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Sportschau live: Empfang des DFB-Pokalsiegers Eintracht Frankfurt

Montag, den 21. Mai 2018
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SO 20.05.2018 | 16.35 Uhr | Das Erste

Fußballer spielen Fußball – und dienen nicht als Vorbild für irgendwen. Sie machen ihr eigenes Ding, und da braucht man ihnen nicht mit irgendwelchen blöden Regeln kommen und mit dem Ziegefinger wedeln.
Die Spieler von Eintracht Frankfurt haben am Sonnabend den DFB-Pokal gegen den FC Bayern München gewonnen, und das musste natürlich gefeiert werden.
Das Erste und das hr fernsehen übertrugen am Sonntagnachmittag wie ein Corso von BMWs vom Frankfurter Flughafen zum Römer fuhr. In einer schönen Kolonne fuhr die BMW-Karawane über die Autobahn, und… Aber eigentlich ging es ja nicht um die BMWs, sondern um die Männer, die darin – oder eher: darauf saßen.

Und wie gesagt: Scheiß auf Regeln. Die Fußballer saßen zu dritt hinten im Cabrio auf dem Heck, die Füße auf dem Rücksitz. Der Fahrer reichte ihnen die Bierchen nach hinten, und dabei ist er glücklicherweise nicht aus Versehen zu sehr auf’s Gas getreten. Wäre sicher aufregend gewesen, wie live in der ARD die Frankfurt-Spieler aus den Autos gedonnert und von den folgenden BMWs überfahren worden wären. Oder von den ARD-Motorrädern, die das Ganze begleiteten und von denen aus der reporter auch mal Interviews mit den Autofahrenden machte.
Aber wie gesagt, über solche Kinkerlitzchen im Autobahn-Korso muss man nun wirklich nicht nachdenken, man will solche Top-Ereignisse ja nicht schlecht reden.

In Frankfurt selbst hat man offenbar nicht damit gerechnet, dass so viele Menschen kamen. So wurde das Spalier immer enger, Fans setzten sich hinten auf’s Auto und fuhren mit bis zum Römer – dabei haben die gar nicht den Pokal geholt, fühlten sich aber trotzdem eine halbe Stunde vermutlich als die geilsten überhaupt. Hände schütteln, Pokal anfassen – und vorne wurde alles immer enger, so dass es kaum noch voran ging. Da haben einige Sicherheitsexperten ganz sicher extrem unruhige Stunden erlebt. Aber wie gesagt: Ist ja noch mal gut gegangen.

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live nach neun

Donnerstag, den 17. Mai 2018
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DI 15.05.2018 | 9.05 Uhr | Das Erste

Beim ZDF war man schwer begeistert. Dort läuft seit 1999 immer ab kurz nach neun das Magazin “Volle Kanne”. Ein bisschen Service, Gespräche und Gäste. Seit Montag hat nun Das Erste ein total neues Magazin am Start: “live nach neun”. Ein bisschen Service, Gespräche und… na ja, also eigentlich das, was beim ZDF seit zwei Jahrzehnten relativ erfolgreich läuft. Zeitgleich. Wieder mal musste sich die ARD – sicherlich zu recht – vorwerfen lassen, sich mit ähnlichen Programmen Konkurrenz zu machen.

Doch beim ZDF kann man aufatmen. Denn leider hat man beim verantwortlichen WDR vergessen, sich ein Konzept zu überlegen. An den Moderatoren Isabell Varell und Tim Schreder liegt das allerdings nicht. In den beiden bisherigen Ausgaben am Montag und Dienstag waren sie eigentlich ganz locker und sympathisch. Sie unterhalten sich. Sie plaudern miteinander. Was sie so denken zu bestimmten Themen, oder was der Tim auf dem Weg zur Arbeit auf der Autobahn erlebt hat. Zwischendurch stellen sie immer mal wieder fest, dass sie die Themen, die sie besprechen sollen, eigentlich gar nicht so interessieren. Fußball zum Beispiel, finden sie eher doof.
Minutenlang sitzen sie da, reden und reden. Ansonsten passiert: nichts. Irgendwann werden mal WhatsApp-Kommentare vorgelesen. Später gibt’s mal eine Schalte an einen Ort, wo so was Spannendes wie Bundesjugendspiele stattfinden.

