaikirche kam Überraschendes zutage

MAZ Oberhavel, 30.6.2016

Kremmen.
Dass die Kremmener mit der Sakristei in der Nikolaikirche einen bauhistorischen Schatz haben, wird erst nach und nach klar. Der kleine Raum an der Seite des Gebäudes wird momentan saniert.

Am Anfang stand eine Idee: „Man könnte dort Weinverkostungen veranstalten“, erzählt Matthias Dill von der Kantorei. Eigentlich ist das der Raum, in dem sich der Pfarrer für den Gottesdienst vorbereitet.
Ein Restaurator hat aber die Idee mitbekommen, und so entstand der Plan, sich den Raum mal näher anzuschauen. Und nicht nur das: Seit einigen Wochen wird darin auch gewerkelt. Der Restaurator Jochen Hochsieder aus Rheinsberg hat dort schon einiges entdecken können. „Es ist immerhin der einzige Raum in der Kirche, der noch aus der Bauzeit erhalten ist“, sagt Matthias Dill. Im Großen und Ganzen sei alles noch erhalten, wie fast weit mehr als 700 Jahren gebaut. „Es ist mit Sicherheit mit Abstand der älteste erhaltene Ort von Kremmen“, so Dill weiter.

So ging es dann nun darum, den Putz sorgsam abzuklopfen, der in den vielen Jahren auf die Wände kam. Manchmal stieß der Restaurator dabei aber auch auf Hohlstellen. Das sind die spannenden Augenblicke, in denen Geschichte freigelegt wird. „Da gab es nur eine Schicht mit Steinen, dahinter war alles hohl“, so Matthias Dill, der die Arbeiten immer wieder beobachtet. Dahinter sei dann ein Gitter zum Vorschein gekommen. „Das ist ein Original, es stammt aus der Zeit des Kirchenbaus.“ Alle sind sich sicher: Das älteste Fenster Kremmens ist somit wiederentdeckt worden.
Nun soll es weiter freigelegt werden, so dass dann auch wieder noch mehr Licht in die Sakristei dringt. Das Fenster solle dann wieder seine ursprüngliche Funktion bekommen.

Bei den Arbeiten in der Sakristei ist aber noch mehr entdeckt worden – zum Beispiel eine Piscina. Das ist ein Loch, das nach draußen führt. „Da war eventuell ein Messingbecken drin, zum Auskippen des Weihwassers.“ Was die Kremmener mit diesem Fund anfangen, ist noch nicht klar.

Einer weiteren Sache wollen der Restaurator und Matthias Dill auch noch auf den Grund gehen. „Man sieht da noch was Zugemauertes“, sagt Matthias Dill. „Da muss was sein, aber für eine Tür ist es zu niedrig. Dem wollen wir aber noch auf die Spur kommen. Wäre ja blöd, wenn wir das jetzt nicht machen würden.“
Darüber hinaus sind nun in der Sakristei auch Steine und Verputzungen zu sehen, die ebenfalls noch aus der Bauzeit der Kirche stammen müssten.

Zur 800-Jahr-Feier Mitte Juli können sich Besucher dann sicherlich in diesem historischen Raum umsehen.