RT im Kino

Spielmacher

Samstag, den 20. Oktober 2018
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Freiheit für Ivo (Frederick Lau). Als er aus dem Knast kommt, führt ihn einer seiner ersten Wege direkt zum Fußballplatz.
Eigentlich wollte Ivo Profifußballer werden. Als Vorbestrafter wird das nichts mehr.
Aber vielleicht kann er ja einem jungen Spieler helfen, das zu schaffen, was ihm verwehrt blieb. So unterstützt Ivo den jungen
Lukas (Mateo Wansing Lorrio). Der hat Talent, und Ivo unterstützt ihn.
Aber es dauert nicht lange, da wird er von seiner kriminelle Vergangenheit eingeholt. Dejan (Oliver Masucci) will ihn in illegale Geschäfte reinziehen. Und nicht nur ihn, sondern auch Lukas. Das will, das muss Ivo verhindern.

Wie läuft das eigentlich mit der Manipulation im Fußball? Und passiert das bei den großen Vereinen? Timon Modersohn zeigt in seinem Film “Spielmacher”, wie so was aussehen könnte – und das in einem kleinen Verein, der nicht unter Fernsehbeobachtung steht.
Trotz eines tollen Hauptdarstellers wie Frederick Lau springt jedoch der Funke nicht richtig über. Der Film hat immer wieder einzelne, spannende Augenblicke, die aber zwischendurch immer wieder von Längen unterbrochen werden. Zumal es in der Handlung nicht wirklich Überraschungen gibt.

Spielmacher
D 2017, Regie: Timon Modersohn
Warner, 99 Minuten, ab 16
5/10

RTZapper

Live: Pressetalk des FC Bayern München

Samstag, den 20. Oktober 2018
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FR 19.10.2018 | 12.00 Uhr | Sky Sport News

Schlimm, schlimm, was gerade mit dem FC Bayern München passiert. Platz 7. Und dann dieses Mobbing. Ganz, ganz übel.
Aber den Leuten vom FC Bayern reicht es jetzt. Sie holen zum Rundumschlag gegen die Medien aus.
Deshalb luden sie am Freitagmittag zu einer Pressekonferenz, der beim FCB Pressetalk heißt. Sky Sport News übertrug live.

Der FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge teilte mit, dass nun andere Saiten aufgezogen werden. Man werde reagieren. Mit Unterlassungserklärungen, Gegendarstellungen. Man lasse sich die Berichterstattung nicht mehr gefallen. Genannt wurden namentlichen Reporter von Springer (Bild) und ntv. Es herrsche Häme, und Gerüchte würden zu Fakten. Auch Präsident Uli Hoeneß redete sich in Rage.

Also wie gesagt: alles schlimm, schlimm, schlimm.

Grundsätzlich sei mal gesagt: Die Sportberichterstattung ist in der Tat oft eher zweifelhaft. Nachdem sich Robert Enke umgebracht hatte, herrschte Nachdenklichkeit. Da ging es auch darum, ob man Fußballern Noten geben müsse. Gern mal eine 6 wegen absoluten Nichtkönnens. Die Nachdenklichkeit ist längst vorbei, Noten werden wieder fleißig vergeben. Läuft es für Vereine mies, wird Häme ausgeschüttet. Es hagelt Vorwürfe. Jedes kleine Gerücht wird ausgeschlachtet. Jeder, der nicht wichtig ist, muss was sagen.
So ganz grundsätzlich haben die FCB-Herren also durchaus recht.

Aber entweder waren sie mies vorbereitet oder sie hatten schlichtweg keine echten Argumente. Denn die Vorwürfe, die sie ganz konkret hatten, waren irritierend lahm. Da wurde einem Reporter vorgeworfen, dass er dem Trainer eine Frage gemailt habe, in der es um die Klärung eines Gerüchtes ging. Das also ist nicht mehr erlaubt? Das also ist abscheulich? Was ist da los bei FC Bayern?
In einem anderen Fall habe man den Bayern vorgeworfen, man spiele Altherrenfußball. Da musste ich wirklich kurz schlucken, denn dieser Vorwurf ist natürlich, ähm, schlimm. Wie gesagt. Ganz schlimm. Wahrscheinlich lagen sich Rummenigge und Hoeneß weinend in den Armen, als sie dieses böse Wort lesen mussten.
Da wurde von der Unantastbarkeit der Menschenwürde geraunt, die aber offenbar nicht gilt, wenn Rummenigge über einen ehemaligen Spieler poltert, der einen Scheißdreck gespielt habe. So von wegen Menschenwürde.

So macht dieser Pressetalk am Ende eher ratlos. Wenn Springer was Falsches schreibt, dann können die Bayern gern protestieren und Gegendarstellungen fordern. Wenn die Gegendarstellung aber lautet: “Der FC Bayern spielt keinen Altherrenfußball” – dann könnte das eher lächerlich wirken.
Dass sich die Medien hier und da mal am Riemen reißen müssen – das ist ein allgemeines Problem. Was aber in diesem Fall der auslösende Punkt für diesen Pressetalk ist, das konnte der FCB am Freitag nicht so richtig übermitteln.

