RTelenovela

Frag Google (6): Der Kussmark und die Sextillarde

Montag, den 29. April 2013
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(5) -> 24.1.2013

Ich habe unermüdlich weitergesammelt. Wieder gibt es zehn neue, wunderliche Sucheingaben bei Google, die aus irgendwelchen Gründen auf meine Seite führten

1. “ich weiß was du letzten freitag getan hast uschi”
Es scheint sehr interessant zu sein, was diese gewisse Frau Uschi an dem besagten Freitag getan hat. Leider kann ich an dieser Stelle nur spekulieren.

2. “hohenbruck kremmen polarfuchs”
Ganz falsch. Hohenbruck ist Hohenbruch. Und der Polarfuchs ist ein Polarwolf. Aber das wird der/die Suchende inzwischen sicher wissen.

3. “katrin sass , pierre kussmark”
Die Suche erfolgte anlässlich des Skandalauftrittes von Katrin Sass bei “Markus Lanz“. Der/die Suchende scheint aber eher Fan von Nicht-Dschungelcamp-Fan Sass zu sein, denn die hat er/sie richtig geschrieben und Peer Kusmagk nicht. Aber Kussmark klingt ja auch nett.

4. “peter klöppel tor umgefallen”
Großer Schreck meinerseits: Peter Kloeppel ist tot umgefallen? Aber dann fiel mir auf: Ich habe mich verlesen.

5. “wo war peter kloeppel als der papst starb”
Auf dem Klo viellicht? Oder doch auf dem Weg ins RTL-Studio? Auf Sendung war er zum Zeitpunkt der Breaking News jedenfalls nicht.

6. “patchwork family pause???”
Nein, weg. Zum Glück.

7. “warum spielt ndr 2 ständig das gleiche”
Das ist eine verdammt gute Frage! Und dabei war NDR2 mal so ein guter Sender, aber das ist 20 Jahre her.

8. “wer ruft bei astro tv an”
Na, zum Beispiel die Uschi, die wissen will, ob morgen ihr Mann wieder mit ihr spricht. Oder die Rita, die wissen will, ob sie morgen Lotto spielen soll. Oder Leute, denen aus noch ganz anderen Gründen langweilig ist.

9. “wer kennt ole aus löwenberg”
Ich nicht. Du?

10. “was ist die nächste zahl von sextillarden”
Hm. Sextillarde und eins? Also 1.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.001? Oder meinte der/die Suchende doch die Septillion?

aRTikel

Zum Thema Facebook gibt es noch viel Halbwissen

Donnerstag, den 11. April 2013
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Seminar zum sozialen Netzwerk im Schönfließer Jugendhaus

MAZ Oranienburg, 11.4.2013

Das Internet und Facebook sind ein echtes Geschenk, aber wir müssen damit umgehen lernen, sagt ein Computerexperte.

SCHÖNFLIESS
Denise hat auf Facebook ungefähr 700 Freunde – gut 50 davon kennt sie real, sagt sie. „Viele kenne ich aus der Schule oder vom Fußball“, erzählt die 14-Jährige aus Schönfließ. Ihre Freundin Josephine (14) kann da nicht mithalten, sie hat im sozialen Netzwerk im Internet nur 300 Freunde. „Ich bin allerdings erst ein halbes Jahr dabei“, sagt sie. „Ich chatte viel und poste Fotos.“ Dass Facebook viele Daten speichert, interessiert sie nicht besonders.

Dem will der Computerfachmann Ilja Stühmeier aus Lehnitz entgegensteuern. In der vergangenen Woche bot er im Jugendhaus in der Schönfließer Bieselheide ein Seminar über den Umgang mit Facebook an. „Das Internet und Facebook sind ein echtes Geschenk“, sagt er. „Aber wir müssen uns klar darüber sein, dass es ein Unternehmen ist, das mit unseren Daten Geld verdienen will.“ Heutzutage sei es möglich, mit bestimmten Computerprogrammen die Facebook-Daten zu verknüpfen und so ein richtiges Profil über den jeweiligen Nutzer zu erstellen. Traurig sei es, dass Eltern mit diesem Thema oft überfordert seien.
Das bestätigt auch Sabine Vehlow, die Jugendkoordinatorin im Mühlenbecker Land, sie ist selbst Mutter. „Uns wird auch nicht geholfen“, sagt sie. Sie hat sich auch auf der Internetplattform angemeldet. „Ich nutze das, um mal ein Auge drauf zu haben, was da so los ist.“ Die Möglichkeit der Vernetzung findet sie an sich aber erst mal „super“. Bei Jappy, einem weiteren Netzwerk, musste sie schon mal eingreifen, nachdem bekannt geworden sei, dass ein anonymer Nutzer Nacktfotos an junge Mädchen verschickt hatte. Ilja Stühmeier bezeichnet Jappy als das qualitativ schlechteste soziale Netzwerk im Internet. „Sandro, 12, ist da in Wirklichkeit schon mal 56“, erklärt er. Allerdings seien die Nutzerzahlen bei Jappy jedoch rückläufig, immer mehr Jugendliche tummeln sich bei Facebook.

