RTZapper

Zapp: Ultras und die Medien

Sonntag, den 15. Oktober 2017
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MI 11.10.2017 | 23.20 Uhr | NDR

Ein Stück Realsatire im NDR-Medienmagazin “Zapp”. Ein Fußballfan, ein Ultra, beschwert sich, dass Ultas so ein schlechtes Image haben, und dass daran die Medien schuld seien.
Am Mittwochabend sprach so ein Ultra im NDR über seine Probleme. Darüber, dass sich die Medien immer so auf die Pyrotechnik stürze, und dass man sich so darüber aufrege. Und dass das ja das Fanbild total verzerren würde.

Der Ultra darf sich nicht zeigen, er wird als Schattenbild gezeigt, weil man nicht wissen darf, dass er ein Ultra ist. Der Mann beschwert sich, dass Ultras so oft als Gewalttäter, Pyromanen oder Randalierer darstellt. Pyrotechnik ist im Stadion verboten, aber für Ultras unverzichtbar, heißt es. Der Ultra sagt, dass die Medien so tun, als wäre die Verletzungsgefahr groß, dabei würden ja seine Freunde um ihn herum stehen, und da würde er doch nicht fahrlässig handeln.

Der Typ meinte das ernst. Er umgeht also ein Verbot und findet es schlimm, wenn andere das schlimm finden. Er zündet also Pyros an, und nur Freunde stehen in seinem Block, sie sich einräuchern lassen. Gefahren? Natürlich null, sagt der Ultra. Gewalt? Nie, sieht man wirklich nie in den Stadien.

Klar findet ein Ultra, dass Ultras verkannt werden, und es ist auch gut, wenn er das so sagen darf. Dafür gibt es Meinungsfreiheit. Recht hat er damit aber trotzdem noch lange nicht. So lange Dortmunder Ultras pöbeln und Gewalt anwenden, wenn es gegen Leipzig-Fans geht – dann sind Ultras nicht lieben Fans. Und wenn Pyrotechnik im Stadion verboten ist, dann ist sie verboten. Und dass auch auf dem Rasen nur Freunde sind, darf auch bezweifelt werden, wenn mal wieder Pyros auf den Platz fliegen.

Aber es ist natürlich richtig, dass man nicht alle Ultras über einen Kamm scheren darf. Aber da können andere Gruppen, die gern mal diskriminiert werden, ein Lied von singen.

ORA aktuell

Oranienburger FC: Trainer kündigt Abschied an

Donnerstag, den 10. August 2017
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Hans Oertwig, Trainer beim Brandenburg-Ligisten Oranienburger FC Eintracht wird nach der Saison sein Amt aufgeben. Das teilte der Verein mit. Der 64-Jährige wolle auf Pilger-Reise gehen. Schon länger hat Oertwig zudem gesundheitliche Probleme.

Oertwig ist seit 2012 Trainer in Oranienburg, davor trainierte er den SV Altlüdersdorf.

RTZapper

ZDF-Fernsehgarten: Holland

Dienstag, den 1. August 2017
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SO 30.07.2017 | 14.00 Uhr | ZDF

Da hat wohl bei der UEFA niemand eine Fernsehzeitung zur Hand gehabt. Weil am Sonnabend leider der Fußballplatz in den Niederlanden überflutet war, konnte das Viertelfinal-Spiel der deutschen Frauen nicht angepfiffen werden. Es wurde stattdessen verschoben – auf Sonntag um 12 Uhr.
Und was läuft am Sonntagmittag live im ZDF? Der Fernsehgarten! Auf die zwei Stunden wäre es dann auch nicht mehr angekommen, und wäre der Anpfiff erst um 14 Uhr – nach der Live-Show – erfolgt, hätten die Fußballdamen auch noch ein bisschen länger schlafen können, und vielleicht hätten wir dann ja … na ja, alles Spekulation.

Aber so musste Andrea “Kiwi” Kiewel leider weichen, und stattdessen verloren die deutschen Fußballerinnen zur Mittagszeit ihr Viertelfinalspiel, weil sie, wie eine Spielerin sagte, viel zu müde gewesen seien.
Na so was.

Nächstes Mal sollte man bei der UEFA vielleicht doch noch mal mit dem ZDF Rücksprache halten. Vielleicht tut Kiwi den Fußballerinnen ja doch ganz gut…

ORA aktuell

Hertha BSC gewinnt in Oranienburg

Samstag, den 8. Juli 2017
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Die Fußball-Bundesliga zu Gast in Oranienburg: Hertha BSC hat am Freitag gegen den Oranienburger FC Eintracht gespielt. Etwa 2000 Menschen wollten sich das nicht entgehen lassen.
Erst nach 25 Minuten fiel das erste Tor – am Ende gewann die Hertha “nur” mit 2:0.

