RTelenovela

Feuer-Sammelpunkt unter Kiefern

Sonntag, den 15. September 2019
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Neulich fragten wir uns im Büro, was eigentlich das quadratische grüne Schild bedeutet, auf dem in der Mitte vier Personen zu sehen sind, auf die an jeder Ecke Pfeile zeigen. Der Kollege hatte so ein Schild in Leegebruch gesehen, und ich kannte das aus Oranienburg, wo es in der Nähe vom Schloss an einem Zaun befestigt ist.
Es handelt sich, wie wir rausgefunden haben, um das Schild, das den Sammelpunkt markiert, wo sich alle Leute in einem Notfall einfinden sollen.

Neulich bin ich wieder auf dieses Schild gestoßen, nämlich im Garten des Bürgerhauses in Glienicke. Eigentlich fiel es eher einer Freundin auf, die auf dieses Schild blickte. Sie wunderte sich, dass sich der Sammelpunkt unter Kiefern befindet. Was ist denn, wenn es brennt? Dann ist der Sammelpunkt unter Kiefern vielleicht nicht der günstigste, meinte sie.
Wobei ich mich sowieso frage, wieso man ein Schild dafür, um zu bestimmen, wo man sich sammeln muss. Vielleicht um ein Chaos zu verhindern, aber das Bürgerhaus-Gelände ist ja nicht so weitläufig als dass sich Sammelpunkte eventuell ganz von selbst ergeben. Und wenn es brennt, dann sammelt man sich vielleicht doch woanders.

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RTelenovela

Countdown: Lesung in Glienicke

Donnerstag, den 12. September 2019
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Heute mal wieder Werbung in eigener Sache. Am Freitag, 13. September 2019, lese ich aus meinen “RT Zapper”-Kolumnen – das Beste aus 1996 bis 2019.
Ich bin zu Gast auf Einladung des Kulturvereins Glienicke im Bürgerhaus des Ortes. Ich werde Texte aus dem aktuellen Buch lesen, aber auch welche, die nur im Blog oder im alten Buch stehen. Mal sehen, wie sich der Abend entwickelt.

Um 19 Uhr geht es los, der Eintritt kostet 5 Euro, und in der Pause gibt es auch Häppchen und Getränke vom Kulturverein.

Mehr Termine gibt es hier.

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KeineWochenShow

#116 – Musi zum Schmusen

Sonntag, den 24. März 2019
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Bevor die heutige Sendung beginnt, gibt es eine neue Ausgabe der Hitparade! Diesmal mit drei hervorragenden Musikacts. Allerdings kommt es zwischendurch immer wieder zu kleinen Störungen.

In der Sendung selbst sprechen wir über das Attentat von Christchurch – aber vor allem auch über die Medien und wie sie damit umgegangen sind. Auch den Schwächeanfall von Jan Hofer werden wir noch mal beleuchten.
In Hohen Neuendorf werden in Zukunft auch Stubenhocker die Gelegenheit haben, die Stadtverordnetenversammlungen zu verfolgen – wir fragen uns, ob es dafür Bedarf gibt.

Und wir testen ein Bier von hier. Es geht um eine Sorte, die in Berlin-Hermsdorf gebraut wird – von einem einzelnen Bierfan aus Glienicke. Das und noch viel mehr in KeineWochenShow #116 auf Youtube.

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RTelenovela

Acht Bundesländer und die anderen

Sonntag, den 20. Januar 2019
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Wenn man irgendwo sitzt, wo noch viele andere Leute sind, da kann man sich ja den Gesprächen am Nebentisch nicht wirklich entziehen. Wie am Sonnabend im Glienicker Schnellimbiss.

Wie viele Bundesländer hat Deutschland eigentlich? Ich weiß nicht, warum das nun eigentlich ein Thema war – vielleicht hätte ich mal früher lauschen sollen.
Das junge Mädchen überlegte einen Augenblick und nannte das eine oder andere Bundesland. Acht – so das Ergebnis. Die Eltern schüttelten den Kopf, es seien viel mehr. 16 nämlich.

Und dann begannen sie aufzuzählen. Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen. Bremen? Bremen ist ein Bundesland?= Die Verwunderung war – durchaus zu recht – groß. Es kamen noch Thüringen, Niedersachsen, Berlin und Brandenburg, Hessen, NRW, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.
Und, klar, NRW und Thüringen waren doppelt, da müssen wir je eins abziehen. Fehlten aber immer noch welche. Allerdings kam dann der “Bayern München”-Einwurf. Am Ende fehlten immer noch ein paar Bundesländer.

