KeineWochenShow

#180 – Corona geht in die Sommerpause

Sonntag, den 14. Juni 2020
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Es ist die zweite Sendung ohne MetalMewes, der immer noch krank ist. Allerdings wollte ich nicht noch mal alleine 30 Minuten lang reden. Eine Sendung, die vom Dialog lebt, ist alleine dann doch ziemlich anstrengend, natürlich auch für die Zuschauer nicht so toll.
Deshalb habe ich Susi gefragt, ob sie die Sendung diesmal mit mir machen möchte. Stammzuschauer kennen sie bereits, in Ausgabe #169 war sie im Interview zum Thema Coronatest.

In dieser Sendung sprechen wir über die vielen Lockerungen der Sicherheitsmaßnahmen rund um das Coronavirus. Man könnte denken, das Virus geht in die Sommerpause. Andererseits sieht man, dass es noch nicht vorbei ist. In einer Oranienburger Kita gibt es 29 Verdachtsfälle, die abgeklärt werden müssen.
Außerdem sprechen wir über 70 Jahre ARD und Stefan Mross, der im Fernsehen geheiratet hat. Das und noch mehr in KeineWochenShow #180 auf Youtube.

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KeineWochenShow

#175 – Fußball ist nicht ansteckend

Sonntag, den 10. Mai 2020
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Auch in Ausgabe 175 steht das Coronavirus an erster Stelle. Wir fragen uns, wie hoch die Dunkelziffer der Fälle aussehen könnte. Es geht darum, wie Kinder mit der Krise klarkommen. Wir sprechen über die Bundesliga und über den Hertha-Skandal. Und über Deutschlands Hobby-Virologen, die alles besser wissen als die Professoren.

Im Interview mit Niko Schicketanz aus Mühlenbeck sprechen wir über die Kreuzfahrtbranche in der Coronakrise, darüber wie DJs jetzt leiden und über seinen ersten eigenen Song.

Abseits von Corona geht es um das 8.-Mai-Gedenken, um Klöckner und Kaufland, “Sing meinen Song” und Max Giesinger, und wir testen einen Kräuterlikör, den ein Schauspieler bewirbt.
Das und mehr in KeineWochenShow #175 auf Youtube.

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RT liest

Moritz A. Sachs: Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße

Sonntag, den 12. April 2020
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Als im September 1985 die Dreharbeiten für die “Lindenstraße” begannen, da war Moritz A. Sachs gerade mal sieben Jahre alt. Als am 20. Dezember 2019 die allerletzte Szene gedreht worden ist, da war er 41, und in seiner Rolle sprach er mit seiner Filmtochter.
Dazwischen liegen mehr als 34 Jahre. So lange spielte Moritz A. Sachs in der “Lindenstraße” den Klausi, den Klaus Beimer.
Inzwischen ist die Serie auch im Fernsehen zu Ende gegangen. Passend zum Abschluss präsentiert der Schauspieler sein Serienvermächtnis.

“Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße” heißt sein Buch, in dem er von seiner Epoche mit seinem Serienego erzählt.Gerade für Serienfans ist das ohne Wenn und Aber interessant.
So berichtet Sachs, dass er als kleines Kind von einer Fotografin entdeckt worden ist, die Kinder für Castingagenturen fotografierte. Es dauerte dann noch zwei Jahre, bis er für die ARD-Serie als Klausi vor der Kamera stand. Er erzählt von seinem kindlichen Spaß am Job, am Spielen. Davon, wie er in Drehpausen in den Kulissen herumgeturnt ist. Aber auch davon, wie schwer er es in der Schule hatte, weil er dort von einigen Jungs gehänselt und verprügelt worden ist.
Moritz A. Sachs bietet interessante Einblicke ins Innenleben der Lindenstraße. Wie das Team zu einer Familie geworden ist. Er berichtet aber auch davon, was er abseits der Dreharbeiten gemacht hat – so war arbeitete er hinter den Kulissen anderer Fernsehserien, auch Theatererfahrungen machte er.
Bislang unbekannt sind private Einblicke und manchmal erstaunliche Parallelen zwischen Moritz und Klaus.

