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Kabel-Blackout

Mittwoch, den 1. Februar 2017
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Wenn weit mehr als 13 Stunden lang das Kabelfernsehen ausfällt und es mal einen ganzen Abend lang ruhig bleibt im Fernseher, dann werden die Leute nervös. Wenn die Glotze mal gar nichts hervorbringt, sind die Foren voll mit der Frage, wann es denn endlich weiter gehe und wofür man denn seine Gebühren zahle.

In Falkensee gab es an einem Vodafone-Knotenpunkt einen Stromausfall, so heißt es. Kunden von Kabel Deutschland/Vodafone in weiten Teile des Havellandes und von Oberhavel waren betroffen. Gegen 12 Uhr blieb alles dunkel, erst nach 1.30 Uhr in der Nacht lief alles wieder.

Was wohl an so einem Abend passiert ist? haben sich die Leute mal wieder unterhalten? Haben sie gespielt? Waren sie mal im Kino? Hatten sie mal wieder ausführlichen und mehrfachen Sex?

Bei mir war’s einfach: Ich startete auf meinem Handy erst den arte-Livestream, dann bediente ich mich in den Mediatheken von ZDF und rbb. dann Kopfhörer in die Ohren, und es konnte losgehen. Geht auch mal. Und irgendwann werde ich auch mal so weit sein, mir den Handykram auf den Fernsehbildschirm schieben zu können. So von wegen moderne Welt und so.

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Falkensee – ab in die Kältekammer!

Sonntag, den 14. Februar 2016
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Es weht ein kühler Wind in Falkensee. Zumindest hörte es sich so an, als ich am Mittwochabend während der Fahrt auf der Autobahn den Wetterbericht hörte. Die Temperaturen in Berlin und Brandenburg: überall waren es vier oder fünf Grad Nur Falkensee stach heraus: ein Grad. Ganz schön kalt!

Konnte ich eigentlich nicht glauben, denn noch am Autobahndreieck Werder zeigte mir mein Auto kuschelige 5,5 Grad an. Ich machte mir Gedanken darüber, ob vielleicht die Messdaten nicht stimmen.
Als ich dann aber nahe Elstal das Kreuz Berlin-Spandau erreichte und auf die B 5 abbog, stutzte ich: Plötzlich waren es nur noch drei Grad. Näherte ich mich also doch einer Kältekammer? Als ich am ehemaligen olympischen Dorf vorbeifuhr, waren es dann schon nur 2,5 Grad. Bis Dallgow ging es runter auf zwei Grad.

Mein Weg führte weiter zur Heerstraße nach Berlin-Staaken, dort stieg die Temperatur wieder an. Aber an der Kältekammer Falkensee schien am Mittwochabend tatsächlich was dran gewesen zu sein. Brrr!

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Meningitisschock

Montag, den 1. Juni 2015
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Das war erst mal ein Schock: eine Nachricht per WhatsApp. Jemand aus meinem Umfeld sei schwer erkrankt, und die Person könne uns angesteckt haben. Wir müssten sehr bald telefonieren, dann könne ich Näheres erfahren.
BÄM!

Um welche Krankheit es geht, und wie gefährlich das alles nun auch für mich sein könne – ich stand erst mal im Dunkeln. Und bin zur Ablenkung erst mal in den Supermarkt gelaufen. Eine Stunde sollte ich warten.
Inzwischen machte ich mir – wieder bei meinen Freunden angekommen – mit ihnen Gedanken, was es denn sein könne. Und wie groß die Gefahr sein könne. Wenn ich betroffen bin, dann müsste ich ja wiederum auch alle Leute informieren, mit denen ich seitdem in Kontakt war.
Und wie sieht es überhaupt mit der Inkubationszeit aus? Ich war vor sieben Tagen das letzte Mal mit der nun kranken Person in Kontakt.

Die Zeit verging. Nach einer Stunde immer noch kein Anruf. Nach 90 Minuten auch noch nicht. Zwei Stunden musste ich warten. Und rätseln.

Die Person liegt mit einer Hirnhautentzündung im Krankenhaus. Alle Leute, mit denen sie Kontakt hatte, müssen benachrichtigt werden – so also auch ich.
In Falkensee fand am Sonntag eine Aktion statt, bei der Prophylaxe-Tabletten verteilt worden sind. Da war ich auch angemeldet.
Nun bin ich aber gerade nicht im Lande. Von Altlußheim aus musste ich mir nun überlegen, was ich mache. Melde ich mich in der Klinik in Schwetzingen? Bekomme ich dort das Vorsorgemittel, das die Meningitis-Gefahr auf ein Minimum reduzieren soll?
Die Gefahr, dass ich betroffen bin, ist fast Null. Sieben Tage sind schon vergangen, die Inkubationszeit liegt bei drei bis vier Tagen, und so nah sind wir uns bei dem Treffen nicht gekommen, dass eine Tröpfcheninfektion möglich gewesen wäre. Die Leute, die bei dem Treffen auch dabei waren, sind vorsichtshalber bei der Falkenseer Aktion dabei gewesen.
Ich belasse es dabei. So ist jedenfalls der Stand in dem Moment, wo ich das schreibe.