„Es gibt nur zwei Leute in meiner Klasse, die nicht dabei sind“, sagt die 14-jährige Schönfließerin. Einer davon ist Deniz. Er darf sich erst anmelden, wenn er 14 sind, so habe es ihm seine Mutter zugesagt, erzählt er.
Das Seminar im Jugendhaus in Schönfließ fand das erste Mal statt. „Es gab bei uns einen Generationswechsel“, sagt Koordinatorin Sabine Vehlow. „Die ganz jungen Leute können den Kurs gebrauchen, da gibt es noch sehr viel Halbwissen. Teilweise wissen sie gar nicht, was sie machen.“

Denise verbringt etwa drei Stunden am Tag auf Facebook. „Ich poste dort, was ich so mache“, erzählt sie. Genau wie ihre Freundin Josephine hat sie ihr Profil auf der Seite aber so eingestellt, dass nur ihre Freunde lesen können, was sie schreibt.
Der 17-jährige Brian aus Schönfließ ist da schon vorsichtiger. „Ich chatte dort mit Freunden, habe aber keine Lust, was zu posten“, erzählt er. Eine Stunde pro Tag ist er auf der Seite des Netzwerks.

Ob es Ilja Stühmeier und Sabine Vehlow gelungen ist, die Schönfließer Jugendhausbesucher zu sensibilisieren, wird sich erst noch zeigen. Auf jeden Fall ist geplant, die Seminare in anderer Form weiterzuführen.

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Den Koffer zahle ich nicht, den Parkplatz aber schon

Samstag, den 2. März 2013
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Oranienburg gehoert eisenbahntechnisch momentan nicht gerade zu den besten Adressen. Es faehrt keine Bahn in die Stadt.
Das ist natuerlich unguenstig, wenn man mit einer Reisetasche zum Flughafen nach Schoenefeld will, aber absolut keine Lust hat, sich in den Schienenersatzverkehr zu setzen. Ich musste mir also einen Parkplatz in der Naehe des Flughafens suchen.

Freunde empfahlen mir, bei ihnen in der Naehe am Regionalbahnhof Berlin-Karlshorst zu parken. Von dort ist es nur noch eine Station bis Schonefeld.
Meine Cousine brachte mich dann aber auf die Idee, im Internet nach Parkplatzen zu suchen, ebi den meisten gibt es sogar einen Shuttleservice – der natuerlich etwas kostet.
Aber ich beschloss, mir meine Faulheit etwas kosten zu lassen. Diverse Firmen bieten kostenpflichtige Parkplaetze rund um den Flughafen an. Von 28 bis 49 Euro fuer drei Tage ist alles dabei gewesen.
Der fuer 28 Euro ist nicht nur der billigste gewesen – er lag auch relativ guenstig gelegen – in Waltersdorf, keine 10 Minuten vom Airport entfernt,

Gesagt, gebucht, getan. Das Ganze verlief ganz problemlos. Und wenn ich wieder in Schoenefeld lande, holt mich der Service auch gleich wieder ab.

Das mit dem Service bei Easyjet ist so eine Sache. Wer einen Koffer in den Flieger mitnehmen will, muss dafuer 40 Euro extra zahlen. Hatte ich – im Gegensatz zum Parkplatz – gar keinen Bock drauf. Also begnuegte ich mich mit Handgepaeck, einem Minikoefferchen.
Am Flugsteig dann aber die Ueberraschung: Man habe zu viel Handgepaeck – ob ich nicht meine Tasche doch lieber als Gepaeck aufgeben moechte, natuerlich kostenlos.
So flog ich dann doch – abgesehen von der Zeitung – ohne Handgepaeck nach Lissabon.

