RTelenovela

Ab durch den Jagdbergtunnel

Freitag, den 12. Dezember 2014
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Wie ich ja schon erwähnte, fahre ich seit 2002 ziemlich regelmäßig auf der A4 von Ost nach West und zurück. Diesmal aber war die Fahrt ein echtes Event.

Über sehr weite Strecken war die A4 schon recht lange im Thüringer Bereich komplett dreispurig ausgebaut. Außer der Abschnitt zwischen Jena und Magdala. Da quälte sich der Verkehr auf jeweils zwei Streifen die Berge rauf und runter. Enge Kurven, längere Steigungen, bei denen es nicht viel brachte, dass man das Gaspedal durchdrückte.
Schon viele Jahre aber war klar: Irgendwann ist da ein Tunnel. Und in den vergangenen zwei Jahren konnte man den Prachtbau auch schon beobachten, bevor man von der ausgabauten Strecke auf die schmale Trasse abbog.

Nun aber ist der Jagdbergtunnel fertig. Hinter Jena geht es in die gut drei kilometer lange Röhre, immer bergauf, aber lang nicht so steil wie bisher. Mit Tempo 80 (und der Warnung vor dem Blitzer) rollt mein Auto geschmeidig den Berg hoch, und als ich bei Magdala wieder das tageslicht erblicke, ist die Premiere auch schon wieder Geschichte. Ein paar Minuten spart man sich nun ein – und auch etwa sechs Kilometer.
Bald wird man von der alten A4 nichts mehr sehen, sie wird gerade zurückgebaut.

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Das letzte Nadelöhr

Dienstag, den 26. Juli 2011
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Wer auf der A4 in Thüringen unterwegs ist, wird bei Jena auf eine riesige Baustelle treffen. Zwischen Jena und Magdala bekommt die Autobahn bis zum nächsten Jahr eine komplett neue Trasse.
Zeit wirds.

Eigentlich ist die A4 eine hervorragende Strecke. Wer von der A7 kommend erstmal die Berge bei Bad Hersfeld erklommen und die vielen Kurven hinter sich gebracht hat, kann auf der dreispurigen Strecke ordentlich Gas geben.
Der Spaß endet bei Magdala, da wird die Strecke zweispurig und führt über Berge und durch einige Kurven durch die dortige Region.
Aber man sieht auch, dass sich das bald ändern wird. Detzeit laufen die Bauarbeiten für eine dreispurige Strecke, die sehr viel gerader sein wird als die heutige, auch einen langen Tunnel wird es wohl geben.

Seit inzwischen fast neun Jahren fahre ich die Strecke ein paarmal im Jahr. Wie sie sich verändert, ist spannend zu sehen. Der Tunnel bei Jena ist inzwischen fertig, auch dort war die Strecke mal zweispurig. Der Fortschritt geht voran.
Ist die neue Trasse fertig, ist es dann das Ende eines der letzten Nadelöhre auf der A4.

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Die A9 hat Pickel

Samstag, den 1. Mai 2010
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Merkwürdiges tut sich auf der Autobahn A9 bei Wolfen in Sachsen-Anhalt. Die komplette Fahrbahn sieht aus, als ob sie Pickel bekommen hat. Lauter kleine Höcker sind über die Straße verstreut, und das kilometerlang. Die A9 hat einen krankhaften Ausschlag. Was ist da los? Eine schreckliche Krankheit, eine ansteckende gar? Und wieso hat sich der Verkehrsminster dazu noch nicht geäußert?
Die Strecke ist auf eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 100 runtergesetzt, und viel schneller kann man an der Stelle sowieso nicht mehr fahren. Es rumpelt ganz schön…

Auf der A4 bei Jena tut sich auch so einiges. Der Tunnel zu Füßen der Stadt ist fertig, doch es scheint, ob ob weitere geplant sind. Die scheinen die A4 komplett verlegen zu wollen, um die engen Stellen auf den Bergen zu umgehen. Ob dann auch die alte Autobahn zurückgebaut wird?

Spannend ist s auch immer am Frankfurter Kreuz, wenn die Flugzeuge den Flughafen ansteuern. Die Maschinen donnern im Tiefflug direkt über die A5, und diesmal muss der Takt besonders eng gewesen sein. Nicht mal eine Minute verging von der Landung der einen Maschine bis zur Ankunft des nächsten. Ob das so sein soll?

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Stau. Eine Unverschämtheit

Samstag, den 6. Dezember 2008
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Nein, ich bin das nicht gewöhnt. Wenn ich nach Neulußheim fahre, hat der Stau gefälligst auf der anderen Fahrbahn stattzufinden. Irgendwelche Lkw sollen bitteschön da drüben liegenbleiben und nicht meine Fahrbahn blockieren. Ich finde so was wirklich unverschämt!
Aber diesmal ist es passiert und hat mich in Thüringen rund 25 Minuten gekostet. Und natürlich war meine Fahrspur mit Abstand die, auf der es am langsamsten voran ging. Wie immer eben.
Ganz schön dreist: Da wird vor dem neuen Autobahntunnel bei Jena ein riesiges Banner mit dem Wort “Radarkontrolle” aufgehangen, daneben ein Tempo-60-Schild. Damit alle auch ja nicht schneller fahren. Nur eine Radarkontrolle, die gab es nicht.
Schön auch der Geschwindigkeitsmesser, der an einer Baustelle irgendwo in Hessen montiert war und die Autofahrer über ihre aktuelle Geschwindigkeit informieren sollte. Bei mir zeigte er Tempo 62 an – ich fuhr jedoch in Wirklichkeit etwa 85 km/h. So hab ich das gern: Erst fehlinfo, dann Gas geben und dann vielleicht noch blitzen. Ganz schön clever die Hessen.