RTelenovela

2020

Donnerstag, den 31. Dezember 2020
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DIE BESTE PARTY
Abi98-Treffen in Germendorf

DAS BESTE KONZERT/EVENT
Sido in der Waldbühne in Berlin

DER BESTE SONG
Diodato: Fai Rumore
außerdem:
AnnenMayKantereit: Ausgehen
Provinz: Diego Maradona
Neelix & Durs: The Day we meet
NF: Paid my Dues
Mahmood: Rapide
AaRON: Ultrarêve
AnnenMayKantereit & Rundfunktanzorchester Ehrenfeld: Vergangenheit &
Gegenwart

Kicker Dibs: Draußen regnet’s
Clueso: Flugmodus

DAS BESTE ALBUM
Provinz: Wir bauten uns Amerika

DER BESTE FILM
1917
außerdem:
Narziss und Goldmund
Corpus Christi

DER SCHLECHTESTE FILM
Ein verborgenes Leben
außerdem:
Einsam Zweisam
7 Minutes

BESTE TV-SENDUNG
Tatort: Das fleißige Lieschen, Das Erste
außerdem
Rita, Netflix
Sex Education – Staffel 2, Netflix
Tennis live: US Open 2020, Finale: Zverev – Thiem, Eurosport 1
Sandmann für Erwachsene, rbb
Sløborn, zdf neo

SCHLECHTESTE TV-SENDUNG
Balls – Für Geld mach ich alles, ProSieben
außerdem
Deine Hochzeit – Live!, RTL zwei
MTV EMA 2020, MTV
Das große Sat.1 Promiboxen, Sat.1
Täglich frisch geröstet, TV Now
Eurovision Song Contest 2020: Unser Lied für Rotterdam, one

BESTER RADIOSENDER
radioeins

BESTES BUCH
Axel Ranisch: Nackt über Berlin
außerdem:
Katharina Peters: Fischermord
Ángel Herygar: Sag allen, dass du mich liebst

BESTER AUGENBLICK
Neujahr in Travemünde

SCHLECHTESTER AUGENBLICK
Lindenstraße: Abschied nach fast 35 Jahren

Hits: 217

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Vor 20 Jahren (116): Colosseum-Premiere mit Julia Roberts

Mittwoch, den 27. Dezember 2017
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(115) -> 18.9.2016

Sonnabend, 27. Dezember 1997
1997 war das Jahr, in dem wir begannen, öfter ins Kino nach Berlin zu fahren. Wir waren auf den Geschmack gekommen, während der Oranienburger Filmpalast neu gebaut worden ist. Hinzu kam, dass wir die Sitze im dann Ende Oktober neueröffneten Kino nicht gerade gemütlich fanden.

Kurz vor Weihnachten wurde an der Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg das neue Colosseum eröffnet. Das gab es schon vorher und zu DDR-Zeiten, hatte da aber nur einen großen Saal. Nun sind neun weitere dazugekommen, dafür ist hinten an- und umgebaut worden. Die CinemaxX-Gruppe kümmerte sich damals noch um das Colosseum, das ein echt schönes Kino war. Damals, wie gesagt.
Das große Foyer machte was her, dazu die drei kleinen Säle unten und die größeren in der oberen Etage, über die man über breiten Treppen gelangte. Alles sah ziemlich edel aus. Dazu natürlich der große Saal, der das Gefühl eines Kinoerlebnisses gut widerspiegelte.

Wir sahen “Die Hochzeit meines besten Freundes” mit Julia Roberts, eine Komödie, die übrigens nach 20 Jahren immer noch lustig ist.
Das Colosseum gehörte dann zu den Kinos, das wir am meisten für Filmschauen nutzten. Natürlich im Januar auch für “Titanic”.

Hits: 76

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Life – Augen und Ohren zu!

Samstag, den 1. April 2017
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Es kommt nicht allzu oft vor, und diesmal war es sogar eine Premiere: Aber der Film “Life”, den ich im Oranienburger Filmpalast gesehen habe, hat mich eiskalt erwischt. Mit purem Ekel in einer Form, die ich im Kino so noch nicht erlebt habe.

Es geht um diese Szene: Ein Mitglied der Raumfahrtcrew (Ryan Reynolds) hat es mit einem außerirdischen Wesen vom Mars zu tun. Ein zunächst wurm- und krakenähnlichen Tier.
Dieses Ding knebelt den Mann und bahnt sich dann in seiner schleimigen Art den Weg in den Mund des Mannes. Dort verschwindet es. Schon diese Szene, die sich über viele Sekunden hinzog, konnte ich nicht sehen. Ich spürte den puren Ekel.