Aus diesem Nichts eine ganze Sendung für die ARD zu stricken, ist mutig – ist ja immerhin keine billige Youtube-Show. Und manchmal können einem die Moderatoren ein bisschen Leid tun. Übrigens auch der Mensch, der mit wackliger Handkamera durchs Studio rennen muss, und sich damit an die schönen VIVA-Zeiten in den 90ern erinnert. Oder wenn Tim Schreder irgendwo hinten im Studio eine Schalte ankündigt, die Kamera aber leider ganz woanders steht und nicht ranzoomen kann.
Momentan wirkt “live nach neun” wie “Runterkommen nach dem Frühstücksfernsehen”. Oder wie: “Nach Neun noch mal ein Nickerchen machen”. Das Magazin muss dringend aufgepeppt und mit Inhalten gefüllt werden.

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Eurovision Song Contest 2018

Sonntag, den 13. Mai 2018
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SA 12.05.2018 | 21.00 Uhr | Das Erste

Huch, was ist denn da passiert? Vierter Platz für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon! Und das, obwohl uns doch keiner leiden kann, und nur deshalb immer unsere hervorragenden Musikbeiträge ignoriert werden.
Entweder hat Europa umgedacht und haben alle anderen Deutschland plötzlich doch wieder ganz dolle lieb – oder es geht dann doch nur schlicht und einfach darum, ob wir gute Musik und eine gute Show abliefern. Und deshalb können wir Michael Schulte auch dafür dankbar sein, dass das depressive Geblubber über das ESC-Voting in diesem Jahr hoffentlich ausfällt.
In diesem Jahr haben die Deutschen viel richtig gemacht. Der Song war gut, und er wurde noch besser durch eine eindringliche Bühnenshow.

Es war ein kurzweiliger und am Ende vor allem spannender Abend. Israel wird Ausrichter des ESC 2019, nachdem Netta mit “Toy” überzeugen konnte. Und das nicht wegen der #metoo-Debatte, sondern weil der Beitrag außergewöhnlich war, Netta auffallend gut und der Refrain durchaus eingängig ist.
Als absolute Überraschung erwies sich jedoch Cesár Sampson aus Österreich, der nach dem Juryvoting auf Platz 1 stand und am Ende auf dem 3. Platz landete. Und auch dies wieder, weil Österreich mit einem guten Song vertreten war – irgendwelche politischen Dinge spielten da einfach mal keine Rolle.

Erneut gab es jedoch einen Störer – er stürmte auf die Bühne, entriss Suri aus Großbritannien ihr Mikro und brüllte etwas über Nazis, während er schon abgeführt worden ist. Auch 2017 gab es einen Zwischenfall. Spannend daran war auch: Auf die Musik hatte der Zwischenfall keinen echten Einfluss – das Playback lief eh weiter, und das beinhaltete auch diverse Tonspuren der Sängerin. Was zeigt, dass zwar weiterhin live gesungen wird, aber zum Beispiel Suri stimmlich stark durch ihr Playback unterstützt wird. Ebenso wie auch Benjamin Ingrosso aus Schweden.

Ein erhabener Moment: Vorjahresgewinner Salvador Sobral trat im Pausenprogramm erneut mit einer wundervollen Ballade auf und sah nach seiner überstandenen Herz-Operation sehr viel besser aus als 2017.

Immer wieder ärgerlich: Die langweiligen und ewig nöligen Kommentare von Peter Urban. Gibt es wirklich niemanden in Deutschland, der das ein wenig lockerer machen kann? Texte vorlesen und öde witze machen kann jemand anderes bestimmt besser.

Aber ansonsten: Nie war der Eurovision Song Contest so gut. Man muss sich nur mal die Show aus den mittleren 90ern ansehen – lahm! Viele Musikstile kamen in den gut zwei Stunden zum Zuge – von der Ballade, über den Popsong, Metal und Oper war alles dabei. Echte Totalausfälle blieben aus – was man natürlich auch langweilig finden kann. Auch die hinterher geschobene Verkündung der Publikumspunkte erweist sich als großer Gewinn, weil die Spannung bis zum Schluss anhält.
Der Abend zeigte aber auch einmal mehr: Dieser Eurovision Song Contest ist genial! Weil an diesem Sonnabend 43 Nationen in Europa und darüber hinaus zusammenkommen, um gemeinsam die Musik zu feiern. Das ist unbedingt zu bewahren – und Deutschland wäre gut beraten, nur darauf zu schauen, ob man gewinnt oder nicht. Der ESC ist auch sehenswert, wenn Deutschland nicht gewinnt.

