KeineWochenShow

#116 – Musi zum Schmusen

Sonntag, den 24. März 2019
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Bevor die heutige Sendung beginnt, gibt es eine neue Ausgabe der Hitparade! Diesmal mit drei hervorragenden Musikacts. Allerdings kommt es zwischendurch immer wieder zu kleinen Störungen.

In der Sendung selbst sprechen wir über das Attentat von Christchurch – aber vor allem auch über die Medien und wie sie damit umgegangen sind. Auch den Schwächeanfall von Jan Hofer werden wir noch mal beleuchten.
In Hohen Neuendorf werden in Zukunft auch Stubenhocker die Gelegenheit haben, die Stadtverordnetenversammlungen zu verfolgen – wir fragen uns, ob es dafür Bedarf gibt.

Und wir testen ein Bier von hier. Es geht um eine Sorte, die in Berlin-Hermsdorf gebraut wird – von einem einzelnen Bierfan aus Glienicke. Das und noch viel mehr in KeineWochenShow #116 auf Youtube.

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RTelenovela

Acht Bundesländer und die anderen

Sonntag, den 20. Januar 2019
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Wenn man irgendwo sitzt, wo noch viele andere Leute sind, da kann man sich ja den Gesprächen am Nebentisch nicht wirklich entziehen. Wie am Sonnabend im Glienicker Schnellimbiss.

Wie viele Bundesländer hat Deutschland eigentlich? Ich weiß nicht, warum das nun eigentlich ein Thema war – vielleicht hätte ich mal früher lauschen sollen.
Das junge Mädchen überlegte einen Augenblick und nannte das eine oder andere Bundesland. Acht – so das Ergebnis. Die Eltern schüttelten den Kopf, es seien viel mehr. 16 nämlich.

Und dann begannen sie aufzuzählen. Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen. Bremen? Bremen ist ein Bundesland?= Die Verwunderung war – durchaus zu recht – groß. Es kamen noch Thüringen, Niedersachsen, Berlin und Brandenburg, Hessen, NRW, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.
Und, klar, NRW und Thüringen waren doppelt, da müssen wir je eins abziehen. Fehlten aber immer noch welche. Allerdings kam dann der “Bayern München”-Einwurf. Am Ende fehlten immer noch ein paar Bundesländer.

Vermutlich haben wir einfach viel zu viele davon. Bremen zum Beispiel.

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RTelenovela

Countdown: Glienicker Bürgermeisterwahl-Talk

Dienstag, den 19. September 2017
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Heute mal wieder Werbung in eigener Sache. Heute, am Dienstag, 19. September 2017, bin ich Co-Moderator beim MAZ-Forum zur Glienicker Bürgermeisterwahl.

Zu Gast sind die vier Kandidaten, die zur Wahl antreten. Das sind Steffi Elsner (parteilos), Ernst-Günter Giessmann (Linke), Uwe Klein (SPD) und Amtsinhaber Hans Günther Oberlack (FDP).
Sie treten am 24. September an.

Das Wahlforum der Märkischen Allgemeinen beginnt um 18.30 Uhr in der Alten Halle, der Eintritt ist natürlich frei!

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RTelenovela

Königin Kundin darf sich (nicht) alles erlauben!

Donnerstag, den 12. November 2015
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Es war mal wieder empörend, empörend, empörend!!! Und eigentlich müssten da mindestens 30 Ausrufezeichen stehen, weil es so verdammt empörend war!

In einem Supermarkt in Glienicke. Eine Kundin telefoniert im Kassenbereich. Ein wirklich wichtiges, sehr, sehr wichtiges Kundengespräch. So wichtig, dass es nicht hätte eine Minute warten können.
Da passiert es, und es ist – wie gesagt – empörend! Die Kundin wird von der Marktleiterin darauf angesprochen. Sie solle doch bitte aufhören, im Kassenbereich zu telefonieren. Solche Kunden wolle man nicht haben.

Sagte ich das schon? Em. Pö. Rend. Und, ach ja: !!!!!!!
Die Kundin machte sich in einer Facebook-Gruppe über diese unglaubliche Dreistigkeit Luft. Das könne ja nicht sein, dass man als Königin Kundin sich nicht alles erlauben dürfe. Sie werde diesen Markt nie wieder betreten, und überhaupt sei ja die Konkurrenz viel besser.

Manchmal fasst man sich echt an den Kopf.
Erstens wegen der Unhöflichkeit. Kein Gespräch ist so wichtig, als dass es auch eine Minute warten könne. Erst gar nicht annehmen, wegdrücken, an der Kasse bezahlen und dann telefonieren. Wo ist das Problem?
Zweitens wegen der Arroganz. Man denkt, man sei erniedrigt worden, dabei ging es eigentlich nur um Höflichkeit, Taktgefühl und überhaupt die gute Kinderstube.
Wer weiß, vielleicht war ja die Supermarktfrau wirklich auch ein bisschen patzig – aber sie war nicht das Grundproblem.
Glücklicherweise hat die Handyfrau auch bei Facebook ordentlich Gegenwind bekommen.

