KeineWochenShow

#76 – Alle schwach – außer Mary!

Dienstag, den 19. Juni 2018
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Aus technischen Gründen geht die 76. Sendung gute 38 Stunden zu spät auf Sendung. Dafür ist sie wieder mal anders als sonst. Wir haben das schöne Wetter und die langen hellen Abende für eine Sendung open Air genutzt. Auch wenn am Ende dann doch schon die Dunkelheit bemerkbar wird.

Diesmal geht es natürlich um den Beginn der Fußball-WM und um die Bekanntgabe des WM-Ortes 2026. Wir sprechen auch über die aktuelle Staffel der VOX-Reihe “Sing meinen Song” und um Mark Forster, an dessen Songs fast alle seiner Kollegen gescheitert sind.
Leider muss auch wieder mal Donald Trump in der Sendung einen Platz einnehmen – und es geht um den Sender Fox News, der seinen Trump-Einfluss nutzt.

Das und noch mehr Themen in Ausgabe #76 von KeineWochenShow auf YouTube.

KeineWochenShow

#73 – Mit besten Grüßen

Sonntag, den 27. Mai 2018
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Es gibt auch in Folge 73 von KeineWochenShow wieder eine echte Premiere. Denn das Probierbier in dieser Folge ging an der Gartentür. Ein Zuschauer unserer Sendung hat die Flasche dort – nebst Kärtchen und “Mit besten Grüßen” dort hinterlassen.

Ansonsten feiern wir den DFB-Pokal-Sieg von Eintracht Frankfurt und den Turniersieg von Tennisspieler Rudi Molleker aus Oranienburg. Wir wundern uns, dass Sascha Hehn jetzt erst aufgefallen ist, dass das Niveau auf dem “Traumschiff” ziemlich gesunken ist. Wir freuen uns mit den Neuruppinern, dass sie vom Bombenalarm verschont blieben.
Wir nehmen Abschied von Radiostar Jürgen Jürgens und vom Berliner Theater am Kurfürstendamm.

Das und mehr in Folge #73 von KeineWochenShow auf YouTube.

RT liest

Samuel Koch: Rolle vorwärts – Das Leben geht weiter, als man denkt

Mittwoch, den 2. Mai 2018
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Auf diese Popularität hätte Samuel Koch sicher gern verzichtet. Aber der schwere Unfall in der ZDF-Show “Wetten, dass…?” im Dezember 2010 machte ihn bekannt. Seitdem ist er querschnittsgelähmt.
Einige Jahre danach schreibt er in einem zweiten Buch darüber, was er seitdem erlebt hat, wie er sein Leben und die Welt sieht: “Rolle vorwärts – Das Leben geht weiter, als man denkt”.

Samuel erzählt davon, wie er sein Schauspielstudium fortsetzen konnte, darüber wie er gemeinsam mit einem Freund eine Methode gefunden hat, auf der Bühne zu stehen – ja, wirklich: zu stehen.
Er macht sich darüber Gedanken, was nutzlos und was wertvoll ist und erzählt dem Leser, was ihn in Wirklichkeit aber reich macht. Er erzählt von Freunden, von Abhängigkeiten und von Freiheit.

Wer Samuel Koch schon mal live erlebt hat – wie im April im Berliner Schlossparktheater – wird sehen, was für ein starker Mann er ist. Er nimmt sein Leben, wie es ist. Er macht weiter, er kämpft, und er sucht nach Lösungen, in seiner Situation das Beste draus zu machen.
Sein Gedanken sind spannend, es gibt sehr rührende Momente. Zu lesen, wie er über sich, sein Leben und sein Umfeld denkt, ist nicht nur interessant, auch wie er schreibt, so voller Wärme, ist bemerkenswert.

Samuel Koch: Rolle vorwärts – Das Leben geht weiter, als man denkt
adeo, 221 Seiten
8/10

RTelenovela

Überraschungsevent (19): Maybrit Illner

Montag, den 23. April 2018
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(18) -> 19.2.2018

Jubiläum: Der Startschuss fiel im April 2016. Einmal im Monat wollen wir uns gegenseitig überraschen. Und immer darf der andere nicht wissen, wo genau wir hingehen werden – erst vor Ort wird das Geheimnis gelüftet. Der Termin muss beim anderen natürlich abgefragt werden, alles andere nicht. Die Preisgrenze liegt bei 30 Euro. In diesem Monat durfte ich das Event planen, im Mai ist sie dran.

Wer das Event plant, fährt. Das heißt, der/die Unwissende überlegt während der ganzen Fahrt – und während wir uns unterhalten -, wohin die Reise eigentlich geht.
Als wir die Straße Unter den Linden erreichten, begann die Parkplatzsuche, und sie begann nun laut zu überlegen, was denn alles so in der Nähe sein könnte. Ein Theater? Wir parkten in einer Nebenstraße.
Sie hat es nicht im Ansatz erraten können: Diesmal ging es in das ZDF-Hauptstadtstudio, zur Talkshow mit Maybrit Illner.

Wie wir diesen Abend erlebt haben, steht in der Rubrik “ZAPPER VOR ORT”.

ORA aktuell

Oberhavel TV verliert Sendelizenz

Donnerstag, den 19. April 2018
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Der in Oranienburg ansässige Lokalfernsehsender Oberhavel TV hat im Januar die Sendelizenz verloren, wie jetzt bekannt wurde. Geschäftsführerin Stefanie Kuß gilt als untergetaucht, ein Insolvenzverfahren gegen das Unternehmen läuft seit Anfang November, der Geschäftsbetrieb sei eingestellt, berichtet der Oranienburger Generalanzeiger.