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Lissabon-Reklame – nur für mich (?)

Freitag, den 15. Februar 2013
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Demnächst reise ich das zweite Mal nach Lissabon. Es ist immer von Vorteil, wenn man dort Familienanschluss hat.
Der Flug in die Hauptstadt Portugals war gerade gebucht, da passierte etwas Seltsames. Auf mehreren Blogseiten begegnet mir seitdem immer wieder die Werbung eines Buchungsportals, das mir billige Flüge von Berlin nach Lissabon anbietet.
Ist das Zufall? Wissen die, was ich auf anderen Internetseiten so treibe? Verfolgen die mich?
Natürlich sind die Flugpreise in den Reklameanzeigen sehr viel billiger als bei meinem Flug. Na ja, was soll’s. Die können mich nicht ärgern.

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Facebook-Party? Was soll das sein?

Dienstag, den 12. Februar 2013
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Au weia, schon wieder das abgrundtief böse Facebook!
„Haus in Hohen Neuendorf nach Facebook-Party verwüstet.“ Da ist sie wieder, diese Meldung, von einer Nachrichtenagentur am Montagnachmittag verbreitet und von vielen Internetseiten und Zeitungen danach dankbar verbreitet.
Das böse Facebook steht mal wieder am Pranger. Dabei ist das blanker Unsinn.

Eine Facebook-Party, was soll das eigentlich sein? Heute ist es völlig normal, dass ich zum Geburtstag meine Freunde (auch) über das soziale Netzwerk im Internet zur Party einlade. Feiere ich deshalb gleich eine Facebook-Party? Ganz sicher nicht. Um Facebook geht es auf meinen Partys gar nicht.

In Hohen Neuendorf brachte einer der geladenen Gäste fremde Leute mit – ob er die wiederum auch per Facebook eingeladen hat, weiß nur er.
Deshalb ist der Begriff „Facebook-Party“ Nonsens. Und wenn wir uns alle mal erinnern: Partys, die im Chaos enden, weil irgendwelche fremden Leute auftauchen, das gab es früher auch schon. Ich kann mich an rauschende Feste in den 80ern erinnern, die mein Bruder manchmal gefeiert hat. Auch dort tauchten im Laufe des Abends Leute auf, die niemand von uns kannte. Und es blieb wohl auch nicht alles ganz…

So was ist und war schon immer ärgerlich. Nur hat es mit Facebook an sich herzlich wenig zu tun. Aber “Facebook-Party” klingt natürlich besser, damit bekommt man eben sehr viel mehr Aufmerksamkeit.

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Frag Google (5): Beziehungsbeender Goethe im Stimmbruch

Donnerstag, den 24. Januar 2013
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(4) -> 18.10.2012

Ich habe weitergesammelt. Wieder gibt es zehn neue, wunderliche Sucheingaben bei Google, die aus irgendwelchen Gründen auf meine Seite führten.

1. “kinder mit doofen namen”
Hm, da gibt es einige. Aber besser ich nenne hier keine, könnte zu Missstimmungen führen…

2. “jango edwards tod”
Da war ich ein wenig erschrocken. Kurz vor dieser Google-Suche war ich bei einem Auftritt des Clowns Jango Edwards in Kremmen. Und meist passieren solche Suchen, wenn tatsächlich jemand gestorben ist. Das Perfide: Es gibt tatsächlich eine Art Kondolenzseite, auf der der Tod von Edwards vermeldet wird. Allerdings liegt der Todestag in der Zukunft, aber da muss man auch erst mal genauer hingucken.

3. “braucht man Abitur für eine schauspielkarriere”
Abi ist immer gut, wobei es auch doofe Schauspieler gibt.

4. “domian im arsch stecken geblieben”
Ähm…

5. “georg christoph biller schlaganfall”
Biller ist der Leiter des Leipziger Thomanerchores, und diese Suche taucht immer wieder auf. Tatsächlich meldete sich Biller vor einiger Zeit kurzzeitig krank. Unklar ist, warum.

6. “der beziehungsbeender”
Besser bekannt als: “Schlussmacher”. Aber war ein Versuch wert.

