RTZapper

Land und lecker im Advent

Donnerstag, den 19. Dezember 2019
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MO 16.12.2019 | 20.15 Uhr | rbb

Die adventliche Genussreise der WDR-Dokureihe „Land und lecker“, die im rbb wiederholt worden ist, führte am Montagabend ins Löwenberger Land. Die Landfrauen, die sich vier Wochen lang gegenseitig bekochen, kamen diesmal nach Großmutz auf den Vierseithof von Marina Koch. Sie betreibt das Gehöft mit ihrem Mann Roland, und auch Sohn Jonathan hilft fleißig mit.

Bevor es nach Großmutz ging, fuhren die Landfrauen allerdings erst noch nach Himmelpfort. Dort genossen sie die Idylle des Haussees und machen dort eine kleine herbstliche Paddeltour über den leicht nebligen See. Ein Ausflug, den die Frauen genossen haben.
Danach sahen sich die Gäste – die anderen Frauen kommen aus dem Schwarzwald, Ostwestfalen-Lippe und aus Bayern – auf dem Hof in Großmutz um, wo sie von der Familie Koch und den anderen Helfern schon begrüßt worden sind. Auch ein Spaziergang durch das Dorf war noch möglich. So ging es auch um den lebendigen Adventskalender im Dorf. Den Frauen, die in Großmutz zu Gast waren, fiel auf, dass nicht alle Häuser bewohnt sind.
Als sie aber den Hof der Kochs betraten, spürten sie gleich die dortige Herzlichkeit. Aber eigentlich geht es in der Sendung „Land und lecker im Advent“ um das Kochen.

Martina Koch hat für die Landfrauen ein Drei-Gänge-Menü zubereitet. Los ging es mit Kesselsuppe, Salat und Wurstpotpourri. Als Hauptgang gab es eine Rinderroulade im Pilzbett mit Serviettenknödeln. Und die Nachspeise: Mascarpone-Crème mit beschwipsten Früchten und Klemmkuchen. Alles frisch in der Küche zubereitet. Den anderen Landfrauen hat es sichtlich geschmeckt.
Für die Region war diese Sendung fast schon eine Liebeserklärung. Selten wird die Idylle im Brandenburger Land so zelebriert.

-> Die Sendung in der WDR-Mediathek (bis 9. Dezember 2020)

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KeineWochenShow

#98 – Paradise lost

Sonntag, den 18. November 2018
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Die 98. Ausgabe von KeineWochenShow haben wir bereits am Mittwochabend aufgenommen. Was leider auch bedeutet, dass sehr wichtige Ereignisse der Woche in dieser Sendung noch nicht besprochen werden konnten.

Trotzdem gab es einiges zu besprechen. Zum Beispiel die schweren Brände in Kalifornien, die inzwischen 50 Tote gefordert haben und wo viele Häuser abgebrannt sind – auch von vielen Prominenten.
Wir sprechen auch über das Weihnachtspostamt in Himmelpfort, das jetzt wieder geöffnet hat. Und ihr erfahrt, warum es sich lohnt, seinen Wunschzettel dorthin zu schicken.
Auch die Krise beim FC Bayern München ist ein Thema, ebenso wie der Rücktritt (also, irgendwann) von Horst Seehofer.

Eine Beichte hat diese Sendung ebenso zu bieten wie viele andere Themen, Tipps und Tests. KeineWochenShow #98 gibt es auf Youtube.

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RTelenovela

Jetzt schon an Weihnachten denken!

Montag, den 23. Juli 2018
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In fünf Wochen kommen endlich die Pfefferkuchen und der andere Weihnachtskram in die Supermärkte. Es gibt ja immer noch Leute, die sich darüber aufregen. Dabei ist zum Beispiel in Himmelpfort das ganze Jahr Weihnachten.
Mitten im Hochsommer – am Rande des Klostergeflüsters – stand ich am Sonntag in der Wichtelwerkstatt. Dort können Kinder basteln, aber vor allem Wunschzettel schreiben.
Der Raum ist weihnachtlich geschmückt. Dort steht ein geschmückter Baum. Daneben liegen Geschenkpakete. Leider wurde allerdings auf Weihnachtsmusik verzichtet.

