RTelenovela

Unterstützt die Kleinen!

Sonntag, den 18. November 2018
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In der Blog-Rubrik “RT liest” sind schon 346 Kritiken von Büchern erschienen. Und weil ich ja will, dass – wenn die Kritik besonders gut ausfällt – man das Buch dann auch kauft, verlinke ich das Buch immer zu einem Buchversandhändler.
Bislang war das immer Amazon. Das ist ab jetzt anders.

Ich selbst kaufe Bücher seit einiger Zeit nicht mehr bei Amazon. Ich gehe dann doch lieber in den Buchladen um die Ecke und schaue, was es da Schönes gibt. Meistens natürlich in Oranienburg. Wenn ich im Urlaub auf Rügen bin, dann aber auch in Binz und Baabe.
Ich habe zwar immer noch meine Wunschliste bei Amazon, aber bei Büchern nutze ich dir nur noch als Gedankenstütze. Die Bücher kaufe ich im Buchladen vor Ort.

Und deshalb verlinke ich ab sofort zu Havelbuch. Das ist der Buchdealer bei mir um die Ecke. Wenn ihr dort bestellt, dann könnt ihr euch die Bücher dort genauso zuliefern lassen wie bei Amazon auch. Ist dann aber eben ein kleiner Händler und nicht der große Player. Unterstützt die Kleinen! Damit sie überleben!

RTelenovela

Ein Hoch auf die Technik (52): RTiesler ist down!

Freitag, den 26. Oktober 2018
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(51) -> 6.9.2018

Und plötzlich war die eigene Internetseite weg! “Seite funktioniert nicht”. Oder so ähnlich. Das stand statt meines Blogs auf der Seite, wenn man die bekannte Adresse eingab.
Vorübergehend, dachte ich.
Vorübergehend war aber auch am nächsten Vormittag noch nicht zu Ende.

Des Rätsels Lösung: Die Firma, die die Seite und die Technik zur Verfügung stellt, hat einige Einstellungen so verändert, dass die Seite gar nicht mehr lief.

Nun denken ja immer noch ein paar Leute, dass ich ja total internetaffin sei. Bin ich auch, aber nicht, was die Technik angeht. Technik interessiert mich nicht. Ich weiß nicht, wie ganz genau eigentlich so eine Internetseite funktioniert. Ich weiß, wie ich sie bestücken und bearbeiten kann – aber wenn es ans Eigentliche geht, stehe ich doof da.
Eine Mail des Providers habe ich schlicht nicht im Ansatz verstanden, obwohl sie auf Deutsch verfasst worden ist. Ich hatte keinen blassen Schimmer, was die da eigentlich von mir wollen.

Aber glücklicherweise kenne ich ja jemanden, der das für mich übernommen hat. Ein Freund, der sich des Problems sofort angenommen hat, der Seite wieder zum Laufen brachte. Ein paar Sachen werden noch verändert – sie sie funktioniert. Das ist die Hauptsache, und dafür kann ich nur DANKE sagen!

ORA aktuell

Relaunch für oranienburg.de

Mittwoch, den 3. Oktober 2018
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Am Montag ging auf oranienburg.de der überarbeitete Internetauftritt der Stadt Oranienburg online. Neu sind eine angepasste Darstellung auf Mobiltelefonen und Tablets, Infos in „leichter Sprache“ und die ersten intelligenten Online-Formularen, mit denen digitale Dienstleistungen möglich sind.

Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) freut sich. Die neue Seite habe ein frisches, freundliches und zeitgemäßes Erscheinungsbild und überzeuge durch mehr Nutzerfreundlichkeit und mit vielen Online-Services.

RTelenovela

Die Umleitung sperren? Ach, warum eigentlich nicht?

Freitag, den 17. August 2018
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Wieder mal ein Fall von: Geht’s noch?! Da wird am Dienstag fix mal die Willy-Brandt-Straße in Oranienburg dicht gemacht. Nicht irgendeine Straße, sondern eine wichtige Umleitungsstrecke wegen des Fahrradhausbaus am Bahnhof.

Ein Sackgassenschild in Höhe der Lindenstraße reicht angeblich aus, um diese Baustelle zu kennzeichnen. Das stand Dienstag aber auch erst später, als die Lehnitzstraße schon im Chaos versank, weil zig Autos dort umdrehen mussten. Ansonsten wird komplett auf Umleitungsschilder verzichtet.
Wer aus der Bernauer Straße in die Lehnitzstraße einbiegt, erfährt nicht, dass er von dort aus gar nicht zum Bahnhof kommt und stattdessen eine Rundreise über Byk-, Pican- und Bernauer Straße machen darf. Ebenso aus Richtung Süd. Wenn so etwas erstaunlicherweise schon erlaubt wird, wieso ist es dann in der Zeit nicht möglich, die Einbahnstraßenregelung an der Baustelle Stralsunder Straße umzudrehen? Das hätte die Situation entschärft. Aber genau genommen, hätte diese Sperrung gar nicht genehmigt werden dürfen.