Vermutlich haben wir einfach viel zu viele davon. Bremen zum Beispiel.

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RTelenovela

Countdown: Glienicker Bürgermeisterwahl-Talk

Dienstag, den 19. September 2017
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Heute mal wieder Werbung in eigener Sache. Heute, am Dienstag, 19. September 2017, bin ich Co-Moderator beim MAZ-Forum zur Glienicker Bürgermeisterwahl.

Zu Gast sind die vier Kandidaten, die zur Wahl antreten. Das sind Steffi Elsner (parteilos), Ernst-Günter Giessmann (Linke), Uwe Klein (SPD) und Amtsinhaber Hans Günther Oberlack (FDP).
Sie treten am 24. September an.

Das Wahlforum der Märkischen Allgemeinen beginnt um 18.30 Uhr in der Alten Halle, der Eintritt ist natürlich frei!

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RTelenovela

Königin Kundin darf sich (nicht) alles erlauben!

Donnerstag, den 12. November 2015
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Es war mal wieder empörend, empörend, empörend!!! Und eigentlich müssten da mindestens 30 Ausrufezeichen stehen, weil es so verdammt empörend war!

In einem Supermarkt in Glienicke. Eine Kundin telefoniert im Kassenbereich. Ein wirklich wichtiges, sehr, sehr wichtiges Kundengespräch. So wichtig, dass es nicht hätte eine Minute warten können.
Da passiert es, und es ist – wie gesagt – empörend! Die Kundin wird von der Marktleiterin darauf angesprochen. Sie solle doch bitte aufhören, im Kassenbereich zu telefonieren. Solche Kunden wolle man nicht haben.

Sagte ich das schon? Em. Pö. Rend. Und, ach ja: !!!!!!!
Die Kundin machte sich in einer Facebook-Gruppe über diese unglaubliche Dreistigkeit Luft. Das könne ja nicht sein, dass man als Königin Kundin sich nicht alles erlauben dürfe. Sie werde diesen Markt nie wieder betreten, und überhaupt sei ja die Konkurrenz viel besser.

Manchmal fasst man sich echt an den Kopf.
Erstens wegen der Unhöflichkeit. Kein Gespräch ist so wichtig, als dass es auch eine Minute warten könne. Erst gar nicht annehmen, wegdrücken, an der Kasse bezahlen und dann telefonieren. Wo ist das Problem?
Zweitens wegen der Arroganz. Man denkt, man sei erniedrigt worden, dabei ging es eigentlich nur um Höflichkeit, Taktgefühl und überhaupt die gute Kinderstube.
Wer weiß, vielleicht war ja die Supermarktfrau wirklich auch ein bisschen patzig – aber sie war nicht das Grundproblem.
Glücklicherweise hat die Handyfrau auch bei Facebook ordentlich Gegenwind bekommen.

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RTZapper

Geheimnisvolle Orte: Fluchtpunkt Entenschnabel

Mittwoch, den 4. November 2015
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DI 03.11.2015 | 20.15 Uhr | rbb

26 Jahre nach dem Mauerfall können sich viele junge Leute gar nicht mehr vorstellen, wie das damals eigentlich, als Berlin geteilt war. Und nicht nur Berlin.
Der rbb berichtete am Dienstagabend in der Reihe “Geheimnisvolle Orte” über die Grenze zwischen Glienicke in Oberhavel und Berlin-Frohnau und Hermsdorf. Wer heute auf der B96 unterwegs ist und Glienicke erreicht, ist auf dem ehemaligen Grenzstreifen unterwegs.

Der Mauerbau 1961 brachte viel Leid nach Glienicke, der Ort war plötzlich völlig abgeschnitten vom Umfeld. Nach Berlin war kein Durchkommen mehr, und die umliegenden Orte des damaligen DDR-Kreises Oranienburg waren auch weiter weg. Nach Glienicke und dem dortigen Sperrbezirk kam man nur mit einer Sondererlaubnis. Der “Entenschnabel”, eine besonders enge Mauerstelle, erlang eine traurige Berühmtheit.
Mehrere Tunnel sind damals in Glienicke gegraben worden, um unter der Mauer hindurch in den Westen zu flüchten.
Unvorstellbar, was die Leute damals auf sich genommen haben, um die DDR zu verlassen.

Dokus wie die im rbb sind wichtig, die Geschichte nicht zu vergessen. Damit wir sehen, dass die Freiheit, die wir haben, nicht selbstverständlich ist. Damit wir sehen, was Mauern und befestigte Grenzen anrichten können.

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