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RTZapper

Geheimnisvolle Orte: Fluchtpunkt Entenschnabel

Mittwoch, den 4. November 2015
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DI 03.11.2015 | 20.15 Uhr | rbb

26 Jahre nach dem Mauerfall können sich viele junge Leute gar nicht mehr vorstellen, wie das damals eigentlich, als Berlin geteilt war. Und nicht nur Berlin.
Der rbb berichtete am Dienstagabend in der Reihe “Geheimnisvolle Orte” über die Grenze zwischen Glienicke in Oberhavel und Berlin-Frohnau und Hermsdorf. Wer heute auf der B96 unterwegs ist und Glienicke erreicht, ist auf dem ehemaligen Grenzstreifen unterwegs.

Der Mauerbau 1961 brachte viel Leid nach Glienicke, der Ort war plötzlich völlig abgeschnitten vom Umfeld. Nach Berlin war kein Durchkommen mehr, und die umliegenden Orte des damaligen DDR-Kreises Oranienburg waren auch weiter weg. Nach Glienicke und dem dortigen Sperrbezirk kam man nur mit einer Sondererlaubnis. Der “Entenschnabel”, eine besonders enge Mauerstelle, erlang eine traurige Berühmtheit.
Mehrere Tunnel sind damals in Glienicke gegraben worden, um unter der Mauer hindurch in den Westen zu flüchten.
Unvorstellbar, was die Leute damals auf sich genommen haben, um die DDR zu verlassen.

Dokus wie die im rbb sind wichtig, die Geschichte nicht zu vergessen. Damit wir sehen, dass die Freiheit, die wir haben, nicht selbstverständlich ist. Damit wir sehen, was Mauern und befestigte Grenzen anrichten können.

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aRTikel

Den Kindertransport für das Fernsehen dokumentiert

Montag, den 19. Januar 2015
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Schüler des Glienicker Gymnasiums standen für einen ZDF-Film vor der Kamera

MAZ Oranienburg, 19.1.2015

GLIENICKE
es sind Tragödien, die sich da abspielten. Im Jahre 1939, der Zweite Weltkrieg hat gerade begonnen, in Prag steht ein Zug mit lauter Kindern. Ohne ihre Eltern sollten sie weg, nach London – um dem sicheren Tod zu entgehen.

Schüler des Neuen Gymnasiums in Glienicke waren im Herbst 2014 an den Dreharbeiten für eine ZDF-Dokumentation beteiligt. Der Film „Tomys letzte Reise“ wird am kommenden Sonntag im Spartenkanal zdf info gezeigt.
Die Dreharbeiten fanden am 10. Oktober des vergangenen Jahres auf dem alten Betriebsbahnhof in Berlin-Schöneweide statt. Dass die Glienicker dabei waren, ist allerdings kein Zufall. Im Frühjahr 2014 beschäftigten sie sich bereits mit dem Thema und führten das Theaterstück „Kindertransport“ auf. Über mehrere Umwege ist der Dokumentarfilmer Ulrich Stoll auf die Glienicker und ihr zum Film passendes Projekt aufmerksam geworden.
„Die Schüler wussten, worum es geht“, sagt Karin Eckermann, Lehrerin am Neuen Gymnasium. „Wir hatten uns ja ein Jahr lang damit befasst.“

Aus dem Requisitenfundus in Berlin-Adlershof kamen die Kostüme. „Aus Zeitgründen haben wir sie in die Schule gebracht.“ Alte Mäntel, Socken, Hüte, Röcke – alles musste zur im Film dargestellten Zeit passen. „Wir hatten doppelt so viele Kostüme wie Schüler, alle konnten sich was aussuchen“, erzählt Karin Eckermann. Ein ZDF-Bus brachte die Schüler dann nach Schöneweide. „Wir haben vorher das Drehbuch intensiv studiert, Sprechrollen hatten wir nicht.“ Die Glienicker spielten einige der Kinder, die im Zug waren.

Laura Ungrad aus der 10. Klasse hat eine spezielle Szene. Sie findet im Film ein kleines Baby im Abteil, das ihre Eltern im Zug abgelegt haben. „Viele Szenen mussten mehrmals wiederholt werden“, erinnert sich Karin Eckermann. „Es war anstrengend, aber alle waren auch hellauf begeistert.“ Bis zum späten Abend dauerten die Dreharbeiten. Mit dem Bus ging es dann zurück nach Glienicke, wo sich die Schüler wieder umziehen konnten.

