RTelenovela

Kuttners Flittertage in OHV

Dienstag, den 8. September 2020
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Sarah Kuttner hat geheiratet. Mehrere Male waren entsprechende Fotos auf ihrem Instagram-Kanal zu sehen, und auch in ihrer “extra 3 mit Kuttner”-Sendung erwähnte sie es.

Die Moderatorin und Autorin hat ihren Garten im Oranienburger Norden, auch ihr Roman „Kurt“ spielt in Oranienburg. Bürgermeister Alexander Laesicke wird sich mit Freude an die Premiere und sein Grußwortverbot erinnern.

Für Flitterwochen hat es bislang aber nicht gereicht. Dafür aber postete sie auf ihrer Instagram-Seite „diekuttner“ Fotos über die „Flittertage in OHV“. Auf einem der Bilder steht sie vor einem Dino im Germendorfer Tierpark, ein weiteres Foto zeigt sie auf dem Spargelhof in Kremmen. Hatte ich bislang flittertechnisch nicht wirklich auf dem Schirm, aber die Buchstaben OHV trug sie so zu ihren Fans hinaus (nein, nein, OHV heißt nun wirklich nicht „Ohne Hirn und Verstand“, wie jemand kommentierte).

Vielleicht wird ja irgendwann auch anderswo geflittert, außerhalb von Oberhavel. Alles Gute für die Ehe!

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KeineWochenShow

#189 – Gartenträume

Sonntag, den 16. August 2020
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Es wird mal wieder Zeit für einen Ausflug. Diesmal schauen wir uns in KeineWochenShow im Oranienburger Schlosspark um. Der hat ziemlich viel zu bieten. Gartenträume, Kinderspielplätze, Wald und Wiesen.

Natürlich sprechen wir auch über die aktuellen Themen der Woche. Die SPD hat einen Kanzlerkandidaten. Es gibt wieder mehr Covid-19-Infizierte, das Coronavirus lässt uns nicht los. Es geht um die Bundesliga, die weiter ohne Fans bleibt, um Jugendliche in Bötzow, die im Dorf anpacken und um die Besucher des Germendorfer Tierparks, die für unschöne Hinterlassenschaften sorgen.

Es ist übrigens die erste KeineWochenShow, die ich komplett selbst geschnitten und bearbeitet habe. Ich bin auf euer Urteil gespannt. KeineWochenShow #189 gibt es auf Youtube.

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RTelenovela

Essen gehen in Zeiten des Coronavirus

Dienstag, den 2. Juni 2020
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Man kann wieder essen gehen, sich in Restaurants setzen. Aber das Coronavirus sorgt immer noch für Sicherheitsmaßnahmen. Allerdings ist zu beobachten, dass sich die verschiedenen Lokale unterschiedlich darauf einrichten.

Bei McDonald’s in Sachsenhausen müssen neuerdings sogar Zettel ausgefüllt werden. Name, Adresse, Telefonnumer und Aufenthaltszeit. So, wie vorgeschrieben. Das Personal muss Mund- und Nasenmaske tragen, das Essen muss auf dem Tablett kommen, der Kunde muss sich alles runternehmen.
Aber man hört schon von diversen Leuten, die diverse Lokale besuchen, dass die Regeln, nun ja, unterschiedlich ausgelegt werden. Da gibt es das Lokal in Oranienburg, wo man diese Zettel nicht ausfüllen muss.

Wir waren nun auch wieder mal essen – erstmals nach fast drei Monaten. Das Lokal im Oranienburger Ortsteil ist zumindest auf der Außenterrasse ziemlich voll. Die Abstände zwischen den Tischen werden aber eingehalten.
Irgendeine Datenaufnahme spielt keine Rolle, es interessiert keinen, wer wir sind. Die Kellner tragen eine Maske, wenn auch einige nur über den Mund. Die einen stellen das Getränketablett auf den Tisch, damit sich alles alles nehmen können, die anderen machen es wie vorher, stellen alles selbst hin. Eine Linie scheint es nicht mal im Lokal zu geben. Und auch der Salat vorab fällt weg – wobei wir uns nicht sicher sind, ob es an den Coronaregeln liegt, oder ob er vergessen worden ist. Auf der Karte ist er nicht durchgestrichen. Die Karten sind übrigens dieselben wie immer, ob sie nach Benutzung gesäubert werden, bezweifele ich. Die Tischdecke wird, wenn die Leute gegangen sind, einmal gewendet. Wie es nach den weiteren Besuchern ist – keine Ahnung.

Es gibt also irgendwie Regeln. Aber eigentlich nimmt das keiner so richtig ernst – mal abgesehen von der einen oder anderen Maske und den Abständen. Hoffentlich geht das gut.

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RTelenovela

Wie funktioniert Schrottwichteln?

Montag, den 13. Januar 2020
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Schrottwichteln kann man eigentlich immer machen. Da muss nicht zwingend Weihnachten. Neulich traf ich mich mit alten Schulfreunden in einem Germendorfer Restaurant, und wir hatten uns vorher abgesprochen, dass wir alle ein Geschenk mitbringen. Und erstaunlicherweise hat das sogar funktioniert.

