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Oranienburgerin gewinnt bei “Wer wird Millionär?”

Sonntag, den 20. September 2020
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Eine Oranienburgerin schaffte es am Montag auf den Ratestuhl bei Günther Jauchs RTL-Show “Wer wird Millionär?”. „Die Woche war wirklich aufregend“, sagte Simone Quilitz der Märkischen Allgemeinen. “Ich kann das alles noch gar nicht richtig realisieren, auch wenn ich die Sendung mit Freunden zusammen angeschaut habe.“

Nach der 32.000-Euro-Frage wollte Jauch wissen: „Wer benötigt eine Fiktionsbescheinigung?“. „Ich war mir unsicher.” Am Ende ging sie mit 32.000 Euro nach Hause. Sie möchte gern nach Grönland und in die Karibik reisen.

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RTelenovela

Kurze Rast in der ZDF-Straße

Montag, den 24. August 2020
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Das ZDF hat eine eigene Straße. Tatsächlich gibt es in Mainz die ZDF-Straße, und tatsächlich ist die Straße nicht sehr lang und endet am Pförtnerhaus vor dem ZDF-Gelände.
Auf meinem Weg nach Wiesbaden gab es eine Umleitung, und an der Bundesstraße stand plötzlich das Hinweisschild nach Lerchenberg mit dem ZDF und Sat.1. Ganz spontan entschloss ich mich, die Bundesstraße mal kurz zu verlassen.
Am Ende der Abfahrt befindet sich gegenüber das Gelände von Sat.1 in Mainz. Vor 30 Jahren war da wohl tatsächlich auch die Sendezentrale, und auch heute werden von dort noch regionale Sendungen ausgestrahlt.
Links davon befindet sich das ZDF-Gelände.

Vor dem Pförtnerhaus und der Schranke befindet sich ein Parkplatz – meine Endstation. Weiter kommt man nicht. Dort befindet sich auch ein kleines Glashäuschen mit einem Kiosk. Normalerweise werden dort Tickets verkauft oder ausgegeben, zum Beispiel für den ZDF-Fernsehgarten.
Doch gerade ist da nicht viel los.
Zu sehen ist das ZDF-Hochhaus und der Beginn eines internen Straßennetzes. Immer wieder kommen Autos, die aufs Gelände fahren.
Vielleicht hätte ich mal beim Pförtner fragen sollen, ob nicht zufällig gerade eine Moderationsstelle frei geworden ist…

-> Beitrag in KeineWochenShow auf Youtube

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RTelenovela

Auf der Jagd nach den Bayern

Donnerstag, den 20. August 2020
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Bayern München gegen Barcelona. Das Viertelfinale in der Fußball-Champions-League findet in Deutschland nur im Pay-TV statt. Das Spiel lief auf Sky.
Ein Teil von uns hat es durchaus interessiert, wie dieses Spiel abläuft, also fragten wir Google, wo man denn in Zweibrücken das Spiel live schauen kann. Google spuckt uns tatsächlich auch ein paar Ergebnisse aus.

Also machen wir uns auf den Weg und landen an einer Kneipe am Rande der Innenstadt. Das Haus sieht extrem abgewrackt aus, aber im Hinterhof sitzen tatsächlich schon Leute. Draußen ist auch eine Sky-Werbung zu sehen, die in der Regel bedeutet, dass es sich um eine Sky-Sports-Bar handele.
Wir betreten die Kneipe, desinfizieren uns die Hände, setzen uns die Maske auf. Nur eines finden wir nicht: Einen Fernseher mit Sky-Übertragung.
Wir fragen den Typen hinterm Tresen und erfahren: Hier gibt es kein Sky. Warum es dann draußen dranstehe? Schulterzucken. Allerdings hätte uns auffallen können, dass der Name der Lokals und die Biermarke beleuchtet waren, das Sky-Schild nicht (mehr).

