RTelenovela

Friedrichsthaler Ruf

Montag, den 11. April 2011
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Als 1990 der “Ruf aus Dresden” in die Welt eilte, ging davon die Hoffnung aus, dass die Frauenkirche wieder eine Zukunft bekommt. Und es hat funktioniert.
Dresden hat also seine Frauenkirche. Friedrichsthal will nun seine Lungenheilstätte. Oder so ähnlich.

Am Grabowsee in Friedrichsthal bei Oranienburg befindet sich das Areal der ehemaligen Lungenheilstätte. Es ist 35 Hektar groß. 30 denkmalgeschützte, allerdings ziemlich verfallene Gebäude stehen drauf.
Ein Herr aus Berlin und seine Organisation möchten daraus eine internationale Akademie für Kinder und Jugendliche schaffen. Für 10 Millionen Euro will er das Areal kaufen, für 44 Millionen Euro will er die Häuser sanieren. Das klingt gut.
Allerdings: Er hat das Geld nicht. Noch nicht, sagt er. Wir alle sollen ganz viel Geld spenden.

Auf seiner Internetseite wird eine schöne Vision einer Kinderakademie geschildert, auch, dass man schon ein Gelände habe, nämlich das am Grabowsee. Es wird sogar so getan, als ob das Gelände dem Verein schon gehöre. Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke freut sich in einem Grußwort, dass bald Kinderlachen auf dem Areal erklinge. Auch er tut so, als ob alles in Sack und Tüten ist. Wie viel Kohle er dem Verein gibt, ist nicht bekannt. Oder ob überhaupt.
Das alles ist jedenfalls nicht sehr seriös und macht für Außenstehende einen falschen Eindruck.
Aber klar, erzählen kann man viel, wenn der Tag lang ist. Träume kann man auch ganz viele haben. Ich kann auch erzählen, dass ich eine tolle Organisation habe, und ich gern ein Gelände am Lehnitzsee kaufen will, mir aber leider die nötigen 132 Euro fehlen.

Der Herr aus Berlin startet nun den “Ruf aus Oranienburg”. Und zieht damit den Vergleich mit Dresden und der Frauenkirche. Dass der Vergleich ziemlich hinkt – nun gut, vielleicht weiß er das auch selbst.
Allerdings scheinen die Oranienburger nicht wirklich interessiert zu sein, dass ein verwittertes Gelände im Nirgendwo saniert wird. Ein Spendenkonzert wurde von den Oranienburgern im vergangenen Jahr weitgehend ignoriert.

Der Vereinschef bewacht nun das Areal. Kaufen oder mieten kann er es nicht, aber absichern. Der Besitzer des Geländes erlaube die Sicherungsarbeiten, sagt er. Ist ja auch klar, der Besitzer freut sich, wenn andere Leute dafür schuften und es bewachen. Dann muss der Besitzer wenigstens keinen Wachschutz bezahlen.

Ich bin gespannt, was daraus wird, bin aber sehr skeptisch. Das Ganze hat weder Hand noch Fuß.

RTZapper

Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker

Samstag, den 1. Januar 2011
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FR 31.12.2010 | 17.15 Uhr | Das Erste

Klassische Musik kommt im Fernsehen ja eher am Rande vor. Eine schöne Tradition ist jedoch das Silvesterkonzert. Bis 2008 übertrug das ZDF jedes Jahr das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker. Dann wurde der Vertrag nicht verlängert. 2009 lief nur noch ein Best of, das aktuelle Konzert dagegen zeitgleich im Ersten.

Und dieses Mal? Das Erste übertrug erneut das Konzert aus der Berliner Philharmonie. Für den Klassikoverkill sorgte das ZDF. Fast zeitgleich lief dort – ebenfalls live – das Silvesterkonzert aus der Semperoper in Dresden.
Das MDR-Fernsehen übertrug gar ein drittes Konzert – aus Leipzig.
Für die vernachlässigten Klassikfreunde ist das natürlich eine Katastrophe, da sicherlich jedes der drei Konzerte seinen Reiz hatte.

Das erste und das ZDF wollen sich beim nächsten Mal einigen. Da sind wir aber gespannt.

aRTikel

Breakdancer und Mädchenmillionär

Samstag, den 9. Oktober 2010
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Thomas Gottschalk sorgte 1983 dafür, dass ein junger Potsdamer sich für einen Tanztrend aus den USA begeisterte. Manchmal tanzt Bürger Lars Dietrich heute noch.