Und was ja im Moment viel wichtiger ist: Daumen drücken, dass es der eigentlich betroffenen Person bald wieder gut geht.

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Mitreden – Der Brunchtalk (7)

Montag, den 5. August 2013
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(6) -> 25.3.2013

So langsam kommt der Wahlkampf in die heiße Phase. Sieben Wochen vor der Bundestagswahl war unser Brunchtalk im Kremmener Theater “Tiefste Provinz” ein Politikspecial.
Und weil wir Gregor Gysi, den Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, bei uns zu Gast hatten, war das Ganze auch schon lange ausverkauft. Allerdings kam Gysi ein paar Minuten zu spät. Er war im Stau auf der A10 steckengeblieben, die Polizei musste ihn erst da raus holen. Man habe ihn mit einer Drohne da raus geholt, sagte er scherzhaft. Interessant und unterhaltsam berichtete er über seine politische Arbeit.

Ihm zur Seite saßen zwei Herren, die erst noch in den Bundestag wollen. Max Koziolek (23) aus Falkensee tritt für die FDP im Havelland an.Zu den Liberalen sei er gekommen, weil die am ehesten seine Standpunkte vertreten würden. Er ist für die Abschaffung des Solidaritätsbeitrages und findet es nicht schlimm, wenn er nur einen zeitlich gebundenen Arbeitsvertrag hätte – was die Kremmen mit Buh-Rufen quittierten.
Hans-Georg Rieger sitzt im Stadtparlament von Rheinsberg und will als Unabhängiger in den Bundestag. Er kommt aus Schwaben, und das hört man. Er ist gegen das Berufsbeamtentum und will, dass man sich endlich um die Langzeitarbeitslosen kümmern solle.

Harald Baumer arbeitet für die “Nürnberger Nachrichten” als Berlin-Korrespondent. Die Arbeit der Politiker sei schwieriger geworden, findet er. Sie müssten sich mit immer komplizierteren Dingen beschäftigen.
Musik im Programm hatten wir diesmal auch wieder: Die Kreisstadthelden aus Oranienburg brachten zwei ihrer Songs.

Es war eine muntere, spannende und manchmal erhellende Runde. Gysi und Koziolek debattierten auf eine interessante Weise, Rieger brachte die etwas andere Note ins Spiel, Baumer sorgte für den Blick von der anderen Seite.
Gut 20 Minuten haben wir wieder überzogen, aber das war es wert. Weiter geht es am 6. Oktober.

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Bahnbekanntschaften (72): Die Entführung der RB12

Mittwoch, den 12. Juni 2013
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(71) -> 29.1.2013

Wenn der Zug plötzlich in die falsche Richtung fährt, dann wird der aufmerksame Bahnkunde unruhig. Eigentlich sollte die Regionalbahn 12 von Berlin-Gesundbrunnen aus nach Oranienburg fahren – Richtung Norden. Als der Zug aber rückwärts aus dem Bahnhof fuhr, war die Überraschung groß.

Zugbegleiter haben normalerweise Ahnung von der Strecke, die sie uns Bahnkunden begleiten. Der Mann, der diesen Job am Dienstagabend ausübte, war leider nicht so ganz auf der Höhe.
Als ich in den Zug stieg, bemerkte ich auf dem gegenüber liegenden Gleis, dass der in Gesundbrunnen endete Zug zehn Minuten Verspätung hat – und auf diesen RE5 müssen wir warten, wegen der Anschlussreisenden.
Ich fragte den Zugbegleiter, ob ich das richtig sehe, dass unser Zug nicht 23.02 Uhr, sondern frühestens 23.10 Uhr losfährt. Nein, sagte der Zugbegleiter, der Zug fahre um 23.02 Uhr. Aha.
Dann sagte der Zugbegleiter, dass wir wegen einer Baustelle außen herum fahren müssten, also über Spandau, Falkensee und Hennigsdorf. Wann wir denn dann in Oranienburg ankommen, fragte ich den Zugbegleiter. Um 23.22 Uhr, sagte der Mann. Ich antwortete, dass ich das bezweifele.