Also weiter suchen. In der Innenstadt soll es ebenfalls eine Sky-Bar geben. Wir laufen an der Alexanderskirche vorbei, über den Alexanderplatz (lange nicht so imposant und groß wie in Berlin), und um die Ecke ist sie tatsächlich, die Kneipe mit Sky. Allerdings sind schon alle Tische besetzt, und auch drumherum stehen schon viele Leute.

Also weiter suchen. Ich erinnere mich: Dort, wo unser Auto steht, war ein Asia-Imbiss, wo auch ein Fernseher lief – und es sah nach Fußball aus.
Also laufen wir über den Zweibrücken-Alex dorthin – und tatsächlich: Kaum einer bemerkt es, aber im Imbiss läuft die Luve-Übertragung des Bayern-Spiels. Allerdings von einem vermutlichen asiatischen Sender über das Internet gestreamt.
Egal. Wir gehen rein, suchen uns einen Tisch. Zwar haben wir schon Abendbrot gehabt, dennoch bestelle ich anstandshalber eine Pekingsuppe (lecker!) und etwas zu trinken.
Zwischendurch bliebt der Internetstream hängen, und der Typ am Nachbartisch fummelt über einen Curser alles wieder so hin, dass es funktioniert.
Der Kommentator spricht eine fremde Sprache – absolut keine Ahnung, ob ihn im Laden jemand versteht. Aber bei fast jeder Aktion beginnt er, zu schreien. Für ihn ist das alles sehr aufregend. Egal ob Tor oder was anderes – immer plärrt er ins Mikro. Irgendwie lustig.
Zur Halbzeit sind wir fertig mit dem Essen, und weil es schon 4:1 für die Bayern steht, gehen wir davon aus, dass der Drops gelutscht ist. Wir fahren ins Hotel zurück.

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KeineWochenShow

#180 – Corona geht in die Sommerpause

Sonntag, den 14. Juni 2020
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Es ist die zweite Sendung ohne MetalMewes, der immer noch krank ist. Allerdings wollte ich nicht noch mal alleine 30 Minuten lang reden. Eine Sendung, die vom Dialog lebt, ist alleine dann doch ziemlich anstrengend, natürlich auch für die Zuschauer nicht so toll.
Deshalb habe ich Susi gefragt, ob sie die Sendung diesmal mit mir machen möchte. Stammzuschauer kennen sie bereits, in Ausgabe #169 war sie im Interview zum Thema Coronatest.

In dieser Sendung sprechen wir über die vielen Lockerungen der Sicherheitsmaßnahmen rund um das Coronavirus. Man könnte denken, das Virus geht in die Sommerpause. Andererseits sieht man, dass es noch nicht vorbei ist. In einer Oranienburger Kita gibt es 29 Verdachtsfälle, die abgeklärt werden müssen.
Außerdem sprechen wir über 70 Jahre ARD und Stefan Mross, der im Fernsehen geheiratet hat. Das und noch mehr in KeineWochenShow #180 auf Youtube.

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KeineWochenShow

#175 – Fußball ist nicht ansteckend

Sonntag, den 10. Mai 2020
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Auch in Ausgabe 175 steht das Coronavirus an erster Stelle. Wir fragen uns, wie hoch die Dunkelziffer der Fälle aussehen könnte. Es geht darum, wie Kinder mit der Krise klarkommen. Wir sprechen über die Bundesliga und über den Hertha-Skandal. Und über Deutschlands Hobby-Virologen, die alles besser wissen als die Professoren.

Im Interview mit Niko Schicketanz aus Mühlenbeck sprechen wir über die Kreuzfahrtbranche in der Coronakrise, darüber wie DJs jetzt leiden und über seinen ersten eigenen Song.

Abseits von Corona geht es um das 8.-Mai-Gedenken, um Klöckner und Kaufland, “Sing meinen Song” und Max Giesinger, und wir testen einen Kräuterlikör, den ein Schauspieler bewirbt.
Das und mehr in KeineWochenShow #175 auf Youtube.