MAZ – Die Märkische, 9.10.2010

Von der Potsdamer Orion-Disko in die „ZDF-Hitparade“. Was für ein Aufstieg. Es war der 4. August 1994, als Bürger Lars Dietrich in den Schlagerolymp des deutschen Fernsehens einzog. „Mädchenmillionär“ hieß sein Lied. Zur Feier des Tages durften sogar seine Eltern mit ins Berliner Studio. „Das war damals eine tolle Sache für einen Ossi wie mich“, sagt der Musiker und grinst. „Allerdings mussten wir den Text entschärfen.“
Dietrich überlegt kurz, lächelt wieder und rappt: „Alle wollen immer nur das eine von mir. Und wenn ich es erlaube, dann werde ich zum Tier. Dann fläze ich mich auch so, dann gibt es kein Getöse, dann greif’ ich ihre Beine und betatsche ihre Knie.“ Für die ZDF-Zuschauer wohl unzumutbar. Dafür traf er erstmals auf Leute wie Andy Borg oder Uwe Hübner, die er damals nur aus dem Fernsehen kannte. Auch Guildo Horn war seinerzeit zu Gast in der Show. Schlager – eigentlich war das nie so wirklich die Welt von Bürger Lars Dietrich. Und genau genommen war „Mädchenmillionär“ auch kein Schlager im eigentlichen Sinne, eher eine poppige Rap-Nummer. Und Rap – das war und ist seine Welt. Rap und Breakdance.

Rückblende: Im September 1983 hat der damals zehnjährige Lars seine Erleuchtung. In Thomas Gottschalks Show „Na sowas!“ tritt „Deutschlands bester Breakdancer“ Detlef Winterberg auf. Er bog und verdrehte sich – und Lars war hin und weg. Breakdance, der neue Trend aus den USA. Lars wollte das auch können. Blöderweise lebte er aber in der DDR, in Potsdam. Ein Trend aus dem Westen, noch dazu aus den USA, war da nicht so gern gesehen. Lars probiert es trotzdem. Er beginnt, die Schritte nachzumachen, jede Bewegung, jeden Rhythmus. In der Bundesrepublik sorgte unterdessen der Tanzfilm „Beat Street“ für Furore. Erst ein Jahr später lief er auch in der DDR an. „Das war eine Sensation für uns“, erzählt Bürger Lars Dietrich. „Das erste Mal trat ich dann bei einer Jugendweihefeier auf“, erzählt er. Im Orion, am Johannes-Kepler-Platz im Potsdamer Stadtteil Am Stern. „Ich war elf.“ Bei der „Cola-Disko“ hatte sich dann auch immer wieder was für ihn ergeben. Jetzt steht er wieder vor der Orion-Disko. Es ist das Jahr 2010. Der Schriftzug an dem Gebäude ist noch zu sehen. Heute ist dort jedoch keine Disko mehr, sondern ein Supermarkt. „Der Platz hier war immer unsere Anlaufstelle“, erzählt er. Bürger Lars Dietrich ist inzwischen 37 Jahre alt und lebt nicht mehr in Potsdam, sondern in Berlin. „Nach der Schule saßen wir hier auf den Bänken.“ Die Bänke stehen immer noch, die Gehwegplatten sind brüchig geworden, und irgendwie ist längst nicht mehr so viel los wie damals. „Der Keplerplatz ist der Ort, der mich am meisten an meine Jugendzeit erinnert. Das war unser Ghetto.“ Die Wohnblöcke drumherum nannten sie damals sarkastisch Arbeiterschließfächer.

Über die Zeit damals hat Dietrich ein Buch geschrieben: „Schlecht Englisch kann ich gut“ heißt es und trifft den Nagel auf den Kopf. „Wenn ich damals gerappt habe, dann war das mehr oder weniger Fantasiesprache“, erinnert er sich. Das war nie ein großes Problem. Was seine Eltern aber etwas anders sahen. Diese Musik und dieses Getanze! Und außerdem: „Sie merkten, dass ich immer später nach Hause kam“, erzählt Dietrich. Einmal holte der Vater seinen Sohn mit langem Arm aus der Orion-Disko raus. „Das war mir sehr peinlich.“

Nach dem Schulabschluss zieht er im Herbst 1989 nach Dresden. An der Palucca-Schule beginnt er eine Ballettausbildung. Dabei wäre er fast Drucker bei der „Märkischen Volksstimme“ in Potsdam geworden. Und das kam so: Nachdem Lars mit verstellter Stimme im Betrieb seiner Mutter anrief – „wegen der mündlichen Prüfung“ – und sie daraufhin dachte, er sei durchgefallen und einen Heulkrampf bekam, gab es Rache. Die Eltern legten dem verdutzten Lars einen Brief auf den Tisch – vom Rat der Stadt Potsdam. Ein Angebot für eine Lehrstelle: Facharbeiter für Drucktechnik. Und Mama Dietrich verkündete freudestrahlend: „Und weil Papi heute sowieso in die Stadt musste, ist er gleich bei denen in der Friedrich-Engels-Straße vorbeigegangen und hat dich eintragen lassen.“