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Countdown für Lissabon

Sonntag, den 13. Mai 2018
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SA 12.05.2018 | 20.15 Uhr | Das Erste

In Lissabon hatte die ARD ein Fernsehteam vor Ort, das jeden Tag über den Eurovision Song Contest berichtete – auf Youtube und anderen Internetseiten. Aber nicht im Ersten.
Wenn dort der “Countdown für Lissabon” eingeleitet wird, dann sendet Das Erste eine Musikshow von der Hamburger Reeperbahn – und scheinbar will man sich davon nicht abbringen lassen.
Viel spannender wäre eine Rundum-Berichterstattung vom Ort des Geschehens. Vorberichte, Interviews, Musikclips – und nach der großen Live-Show Analysen und mehr.
Stattdessen also also die öde Sause von der Reeperbahn, moderiert von Barbara Schöneberger.

Der “Countdown für Lissabon” scheint nur dafür da zu sein, die Jury zu pushen. Jedes Jahr gibt es eine Fachjury, die die Songs beim ESC bewertet. Diesmal gehörten dazu Mary Roos, Mike Singer, Max Giesinger und Lotte.
Als Dank durften all diese Musiker dann in der ARD live auftreten und ihre aktuellen Projekte vorstellen. Reine PR. Und diesmal mischte selbst Barbara Schöneberger mit: Sie sagte irgendwann sich selbst an und sang ebenfalls ein Lied. Ihr neues Album war nämlich am Vortag erschienen.
Das hatte alles einen extrem faden Beigeschmack. Wenn der Countdown für den Eurovision Song Contest zur reinen PR-Abspielstation dient, dann kann man das gleich sein lassen.

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maischberger: “Man wird ja wohl noch sagen dürfen!” – Wie diskriminierend ist Sprache?

Montag, den 7. Mai 2018
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SA 05.05.2018 | 23.50 Uhr | 3sat

Peter Hahne besteht auf sein Zigeunerschnitzel, und es macht ihn sehr, sehr glücklich, wenn er ein Zigeunerschnitzel verspachteln darf und es auch Zigeunerschnitzel nennen darf.
Ja, Deutschland hat offenbar keine Sorgen, wenn sich eine Talkshow in der ARD darum dreht, ob ein Journalist in Rente seinen mit Letscho zugedeckten Fleischlappen Zigeunerschnitzel nennen darf oder nicht.

“Man wird ja wohl noch sagen dürfen!” – Wie diskriminierend ist Sprache? Das war am Mittwochabend im Ersten – und in der Wiederholung am Sonnabend bei 3sat – das Thema bei Sandra Maischberger in “maischberger”.
Und so ganz einig ist man sich da nicht. Peter Hahne will zwar weiterhin ein Zigeunerschnitzel futtern, aber beim Negerkuss, da lässt er mit sich reden. Das Wort “Neger” ist schlimm, bei “Zigeuner” will man aber mal nicht so sein.

Gut, dass wir darüber mal gesprochen haben.

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Breaking News: Zwischenfall in Münster

Dienstag, den 10. April 2018
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SA 07.04.2018 | 20.00 Uhr | ntv

Bitte nicht spekulieren. Die Polizei in Münster hat höflich darum gebeten, und irgendwie fanden ja alle, dass Spekulationen gar nicht gut seien und niemandem nutzen würden. Aber was, um Gottes Willen, soll man denn sonst erzählen, wenn man nichts, aber auch gar nichts weiß?

Am Sonnabendnachmittag raste in der Innenstadt von Münster ein Kleinlaster in eine Menschenmasse. Motiv: unklar.
Beim WDR dauerte es gute zwei Stunden, bis man mit einer kurzen Nachrichtensendung informierte. Bei phoenix ging es ein bisschen früher los.
Aber die privaten Nachrichtensender ntv und Welt waren dafür total präsent. Senden, senden, senden – dass die Reporter nichts wussten, war zweitrangig.

Die Wörter “offenbar” und “wohl” und “vielleicht” und “eventuell” hatten Hochkonjunktur. Angeblich gingen die Behörden von einem Anschlag aus, will man bei Welt erfahren haben. Und bei ntv faselte die Moderatorin davon, dass es ja total klar sei, dass man zu diesem Zeitpunkt – um kurz nach 17 Uhr, viel spekulieren müsse. Also, ähm, nein, man wolle natürlich nicht spekulieren, und man solle ja auch nicht spekulieren. Aber ntv war nun mal live und dauerhaft auf Sendung, ja, da MUSS man eben spekulieren, auch wenn einen das irgendwie…. ähm, na ja, den Puls hochtreibt, weil endlich mal wieder mehr Leute ntv einschalten. Dennoch, man wolle sich zurückhalten mit Spekulationen, stattdessen sagen, was man denn wisse.
Und weil das schlicht und einfach: nichts war, orakelten die Journalisten munter trotzdem gute drei Stunden lang, was das Zeug hält. Irgendwer hat bei Twitter von einem Anschlag gesprochen, was man bei ntv natürlich gleich verkündet – ist ja schließlich eine brauchbare Quelle, dieses Twitter.