RTZapper

Sport live: Fußball-Nations-League – Niederlande-Deutschland

Sonntag, den 14. Oktober 2018
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SA 13.10.2018 | 20.45 Uhr | hr-iNFO

Jubel: 1:0!!! Die Radioreporter schreien sich die Seele aus dem Leib. Im Fußball ist ein Tor gefallen. Leider nicht für Deutschland.
Beim Radio-Nachrichtenkanal hr-iNFO lief am Sonnabendabend die Übertragung des Spiels in der Fußball-Nations-League Zwischen den Niederlanden und Deutschland. Und vorsichtig gesagt: Es lief nicht so doll.

Umso irritierender ist der Torjubel, wenn der Ball im deutschen Tor landet. Als unaufmerksamer Hörer auf der Autobahn dachte ich kurz, das 1:0 sei für uns gefallen.
Selbst das 3:0 der Holländer ist noch in einem lauten Freudenschrei gegipfelt. Um gleich danach lang und breit zu erzählen, wie mies die deutsche Mannschaft gespielt habe und sich ja seit dem WM nichts geändert habe. Und weil sowieso alles doof ist, bejubeln sie die Gegentore, als hätten die Deutschen den Erfolg gehabt.
Dürfen sie natürlich, darf man aber auch merkwürdig finden.

ORA aktuell

Fußball: Oranienburger FC gewinnt Stadtderby

Montag, den 1. Oktober 2018
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Der Oranienburger FC hat am Sonntagnachmittag in der Fußball-Brandenburgliga das Stadtderby gegen TuS Sachsenhausen mit 2:0 gewonnen.
1324 Zuschauer kamen zu dem Spiel in die Sachsenhausener Fußballarena.

Überschattet wurde das Spiel von der Hüftverletzung des Sachsenhausener Pascal Heidenreich. Er rasselte mit anderen Spielern zusammen – das Spiel musste etwa 40 Minuten unterbrochen werden.

RTZapper

Sportschau live: Nach der WM – Die DFB-Pressekonferenz

Donnerstag, den 30. August 2018
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MI 29.08.2018 | 12.00 Uhr | Das Erste

Manchmal braucht es Zeit, zu analysieren, was schief gelaufen ist. Man braucht Abstand. Die Wut muss verfliegen, die Trauer, die Depression. Man muss nachdenken, in sich gehen.
Neun Wochen nach dem Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft äußerte sich Fußball-Bundestrainer Jogi Löw zu den Geschehnissen bei der WM in Russland. Das Erste übertrug die Pressekonferenz am Mittwochmittag live.

Es waren bemerkenswerte Worte, die Löw da sprach. Man sei arrogant gewesen, sagte er. Man habe geglaubt, dass man schon irgendwie durchkommt in der Vorrunde. Durch bloßen Ballbesitz. Weil es ja 2010 und 2014 bei den WM immer so gut lief. Man habe versäumt, die Mannschaft so zu formen, dass daraus eine Einheit wird. Man habe keine Schlüsselreize gesetzt.

Bemerkenswert, ja. Aber nicht neu. Was Löw sagt, ist in allen Medienanalysen so schon gesagt worden. Da gab es im Grunde wenig bis nichts Neues. Dass der Bundestrainer dafür neun Wochen gebraucht hat, ist dann doch verwunderlich. Wenn auch seine Offenheit gut ist und sein Wille, es nun besser zu machen (und dass man ihm das auch zubilligt) löblich ist – er hätte sich gern früher dazu äußern können.
Übrigens auch zum Fall Özil. Dass Löw bis heute keinen Kontakt zu Özil hatte, ist dann aber schon irritierend – seitens Özil. Auch kein guter Stil des Zurückgetretenen.

ORA aktuell

Fußball-Landespokal: Oranienburger FC fliegt in Runde 1 raus

Montag, den 20. August 2018
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Der Oranienburger FC ist in der 1. Runde des Fußball-Landespokals ausgeschieden. Gegen die Mannschaft aus Rehfelde kam es zum Elf-Meter-Schießen. Das verloren die Oranienburger. Am Ende stand es 7:6.

Trainer Enis Djerlek sagte danach: “Wir haben es einfach verpasst, die Tore zu machen.” Der Gegner habe sich mit Glück und Verstand ins Elf-Meter-Schießen gerettet. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2, nachdem Oranienburg nach der ersten Halbzeit mit 2:0 hinten lag.

ORA aktuell

Mann stirbt in Oranienburg beim Fußballspielen

Samstag, den 11. August 2018
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Tragischer Zwischenfall in Oranienburg: Auf dem Sportplatz an der André-Pican-Straße ist am Donnerstagabend ein 58-Jähriger während eines Fußballspiels zusammengebrochen. Im Hennigsdorfer Krankenhaus ist er wenig später gestorben.

Wie die Märkische Allgemeine berichtet, war der Mann Mitglied einer Freizeitgruppe. Das sei tragisch und mache sehr traurig, sagte Ralf Leiskau, technischer Leiter des Oranienburger FC, der MAZ.