RTZapper

SWR1 Stadion: Confederations-Cup-Finale

Montag, den 3. Juli 2017
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SO 02.07.2017 | 20.05 Uhr | SWR1

Die ARD-Radios sind ja bekannt für ihre spannenden Vollreportagen von wichtigen Fußballspielen. Gerade wenn man mit dem Auto unterwegs ist, kann man solche Events auch auf diesem Wege mitbekommen.
Außer, wenn man im Südwesten unterwegs ist.

Am Sonntagabend fand in Russland das Finale des Confederations-Cup statt. Deutschland gewann gegen Chile, und ich wollte mir die Schlussphase eigentlich live im Autoradio anhören.
Blöd nur: Der SWR bietet das auf UKW nicht an. Dort lief am Sonntag zwar die Sendung “SWR1 Stadion”, aber das Stadion kam nur ab und zu vor, weil der Sender sehr, sehr dringend Musik spielen musste. Zwischendurch gab es immer mal wieder kurze Zwischenberichte.
Aber eben keine Vollreportage.

Diese kompletten Übertragungen gibt es meist auf den ARD-Infowellen. Auch der SWR hat so eine, aber leider wird SWR aktuell nur in Stattgart über das herkömmliche UKW ausgestrahlt. Der Rest von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat da leider Pech.
Gerade für Autofahrer, die im Laufe der Zeit die Sendegebiete wechseln, ist das höchst ärgerlich.

Warum betreibt der SWR eine teure Infowelle, wenn sie kaum jemand auf einfachem Wege hören kann? Und warum überträgt der SWR so ein Fußballspiel nicht auf einer anderen Welle, um mehr Autofahrern die Chance zu geben, bei so einem Event dabei zu sein?
Da hat der SWR leider kläglich versagt.

RTelenovela

Keine Hansazone

Donnerstag, den 8. Juni 2017
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Neulich prangte auf unserer Haustür ein großer Aufkleber mit dem Schriftzug “Hansazone”.
Dagegen möchte ich mich verwahren, denn ich glaube nicht, dass sich bei uns eine Hansazone befindet – also Fanhaushalte der Fußballer von Hansa Rostock.
Aber vielleicht wollten mich die angeblichen Hansafans ja auch nur ein bisschen ärgern, denn die “Hansazone” hat sich in den vergangenen Jahren bei mir zu einem Hasswort entwickelt. Denn die Anhänger des Rostocker Vereins, der sich mit Ach und Krach in der 3. Liga hielt, meinen, das halbe Land mit ihrem Schriftzug zukleistern zu müssen.

Im Norden kann ich es ja noch halbwegs verstehen, auch wenn ich nicht denke, dass ganz Rügen eine Hansazone ist. Aber auch dort begegnet mir das Wort ständig: Schilder werden damit zugekleistert. Laternen auf der Seebrücke in Binz. Straßenbrücken bekommen einen Hansazone-Spray-Schriftzug. Ist nicht wirklich eine Freude.
Aber auch weiter im Süden – auf dem Ortsschild von Velten wird uns seit einiger Zeit mitgeteilt, dass die Stadt – angeblich – eine Hansazone ist. Ebenso auf einem Wegweiser bei Borgsdorf, bei dem ich mich immer wieder frage, wie die Aufkleberkleber da eigentlich rangekommen sind.

Den Schriftzug von der Haustür hat zum Glück irgendjemand wieder entfernt. Da muss die Hansazone wohl mal verlegt worden sein.

KeineWochenShow

#22 – Frau Merkel, bitte kommen!

Mittwoch, den 7. Juni 2017
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Am 16. Juni wird Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Oranienburg kommen – zum Arzneimittelhersteller Takeda, wo das neue Betriebsgebäude eingeweiht wird.
Da wäre es doch nur logisch, dass die Kanzlerin gleich mal einen Abstecher in unseren Bierkeller macht – und zu Gast in “KeineWochenShow” ist. Wir haben sie jedenfalls mal eingeladen – nun muss sie unsere Einladung nur noch mitbekommen. Vielleicht schaut ja Regierungssprecher Steffen Seibert mal in unsere aktuelle Sendung.

Die wandelt sich übrigens so langsam in den “Sportschau Club”. Denn wir sprechen in Ausgabe 22 eine gute Viertelstunde lang über Fußball. Über das DFB-Pokal-Finale und den, ähm, Skandal um Helene Fischer. Um den BVB und Thomas Tuchel und natürlich über die Bundesliga-Relegation und die Frage, was das eigentlich für “Fans” sind, die Eisenstangen auf ein Fußballfeld schmeißen.

Die Oranienburger City wird bald zur Tempo-30-Zone. Auch das ist bei uns ein Thema – und warum das völlig bekloppt ist und man lieber andere Maßnahmen ergreifen sollte.

Das und mehr – was feiern wir eigentlich zu Pfingsten? – in Ausgabe 22 von “KeineWochenShow” auf Youtube.