Den fertigen Film kennen die jungen Schauspieler auch noch nicht. Er ist erst vor etwa zwei Wochen fertig gestellt worden. „Wir freuen uns darauf, ihn zu sehen“, so die Lehrerin. Gage gab es nicht, dafür zahlte das ZDF aber 300 Euro an den Schulförderverein. Am Mittwoch, 28. Januar, kommt ZDF-Mann Ulrich Stoll nach Glienicke, um ab 10 Uhr den Film am Gymnasium zu zeigen.

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aRTikel

Der Countdown läuft: Sonntag schrillt der Wahlwecker

Donnerstag, den 11. September 2014
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Acht Jugendliche aus ganz Brandenburg klären über Politik auf. Die Tour führte durch Oberhavel.

MAZ Oranienburg, 11.9.2014

OBERHAVEL
Der Wecker klingelt! Spätestens am Sonntag, wenn um 8 Uhr in Brandenburg die Wahllokale öffnen. Es ist Landtagswahl und eine Gruppe mit acht Jugendlichen hat es sich zum Ziel gesetzt, dass die Wahlbeteiligung hoch wird. „Hauptsache, sie fällt nicht
unter 50 Prozent, so wie in Sachsen neulich“, sagt Maximilian Genz. Der 20-Jährige aus Schwanebeck (Barnim) gehört zum Wahlwecker-Team, das in den vergangenen
zwei Wochen – und noch bis Sonntag – durch ganz Brandenburg reist, um die Leute zu wecken, insbesondere aber junge Leute. Am vergangenen Wochenende
war es in Oberhavel unterwegs. Im Jugendklub „T-Point“ in Leegebruch verbrachte es zwei Nächte.

Zum Wahlwecker-Team – Motto: „Aufwachen! Wählen gehen!“ – gehören acht junge Leute, darunter auch Josephin Bär (18) aus Glienicke, die unter anderen vom Landesschülerrat, vom Jugendpresseverband und vom Potsdamer Stadtjugendring kommen.
„Wir fahren mit unserem Bus zu öffentlichen Plätzen“, erzählt Thi Ngoc Truc Nguyen (18) aus Werder (Potsdam-Mittelmark). „Wir treffen uns mit Politikern aus der
Region, sprechen Jugendliche an, machen Videos, Fotos und schreiben einen Blog.“ Auf der Internetseite www.wahlwecker-tour.de sowie auf Facebook schreiben sie jeden
Tag über ihre Erlebnisse.

Erstmals dürfen bei der Landtagswahl Jugendliche schon ab 16 wählen gehen. „Das finde ich richtig“, sagt Josephin Bär. „Und eigentlich ist ja die Frage: Warum
erst ab 16?“
Gerade an Oberschulen hätten viele Schüler noch nicht gewusst, dass sie wählen dürfen, berichtet Wahlwecker-Teammitglied Thi Ngoc Truc Nguyen. „An den Gymnasien sieht das schon anders aus“, ergänzt sie.
Gleichzeitig kritisiert die Gruppe aber auch, dass sich Politiker immer weniger für die wahren Belange der Jugendlichen interessieren. Die Spitzenkandidaten würden sich dafür keine Zeit nehmen. „Es gibt Politiker, die sehr offen sind, andere aber gar nicht“,
sagt Josephin Bär. „Da läuft was schief in der Kommunikation.“
Allein das Wort „Jugendklub“ komme in vielen Wahlprogrammen gar nicht vor. „Es geht um Bildung, um Fachkräftemangel“, sagt Josephin. „Alles wichtige Themen, aber die jungen Leute kann man dafür nun mal nicht begeistern, auch wenn sie davon betroffen
sind.“ Im Wahlkampf würden die Jugendlichen meist vergessen.

Auch diesem Missstand will das Team entgegenwirken. In Oberhavel besuchten die
Wahlwecker-Leute das „Fest derFarben“ in Hennigsdorf. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Josephin Bär. Danach traf sich ein Teil der Gruppe mit dem Glienicker Ortschronisten
Joachim Kullmann. Dabei ging es vor allem um die DDR-Geschichte des Ortes. Glienicke
ist bekannt für den „Entenschnabel“, die ehemals verwinkelte Grenze zu West-Berlin. „Die Unfreiheit in der DDR verbunden mit der heutigen Wahlfreiheit – ein
wichtiger Zusammenhang, sagt Josephin Bär. In Schwante waren sie am Sonnabend im Jugenddorf beim Kreiserntefest und beim Zwiebelkuchenfest auf dem Dorfanger.
Auch die Kulturmeile in Leegebruch steuerten sie an.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagt Thi Ngoc Truc Nguyen. In Dallgow-Döberitz (Havelland) sind sie vom einem Team der ZDF-Kindernachrichtensendung
„Logo“ begleitet worden. Auf Facebook haben sie mehr als 600 Fans.
Am Sonntagabend treffen sie sich in Potsdam zur Wahlparty.
Eine Empfehlung für eine bestimmte Partei geben die Wahlwecker übrigens nicht. „Unsere Devise lautet: Geh’ demokratisch wählen!“, sagt Josephin Bär.

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