RTelenovela

Aschermittwoch – aber die Jecken bleiben jeck!

Mittwoch, den 13. Februar 2013
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Alles hat ein Ende, und nicht nur die Wurst hat zwei. Das gilt offenbar auch für den Fasching. Ein Blick auf den Kalender verrät: Heute ist Aschermittwoch, das Ende der närrischen Zeit. Eigentlich.

Aber in einigen Orten scheint noch immer keine Katerstimmung zu herrschen. Die Narren machen einfach weiter, als ob nichts gewesen wäre. Die Senioren in Eichstädt ignorierten den Aschermittwoch eiskalt und feierten heute ihren Fasching.
Am kommenden Wochenende geht es munter weiter, da sind die Nassenheider immer noch jeck, auch die Falkenthaler geben weiter Gastspiele. Die Fürstenberger Narren lassen es ebenfalls weiterkrachen. In Kremmen rufen sie nach Sessionsschluss auch noch „Helau!“, am Sonntag in der Musikantenscheune. Die Senioren in Vehlefanz haben auch noch nicht genug, und feiern am kommenden Dienstag ihren verspäteten Fasching.

Wer weiß, vielleicht wird der 11. 11. ja demnächst auch schon am 10. 10. gefeiert. Die Narren machen eben was sie wollen. Auch nach Aschermittwoch.

aRTikel

Hast du einen Knall, oder was?!

Mittwoch, den 25. Januar 2012
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Waschzettel und Leiterangst: Ticks und Marotten von Jugendlichen in Oberhavel

MAZ Oranienburg, 25.1.2012

Wenn alle Zettel im Ordner ordentlich sein müssen oder Linien auf dem Gehweg tabu sind: junge Leute berichten von ihren seltsamen Macken.

OBERHAVEL
Die Sache mit dem Haltbarkeitsdatum auf Lebensmitteln: „Wenn das Datum abgelaufen ist, esse ich nichts mehr davon“, erzählt Philipp (17) aus Oranienburg. Obwohl das Zeug noch gar nicht schlecht sein muss. Es ist eine Macke, und jeder hat eine, wenn er nur lange genug nachdenkt.

Ängste, Ticks, seltsame Angewohnheiten. So was bürgert sich schnell ein, wenn wir nicht aufpassen. „Oft wissen die anderen mehr über meine Macken als ich selbst“, sagt Bastian (25) aus Glienicke im Facebook-Chat. Schon vor zwei Wochen haben wir uns im Internet, auf unserer Facebook-Seite „MAZ-Willi OHV“ nach euren Ticks erkundigt. „Ich bin teilweise zu ordentlich und penibel“, schreibt Christin aus Fürstenberg. „Meine Uni-Ordner müssen alle ordentlich sein, sind nach Farben sortiert, und die Zettel dürfen keine Knicke haben.“ Anja verriet, dass sie ohne ihr Kuscheltier nicht schlafen kann, und Thomy berichtete, dass er „’ne ganze Weile Schlücke beim Trinken gezählt“ hat. „Das war nervig.“

Wir wundern uns zwar, krank ist das jedoch nicht. „Die psychische Krankheit beginnt da, wo Menschen unter ihrer Außergewöhnlichkeit leiden“, sagt Manfred Lütz, studierter Theologe, Autor und Chefarzt einer Kölner Klinik, im Interviewbuch „Des Wahnsinns fette Beute“. Eine Marotte sei eine „eigenartige Eigenart“, ergänzt er. Schwierig werde es nur, wenn es kein Umfeld mehr gebe, das einen erträgt, dann beginne man wahrscheinlich zu leiden, so Lütz.