Eine gute Minute später, kam die Ansage des Lokführers aus den Lautsprechern, dass unser Zug etwa zehn Minuten später losfahren würde, wegen der Anschlussreisenen im verspäteten RE5. Der Zugbegleiter reagierte darauf nicht. Ich hatte also recht. Aber wahrscheinlich denkt ein Zugbegleiter da nicht so mit.
Viele Leute saßen in dem Zug, weil auf der S-Bahn-Strecke nach Oranienburg ein Schienenersatzverkehr eingesetzt wurde. Vom Regen in die Traufe.

23.09 Uhr. Der RE5 fährt ein und genau null Reisende steigen aus diesem Zug in unseren. Aber schön, dass wir gewartet haben.

23.11 Uhr. Unser Zug fährt los. In die falsche Richtung. Die Leute sind ratlos. Was mir der Zugbegleiter unter vier Augen mitteilte, hat allen anderen Fahrgästen leider niemand gesagt. Die Deutsche Bahn interessiert es nicht, dass ihr Kunden denken, ihr Zug fahre zum falschen Ziel. Der Zugbegleiter hält es nicht für möglich, alle Leute zu informieren. Einige witzeln, dass wir doch hoffentlich nicht entführt werden. Stattdessen teile ich mein Wissen mit den anderen Leuten. Die sind empört, denn auch sie wissen, dass die Strecke über Spandau sehr, sehr viel weiter ist als direkt nach Oranienburg. Nur der Zugbegleiter weiß das nicht.

23.22 Uhr. Eigentlich hätten wir jetzt in Oranienburg ankommen sollen. Wir sind in Spandau. Langsam rollen wir durch den großen Bahnhof.
Seegefeld, ein Stadtteil von Falkensee. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Strecke noch mal erleben werde. Als der RE5 noch nicht über Gesundbrunnen fuhr, nahm er auch diese weitläufige Strecke – lang’ ist’s her.

23.32 Uhr. Finkenkrug. Die Frau mir gegenüber hat keine Ahnung, was und vor allem wo Finkenkrug ist. Immer noch ein Stadtteil von Falkensee.
Wir tuckern durch die Dunkelheit, irgendwo vor Hennigsdorf werden wir während der Fahrt von einem Güterzug überholt.

23.56 Uhr. Wir erreichen Lehnitz. Die spannende Frage ist: Werden wir heute noch Oranienburg erreichen?
0.00 Uhr. Oranienburg. Der Zugbegleiter lag ein wenig falsch in der Annahme, dass wir auf der Ausweichstrecke genauso schnell am Ziel sind wie auf dem direkten Weg. Wir brauchten mehr als doppelt so lange. Aber so was kann ein Zugbegleiter ja nicht wissen. Am Ende hatten wir 38 Minuten Verspätung. Selbst mit dem SEV bei der S-Bahn wären wir schneller am Ziel gewesen. Die Bahn hat sich wieder viele Freunde gemacht.

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Heimatkunde – Zu Fuß um die deutsche Hauptstadt

Freitag, den 6. November 2009
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DO 05.11.2009 | 23.25 Uhr | rbb

Es ist gut, wenn sich der Vorsitzende der deutschen Partei “Die Partei” noch für sein potenzielles Wählervolk interessiert. 18 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung spazierte Martin Sonneborn im Jahr 2008 in vier Wochen rund um Berlin und betrieb “Heimatkunde”.
Und es ist erstaunlich, was die berlin-brandenburgische Grenze alles zu bieten hat. Kleingärtner, Reihenhausbewohner, Nudisten, Imbissbudenbesitzer, Asylanten, Religiöse.

Im Kreis Teltow-Fläming, in Großbeeren, stieß er auf eine Siedlung, in der die Reihenhäuser alle gleich aussehen. Seltsam trist. Furchtbar. Und kein Ossi weit und breit. “Hier sollen Ostdeutsche wohnen”, meint Sonneborn und stößt auf Verwunderung.

In Hohen Neuendorf wundert er sich über die Himmelspagode und trifft an der Tankstelle am Stadtrand auf eine Gruppe Jugendlicher. Seine Bockwust darf er allerdings nicht auf das Auto eines jungen Mannes stellen. Aber er kommt mit ihm ins Gespräch. Als die Mauer fiel, fand der 1978 Geborene, dass der westen gar nicht so anders aussah, als der Osten. Frohnau sei auch nicht bunter gewesen als Hohen Neuendorf. Er habe nur schöne Erinnerungen an die DDR.
Im Hintergrund blinkt der Funkturm von Berlin-Frohnau, der im Februar 2009 gesprengt wurde.
Der Wahnsinn zeigt sich dann im Kofferraum eines weiteren OHV-Autos. Eine Musikanlage, Wasserspiele, ein Quietscheentchen und eine Art Monitor. Kunst, Kultur und Musik. Skurril.