7. “r. teeßler”
Nicht ganz, aber danke.

8. “rosins restaurants von christian rach abgekupfert?”
Das würde Rosin ganz sicher abstreiten. Rosin macht was ganz anderes als Rach. Und Rach ist sowieso der beste.

9. “wieso ist tv total so langweilig geworden”
Gute Frage. Sehr, sehr gute Frage.

10. “wann hat goethe seinen stimmbruch”
Ist das wirklich wichtig?

aRTikel

Joachim Gauck und die Youtubestars

Donnerstag, den 27. Dezember 2012
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„Willi“: 58-mal in der MAZ und täglich auf Facebook – was 2012 bei den Jugendlichen in Oberhavel los war

MAZ Oranienburg, 27.12.2012

Topmodels, Videos auf Youtube, Auftritte im Fernsehen. Das Jahr bot in Oberhavel interessante Höhepunkte.

Januar:
In Hohen Neuendorf und im Löwenberger Land beginnt das Jahr mit gähnender Leere. Zumindest in den Veranstaltungskalendern auf den Internetseiten stehen keine Einträge. Glücklicherweise nur ein vorübergehender Zustand.
Toxica ist mit 15 Jahren die wohl jüngste Bassistin in Oberhavel. Die Schildower Band „Masters of dark Fire“ scheint aber Geschichte zu sein, denn die Musikerin gründet eine eigene Band.

Februar:
Tobias Regner, 2006 Gewinner bei „Deutschland sucht den Superstar“, gibt ein Konzert in Oranienburg. Der Hype um ihn hielt ein halbes Jahr, dann sei Schluss gewesen, erzählt er im „Willi“-Interview. Aber er macht tapfer weiter.
Facebook gestaltet seine Seiten um, führt die Chronik ein. Die „Willi“-Fans sind nicht begeistert, nur sieben Prozent finden die neuen Strukturen gut, ergibt eine Umfrage.
„Crazy Dennis Tiger“ feiert auf der Berlinale Premiere. Der Kurzfilm wurde in Schildow und Bergfelde gedreht. In der Hauptrolle: Dennis Kamitz aus Schildow.

März:
„Hackt’s noch? Schmeißt den Dreck in den Müll!“ Das ist nur eine Reaktion auf eine Verlosung von DVDs der Band Freiwild. Die Musiker sollen eine Naziskin-Vergangenheit haben.
Der Leegebrucher Jugendklub kommt in die Jahre. Die Party zum 50. Geburtstag ist ein rauschendes Fest.
Annabelle Rieß aus Velten mischt „Germany’s next Topmodel“ auf. Die 23-Jährige schafft es in der ProSieben-Modelshow unter die letzten 13 Frauen.

April:
Bei Youtube erscheint der Videoclip zum Song „Tanzen“ von Ilja Schierbaum. Gedreht wurde der Film auf Schloss Schwante.
Ingmar und Boussa von der Energy-Berlin-Toastshow treten im Oranienburger Filmpalast auf. Boussa überzeugt mit ihrer groovigen Musik, Ingmars Comedyshow bleibt eher platt.
Schauspieler Jörn Schlönvoigt, bekannt aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, engagiert sich für den Tierschutzverein Oberhavel. Dafür setzt er sich bei „Fressnapf“ in Oranienburg an die Kasse.
Die Hennigsdorfer Band „Die anderen Kinder“ hat einen Auftritt in der ZDFneo-Show „NeoParadise“. Die Pilotfolge ist schon 2011 aufgezeichnet und nun heimlich ausgestrahlt worden. Die Musiker haben ihren eigenen TV-Auftritt verpasst.

Mai:
Theo Trebs aus Birkenwerder hat einen Auftritt im „Tatort“. Im SWR-Fall „Der Wald steht schwarz und schweiget“ spielt der 17-Jährige aus Birkenwerder an der Seite von Ulrike Folkerts (Lena Odenthal).
Sandro Kohnke ist Youtubestar. der 20-Jährige aus Schwante spielt in einem Imagefilm der Bäckerinnung mit. Bislang ist er 271 000-mal angeklickt worden.
Glückwunsch! Mit einer „Trash is fash“-Party feiert die „Beat-Fabrik“ in Marwitz ihren 15. Geburtstag.