Und wenn schon: Warum wird vorher nicht informiert? Vergessen? Sonst wird durch die Stadtverwaltung über jede Parkplatztasche informiert, wenn da mal nach Bomben gesucht wird. Aber über so eine Sperrung nicht. Auf Facebook hieß es, man könne ja mal auf der Baustellenseite der Stadt nachsehen, da stünde es doch. Angeblich seit einer Woche, aber da sagt offenbar auch jeder was anderes. Und man informiere ja nun mal nicht über alle Sperrungen auf Facebook. Ahja.

Als Bürger fasst man sich nur noch an den Kopf und fragt sich, ob da eigentlich wirkliche alle Personen an den richtigen Hebeln sitzen.

aRTikel

Überflieger: Der Musiktraum hat sich erfüllt

Samstag, den 14. Juli 2018
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Christian Lippert (32) aus Borgsdorf tritt mit Lukas Rieger und Matthias Schweighöfer auf und kümmert sich um das neueste Album von Farin Urlaub

MAZ Oberhavel, 14.7.2018

Borgsdorf.
Musik. Das war schon immer der Traum von Christian Lippert. Schon als der Borgsdorfer 2006 sein Abitur am Hedwig-Bollhagen-Gymnasium in Velten machte. Dass es aber so gut funktionieren würde, dass er davon leben kann, das war damals nicht so klar.

Neulich stand er als Musiker mit Jeanette Biedermann auf der Bühne. Er war Band-Ersatzmann am Bass bei der Tournee von Matthias Schweighöfer. Beim Teeniestar Lukas Rieger spielt er Gitarre oder Klavier. Er gehört zum festen Musikerteam von Alexa Feser. Und mit „Retter“ hat er seit einem Jahr auch wieder eine eigene Band.
Chris Lippert ist aber auch im musikalischen Kreativbereich aktiv. Für Universal betreibt der 32-Jährige das internationale Marketing von Bands wie Rammstein oder Wanda. Für Farin Urlaub kümmerte er sich um das Artwork des kürzlich erschienenen Albums „Berliner Schule“ und bearbeitete dafür auch die teilweise älteren, bis dahin unveröffentlichten Songs. Bei den „Ärzten“ gehört er zum Team, das sich um das Marketing kümmert.

Eine bemerkenswerte Sammlung, und alles ergab sich nach und nach. Anfangs spielte er in der in Oberhavel bekannten, Ende 2016 aus Zeitgründen aufgelösten Band Jazzkomplott. Später war er Mitglied bei „Toulouse“. „Wir hatten da Label und Management.“ Darüber ergab sich ein Kontakt zur Schauspielerin und Sängerin Anna Fischer. Es entstand ein gemeinsames Album unter dem Bandnamen „Panda“, und der Song „Jeht kacken“ sorgte für Aufsehen – inklusive vieler Fernsehauftritte, unter anderem in „Inas Nacht“. Panda war auch Vorband von Rosenstolz.
Dadurch wiederum entstand der Kontakt zu Rodrigo „Rod“ González von den „Ärzten“, weil er am Panda-Album mitgeschrieben hatte. Chris Lippert wurde Praktikant bei den Ärzten, arbeitete sich dort immer weiter rein. „Immer, wenn ich nicht wusste, wie es weiter gehen soll, kam etwas Neues“, erzählt er. Sicherheitshalber verließ er sich nicht auf die Musik allein. Er studierte an der Universität der Künste in Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation – mit Bachelor-Abschluss. Später arbeitete er in einer kleinen Agentur.

Auf Jobs folgten immer neue Jobs. Über Empfehlungen in der Branche und inzwischen auch durch seine vielen Einsätze als Musiker und Kreativer hat er inzwischen einen guten Namen. Sein Engagement für Lukas Rieger kam von einem Tag auf den nächsten. „Für Fernsehauftritte bei Viva und Joiz wurde jemand gebraucht.“ Chris Lippert sprang ein. Inzwischen gehört er zum Stammteam – und erlebt mit Lukas Rieger wie es ist, ein Teeniestar zu sein. „Wann steht man schon mal vor 2500 schreienden Mädchen?“, sagt der Borgsdorfer, der inzwischen mit seiner Freundin Simone in Berlin-Prenzlauer Berg lebt. Sein Vorteil: „Ich wollte nie Frontmann sein“, sagt er. Das sei anstrengend. Nach zweieinhalb Stunden Konzert kämen noch die Autogramme und die Fanfotos. „Ich spiele im Hintergrund, und dann ist für mich Schluss.“ Das genießt er.