Das Buch ist keine hohe schriftstellerischer Kunst. Manche Geschichten kratzen ein wenig zu sehr an der Oberfläche. Seine Reisegeschichten erscheinen eher überflüssig, weil sowieso nur schnell erzählt.
Dennoch ist das Buch für Fans der Serie ein Muss, die Erzählungen über die letzten Drehtage sind emotional. Und: Vermutlich gibt es nicht so viele Schauspieler in Deutschland, die von sich behaupten können, 34 Jahre lang einen Charakter gespielt zu haben – vom Kind, über den Jugendlichen bis zum erwachsenen Vater.

Moritz A. Sachs: Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße
echt EMF, 272 Seiten
7/10

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KeineWochenShow

#169 – Irgendwie, irgendwo, irgendwann

Sonntag, den 29. März 2020
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Woche 2 in der Coronakrise liegt schon schon hinter uns, und noch dürfen wir zu zweit unsere Sendung fabrizieren. Und natürlich ist es das beherrschende Thema.

Wir haben diesmal einen Gast – oder besser: Ich habe mit Susi ein Videointerview geführt. Sie erzählt, wie ein Coronatest in Berlin gemacht wird – und wie lange man da so warten muss.
Wir sprechen über die Lage in den Krankenhäusern und bei den Tafeln. Es geht um Coronasongs und Coronashows. Um einen Friseur in Hennigsdorf, der einfach weitermachte. Um den Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der dicht machte. Wir erinnern uns an damals und zeigen, wie es in Oranienburg aussieht.

Und über das Ende der Lindenstraße sprechen wir am Ende auch noch.
Leider hat der Schnittmeister ganz am Ende den letzten Einspieler vergessen, falls das jemandem auffällt. Holen wir nächste Woche nach!

KeineWochenShow #169 gibt es auf Youtube.

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KeineWochenShow

#166 – 1 und 2 und 3 und 4, beide Hände waschen wir!

Sonntag, den 8. März 2020
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Das Coronovirus hält und weiter in Atem. Hände waschen nicht vergessen! Und wir fragen uns, nach welchen Kriterien eigentlich Veranstaltungen abgesagt werden und andere nicht.
Wir unterhalten uns auch über die Shows von Joko und Klaas und über die Fakevorwürfe des Magazins “STRG_F”. Viele Einspielfilme sollen gefaked gewesen sein – was enttäuschend ist.
Ein weiteres großes Thema ist der Zoff in der Fußball-Bundesliga, die Schmähplakate und die Spielabbrüche. Wir fragen uns: Warum gab es so was vorher nicht?

Das und noch viel mehr in KeineWochenShow #166 auf Youtube!

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aRTikel

Überflieger – Serienstar: Krätze ist der Chaot mit Herz

Samstag, den 8. Februar 2020
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Seit 2011 spielt Marcel Maurice Neue in der täglichen RTL-zwei-Serie “Berlin – Tag & Nacht” mit – aufgewachsen ist er in Birkenwerder

MAZ Oberhavel, 8.2.2020

Birkenwerder.
Krätze ist ein Chaot mit Herz. Er beißt sich durch das Leben. Mit 16 ist er von zuhause ausgezogen. Lange lebte er auf der Straße. Inzwischen hat er einen eigenen Sohn und ist Besitzer eine Foottrucks.

Das klingt spannend, ist aber „nur“ eine fiktive Biografie. Nämlich die von Karsten Rätze, den alle nur Krätze nennen. Marcel Maurice Neue verkörpert sie seit fast neun Jahren. Am 12. September 2011 ging die erste Folge der Serie „Berlin – Tag & Nacht“ bei RTL zwei auf Sendung. „Ich spiele dort einen liebenswerten Menschen, der auf der Suche nach Geborgenheit ist“, erzählt er. Er gehört zu den Hauptdarstellern in der täglich ausgestrahlten Reality-Soap.

Schon als Kind stand Marcel Maurice Neue immer mal wieder vor der Kamera. Er spielte in der Serie „Hallo Onkel Doc!“ mit, später auch in den ZDF-Serien „Sperling“ und „Ein starkes Team“. Das ging, bis er 13 Jahre alt war. „Danach starb meine Agentin, und dann ist das im Sande verlaufen“, erzählt er.
Geboren ist er 1989 in Berlin, 1996 zog seine Familie nach Birkenwerder, dort wuchs er dann auf. Er besuchte die dortige Grundschule, ging dann später auf die Gesamtschule in Glienicke. Auch spielte er in der Region lange Fußball, zuletzt bei grün-Weiß Bergfelde. Nach seinem Schulabschluss machte er eine Ausbildung zum Glas-und Gebäudereiniger. „Das war aber eher Mittel zum Zweck“, sagt er.