Klar, Lars wurde kein Drucker, dafür aber Balletttänzer. Seine Cousine Sandra sorgte dafür, dass er sich in Dresden bewarb. Doch dieser Herbst im Jahr 1989 wurde nicht nur deshalb zu einem besonderen. „Irgendwann nachts rollten die Züge mit den DDR-Flüchtlingen aus der Prager Botschaft durch Dresden.“ Der Musiker wird einen Moment lang ernst: „Wir sahen die Menschenmenge, die am Bahnhof brüllte, sie sangen die ,Internationale’. Die Polizei prügelte auf die Passanten ein.“ Als am 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel, saß er in Dresden fest. „Ich konnte erst am Sonntag danach das erste Mal rüber.“ Da war sie, die Straße, die eigentlich eine Sackgasse war. Sie führte nun weiter, in den Westen. Die bunte Reklame. Und dann die Schallplattenläden mit allen Hip-Hop-Alben, an die er im Osten bislang nicht rangekommen war.

Nach seiner Ausbildung arbeitete Dietrich als Stuntman in den Defa-Studios in Babelsberg. Nach dem Dreh eines Anti-Drogen-Videos und einiger Musikerkontakte nahm er 1994 sein erstes Album auf. „Mädchenmillionär“ lief auf dem damals neuen Musiksender Viva. „Plötzlich kannten mich in Potsdam alle“, erinnert er sich. Durch den Song und einen Auftritt in der Show „Vivasion“ lernte er Stefan Raab kennen. „Musikalisch waren wir auf einer Welle.“ 1995 nahmen sie gemeinsam mit Jürgen Drews „Ein Bett im Kornfeld“ neu auf – inklusive Videodreh in den USA.

15 Jahre danach ist Bürger Lars Dietrich noch immer gut im Geschäft. Er moderiert im Kinderkanal und bei Nickelodeon, spielt im „Schloss Einstein“ mit und hat Gastrollen in Serien wie „Soko 5113“. Nach Potsdam kommt er immer noch regelmäßig, wenn er seine Eltern besucht. „Ich finde Potsdam total schön“, sagt er. „Auch den Keplerplatz.“ In der Ferne ist die ehemalige Orion-Disko zu sehen. „Wenn ich hier so langspaziere, dann lasse ich auch gern wieder meine Jugendzeit Revue passieren.“

RTZapper

Länderspiegel: Daisy

Samstag, den 9. Januar 2010
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SA 09.01.2010 | 17.15 Uhr | ZDF

Langsam bemerken es auch die Fernsehleute: Daisy hatte in den meisten Fällen leider kaum dramatische Auswirkungen. Deshalb entschuldigte sich “Länderspiegel”-Moderator Ralph Schumacher gleich mal: Die Medien hätte vorher ganz schön Panik gemacht. Was die Redaktion nicht daran hinderte, zu berichten, was Daisy nicht anrichtete.

Auf den Flughäfen sind ein paar Flüge ausgefallen, aber ansonsten läuft alles relativ ruhig. Hat auch der Mann vor Ort in Frankfurt/Main verkündet. Schlimmeres hatte er leider nicht zu verkünden, aber wenn er schon mal da war…
Die Reporterin, die in Nacht zu heute schon in “heute nacht” verkündete, dass in Dresden nicht viel los, durfte das auch im “Länderspiegel” noch mal sagen. Ja, es schneit, aber alles nicht dramatisch. Aber wieso soll sie völlig umsonst in Dresden rumstehen, dann kann sie ihre Null-Meldung auch gleich live über den Sender schicken.
In Berlin gab es ein paar Eisbader, ein paar Straßen mussten gesperrt werden. Und kritisch ist die Lage wohl derzeit nur auf Fehmarn und Rügen. Und die Fähre nach Hiddensee fährt nicht, wie der Reporter in Sassnitz verkündete. Eine gute Minute hatte er dafür, und das auch sah total undramatisch aus.

Fassen wir zusammen: Es ist Winter, und es hat geschneit. In den meisten Gebieten auf normalem Winterniveau, nur hier und da ists dramatisch. Dafür hat uns das ZDF in “heute” darüber informiert, in epischer Länge im “Länderspiegel”, und genau die gleichen Stationen durften wir auch noch mal in einer Spezial-Sendung von “Hallo Deutschland” ansehen.
Ist schon irgendwie blöd, wenn eine Katastrophe angekündigt wird, die dann nicht kommt, aber die Programme trotzdem ihre Sendeplätze freigeschaufelt haben.

