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Stefan Mellentin: Straf-Raum-Beziehung

Sonntag, den 19. Juni 2022
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(1) -> 1.6.2022

Die Geschichte um die beiden Profifußballer Daniel Recker und Felix “Tex” Theissendorf geht weiter. Sie spielen in einem Bundesliga-Verein, der regelmäßig um die Meisterschaft kämpft.
Daniel und Felix sind nicht nur beide schwul, sondern auch beide zusammen. Sie sind ein Paar, und zumindest im Verein, bei den Freunden und bei der Familie sind sie geoutet.
Aber was würde denn nun eigentlich passieren, wenn öffentlich bekannt werden würde, dass es schwule Fußballer gebe.

Der Autor Stefan Mellenthin beschäftigt sich auch in seinem zweiten Roman – er trägt den Titel “Straf-Raum-Beziehung” mit dem “Was wäre wenn?”.
Und das ist ein durchaus interessantes Gedankenspiel. Denn seitens des Vereins beginnt eine große Anti-Homophobie-Kampagne. Spieler des Vereins reisen zu den Fanclubs und diskutieren mit den Leuten vor Ort darüber.
Aber das Ganze geht weiter: Durch eine Blödheit – und sie tut beim Lesen schon ziemlich weh – droht irgendwann, alles rauszukommen. Der Verein und Daniel und Felix beschließen, an die Öffentlichkeit zu gehen.
Und nein, es herrscht in Mellentins Roman keine “Friede, Freude, Eierkuchen”-Stimmung. Durchaus und leider realistisch beschreibt er, was so ein Outing lostreten kann. Einerseits. Aber andererseits auch, an welchen Stellen auch Solidarität herrschen könnte.
Ein Roman-Doppel, das vielleicht mal verfilmt werden sollte. Und vielleicht holt die Wirklichkeit ja mal diesen Roman ein?

Stefan Mellentin: Straf-Raum-Beziehung
Main-Verlag, 192 Seiten
8/10

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Stefan Mellentin: Flut-Licht-Gefühle

Mittwoch, den 1. Juni 2022
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Der Romantitel klingt ein bisschen nach billigem Groschenroman und eher einfallslos: “Flut-Licht-Gefühle”. Dabei geht es in dem Buch von Stefan Mellentin um ein sehr aktuelles Thema.
Erst Mitte Mai hat sich der englische Profifußballer Jake Daniels als schwul geoutet. Er habe sich gefragt, ob er seine Wahrheit verbergen sollte, jetzt, wo er Profifußballer sei – und er hat sich dagegen entschieden.
Genau um eine solche Geschichte geht es in diesem Roman.

Daniel Recker wird bald 18, er spielt in einem kleinen Club Fußball – bis im Sommer plötzlich Scouts beim Verein auftauchen, um ihn zu beobachten. Und prompt wird Daniel Bundesliga-Fußballer beim erfolgreichen Verein in Lensing. Was zunächst keiner weiß: Daniel steht auf Männer. Aber ein Outing im Profifußball? Das geht doch gar nicht, denkt er.
Aber das ist nicht sein einziges Problem. Denn bislang hat er vom Torwart Felix “Tex” Theissendorf geschwärmt, dessen Poster hängen in seinen Zimmer. Und nun ist genau dieser Felix sein Teamkollege, der ihn auch am ersten Tag im Verein ins Vereinshaus holt.
Tex und Daniel freunden sich an – und, ganz klar: Daniel ist verknallt. Und irgendwie scheint es, als ob das bei Tex auf Gegenliebe stoßen könnte…

Stefan Mellentin zeigt den Spießrutenlauf, den Martin und Felix gehen müssen. Die beiden werden ein Paar, und natürlich darf das niemand wissen. Allerdings sind sie unvorsichtig, und nach und nach sickert durch, was eigentlich keiner wissen darf.
Es gibt Kollegen, die ihnen Probleme bereiten, andere halten zu ihnen. Und überhaupt zeigt der Roman auf, wie Profivereine mit einer solchen Situation umgehen könnten.
Und eigentlich macht dieser Roman auch ganz klar: Diese Geschichte kann in jedem Profifußball-Verein ein Thema sein. Was auch die Frage aufwirft: Wann schließt sich der erste Profi in Deutschland Jake Daniels an? Es wäre ein spannendes Signal.