Das hat eine Vorgeschichte, sie hat mit dem Horrorfilm “Poltergeist II” zu tun, ich hatte es schon mal erzählt.
Aber die Szene in “Life” ging weiter. Man hörte nun, wie das Marsding den Menschen von ihnen auffraß. Die Geräusche waren gruselig, die Bilder dazu grauenerregend.
Und ich – ich hatte die Augen zugekniffen und mir zwischenzeitlich sogar die Ohren zugehalten. Ich verspürte einen selten erlebten Ekel, nur wenig hätte bis zum Würgereiz gefehlt.

Ob das nun für diesen Film spricht oder gegen ihn – das muss ich irgendwie noch rausfinden.

Hits: 95

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2016

Samstag, den 31. Dezember 2016
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DIE BESTE PARTY
800 Jahre Oranienburg – Der Festumzug

DAS BESTE KONZERT
Underworld in Berlin

DER BESTE SONG
Stereoact feat. Kerstin Ott: Die immer lacht
außerdem:
Sportfreunde Stiller: Sturm und Stille
Stereoact: Guten Morgen, Sonnenschein
Frans: If I were sorry
Underworld: Low Burn
Price Damien: Glücksmoment
Alma: Karma

DAS BESTE ALBUM
Sportfreunde Stiller – Sturm und Stille
außerdem
Underworld – Barbara Barbara, we face a shining Future

DER BESTE FILM
Raum
außerdem:
24 Wochen
Die Mitte der Welt

DER SCHLECHTESTE FILM
Hail, Caesar!
außerdem:
Wild
The Boss

BESTE TV-SENDUNG
Kessler ist… Hugo Egon Balder, ZDF
außerdem:
Sido in the Box, ProSieben
Terror – Ihr Urteil, Das Erste
OGOT – Old Guys on Tour, Tele 5
Ninja Warrior Germany, RTL

SCHLECHTESTE TV-SENDUNG
Match Factor, ProSieben
außerdem:
Netz-O-Rama, Comedy Central
Sarah & Pietro – Die ganze Wahrheit, RTL II
In Touch – Stars. Styles. Stories., RTL II
Slow TV auf Tele 5: Boccia Boccia, Tele 5

BESTER RADIOSENDER
radioeins. Was sonst?

BESTES BUCH
Rita Falk: Hannes
außerdem:
Dave Eggers: Der Circle
Katharina Peters: Bernsteinmord

BESTER AUGENBLICK
Die Premiere des “RT Zapper”-Buches in Kremmen

SCHLECHTESTER AUGENBLICK
Wenn dir gezeigt wird: Sei dir deiner Zukunft hier bloß nicht so sicher!

Hits: 195

RTelenovela

Der Cinestar-Niedergang

Freitag, den 16. Dezember 2016
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In Berlin-Friedrichshain entsteht demnächst ein neuer Kinopalast. So was hat Berlin ja auch noch nicht und wird deshalb sehr dringend benötigt.
Na ja.
Dabei scheint es, dass die großen Ketten jetzt schon arg zu knabbern haben. Wenn man sich zum Beispiel mal in den Cinestar-Kinos in Berlin umsieht, wird man nachdenklich.

In Tegel stehen die Leute gute fünf Minuten an der Kinokasse, ohne dass sich was tut. Die Kasse ist nicht besetzt, der Mann dahinter war plötzlich verschwunden, und die anderen zig Kassen sind verwaist. Auch sonst ist wenig los. Es ist kein einziger Mitarbeiter zu sehen, weder am Einlass, noch an der langen Bar.
Wer wissen möchte, welchen Film man sich denn ansehen könnte, muss im Smartphone im mobilen Internet nachsehen. Die Anzeigetafeln sind außer Betrieb. Flyer sind nicht zu finden. Service: null. Oder eher: -100. Und das ist keine einmalige Beobachtung, sondern in Tegel ein Dauerzustand.
Die Tickets werden zwar nur moderat teurer, dafür aber ist inzwischen fast der komplette Kinosaal zur Loge mutiert. Bis auf die ersten drei Rumpelreihen. Somit wurde es also doch teurer – aber eben versteckt.
Die zig Kassen an der Bar sind niemals alle besetzt – der hintere Teil der Bar nicht nicht mal bestückt. Aber wer inzwischen für einen halben Liter Cola 4,50 Euro zahlen muss, geht sowieso dankend dran vorbei. Von den unfassbaren Popcorn- und Nachopreisen gar nicht zu reden.
Später wird das komplette Kino von furchtbarer Rap/HipHop-Musik beschallt. In einer Lautstärke, dass es weh tut. Wegen der Texte und sowieso.
Wer ins Tegeler Cinestar geht, der wird quasi an allen Ecken und Enden angebrüllt: Bitte kommen Sie nicht hierher!