Letzte Meldungen: Das ZDF sendet kein – ich wiederhole: kein! – “ZDF spezial”. Die ARD zeigt zwar keinen Brennpunkt, dafür aber eine Wetter-Extrasendung um 19.40 Uhr. Der rbb zeigt seine Wetterkompetenz jedoch in einem “Spezial” ab 20.15 Uhr. Und vielleicht legt ja Daisy doch noch eine Schneeschippe drauf.

RTZapper

heute nacht: Warten auf Daisy

Samstag, den 9. Januar 2010
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FR 08.01.2010 | 0.30 Uhr (Sa.) | ZDF

Daisy kommt. Und Daisy ist böse. Daisy bringt verdammt viel Schnee mit. Und Wind. Und das sind zwei Dinge, die wir in unserer heutigen Gesellschaft irgendwie gar nicht mehr gebrauchen können.
Deshalb rät auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz zu Hamsterkäufen. Die Sache mit dem Schnee wird vielleicht gar nicht so schlimm, aber wenigstens würden wir damit die Wirtschaft ankurbeln.

Ach ja, und das Fernsehen macht auch kräftig mit. Das ZDF stellte für “heute nacht” am späten Freitagabend eine Reporterin vor die Semper-Oper in Dresden, um sie sagen zu lassen, dass es ein bisschen schneit. Tatsächlich wirbelten ein paar Flöckchen um die Dame. So richtig schlimm sah das Winterwtter in Dresden aber nicht aus. Deshalb fiel die Schalte auch sehr kurz aus. Dresden war nicht dramatisch genug.
Aber ganz sicher, liebe Zuschauer, es wird dramatisch. Und wir bleiben dran.

RTelenovela

Bitte etwas mehr Winter!

Montag, den 7. Dezember 2009
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Dresden präsentierte sich uns heute von seiner sonnigsten Seite. Die Frauenkirche strahlte regelrecht über den Platz. Und irgendwie war es sehr warm. Frühlingshaft warm. Mehr als 10 Grad am Mittag.
Die Weihnachtspyramide mit den Kerzen hinter der Frauenkirche wirkte in der Sonnenhitze gar nicht richtig weihnachtlich. Und wenn man dann noch in seiner viel zu dicken Jacke schwitzt, ist die Stimmung auch irgendwie dahin.
Egal. Weihnachtsmarkt bleibt Weihnachtsmarkt. Und Dresden bleibt Dresden. So durfte dann natürlich auch der inzwischen obligatorische Kakao mit Amaretto-Schuss nicht fehlen.

Der Striezel-Markt zeigt sich in diesem Jahr übrigens im neuen Gewand. Die starren Büdchenreihen sind Geschichte, stattdessen steht alles ein wenig kreuz und quer. Das macht alles ein bisschen lockerer, fluffiger, ohne dass es unübersichtlich wirkt. Allerdings müssen wir irgendwie die große Pyramide übersehen haben. Auch die Pflicht-CD “Weihnachten in Familie” schallte nicht über den Platz – was nicht schlimm war, denn das Ding haben wir bereits auf der Fahrt nach Dresden gehört. Entzugserscheinungen gab es dehalb also nicht.

RTelenovela

Vor 20 Jahren (10): Nach meiner Kenntnis tritt das sofort in Kraft

Montag, den 9. November 2009
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(9) -> 8.11.2009

Donnerstag, 9. November 1989.
Eigentlich war der Tag in unserer Familie ein trauriger. Eine entfernte Verwandte war bei einem Autounfall ums Lebens gekommen, und am 9. November 1989 war in Dresden die Beerdigung, zu der meine Mutter auch hinfuhr.
Mein Vater und ich waren allein zu Haus. Wir sahen fern – die Live-Übertragung der internationalen Pressekonferenz des Zentralkomitees im Fernsehen der DDR.
Sehr spannend fanden wir es nicht, auch als Günter Schabowski die heute so berühmten Sätze von seinem Zettel vorlas. “Nach meiner Kenntnis tritt das sofort in Kraft.”

Wir haben nicht verstanden, was das bedeutet. Wir gingen davon aus, dass die Flüchtlinge nun auch über die Grenzen in Berlin übersiedeln können. Was das für uns selbst bedeutet, konnten wir uns zu dem Zeitpunkt irgendwie noch nicht ausmalen.

Irgendwann kam meine Mutter aus Dresden zurück, und ich vermute, wir haben danach nicht weiter groß ferngesehen. Ich jedenfalls bin dann ins Bett gegangen und ahnte noch nicht, was der folgende Tag bringen würde. Der Tag aller Tage.