Laut Medienanstalt Berlin-Brandenburg stehe die Lizenz zur Verfügung, Interessenten können sich für das Sendegebiet bewerben, so heißt es weiter.

RT liest

Georg Uecker: Ich mach dann mal weiter!

Donnerstag, den 19. April 2018
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Es ist eine schlimme Geschichte. Am Fastnachtsdienstag 1993 ändert sich das Leben des Schauspielers Georg Uecker dramatisch. Er bekommt zwei Diagnosen: erstens ein Tumor im Lymphsystem, zweitens HIV-positiv.
Für Uecker stehen furchtbare Monate bevor, mit Bestrahlung, schweren Schmerzen und Depressionen.

Das ist der Aufhänger für Georg Ueckers Biografie. Vielleicht sieht er selbst das gar nicht so, der Fischer-Verlag aber definitiv. Um nichts anderes drehen sich die Klappentexte – aber auch von so gut wie nichts anderes handelten die vielen Fernseh- und Radioauftritte, die er rund um die Bucherscheinung absolvierte.
Das Problem: Sehr viel mehr als das, was Uecker sowieso schon überall erzählt hat, erfährt man im Buch nicht. Das zweite Problem: Die Story, die der Verlag so pusht, beginnt auf Seite 200 von 268.

Georg Uecker kennt man vor allem seit 1986 als Darsteller des Carsten Flöter in der “Lindenstraße”. Außerdem war er Spielleiter in der “Schillerstraße” und Produzent von “Kaffeeklatsch” und “Blond am Freitag”. Außerdem ist er Eurovision-Song-Contest-Experte.

Die Biografie von Georg Uecker ist seltsam oberflächlich und verhuscht. Es fehlt an einer konkreten Idee, an einem Konzept, wovon er eigentlich erzählen will. Und so streift er irgendwie alles kurz an. Aber er streift eben nur, und das kurz.
Ohne ihm zu nahe treten zu wollen, aber seine Jugend war nicht besonders aufregend. Spannend sind seine ersten Engagements, sein “Lindenstraße”-Leben, sein Leben als Produzent. Und natürlich alles über seine schlimme Krankheit.
Aber all das wird nur angekratzt. Nichts geht in die Tiefe. Dafür gibt es manchmal seltsam überflüssige Einschübe, in denen Uecker kurz erklärt, was deutschland- oder weltpolitisch passierte. Oder was irgendwie irgendwo im Fernsehen lief – und teilweise sind ihm da auch Fehler unterlaufen.
Die Zeit, in der sich Uecker etwa 2007 plötzlich auch äußerlich sehr stark veränderte, wird im Buch als Randnotiz geschildert. Dabei wäre doch zum Beispiel die Frage spannend gewesen, ob es einen Zusammenhang zur “Lindenstraße”-Story gibt, als sich auch seine Figur Carsten Flöter zugrunde richtet. Immerhin sah Uecker zwischenzeitlich wirklich schlimm aus, und auch in der Serie trat er zwischenzeitlich kaum noch auf. Im Buch heißt es nur lapidar, ihm sei es super gegangen.
So zieht sich das durch das ganze Buch. Es bleiben viele Fragen offen. Eher Uninteressantes wurde nicht weggelassen zugunsten der spannenden Geschichten.
So ist “Ich mach dann mal weiter!” zumindest von Verlagsseite her sehr auf die Krankheit fokussiert. Das löst aber das Buch nicht ein. Nicht nur deshalb ziemlich enttäuschend und mau. Mit ein bisschen Tiefgang hätte Uecker garantiert mehr zu erzählen gehabt.

Georg Uecker: Ich mach dann mal weiter!
Fischer, 268 Seiten
4/10

KeineWochenShow

#63 – Late Night Oranienburg

Sonntag, den 18. März 2018
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ProSieben hat neuerdings seine “Late Night Berlin” aus Potsdam. Da wollen und können wir natürlich nicht nachstehen. Wir präsentieren: “Late Night Oranienburg”. Und das Tolle ist: Ihr könnt sie euch auch am Morgen, am Mittag oder am Abend ansehen. Ist das nicht großartig?

Außerdem: Habemus Regierung! Nach nur einem knappen halben Jahr nach den Wahlen hat sich die neue Regierung gebildet, und die SPD wirkt die ganze Zeit, als befinde sie sich in einer Schockstarre, kurz bevor sie vom Monster gefressen wird.

Wir sprechen aber auch über den Druck im Proifußball. Durch die Medien, durch die Fans. Per Mertesacker hat das Thema mal wieder aufgerollt, in dem er in einem Interview sehr offen davon erzählte, was er durchgemacht hat und wie sehr manchmal der Druck auf ihn gelastet hat. Haben wir nach dem Freitod von Robert Enke nichts dazu gelernt?

Die Spargelsaison hat übrigens schon begonnen – zumindest in Schwetzingen. Allerdings muss da nachgeholfen werden, und wir fragen uns, ob das nötig ist. Wir gratulieren dem “Mosaik” und den Abrafaxen, dass sie nun erfolgreicher sind als die “Micky Maus”.
Das und noch mehr in KeineWochenShow #63 auf YouTube.