Manchmal nerven Ticks und Phobien aber doch. „Ich habe Höhenangst“, erzählt Philipp aus Oranienburg. „Schon ab einem Meter. Ich kann mich nicht mal auf eine Leiter stellen. Dann habe ich ein komisches Gefühl im Bauch.“
Tobias (19) aus Hohen Neuendorf hat sich seiner Marotte entledigt: Wenn er auf Gehwegen unterwegs war, konnte er nicht auf die Linien treten. Auf dem Zebrastreifen betrat er dagegen nur die weißen Flächen. Aber das sei vorbei, ergänzt er. „Dafür muss ich immer mit Gegenständen spielen. Wenn in meiner Nähe was rumliegt, muss ich es in die Hand nehmen“, erzählt Tobias.
Auch Wanda (18) aus Lehnitz hat Ticks. Wenn sie unter der Dusche steht, dann muss sie sich immer wieder durchlesen, was auf der Shampooflasche draufsteht. Bei Mahlzeiten hat sich ein ungewöhnlicher Ablauf eingeschlichen: „Ich esse immer zuerst das, was mir am wenigsten schmeckt“, erzählt sie. „Nach dem Motto: Das Beste kommt zum Schluss.“ Allerdings sei das nur im Restaurant so, zu Hause nicht.
Wenn sich Vivien (18) aus Bergfelde eine neue Klamotte kauft, dann muss sie immer zuerst den Waschzettel abschneiden. „Den hasse ich“, sagt sie.

Fast allen Befragten geht es übrigens gleich: Kommen sie erst ins Plaudern, fallen ihnen noch viel mehr Macken, Ticks und Phobien ein.

RTelenovela

Gefangen in Oranienburg

Mittwoch, den 18. Januar 2012
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Es passierte am Montagnachmittag. Ein Elfjähriger war im Regionalexpress 5 von Berlin-Gesundbrunnen nach Oranienburg unterwegs. Ohne Fahrkarte. Und ohne Geld. Und angeblich ohne Telefonnummer der Mutter. Und ohne eine Ahnung, wo genau er eigentlich hinwollte. Aber mit Schülerausweis. Leider ohne gültige Adresse.
Seltsame Geschichte.

Zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg wurde der Junge vom Schaffner kontrolliert. Wie Sprecher von Bahn und Bahnpolizei sagen, sei man im Zug in Sachen Recherche nicht weitergekommen. Der Elfjährige musste in Oranienburg den RE5 verlassen – aber nicht allein. Ein Mitarbeiter der Bahnpolizei brachte ihn in die dortige Dienststelle am Bahnhof. Dort wurde er betreut, er bekam eine Cola und einen Burger. Es ging ihm gut.

Die Mutter machte sich Sorgen – und begann zu twittern. “unfassbar!!! mein 11 jaehriger sohn wurde aus der regionalbahn geworfen, ALLEIN, weil er kein fahrgeld dabei hatte!”, schrieb sie wütend.
Sie sieht die Sache natürlich ganz anders. Sie sagt, der Junge habe eine Berlin-Monatskarte, ihm fehlte ein Anschlussfahrschein. Nur leider gilt die Berlinkarte nicht für den RE5 ab Gesundbrunnen, weil er da Berlin schon verlässt. Der Junge ist also tatsächlich schwarzgefahren.
Die Mutter habe per Telefon angeboten, das Kind in Fürstenberg abzuholen und dann zu zahlen. Aber wieso sollte sich die Bahn derart um Schwarzfahrer kümmern, wenn sie doch in guter Obhut sind?
Die Mutter regte sich außerdem darüber auf, dass 40 Euro Strafe fällig seien, obwohl die Bahn ihr Kind ja gar nicht befördet habe. Doch, liebe Mama – bis Oranienburg. Und zwar schwarz.

Was wäre denn gewesen, wenn der Junge wirklich ausgerissen wäre? Dann wäre Mama bestimmt froh gewesen, wenn ihn die Bahn nicht weiterbefördert hätte – oder wenn ihm jemand im Zug das Geld zugesteckt hätte, wie sie sich das laut Twitter gewünscht hätte.
So war sie ziemlich genervt, dass sie von Fürstenberg nach Oranienburg fahren musste, um ihren Liebling abzuholen.