Stefan Mellentin: Flut-Licht-Gefühle
Main-Verlag, 314 Seiten
8/10

Hits: 126

RTZapper

Die Sendung mit der Maus

Dienstag, den 29. März 2022
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SO 27.03.2022 | 9.20 Uhr | Das Erste

Katja ist eine Transfrau. Geboren worden ist sie als Mann, aber immer fühlte sie sich im falschen Körper. Viele Jahre lebte sie dennoch als Mann, bis sie den Schritt wagte.
Es ist die Geschichte eines Menschen, der in seinem Leben gelitten und nun etwas gewagt hat. Es ist eine Geschichte, die man auch Kindern erzählen sollte. Um ihnen zu zeigen, was es für Menschen gibt. Um ihn zu zeigen, dass jeder so leben können sollte, wie er oder sie es möchte. Und dass das nichts ist, was man verurteilen muss.

In der “Sendung mit der Maus” am Sonntagmorgen im Ersten ging es um Transgeschlechtlichkeit. Anlass ist der Tag der Transsichtbarkeit am 31. März.
Die Kinder – und die erwachsenen Zuschauer natürlich auch – haben Tanja nämlich schon mal kennengelernt. Damals war sie noch ein Mann, er hieß Erik und war obdachlos. In dem Beitrag ging es darum, wie Erik lebte, welche Schwierigkeiten es gab. Nun hat Erik die Obdachlosigkeit überwunden, eine eigene Wohnung und den Schritt gemacht, nun endlich als Katja zu leben.
Eine spannende Geschichte, die Kinder zeigen, wie vielfältig das Leben ist. Dazu gab es noch einen kurzen Animationsfilm über eine Prinzessin, die ein Ritter sein möchte.

Es ist Kinderfernsehen in seiner besten Art. Das aber finden nicht alle. Es gibt Menschen, die sprechen Tanja ab, ein liebenswerter Mensch zu sein.
Noch am Sonntag regte sich die rechte, erzkonservative Blase über diese “Sendung mit der Maus” auf. Die Publizistin Birgit Kelle, die beispielsweise schon beim schwurbeligen Kopp-Verlag veröffentlichte, faselte etwas von Ideologie und von “Propaganda jetzt auch für die Kleinsten”. Der WDR habe “wirklich gar keine Skrupel mehr”. Nun ist es also schon Propaganda, ein harmloses Porträt einer Transfrau im Kinderprogramm auszustrahlen?

In die gleiche Kerbe schlug Julian Reichelt. Mit Moral kennt der sich aus: Bei der “Bild” wurde er u.a. wegen unangebrachter Beziehungen zu Untergebenen gefeuert. Er sprach auf Twitter von der “Zwangsmaus”, was angesichts seiner Vorgeschichte schon sehr lustig ist. Sein Gefasel kam geradezu wirr daher: “Die Zwangsmaus und die Öffentlich-Rechtlichen wollen, dass wir uns nicht mehr trauen, Dinge zu sagen, von denen wir wissen, dass sie wahr sind.” Reichelt spricht Transmenschen die Existenz ab. “Sie wollen uns einschüchtern und erziehen, bis wir aus Furcht Fakten verleugnen: Jungs sind Jungs, Mädchen sind Mädchen.” Moralabstinenzler Reichelt schwadroniert also angesichts eines im Ersten gezeigten Porträts von Einschüchterung und Erziehung. Allerdings ist das schon bitter, und es sagt sehr viel über Julian Reichelt aus, wenn er sich durch “Die Sendung mit der Maus” eingeschüchtert fühlt. Fast möchte er einem Leid tun.