Das Cinestar Cubix am Alexanderplatz in Mitte hat auch schon bessere Tage erlebt. Bisher war auch die Bar in der oberen Etage immer besetzt, weshalb wir uns im Foyer auch nichts gekauft haben. Oben stellen wir überrascht fest, dass tote Hose herrscht. Dem Umsatz des Kinos hat das nicht gut getan – wir hatten keine Lust, noch mal runter zu gehen.

Im Cinestar-Kino in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg wird über den Kassen immerhin das Kinoprogramm angezeigt. Aber die Kassen sind oft geschlossen. Stattdessen gibt es die Tickets an der Getränkebar. Wenn man Glück hat, hat jemand einen Zettel irgendwohin geklebt, wo das auch steht.

Und so weiter.
Das Kino ist in der Abwärtsspirale. Immer weniger Service. Immer höhere Preise. Immer weniger Personal. Immer mehr Sparmaßnahmen. Das führt zu noch weniger Besuchern und noch höheren Preisen.
Schade. Denn für mich ist das Kino, die große Leinwand immer noch unersetzbar.

Hits: 60

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Im Ladenkino

Montag, den 25. April 2016
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Unweit vom Amüsierviertel rund um die Simon-Dach-Straße in Berlin-Friedrichshain befindet sich ein echtes Kleinod: das B-Ware Ladenkino.
Es ist einer der Läden, in dem viel mehr drin ist, als man denkt, wenn man davor steht. Ein echtes Kiezkino, bis zum nächsten Multiplex ist man noch eine Weile unterwegs.

Man kommt rein, und das Ding wirkt tatsächlich wie ein kleiner Laden. Vorn gibt’s einen Tresen, davor ein paar Sitzecken. Eine davon leicht erhöht und mit drei Stühlen, die aussehen, als ob sich dort nur Majestäten hinsetzen dürfen.
In den hinteren Fluren befinden sich nicht nur drei (ich hoffe, ich habe richtig gezählt) kleine Kinosäle, sondern auch viele Regale mit DVDs. Eine Videothek. Und natürlich sind es allesamt Filme, die speziell und besonders sind, selten sind Blockbuster dabei.

Die Leute müssen im Laden auf den Beginn der Vorführung warten – bis jemand kommt und den Filmtitel nennt und ruft, dass nun der Einlass beginne.
Und sitzt man erst mal, dann geht es auch zügig los – ohne Reklame. Und das auch bei preiswertem Eintritt, er hat nur 6 Euro gekostet. Es sind Filme, die in der Regel schon ein paar Wochen in den Kinos laufen, aber auch noch nicht so alt, dass es sie schon auf DVD gibt. Also letztlich doch aktuelle Produktionen.

In unserem Saal bestand die letzte Reihe übrigens auch zwei Sofas. Das ist recht gemütlich, man kann sich allerdings nicht langlegen, dann sieht man nichts.
Im Kiez scheint das gut anzukommen – oder auch bei Berlinern aus anderen Kiezen oder bei Touris. Das Kino war sehr gut besucht.

Hits: 68

RTelenovela

99 Minuten – wahnsinnige Überlänge!

Samstag, den 12. März 2016
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Wenn ich heutzutage ins Kino gehe, dann habe ich oft den Eindruck, dass die Eintrittspreise immer nur noch ungefähre Angaben sind. Besonders auffällig scheint das in den UCI-Kinos zu sein. Im “Colosseum” in Berlin-Prenzlauer Berg zum Beispiel.

Die Loge? Beginnt schon in Reihe 4.
Ganz hinten sitzen? Das ist der VIP-Bereich – noch viel teurer.
Überlänge? Aufschlag!
3D? Aufschlagsaufschlag!

Aber wann hat ein Film eigentlich Überlänge? Eigentlich kannte ich die Regel, dass ein Film, der länger ist als 120 Minuten läuft, Überlänge hat.
Das scheint Vergangenheit zu sein.
Im “Colosseum” wird für “London has fallen” ein Überlängenzuschlag von 50 Cent berechnet. Kostet dann also nicht 8,70 Euro, sondern 9,20 Euro. Und wer nicht ganz vorne sitzen will, zahlt dann schon 10,20 Euro.

“London has fallen” ist 99 Minuten lang. Von einer Überlänge also sehr weit entfernt. Berechnet das UCI etwa die Reklame mit? Zahlt der Kunde für Werbung?
Ist das seriös? Ist das Abzocke? Auf jeden Fall extrem ärgerlich!

Hits: 76