Der Elfjährige ist vom Vater aus Berlin gekommen, um zur Mutter und dem Stiefvater nach Fürstenberg zu fahren. Stellt sich die Frage: Was ist das für ein Typ, der seinen Jungen ohne Fahrkarte und ohne Geld und ohne Zettel in den Zug setzt? Warum hatte der Junge keinen blassen Schimmer? Mit Elf ist man doch auch nicht ganz doof. Warum hat der Junge zwar ein Handy, aber nicht die Nummer der Mama?

Wieder so ein Fall, in dem die Mutter eines “Opferkindes” ein großes Gewese macht, aber sich offenbar nicht fragt, was denn eventuell bei ihr und der Familie schiefgelaufen sein könnte.
Sie kann froh sein, dass sich die Bahnleute so verhalten haben, wie sie es getan haben. Und der Elfjährige ist hoffentlich nicht auf die Bahn sauer, sondern auf seine Eltern. Wenn er clever ist.

aRTikel

1991: Finanzamt soll in Baracken umziehen

Samstag, den 30. Juli 2011
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Juli 1991 I -> 26.7.2011

Rückblick: Im Juli 1991 kommt es zum Baustopp am ehemaligen KZ-Gebäude / Johannes Rau zu Gast

MAZ Oranienburg, 30.7.2011

Was passierte vor 20 Jahren im Altkreis Oranienburg – und was stand in der MAZ? Diesmal: die zweite Hälfte im Juli 1991.

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Johannes Rau ist zu Gast in Oranienburg. Der Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident ist schon ein alter Bekannter. Bürgermeister Udo Semper und er sind Duz-Freunde. Am 15. Juli 1991 bezeichnet Rau den Aufbau einer funktionierenden Verwaltung als besonders wichtig.

Am Telefon der MAZ meldet sich ein erboster Leser. Nachts um 3 Uhr hätte ihn eine Frau von der „Märkischen Volksstimme“ angerufen. Ihre Frage: „Sind Sie schwul, junger Mann?“

In der Poststraße (Adolf-Dechert-Straße) in Oranienburg wird das Landratsamt saniert. Der Umbau kostet eine Million Mark. Die Technik ist völlig überaltert und die Toiletten „unter aller Würde“.

Unterdessen herrscht Unklarheit über das ehemalige PDS-Gebäude in der Havelstraße. Das Haus gehört nun der Treuhand. Es hat sich zum größten Bürogebäude der Kreisstadt entwickelt. Was aus den Mietern wird, ist noch unklar.

Am Bötzower Stadtgraben in Oranienburg öffnet wieder die Sero-Annahmestelle. Lange waren die Mitarbeiter auf Kurzarbeit-Null, jetzt geht es mit neuem Konzept weiter. Für einen Kilogramm Zeitungspapier gibt es 1,5 Pfennige, für weißes Papier vier und für Glas einen Pfennig.

Die Liebenwalder feiern am 23. Juli 1991 ihre Ampelweihe. Für die etwa 150 Schulkinder ist die Anlage in der Ernst-Thälmann-Straße aufgebaut worden.

Die „Bürgerinitiative Radfahren“ macht sich für eine Radfahrerstraße in Oranienburg stark. Sie soll von der Poststraße, über den Louise-Henriette-Steg und die Bahnhofstraße (Willy-Brandt-Straße) führen. Die Kosten seien gering, so die Befürworter.

Die Landesregierung erwirkt einen Baustopp an der ehemaligen SS-Wirtschaftsverwaltung an der Gedenkstätte Sachsenhausen. Dort soll das Finanzamt einziehen. Auch der Busabstellplatz auf dem bislang von der Bundeswehr genutzten Gelände an der Straße des Friedens (Bernauer Straße) liegt auf Eis. Hintergrund ist der Streit um einen Supermarkt am ehemaligen KZ Ravensbrück in Fürstenberg. In Oranienburg regt sich Protest. Selbst Gedenkstättenleiter Gerhard Emig spricht sich für den Standort des Finanzamtes aus. Stattdessen soll es in Baracken ziehen – die pikanterweise aus dem Sachsenhausener Lager stammen.