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RT liest

Moritz A. Sachs: Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße

Sonntag, den 12. April 2020
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Als im September 1985 die Dreharbeiten für die “Lindenstraße” begannen, da war Moritz A. Sachs gerade mal sieben Jahre alt. Als am 20. Dezember 2019 die allerletzte Szene gedreht worden ist, da war er 41, und in seiner Rolle sprach er mit seiner Filmtochter.
Dazwischen liegen mehr als 34 Jahre. So lange spielte Moritz A. Sachs in der “Lindenstraße” den Klausi, den Klaus Beimer.
Inzwischen ist die Serie auch im Fernsehen zu Ende gegangen. Passend zum Abschluss präsentiert der Schauspieler sein Serienvermächtnis.

“Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße” heißt sein Buch, in dem er von seiner Epoche mit seinem Serienego erzählt.Gerade für Serienfans ist das ohne Wenn und Aber interessant.
So berichtet Sachs, dass er als kleines Kind von einer Fotografin entdeckt worden ist, die Kinder für Castingagenturen fotografierte. Es dauerte dann noch zwei Jahre, bis er für die ARD-Serie als Klausi vor der Kamera stand. Er erzählt von seinem kindlichen Spaß am Job, am Spielen. Davon, wie er in Drehpausen in den Kulissen herumgeturnt ist. Aber auch davon, wie schwer er es in der Schule hatte, weil er dort von einigen Jungs gehänselt und verprügelt worden ist.
Moritz A. Sachs bietet interessante Einblicke ins Innenleben der Lindenstraße. Wie das Team zu einer Familie geworden ist. Er berichtet aber auch davon, was er abseits der Dreharbeiten gemacht hat – so war arbeitete er hinter den Kulissen anderer Fernsehserien, auch Theatererfahrungen machte er.
Bislang unbekannt sind private Einblicke und manchmal erstaunliche Parallelen zwischen Moritz und Klaus.

Das Buch ist keine hohe schriftstellerischer Kunst. Manche Geschichten kratzen ein wenig zu sehr an der Oberfläche. Seine Reisegeschichten erscheinen eher überflüssig, weil sowieso nur schnell erzählt.
Dennoch ist das Buch für Fans der Serie ein Muss, die Erzählungen über die letzten Drehtage sind emotional. Und: Vermutlich gibt es nicht so viele Schauspieler in Deutschland, die von sich behaupten können, 34 Jahre lang einen Charakter gespielt zu haben – vom Kind, über den Jugendlichen bis zum erwachsenen Vater.

Moritz A. Sachs: Ich war Klaus Beimer – Mein Leben in der Lindenstraße
echt EMF, 272 Seiten
7/10

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KeineWochenShow

#169 – Irgendwie, irgendwo, irgendwann

Sonntag, den 29. März 2020
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Woche 2 in der Coronakrise liegt schon schon hinter uns, und noch dürfen wir zu zweit unsere Sendung fabrizieren. Und natürlich ist es das beherrschende Thema.

Wir haben diesmal einen Gast – oder besser: Ich habe mit Susi ein Videointerview geführt. Sie erzählt, wie ein Coronatest in Berlin gemacht wird – und wie lange man da so warten muss.
Wir sprechen über die Lage in den Krankenhäusern und bei den Tafeln. Es geht um Coronasongs und Coronashows. Um einen Friseur in Hennigsdorf, der einfach weitermachte. Um den Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der dicht machte. Wir erinnern uns an damals und zeigen, wie es in Oranienburg aussieht.

Und über das Ende der Lindenstraße sprechen wir am Ende auch noch.
Leider hat der Schnittmeister ganz am Ende den letzten Einspieler vergessen, falls das jemandem auffällt. Holen wir nächste Woche nach!

KeineWochenShow #169 gibt es auf Youtube.

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