Aber die Maus-Redaktion hat auf Twitter gut gekontert: “Auch als erwachsene Person kann man bei uns noch viel lernen zu relevanten Themen wie z.B Toleranz. Die Maus ist dazu da, den Horizont für Groß und Klein zu erweitern.” Ob es bei Reichelt da noch was zu erweitern gibt?

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 3. Mai 2022)

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RTelenovela

(Der) Asi bei McDonalds

Montag, den 14. März 2022
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Neulich bei McDonald’s in Sachsenhausen. An einem der Tische sitzt ein Typ mit seiner Begleitung. Irgendwann steht er auf und schlurft in Richtung Toiletten. An die Maske hat er da wahrscheinlich nicht gedacht. Als er zurück kommt, weist ihn seine Begleitung auf die fehlende Maske hin, aber er sieht das nicht als einen Fehler an.

Die beiden wollen gehen. Er nimmt das Tablett, und beide schlurfen zum Tablettwagen.
Der Typ blickt sich um und sagt laut zu seiner Begleitung: “Ist ja voll asi hier.” Ich weiß nicht, wie er darauf kommt, aber vielleicht kennt er sich ja in Sachen “asi” aus. In einer leicht ranzigen Trainingshose latscht er da Richtung Eingang, dazu eine leicht prollige Jacke.
Er stellt das Tablett auf den Wagen – es in den Wagen zu schieben, war ihm wohl auch zu asi.
Die beiden gehen durch den Eingang, der momentan kein Ausgang ist, raus. Alles wurscht, alles asi.

Eine Familie am Nachbartisch lacht. Eine Frau sagt: “Schön, dass er das Tablett oben rauf steht, da sieht es ja auch gleich nicht mehr so asi aus.”

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RTelenovela

Sonntag tanken für den Tank-Boykott am Montag!

Sonntag, den 13. März 2022
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Es gibt mal wieder einen Boykott-Aufruf. Er verbreitet sich über die sozialen Netzwerke. Niemand solle am Montag zur Tankstelle fahren, um Sprit zu tanken. Aus Protest gegen die hohen Preise, die inzwischen weit über 2 Euro liegen. Am Freitag habe ich für 2,159 Euro je Liter Super E10 getankt. Meine Tankfüllung davor hatte ich für 1,939 Euro.
Aber wer sich fragt, was denn ist, wenn der Tank leer ist, der bekommt den Rat, dann doch stattdessen schon am Sonntag tanken zu fahren.

Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich die Gedankengänge mancher Menschen, nun ja, merkwürdig finde. Aber es ist schlicht kein Boykott, wenn man statt am Montag schon am Sonntag tanken fährt. Das ist einfach nur hirnrissig und bringt niemandem etwas.
Ein wahrer Boykott wäre es, wenn alle, die es können, am Montag gar kein Auto fahren würden, also keinen Sprit verbrauchen würden.
Aber für viele ist das arbeitstechnisch schlicht nicht möglich – oder es ist dann doch zu bequem. Womit ich mich selbst gar nicht ausschließe.

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aRTikel

Kremmen schickt Hilfe

Freitag, den 11. März 2022
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Tanja Bienek gehört zu den Freiwilligen, die einen der Transporter in die Partnergemeinde Suchozebry bringen – dort kommen Ukraine-Flüchtlinge an – es wird weiter gesammelt

MAZ Oberhavel, 11.3.2022

Kremmen.
Es sind Eindrücke, die Tanja Bienek so schnell nicht vergessen wird. Die Kremmenerin war am vergangenen Wochenende in der polnischen Partnerstadt Suchozebry. Ihre Mission: Die zahlreichen Sachspenden, die zuvor in der Museumsscheune für die Flüchtlingshilfe zusammengekommen sind, mussten nach Polen transportiert werden. Tanja Bienek gehörte zu den Freiwilligen, die einen der Transporter steuerte.