Dann aber packte ihn wieder die Lust am Schauspiel. Er stieß auf die Produktionsfirma Filmpool, spielte mit in „Familien im Brennpunkt“ und in der ersten Staffel der „X-Diaries“. „Da habe ich dann das Angebot bekommen, in ,Berlin – Tag & Nacht’ zu spielen.“ Er nahm die Rolle an. Am Montag läuft die 2127. Folge des Dauerbrenners.
Kein Drehtag verläuft gleich. „Er kann für mich mal eine Stunde dauern, aber auch mal zwölf Stunden“, erzählt der 30-Jährige. Dadurch, dass Krätze eine der Hauptfiguren der Serie ist, komme das auch vor. Bis 2018 hat er quasi jeden Tag gedreht. Dann brauchte er eine Auszeit, und Fans befürchteten, dass er die Serie ganz verlassen würde. „Aber wenn man so lange Zeit nichts anderes macht, dann platzt einem der Kopf. Er sei zwar nach wie vor gerne zur Arbeit gegangen, aber er musste dennoch mal raus. Er zog sich zurück – in der Serie flüchtete Krätze in dieser Zeit nach Barcelona. „Ich war dann komplett raus.“
Er nutzte die Auszeit für einen längeren Trip nach Kolumbien. Dort machte er einen Sprachkurs und reiste herum. „Ich musste das auch tun, um mich in meinen Job neu zu verlieben.“ Das hat offenbar funktioniert. „Es macht mir wieder Spaß. Zurück zu kommen war wunderschön.“

Alle drei Monate gibt es im Team sogenannte „Future-Gespräche“. „Da erfährt man, wie es mit der Figur weitergeht.“ Falls mit Krätze etwas geplant, was ihm nicht gefällt, kann er ein Veto einlegen. „Aber dann versucht man, das Bestmögliche für beide Seiten zu erreichen.“ es sei ja meistens nur der Kopf, der zu gewissen Themen Nein sagt. So sei es für ihn eine Herausforderung gewesen, als sich seine Serienfigur Krätze das Leben nehmen wollte. „Er wollte vom Dach springen, das war ein ziemlich aufwendiger Drehtag.“ Auch als Krätzes Freundin Zoe große psychische Probleme hatte, sei das schwierig gewesen. „Das war sehr interessant, weil Krätze ein starker Charakter ist und die Gefühle zurückstecken musste.“ Schauspielerische Herausforderungen sind es, die er auch künftig angehen möchte. So könnte er sich vorstellen, auch mal einen körperlich-geistig Behinderten zu spielen oder auch eine schwule Rolle.

Er ist dabei auch durchaus selbstkritisch. Ist eine Folge der Serie fertig, dann schaut er sie sich auch an. „Ich sehe es als Hausaufgabemachen.“ Nebenher kümmert er sich noch um „Influencer-Geschichten“,wie er es nennt. Über die Foto-Plattform Instagram verdient er auch Geld mit Werbung.

Einen Bezug zu Birkenwerder und der Region hat er kaum noch. Seine Mutter lebt inzwischen wieder in Berlin, sein Vater in Griechenland, in Hohen Neuendorf wohnt noch ein Freund. Sein Jobmittelpunkt ist Berlin, er selbst wohnt nun in Berlin-Pankow.

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#159 – Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!

Sonntag, den 19. Januar 2020
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Es war wieder eine ereignisreiche Woche, und deshalb ist auch KeineWochenShow wieder vollgepackt mit den Themen der Woche. Wir sprechen über die emotionale Trauerfeier für Jan Fedder im Hamburger Michel. Es geht um das Dschungelcamp und Daniela Danni Büchner. Wir erörtern die Abstimmung im Bundestag zur Organspende. Wir fragen uns, ob wir die Love Parade in Berlin wiederhaben wollen. Und es geht um die Grenze zwischen Glienicke in Brandenburg und (West-)Berlin, wo wieder so was wie eine Mauer errichtet werden könnte.

Das und mehr in KeineWochenShow #159 auf Youtube.

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