Am 26. Juli 1991 räumt die Polizei ein Zeltlager auf der „Liebesinsel“ am Lehnitzsee. Die Zelte stehen dort illegal. Es gebe sonst keine Jugendangebote in der Stadt, beschweren sich die jungen Leute.

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Im Atlas: Der Blick in die Zukunft

Montag, den 25. Juli 2011
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Manchmal brauchen Straßenprojekte etwas länger, bis sie Wirklichkeit werden. Einige liegen ewig auf Eis, fallen dem Sparzwang zum Opfer, andere Projekte sind erst nach langem Hin und Her fertig.
Einige Straßenatlanten schaffen jedoch schon überraschende Fakten. Im Travelmag-Reiseatlas 2011/12 sind bereits der Verlauf der B96 in Richtung Norden gekennzeichnet. Immerhin mit dem zusätzlichen Kürzel “i.Pl.” – in Planung.

In Nassenheide zeigt der Atlas eine Strecke, die westlich um den Ort herumführt. Nördlich davon kreuzt die Planungsstrecke die alte B96, bevor sie zwischen Neuendorf und Teschendorf wieder nach links abknickt. Weiter nach Norden, in Höhe Wackerberge, an der Kreuzung nach Grüneberg, kreuzt die im Altas gestrichelte Strecke wieder die alte Bundesstraße. Dann geht es westlich von Löwenberg weiter.
Und auch die Umgehung der B167 ist eingetragen. Diese Umgehung führt von südlich von Löwenberg am Ort vorbei, kreuzt dort die B96. erst östlich von Neulöwenberg schwenkt die B167 wieder auf die alte Trasse.
Und auch um Gransee herum ist eine Umgehung eingetragen, die so ziemlich in den Sternen liegt. Östlich der Stadt führt bis nördlich von Altlüdersdorf wieder auf die alte B96. Eine weitere Umgehung führt im Atlas westlich an Fürstenberg vorbei. Auch östlich von Neubrandenburg soll es eine neue außerörtliche Strecke geben.

Was davon wirklich umgesetzt, ist noch völlig unklar. Am ehesten wird noch die Strecke von Nassenheide nach Löwenberg gebaut, alle weiteren Projekte liegen momentan auf Eis.

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Bahnbekanntschaften (52): Der Anschlusszug und die scheiß Bahn

Freitag, den 10. Juni 2011
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(51) -> 4.5.2011

Etwa fünf Minuten später. So steht es auf der Anzeigetafel. Die Leute, die am Bahnsteig in Neustrelitz auf den Regionalexpress in Richtung Berlin warten, nehmen das gelassen hin. Na ja, fast alle.
Als der Zug losfährt, setzen sich ein Mann und seine Frau auf die Plätze neben mir. Alle freuen sich: Ein großer Hund ist auch noch dabei. Er riecht ein bisschen. Aber das ist im vollen, stickigen Zug am Sonntagnachmittag auch egal.

Der Zug fährt in Fürstenberg ein. Die Frau sieht auf die Uhr. Und sie stöhnt. Jetzt sind es schon sieben Minuten Verspätung. “So eine Scheiße”, ätzt sie. Die beiden müssen in Oranienburg in die Regionalbahn umsteigen. “Der scheiß Zug wartet doch, dit kenn ick doch.” Der Mann macht nur “Mhm.”
Der nächste Halt: Dannenwalde. Sie: “Scheiße, wieso hält der denn in Dannenwalde? Der hält doch nie in Dannenwalde!” Sie sieht wieder auf die Uhr. “Scheiße! Den Zug in Oranienburg kriegen wir nie!” Und er: “Mhm.”