Es läuft also sehr gut für Chris Lippert. Bleibt auch noch Zeit, sich um „Retter“ zu kümmern. „Das ist mal wieder eine richtige Band-Band.“ Mit deutschem Pop-Rock und etwas anspruchsvolleren Texten. Zum Song „Wegen uns“ gibt es auf YouTube ein Musikvideo, ein paar Einsätze auf dem Radiosender Fritz gab es auch schon. Im August sind zwei kleinere Konzerte geplant. „Wir wollen es aus eigener Kraft schaffen“, sagt er.

Und wenn die Musik mal Pause macht, dann testet er für Sternefresser.de Gourmetrestaurants in aller Welt und schreibt darüber, oder er berichtet für den Travelblog „Viel unterwegs“ über nahe und entfernte Reiseziele.

Er hat viel Arbeit, aber dennoch: „Ich bin eigentlich gerade sehr ausgeglichen“, sagt er und schmunzelt. Was aber auch daran liege, dass er das alles sehr gern mache. Um runterzukommen, reicht dann auch mal der Mittagsschlaf auf dem Sofa – mit der Katze im Arm.

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Schweden (11): Jubel für Sverige

Sonntag, den 8. Juli 2018
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(10) -> 7.7.2018

Letzter Tag. Unsere Abschlussetappe führte von Norrköping nach Arlanda, zum dortigen Flughafen. Wir hatten noch ein bisschen Zeit, und überhaupt herrschte mal wieder bestes Wetter – also machten wir noch einen Ausflug.
Oxelösund liegt am Wasser, dementsprechend befinden sich dort diverse Strände und Campingplätze. Für die Menschen in der Region scheint es ein beliebtes Erholungsgebiet zu sein.
Wir knallten uns für knapp zwei Stunden an den Strand. Während unweit von uns ein Bagger vor sich hinbuddelte, ließen die Leute relativ unbeeindruckt davon die Seele baumeln.

Unweit davon liegt Nyköping mit einer sehr schönen Shoppingmeile, die ziemlich altstädtisch aussieht. In einem kleinen Café gönnten wir uns kleine Küchlein und bezahlten – wie alles andere auch – mit der Bankkarte.

In Arlanda trennten wir uns von unserem schönen Mietwagen, mit dem wir in den vergangenen Tagen 1200 Kilometer zurückgelegt haben.
Im Flughafen wählten wir uns gleich mal ins W-Lan ein, denn in Russland fand zu dieser Zeit das Fußball-WM-Spiel zwischen Deutschland und Südkorea statt – und parallel das Spiel zwischen Schweden und Mexiko. Letzteres wurde natürlich an einigen Stellen auf dem Flughafen übertragen – nicht aber das Deutschland-Spiel.
Also setzten wir uns zu McDonald’s, ich lud mir die Inforadio-App vom rbb runter und verfolgte das Spiel per ARD-Radio-Live-Übertragung mit dem Smartphone und Kopfhörern. Es war… nun ja… nicht so schön.
Dafür feierten die Schweden. Immer wenn im Parallelspiel ein Tor fiel, gab es Jubelschreie im Flughafen, die so laut wie im Stadion waren. Nachdem die Schweden gewonnen hatten, liefen auf den Fernsehern die Bilder davon in den folgenden Stunden in Dauerschleife.

Mit dem Flug von Arlanda nach Schönefeld endete unser einwöchiger Schweden-Trip. Es war eine wunderschöne Woche mit vielen Eindrücken.

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Flecki

Samstag, den 16. Juni 2018
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Hennigsdorf hat ein Wildschweinproblem. Wer sich mal in den Facebook-Gruppen der Stadt umsieht, wird immer wieder Fotos finden, auf denen Wildschweine in Wohngebieten zu sehen sind. Dazu Kommentare, in denen sich oft genervte Leute dazu äußern. Die Wildschweine sollen weg, sie seien eine Gefahr, so heißt es.
Und sicherlich haben sie damit auch recht.

Aber dann kam Flecki. Flecki heißt Flecki, weil er (oder sie) ganz süüüüße helle Flecke hat. Sooo süüüß! Und jetzt gibt es immer wieder ganz niedliche Flecki-Fotos bei Facebook zu sehen.
Flecki ist nicht eklig. Flecki ist zwar ein Wildschwein, sieht aber süß aus. Deshalb muss Flecki auch nicht weg, sondern ein Maskottchen werden. Ja, das finden einige Leute.
Ein Problem ist so lange ein Problem, bis das Problem ganz doll niedlich ist. Dass Jäger nun total genervt sind, weil sie Angst haben, man bringt sie um die Ecke, wenn sie soooo niiiiiedliche Tierchen wie Flecki töten, kann man da auch schon verstehen.