Vor der Wichtelwerkstatt hängt der Briefkasten, in dem die Wunschzettel eingeworfen werden. Und tatsächlich, man möchte das ja nicht verpassen, hörte der Strom an Kindern, die kleine Papierchen in den Kasten warfen, nicht auf.
Und irgendwie dachte ich in dem Moment auch kurz daran, ob ich denn schon einen Weihnachtswunsch habe. Schließlich gehen fünf Monate ruckzuck vorbei, und plötzlich ist man wieder spät dran. Und wenn die Wunschzettel jetzt schon geschrieben werden, hat der Bärtige schließlich viel länger Zeit für die Umsetzung. Deshalb haben die Kinder in Himmelpfort sicher alles richtig gemacht.

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RTelenovela

Flashmob oder Streik? Die Weihnachtsmannparty

Montag, den 16. Dezember 2013
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Glaubst du noch an den Weihnachtsmann? Ich zweifele ein bisschen daran, dass es ihn gibt. Angeblich soll er ja in Himmelpfort sitzen und dort die Wunschzettel von den Kindern aus aller Welt verwalten. Aber ist er’s wirklich?
Was – oder besser: wer – war das aber am Berliner Hauptbahnhof?

Es war eine seltsame Szene, die sich am Sonnabendnachmittag am großen Glitzerweihnachtsbaum abspielte. Eine ganze Horde von Weihnachtsmännern feierte dort eine Party. Heute sagt man eher: einen Flashmob. Oder doch Streik?
Aus einem riesigen Lautsprecher ertönte Musik, und die Männer (und Frauen!) im roten Mantel nahmen sich an den Händen und tanzten um den Baum herum.
Waren das alles etwa die unehelichen Söhne und Töchter des Alten? Haben sie die Arbeit im Weihnachtspostamt geschwänzt? Und gab danach wenigstens von Papa eine ordentliche Abreibung und zusätzlichen Wunschzettel-Nachdienst in Himmelpfort?

So oder so: Was soll bloß werden aus diesem Weihnachtsfest?

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RT im Kino

Herr Wichmann aus der dritten Reihe

Sonntag, den 9. September 2012
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Herr Wichmann von der CDU hat’s geschafft – in den Landtag von Brandenburg. Knapp zehn Jahre, nachdem ihn der Filmemacher Andreas Dresen im Bundestagswahlkampf begleitet hat, können wir Henryk Wichmann wieder ein Stück bei der Arbeit beobachten.
Wichmann sitzt in der Opposition in Potsdam, sein Wahlkreis liegt im Norden von Oberhavel und in der Uckermark.

Und es ist viel zu tun. In Vogelsang hält zwar die Bahn im Bahnhof, öffnet aber nicht die Türen. In einem Kanal bei Prenzlau dürfen keine Boote fahren. Die Rentner in Himmelpfort möchten ihren Frust loslassen. In Templin ist eine große Rentnersause. In Gransee möchten Schulkinder etwas über seine Arbeit erfahren. Ein Schreiadler sorgt dafür, dass ein Radweg nicht gebaut werden kann. Im Landtag in Potsdam wird während der Landtagssitzung getratscht und abgestimmt (gern auch mal ohne zu wissen, worum es gerade geht). Und dann ist auch noch das Auto kaputt, weil Wichmann in Nassenheide statt Benzin Diesel getankt hat. Zwischendurch noch ein Besuch bei der Zeitung in Gransee und die Eröffnung des Wahlkreisbüros in Zehdenick.

Was’n Stress. “Herr Wichmann aus der dritten Reihe” bietet sehr spannende Einblicke in den Politikeralltag. Als Otto-Normal-Bürger lernt man auch dazu: Es ist unglaublich, womit sich ein Landtagsabgeordneter in der Provinz innerhalb weniger Monate beschäftigen muss, worin er auskennen muss, worüber er sich schlaumachen muss, was er sich anhören muss, versprechen muss, und und und.
Die Leute sagen gern mal: Politiker sind überbezahlt. Aber wenn Wichmann den Rentnerinnen in Himmelpfort erzählt, was er von seinen Diäten alles bezahlen muss, da wird einem schon schwindlig.