„Ich kann nicht meine Hände in den Schoß legen“, sagte sie sich in der vergangenen Woche. Sie hatte Bürgermeister Sebastian Busse angeschrieben, ob sie irgendwie helfen könne. „Gebt mir einen Lkw, und ich fahre“, sagte sie. Zunächst half sie aber in der Museumsscheune mit. Wie berichtet, sind dort Sachspenden für die polnische Partnergemeinde gesammelt worden. In Suchozebry kommen inzwischen sehr viele Geflüchtete aus der Ukraine an, und die örtliche Feuerwehr hatte Kontakt mit den Kremmener Partnern aufgenommen.
Als der Spargelhof-Chef Malte Voigts mit einem kleinen Lkw an der Scheune auftauchte, aber keinen Fahrer für eine Polen-Tour hatte, meldete sie sich sofort. Am Sonnabendmorgen ging es los, Ramon Jaenisch vom Spargelhof war ihr Beifahrer. „Wir waren elf Stunden unterwegs“, erzählt Tanja Bienek. „Der Lkw war brechend voll.“ Paletten mit Getränken, Essen, Schlafsäcke, Isomatten, Hygieneartikel und mehr.

„Wir wurden auf’s herzlichste empfangen“, so die Kremmenerin weiter. „Das Wochenende war vollbepackt mit Extremen.“ Die Leute dort seien Tag und Nacht beschäftigt, um das alles zu bewältigen. „Die sind alle so hilfsbereit.“ Es gebe einen großen Raum mit Kisten. „Die Landfrauen sind da die Chefs, die haben alles im Blick“, erzählt Tanja Bienek.
„Die schauen, wo was ist, sie sortieren, sie sind alle vernetzt.“ Für Verwunderung habe in Suchozebry der Umstand gesorgt, dass sie als Frau den Transporter gefahren habe. „Aber ich habe gesagt: Die anderen Frauen kommen aus dem Kriegsgebiet, ich fahre ,nur’ nach Polen.“
Mit dem Feuerwehrmann Julius, der gut Deutsch kann und das alles zwischen Suchozebry und Kremmen vermittelt hatte, konnte Tanja Bienek dann auch ein paar der Spenden direkt zu den Geflüchteten bringen. „Ich hatte Spielzeuge und Teddys mit, auch Schokolade. Ich wusste nicht, was mich erwartet.“ Die Kinder seien sehr dankbar gewesen. Ein Zehnjähriger sei mit gebrochenem Bein angekommen, seine Krücken habe er aber unterwegs verloren. „Das hat mich alles so mitgenommen. Uns geht es in Deutschland so gut. Ich bin da so dankbar und demütig geworden.“
Bemerkenswert sei auch die polnische Gastfreundschaft gewesen. „Sie haben uns mit Essen versorgt, es war der Wahnsinn, was sie da alles aufgefahren haben.“ Auch für die Übernachtung sei gesorgt gewesen. Die Leute dort würden aus Überzeugung helfen, so Tanja Bienek weiter. Sie wäre gerne noch länger geblieben.
„Wir sind weiter mit Julius in Suchozebry in Kontakt. Das ist dort alles perfekt organisiert, und er sagt uns, was noch gebraucht wird.“ Es gebe eine WhatsApp-Gruppe. „Julius hat immer aufgepasst, dass niemand verloren geht.“ Als sie mit ihrem Beifahrer wieder Richtung Kremmen unterwegs war, kam noch eine Sprachnachricht auf ihrem Handy an. Darin dankte Julius „von Herzen, dass ihr hier wart. Ihr seid bei uns jederzeit herzlich Willkommen.“ Und er hoffe, dass man bald über schönere Sachen im Leben sprechen könne. „Das war sehr ergreifend, da sind mir die Tränen gelaufen.“

Am Sonntagabend endete die Tour wieder in Kremmen. Die Benzinkosten und die Mautgelder seien übrigens vom Spargelhof übernommen worden. Tanja Bienek könne sich auch vorstellen, noch einmal mit einem Transport nach Polen aufzubrechen. „Wenn ich gebraucht werde, bin ich dabei“, so Tanja Bienek.