Juni:
3D schlägt 2D. „Men in Black 3“ ist der erste Film, der im Filmpalast Oranienburg gleichzeitig in beiden Versionen läuft. Die 3D-Fassung wird jedoch mehr angenommen.
Janin Schadewald (23) aus Oranienburg lässt sich vom ZDF umstylen. „Schick und schön“ heißt die Show, aus der sie wie ein neuer Mensch herauskommt.
In Zehdenick wird Moritz von Uslars Buch „Deutschboden“ für das Kino verfilmt. Premiere soll im Herbst 2013 sein.
An der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule in Birkenwerder tauchen Vampire auf. „Blut“ heißt das Musical, das dort Premiere feiert.

Juli:
Noch ein 15. Geburtstag! Diesmal feiern wir uns selbst, „Willi“ ist in der Pubertät angekommen.
Michael Kessler ist mal wieder auf Expedition. Mit dem Klapprad fährt er von Kopenhagen nach Berlin. Vor dem Oranienburger Schloss lässt er sich von Jugendlichen einige Akrobatiktipps geben.

August:
In Oranienburg tauchen an Brücken- und Hausmauern gelbe Klebezettel auf. „Junger, schlanker Er sucht Sie bis 20 Jahre“, heißt es darauf. Der Unbekannte bietet „viel TG“, Taschengeld. Wir warnen davor.
Die Oranienburger Runge-Gymnasiasten beziehen zum Schuljahresbeginn ihr neues Gebäude an der Willy-Brandt-Straße. Sie lernen nun in modernen Räumen.
Sven Gruel wird von Paul Aurin erst im Stechen besiegt. In Hohen Neuendorf steigt am Marie-Curie-Gymnasium wieder das Event „Schlag den Paul“. Eine echt spannende Show.

September:
Die Oranienburger Band PlekWek bringt ihr neues Album „Deswegen!“ heraus. Mehr als 250 Konzerte haben die Musiker bereits gegeben.
Die Kremmener Jugendarbeit bekommt gute Noten von den jungen Leuten in den Klubs, aber auch von den Betreuern. Die Stadt Kremmen hatte die Jugendarbeit von einem privaten Träger übernommen.

Oktober:
Schock! Der Schauspieler Dirk Bach ist tot! Nur vier Tage, bevor er gestorben war, kam er in die Show „neoParadise“. Der Schildower Dennis Kamitz war vor Ort. „Dirk Bach war total gut drauf“, erzählte er.
Ali Rhabarber und die Pfirsichräuber haben einen neuen Sänger. Die Band aus Groß-Ziethen wird nun von Mike Döhnert unterstützt.
Die Geburtstagsparty eines 16-Jährigen in Lehnitz ufert dermaßen aus, dass die Polizei kommt. Dutzende Jugendliche müssen zum Lehnitzer Bahnhof eskortiert werden.
Das „Kino im Ziel“ in Hennigsdorf schließt. Die Mitarbeiter erfahren es erst wenige Tage vorher. Unterdessen feiert der Oranienburger Filmpalast sein 15. Jubiläum seit der Neueröffnung.

November:
Schüler des Oranienburger Runge-Gymnasiums treten am Morgen nach der US-Wahl im Morgenmagazin der ARD auf. Sie präsentieren ihr Projekt zur Wahl. Sie sagen voraus, dass Mitt Romney in Indiana gewinnt – und haben recht.
Ein Treffen bei Bundespräsident Gauck in Berlin haben Oranienburger Schüler des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums ein paar Wochen danach. Die Band Hightek Music schafft es sogar ins „Nachtmagazin“ der ARD.
Die Band Mayia, die regelmäßig in Oranienburg probt, gewinnt die zweite Ausgabe von „Rockin’ Oberhavel“ im Hennigsdorfer Stadtklubhaus. Die jungen Frauen sind die Nachfolger der „anderen Kinder“, die 2010 gewannen.

Dezember:
Herzlichen Glückwunsch! Die Theatergruppe „Obst“ vom Oranienburger Runge-Gymnasium bekommt den diesjährigen Kulturpreis des Landkreises Oberhavel.
Die Hennigsdorfer sind schockiert: Unbekannte brechen ins Jugendfreizeitzentrum Konradsberg ein und stehlen Laptops, eine Playstation 3, eine Digitalkamera sowie ein Diktiergerät.