Allerdings: die Regeln. Wie funktioniert eigentlich Schrottwichteln genau?
Der Anfang war klar: Jeder, der eine 6 würfelt, darf sich ein Geschenk aussuchen.
Am Ende packten wir alles aus.
Danach aber herrschte Uneinigkeit: Fünf Minuten haben wir weitergewürfelt. Wer eine 16 gewürfelt hat, durfte sich das Geschenk von jemand anderem klauen. Wer eine 1 gewürfelt hat, musste sein Geschenk abgeben.
Die Unklarheit bestand darin, ob das immer ein Tausch sein muss. Denn das hieße ja, dass bei der 1 und der 6 getauscht werden muss.

Kennt sich jemand damit aus? Haben wir was falsch gemacht? Haben wir alles richtig gemacht.
Was ich erwichtelt habe, gibt es bald in einem RTest auf Youtube zu sehen.

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RTelenovela

In den Bergen bei Oranienburg

Freitag, den 2. November 2018
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Was Licht doch alles für Wirkungen haben kann. Manchmal ist es atemberaubend, was die Natur leistet, ohne eigentlich viel zu leisten.

Oranienburg ist ein Ort direkt am großen Berg. So sah es aus, als ich am Donnerstagabend im Auto unterwegs war. Die Sonne war längst untergangen, letzte Helligkeitsfelder waren aber noch am Himmel zu sehen. Ich fuhr auf der B273 von Oranienburg nach Germendorf. Auf einer Brücke blickt man ein wenig auf Germendorf hinab. Über dem Dorf hingen schwere, dunkle Wolken. Sie hingen so tief, dass darüber noch letzte helle Felder zu sehen waren.
Es sah aus, als ob sich über oder hinter Germendorf riesige Berge befinden. Berge, über denen letzte Sonnenstrahlen scheinen. Ein fantastisches Bild, weil man sich sehr gut vorstellen konnte, dass man gerade in ein Bergdorf reinfährt.

Sofort arbeitete die Fantasie. Es fühlte sich an wie im Urlaub, irgendwo in Bayern oder Österreich. Hinten die Berge, vor mir die Straße ins Tal. Es fühlte sich tatsächlich an wie eine ganz andere Gegend.
Nur erzeugt durch spannende Lichtverhältnisse. Und durch die Fantasie. Ein schöner, kurzer Moment.

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Gelbe Säcke

Freitag, den 2. März 2018
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Alle zwei Wochen am frühen Donnerstagmorgen werden bei uns die Gelben Säcke abgeholt. Sie liegen immer am Straßenrand und sind irgendwann weg.

Am Donnerstagvormittag stand ich in Germendorf in einer großen Halle – vor mir ein riesiger Berg mit Gelben Säcken. Bei dem Abfallunternehmen werden sie gesammelt, und es ist irgendwie ein seltsamer Anblick, diesen großen Haufen vor sich zu sehen, der irgendwann gesondert von dort abgeholt wird, da die Gelben Säcke ja nicht in den normalen Müllkreislauf gehen.

Man könnte meinen, es ja ja ein leichter Job, die Säcke einzusammeln. Immerhin sind die Dinger meist nicht sehr schwer. Allerdings: Wenn man jeden Tag acht Stunden unterwegs ist und nur einmal eine halbe Stunde Pause hat, dann ist das in Wirklichkeit ein Knochenjob. Mehrere Tonnen Müll hat man im Laufe des Tages eingesammelt, wenn man auf dem Unternehmenshof wieder ankommt. Dafür braucht man viel Kondition, erzählten die Mitarbeiter der Firma.

Der Mülltransport geschieht für mich nahezu unsichtbar, weil er in meiner Gegend am sehr frühen Morgen geschieht – aber ab und zu sollte man sich dieses Geschehen doch mal vor Augen führen.

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RTelenovela

Ein Hoch auf die Technik (43): Keine Bewegung!

Freitag, den 2. Februar 2018
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(42) -> 16.1.2018

Lichtschalter sind out. Macht man heute nicht mehr. Lässt man einfach weg. Bewegungsmelder sind viel moderner.
In einer Gaststätte in Germendorf bin ich neulich auf’s Klo gegangen. Der Bewegungsmelder sorgte für das nötige Licht.
Ohne ins Detail zu gehen – aber ich saß dann ein bisschen auf dem Klo rum, als plötzlich das Licht ausging. Der Bewegungsmelder hat keine Bewegung mehr erkannt.
Ähnlich ging es mit im Herbst in einer Gaststätte in Baabe auf Rügen. Auch war es im kompletten Sanitärbereich plötzlich zappenduster.

Was tut man in einer solchen Situation? Sich bewegen! Dem Bewegungsmelder sagen, dass da jemand ist. Winken! Aufstehen. Kleine Schritte machen!
Und letztlich: Mit dem Smartphone für Licht sorgen. Denn meistens erkennt der Bewegungsmelder auf den Klos keine Bewegungen.

Wer plant so was eigentlich? Gehen Planer davon aus, dass sich im Sanitärbereich Leute permanent bewegen? Ist es nicht vorgesehen, dass man sich ein paar Minuten bewegungslos auf dem Klo aufhält?
Und diese Sache mit den Lichtschaltern – ist die nicht doch ganz sinnvoll?

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