RTelenovela

Fällt aus wegen Bodennebel

Freitag, den 21. Dezember 2007
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In Baden-Baden herrscht dichter Nebel.
Okay, das ist an sich erst mal nicht so interessant. Erst dann, wenn man erfährt, dass der Flieger von Baden-Baden nach Berlin wegen Nebels entfällt.
Und selbst das ist erst dann interessant, wenn es einen selbst betrifft. In diesem Fall ist meine Fahrt zum Flughafen Berlin-Tegel ausgefallen, weil ich Marcel nicht vom Flieger abholen brauchte. Der Flieger stand nämlich in Stuttgart, auf dem Flughafen in Echterdingen, wohin er umgeleitet wurde.
Tja, so was scheint zu passieren, wenn man nicht vom Powerflughafen Frankfurt/Main abfliegt, sondern von, hüstel, Baden-Baden…
Ankunft also verschoben. Fällt aus wegen Bodennebel. Neuer Termin: irgendwann morgen, wenn es in einem Flieger noch Platz ist…

RTelenovela

Manchester (4): Schuhe aus!

Montag, den 26. März 2007
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-> 25.3.2007

Ebenfalls außerhalb des Stadtzentrums von Manchester liegt die Hafencity. Gut zu erreichen mit der Metrolink. Das Wochenendticket dazu hatten wir ja. Auch hier gibt es wieder eine Art Einkaufszentrum, meist mit Fabrikverkäufen mit Billigpreisen.
Aber was heißt schon billig in England? England ist teuer. Alles ist teurer als bei uns.
Das Essen und Trinken in Kneipen übersteigt preislich alles, was man aus Deutschland kennt. Ein Glas Cola kann so schon mal rund 6 Euro kosten. Ein Kakao bei Starbucks gute 5 Euro. Ein Menü bei Burger King (ja ja) gut 6 Euro. Das Geld fließt unter den Händen dahin.

Da der Zug von Manchester Picadilly zum Airport ausfiel, blieb uns nur der Bus. In dem wir auch wieder die ersten Schwaben antrafen, denn der Flug nach Stuttgart stand an.

Die Deutschen bringen sich in der Gastfreundlichkeit ja fast um. Die Engländer natürlich auch. Aber eines ist mir aufgefallen. An Flughäfen und Bahnhöfen bekommt man Zeitungen und Zeitschriften aus aller Welt. In England eher nicht. Wenn man Glück hat den “Spiegel” oder die “Brigitte” – dann hörts aber fast schon auf.
In Deutschland werden die Flugreisen auf Deutsch und Englisch begrüßt. Schließlich geht der Flug ja auch von Deutschland nach England. Die Engländer am Schalter der deutschen Fluggesellschaft lassen das mit dem Deutsch lieber weg. Englisch kann schließlich jeder. Na ja, egal. Es ging ja auch so.

Getränke im Handgepäck sind neuerdings tabu. Also alles in den Koffer.
Jacke aus und Rucksack aufs Band, um alles durchleuchten zu lassen. Bei mir hat auch nichts gepiept. Aber der freundliche Beamte will es trotzdem genauer wissen: Schuhe aus!
Also mussten auch noch meine stinkenden Botten dran glauben. Nase zu und durch…

Und nach einem ausgesprochen sanften Start in Manchester , einem ruhigen Flug und einer sauberen Landung in Echterdingen, hat uns Deutschland wieder.
Danke, England! God save the Queen!

RTelenovela

Manchester (1): Die ignorierte Verspätung

Freitag, den 23. März 2007
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Fast hätte ich den Flug nach Manchester verpasst. Aber erstens habe ich mich in der Zeit verschätzt, die man von der Stuttgarter Innenstadt zum Flughafen nach Echterdingen braucht. Und zweitens dachte, die S-Bahn fährt öfter raus.
Nun ja. Ich habe es noch geschafft. Ich erreichte den Check-in genau zwei Minuten vor Annahmeschluss. Was mir der nette Herr am Schalter auch gleich mitteilte.
Mit Nico stiefelte ich dann in die Wartehalle. Um 14.50 Uhr sollte der Flug gehen, Boardingtime war 14.30 Uhr.
War. Denn die Zeit verstrich.
14.30 Uhr. 14.40 Uhr. Nichts tat sich. Die nette Frau am Einlass tat jedenfalls nicht so, als das demnächst etwas passieren würde.
Auf einem Monitor gab es die neuesten n-tv-Bilder von Eisbär Knut.
15 Uhr. Immer noch nichts.
Und niemand redete mit uns. Keine Ansage, nichts. Einfach nur warten.

Mit 40 Minuten Verspätung hoben wir dann doch noch in Echterdingen ab.
Der Wintereinbruch am Morgen sei schuld gewesen, dass sich alles verspätet habe, entschuldigte sich dann doch noch die Boardcrew.
Der Flug verlief reibungslos. Bisher habe ich da immer Glück gehabt – alles ruhig, alles schick.

Da wir am Abend gleich wieder in die Innenstadt zum Faithless-Konzert wollten, mussten wir natürlich erstmal schnellstens unsere Koffer ins Hotel bringen.
Das Trafford Hall Hotel liegt außerhalb des City Centre. Mit der Straßenbahn (Metrolink) nur einige Stationen bis nach Old Trafford.
Das Haus, das dieses Jahr 120 Jahre alt wird, haben wir zunächst gar nicht für voll genommen. Es liegt nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt, so dass ich es für irgendeinen alten Speicher hielt. Aber es war eben doch das Hotel.
Irgendwie … alt.
Drinnen angekommen konnten die inneren Alarmglocken wieder abgeschaltet werden. Das Zimmer sieht ordentlich aus. Zwei Betten, ein Bad, das ganz okay ist, einen Fernseher und auf dem Tisch ein Tablett mit Kakao und Tee zum Selberbrühen. Was will man mehr?