Dass der Zug in Oranienburg in der Regel immer auf den Regionalexpress wartet – ich beschließe, das für mich zu behalten.
Der Regionalexpress rollt weiter, hält noch in Gransee und rast dann über die Dörfer. Wir haben gerade Grüneberg passiert, als die Frau aufspringt. “Ick stell mich schon mal an die Tür, sonst kommen wir in ja in Oranienburg nie raus.” Und er: “Mhm.” Sie macht es dann aber doch nicht.

Als der Zug in Oranienburg einrollt, sagt die Frau gar nichts mehr. Der Zug nach Berlin-Lichtenberg steht noch da. Und unser Regionalexpress ist gerade mal eine Minute zu spät angekommen. Sie schweigt, sie sie aussteigen. Und er auch.

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Rügen 2011 (3): Eine Nacht im Baum

Montag, den 23. Mai 2011
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(2) -> 22.5.2011

Eines muss man der Post ja lassen: Ein Dorf kann noch so klein sein – einen Briefkasten gibt es eigentlich immer. So auch in Zicker. Neben dem Gutshaus gibt’s noch ein paar wenige Häuser – und einen Briefkasten. Vermutlich ist es etwas Besonders, wenn plötzlich tatsächlich etwas eingeworfen wurde.

Unsere Reise führte uns weiter nach Altefähr. In Altefähr war ich noch nie, ich dachte immer, dass es nur ein kleines Dorf ist, von dem eben auch eine Fähre abfährt – die nach Hiddensee.
Weit gefehlt. Altefähr hat durchaus was zu bieten – und einen schönen Blick auf Stralsund auf der anderen Seite des Strelasundes. Auch die Rügenbrücke ist von Altefähr aus gut zu sehen.

Und auch einen Kletterpark gibt’s dort. Mit einem ganz besonderen Angebot. Ab Juni kann man in den Bäumen übernachten. Dazu legt man sich auf eine Fläche, auf die zwei Leute passen. Drumherum ist eine zeltartige Hülle. Jeder, der da schlafen will, muss sich angurten und einen kurzen Kurs absolvieren.
Mit Luxus hat das alles wenig zu tun. Wenn man nachts aufs Klo muss, muss man per Funk den Parkmitarbeiter rufen, alleine kommt da niemand runter. Großartig bewegen kann man sich dort oben auch nicht.
Alternativ kann man auch auf einer Plattform schlafen – sie liegt etwa sechs Meter über der Erde im Baum. Die Plattform ist fest, man kann sich wenigstens ein bisschen bewegen, und man hat den Blick auf Stralsund.
Für mich ist das nichts. Wer mir das zum Geburtstag schenken will – nein danke! ist auch nicht soo billig.

Letzte Station: Götemitz, einem Ortsteil von Rambin. Dort gibt es ein Lokal mit einigen Übernachtungszimmern. “Die Insel auf der Insel” ist ein echter Geheimtipp. Obwohl ich fast immer auf der B96 an der Einfahrt vorbeifahre, ist mir das noch nie aufgefallen.
Noch einmal lecker essen. Ich habe in so einer kurzen Zeit noch nie so oft so lecker gegessen. Es gibt Lachs, Spargel, Kartoffeln. Toll.
Bei einem Kaffee im Garten des Hauses schweift der Blick über das freie Feld. Allerdings könnte sich das ändern, wenn dort bald die neue B96 gebaut wird.

Abschied von Rügen. In Stralsund der Abschied von der Reisegruppe. Und rein ins sonntagnachmittägliche Bahngetümmel. Auf dem Weg von Stralsund nach Neustrelitz füllt sich der kleine Zug. In Neustrelitz muss ich umsteigen in den RE5 aus Rostock. Der Bahnsteig ist voll, viele Radfahrer wollen mit. Ich finde zum Glück noch einen Platz, aber spätestens in Fürstenberg ist es kritisch, wenn die vielen Radtouristen noch zusteigen wollen. Dann wird es richtig eng…