In der Invalidensiedlung in Berlin-Frohnau sucht Sonneborn nach – na klar – Invaliden. Er trifft auf eine Frau, dessen Grundstück bis 1990 direkt an der Mauer lag. Davor stand ein acht Meter hoher Grenzturm, die Grenzer konnten in den Garten der Frau sehen, die nun schon 40 Jahre in der Siedlung wohnt.

Weiter nach Stolpe-Süd. Der bedrückenste Teil der Doku.
Ein umzäuntes Gelände und ein Wachmann, der nicht verraten will, um was für eine Einrichtung es sich dabei eigentlich handelt. Ob man ihm nicht gesagt habe, was er denn bewache, fragt Sonneborn. Und: Wofür er es denn halte. Der Wachmann antwortet, er sei nicht befugt etwas zu sagen. Dabei, wollte doch Sonneborn nur wissen, was er da sieht. Aber die Angestellten der Wachschutzfirma beziehungsweise des Asylantenheimes in Stolpe-Süd scheinen Schiss zu haben, irgendjemandem auch nur die geringste Angriffsfläche zu bieten.
Aber Sonneborn fand schließlich einen Palästinenser, der ihn mit auf sein Zimmer nahm. Seit fünf Jahren wohnt er im Heim. Im 15 Quadratmeter kleinen Zimmer. Nach Berlin, wenige Meter entfernt, darf er nicht. In die Heimat auch nicht, er hat keinen Pass. Arbeiten darf er auch nicht. Eine Wohnung bekommt er auch nicht. Dafür aber 40 Euro Taschengeld im Monat.

In Schönwalde-Siedlung trifft er auf lauter Jauchewagen der Awu, die an einem Imbiss stehen. Ein beißender Geruch, der wohl nicht nur von der Fritteuse komme, wie Sonneborn anmerkt. Die Jauchefahrer kommen auch öfter beim Imbiss vorbei, um das Abwasser, die Jauche abzupumpen. Anders funktioniere das in dem Teil der Siedlung nicht, so die Imbissfrau.
Aber der Aufschwung komme: Zwei Kreisverkehre und ein Yachthafen seien geplant. Jetzt, 2009, gibt es sie jedenfalls noch nicht.

In der Döberitzer Heide trifft Sonneborn mitten im Nichts auf einen betenden Herrn. Er muss erst seinen Gott fragen, er ob dem Filmwanderer dessen Namen nennen darf.

Zu guter Letzt diskutiert Sonneborn mit den Besitzern eines Chinalokals in Falkensee-Finkenkrug darüber, dass sich die chinesen um das deutsche Rentensystem sorgen.

“Heimatkunde” ist ein sehr spannendes Filmporträt über die Menschen in Berlin und Brandenburg. Ihre Sorgen, ihre Probleme, irgendwie auch ihre Piefigkeit, Grobheit. Aber wenn man mit ihnen redet, kommen viele fesselnde Gespräche heraus. Denn das macht den Film aus: Sonneborn nimmt die Leute ernst. Er fragt pointiert, aber ernsthaft, will wirklich etwas von den Menschen wissen, vielleicht auch von ihnen lernen.
Und deshalb war “Heimatkunde” auch genug das, was der Titel versprach.

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In Falkensee liegt mein Lieblings-Rewe in Trümmern

Mittwoch, den 22. Juli 2009
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Als ich heute Morgen im Radio die Nachricht hörte, dass in Falkensee das Dach eines Supermaktes eingestürzt ist, wurde ich schon hellhörig. Ich habe mehr als zwei Jahre in Falkensee gearbeitet. In den Berichten fiel nie der Name der Supermarktkette, selbst im Interview mit Bürgermeister Müller nicht. Nur einmal, als es hieß, dass das Unglück gegen 22.20 Uhr passierte, 20 Minuten nach Ladenschluss, kam ich ins Grübeln. Rewe hat immer bis 22 Uhr geöffnet.
Und tatsächlich: Im Büro klickte ich mich ins Internet: Das Dach von Rewe im Akazienhof ist eingestürzt. Meine Vorahnung war richtig.
Verletzt wurde niemand, nur noch der Marktleiter war da.

Bei Rewe schräg gegenüber des Falkenseer Büros ging ich immer am liebsten einkaufen. Dort gab es beispielsweise die Schälchen mit dem leckeren Möhrensalat.
Ein bisschen überrascht war ich, als ich erfuhr, dass der Akazienhof mit dem Rewe-Markt erst sechs Jahre alt war. Ich fand eigentlich immer, dass das Areal sehr viel älter aussah.
Jetzt ist mein Falkenseer Lieblingssupermarkt nur noch ein Trümmerhaufen. Gut, dass niemand darin umgekommen ist. Die Zeit des Einsturzes, kurz nach Ladenschluss ist nicht mehr und nicht weniger als Glück im Unglück.