Und in der Tat geht die Sammlung in Kremmen in dieser Woche weiter – erneut ist die Museumsscheune im Scheunenviertel der Dreh- und Angelpunkt für die Kremmener Aktion. Wie Bürgermeister Sebastian Busse mitteilte, gebe es am Montag den nächsten Transport. Die Firma Albrecht Transporte GmbH habe ihm einen Sattelzug zugesagt und wolle die gesamten Kosten dafür übernehmen. Bis Sonntag werden jeweils von 10 bis 16 Uhr Sachspenden entgegengenommen. Gesucht werden auch stabile Kartons. Nicht mehr auf der Liste stehen jedoch jegliche Anziehsachen.

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Reeperbahn in Zeiten des Coronavirus

Dienstag, den 8. März 2022
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Gehen sie langsam zu Ende, die Zeiten des Coronavirus? Und das nicht nur, weil wir momentan ganz andere Sorgen haben, sondern auch weil die aktuelle Virusvariante zwar ansteckender ist und quasi nach und nach zur Durchseuchung der Bevölkerung führt, aber eben seltener zu Intensivstation-Aufenthalten führt – gerade wenn man geimpft ist.
Dementsprechend sind die Zahlen zwar extrem hoch – dennoch werden die Maßnahmen mehr und mehr zurückgenommen.

Sonnabendabend, Hamburg, Reeperbahn. Fast merkt man gar nicht mehr, dass es da so was wie einen Coronavirus mit Einschränkungen gibt. Fast, wie gesagt.
Wer in ein Restaurant oder in einen Club will, muss eine Maske tragen. Außerdem muss man seinen Impf-Nachweis oder den Test vorzeigen.
Und deshalb gibt es auf der Reeperbahn wirklich angesagten heißen Scheiß: die Corona-Teststationen. Am frühen Abend bilden sich dort lange Schlangen, und es gibt allein auf dieser Meile gleich mehrere dieser Stationen.

In “Schmidts Tivoli” sehen wir das Reeperbann-Musical “Heiße Ecke”, ich nach 2016 schon das zweite Mal. Wer rein will, muss auch hier alles nachweisen, was nachzuweisen ist. Drinnen müssen permanent Masken getragen werden, dafür wird aber der Saal wieder komplett gefüllt. Etwas, woran man sich erst mal wieder gewöhnen muss.

Am späten Abend ist die Reeperbahn sehr gut gefüllt. Das Partyvolk ist zurück. Vor einigen der Club bilden sich ewig lange Schlangen. Was auch hier damit zu tun hat, dass jeder überprüft wird – und vermutlich gibt es dort noch Obergrenzen. Vor jedem Geschäft – auch vor Burger King und Co – steht nun Security, die die Reinkommenden kontrollieren.
Ansonsten aber wirkt St. Pauli wie vor der Coronakrise. Auf der Großen Freiheit herrscht Gedränge, und auch im Gedränge hat niemand mehr Masken auf, weil es draußen eigentlich nicht mehr nötig ist. Wobei: Bei dichtem Gedränge eigentlich schon, oder?

Die Polizeipräsenz ist sehr hoch, mehrere Teams sind zu Fuß auf der Reeperbahn und in den Seitenstraßen unterwegs. Vor dem KFC sprechen Polizisten eine junge Frau an, die den Gehweg vor dem Eingang vollkotzt.
Was es scheinbar weniger gibt: Die Anheizer vor den Clubs, die die Leute ansprechen und reinlocken wollen, und auch Prostituierte sind scheinbar weniger unterwegs als früher, wo man ja quasi in jeder Straßenecke angequatscht worden ist.

In anderthalb Wochen fallen auch die letzten größeren Coronaregeln – dann ist nur nur die Maskenpflicht in Innenräumen übrig. Und vielleicht haben wir ja Glück, und das Ende der Zeiten des Coronavirus ist wirklich nah.

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