Sicherlich: Dresens Film ist vor allem für die Menschen nördlich von Berlin spannend, weil “Herr Wichmann aus der dritten Reihe” in gewisser Hinsicht auch ein Heimatfilm geworden ist. Allerdings wird es anderen Landespolitikern nicht sehr viel anders gehen als Henryk Wichmann aus Templin.

8/10

Hits: 51

RTelenovela

Lieber, guter Weihnachtsmann!

Mittwoch, den 17. August 2011
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Nur noch gute zwei Wochen, dann beginnt endlich die Vorweihnachtszeit. Dann ziehen die Schokoladenweihnachtsmänner in die Supermärkte ein, die Lebkuchen und Adventskalender.

Zu früh? Weil es ja noch nicht mal Herbst ist? Kinder sehen das ganz anders. Beim Weihnachtspostamt in Himmelpfort sind schon 2860 Briefe mit Wunschzetteln eingegangen. Dabei hat der Weihnachtsmann dort noch gar nicht seinen Dienst begonnen. Der Alte weilt wahrscheinlich noch auf Malle und tanzt mit dem Sangriaeimer beim Konzert von Jürgen Milski.
Aber das wissen die Kinder ja glücklicherweise nicht.

Was sind das bloß für Geschenke, die sie sich da wünschen, dass sie schon im Hochsommer ihren Wunschzettel verschicken? Ein neues Haus? Einen BMW?
Nein, es sind Puppen, Plüschtiere, Ponys und Meerschweinchen.
Na, dann mal los, Weihnachtsmann! Wenn du von Malle zurückkehrst, muss du anfangen zu sticken, zu basteln und … na ja, wie du die Tierwünsche erfüllst… keine Ahnung…

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Brandenburg Journal: Weihnachtspostamt

Samstag, den 8. Dezember 2007
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FR 07.12.2007, 16.10 Uhr, Oberhavel TV

Eine romantische Vorstellung: Die kleinen Kinder schreiben ihren Wunschzettel und schicken ihn per Post an das Weihnachtspostamt in Himmelpfort. Da sitzt dann der Weihnachtsmann, öffnet die Briefe und beantwortet sie. Eine nette Illusion.
Danke, Oberhavel TV! Die Illusion habt ihr uns genommen. Denn natürlich ist alles ganz anders.
Denn in Wirklichkeit sitzen viele ältere Damen an diversen Tischen, reißen die Briefchen auf, lesen und beantworten sie. Und das nennt sich dann “Post vom Weihnachtsmann”. Im Interview wr dazu ein Weihnachtsmannimitator zu Gast. Auf die Frage, warum er ausgerechnet in Himmelpfort agiere meinte er völlig einfallsreich: In den 80ern hätten Kinder zum Weihnachtsmann geschrieben und die Post sei eben in Himmelpfort angekommen.
Toll. Lieber Möchtegern-Weihnachtsmann, wie wäre es denn damit: Ich wohne hier in Himmelpfort, habe hier einen Nebenwohnung, eine Zweigstelle. Oder so ähnlich. Mal ein bisschen kreativ sein und nicht nüchtern the story of Weihnachtspostamt Himmelpfort erzählen.
Der Moderator meinte in seinem Beitrag, der Weihnachtsmann könne alle Sprachen. Einen Beweis blieb er uns schuldig, aber Kunstbärtige machte nicht mal den Eindruck, als würde er auch nur eine zweite Sprache neben dem Deutschen können.
Die Machenschaften im Weihnachtspostamt in Himmelpfort sind jetzt jedenfalls schonungslos offengelegt worden. Und ich mache mir langsam Sorgen: Sind alle Weihnachtsmänner wie der in Himmelpfort nur Imitatoren?

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