Beim Teilzeitnachrichtensender Welt ist man unterdessen empört, dass ja auch viele Falschmeldungen im Umlauf seien. Wie zum Beispiel die von Welt, es könnte sich um einen Terroranschlag handeln.
Bei AfD mehren sich unterdessen die Erregungserektionen, viele sind da schon ganz aufgeregt und natürlich empört, empört, empört – weil es ist ja – und das weiß ja jeder – ein Terroranschlag! Natürlich hat Angela Merkel daran schuld, und deshalb twittert AfD-Frau Beatrix von Storch “Wir schaffen das!” – mit Kotzsmiley. Andere würden vielleicht erst mal Beileid wünschen und auf Fahndungsergebnisse warten – nicht so die AfD-Leute, die sich zu freuen scheinen, dass endlich mal wieder ein Islamist was gemacht habe.

Bei Welt telefoniert man unterdessen mit einem Reporter namens Jens (ui!), der allerdings in Köln sitzt und auch nicht mehr weiß, als die Kollegen in Berlin. Vermutlich war man kurz davor, auch den Reporter in Washington noch anzurufen, um ihn zu fragen, ob er irgendwas gehört hat.
Natürlich saßen bald auch die Terrorexperten mit in den Nachrichtenstudios, denn auch wenn man noch nicht weiß, ob es Terror war (aber man geht ja davon aus, was soll es sonst sein?), kann man ja schon mal über eine Terrorzelle und über Mitwisser spekulieren. Und ein bisschen über die Salafisten plaudern. Und wenn es denn ein Anschlag sein sollte, man müsse es ja NOCH so sagen, meint der Terrorexperte. Rainer Wendet von der Polizeigewerkschaft ist auch schon da, und erläutert, dass man ja inzwischen mit allen möglichen Gegenständen Terroranschläge verüben könne. Und in der Regie kriegen alle schon ganz glasige Augen.
Zwischendurch noch schnell Twitterklatsch, wonach ein zweiter Täter auf der Flucht sei und aktuell eine Bombe entschärft werde. Wahrheitsgehalt: ungeprüft. Egal. Füllt Sendezeit. Auf Sendung damit.

Und dann: Ups, ist ein Deutscher. Also, laut ntv-Reporter ein Fast-Deutscher. Und da muss man ja wirklich noch mal ganz deutlich nachfragen, ob es denn nicht eventuell und vielleicht doch um einen islamistischen Anschlag handeln könnte – schließlich habe man ja nun stundenlang im Terrormodus gesendet, und da wäre ja ja blöd, wenn es doch nur der Jens – also nicht der Welt-Jens – gewesen wäre, der einfach nur psychisch krank ist und kein Terrorist.

Und im Ersten war Münster der “Tagesschau” drei Minuten und keinen Brennpunkt wert. Wer zu diesem Zeitpunkt drei Stunden lang die Breaking News auf ntv und Welt gesehen hat, wird vermutlich wieder mosern, man zahle ja schließlich Rundfunkgebühren – und dann nicht mal ein Brennpunkt? Im Nachhinein ist die Entscheidung richtig.
Vielleicht ist es in unserer rasend schnellen Welt der Informationen manchmal schmerzhaft, abzuwarten. Und sich erst mal zurückzuhalten. Münster war dafür ein Lehrstück. Dass da jemand etwas draus gelernt hat, ist jedoch unwahrscheinlich. Welt und ntv haben am Sonnabend gezeigt, wie man die Menschen ganz schnell erregen und aufhetzen kann, in dem sie einfach munter Gerüchte verbreiteten und sich gleichzeitig empörten, dass irgendjemand Gerüchte verbreiteten. Also sie selbst.

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Der Lissabon-Krimi: Der Tote in der Brandung

Samstag, den 7. April 2018
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DO 05.04.2018 | 20.15 Uhr | Das Erste

Mit seinen Krimis wandelt die ARD nicht nur auf deutschen “Tatort”-Pfaden, sondern schickt ihre Kommissare inzwischen auch in diverse ausländische Städte. Wobei es ja eigentlich völlig wurscht ist, wo der Film spielen soll.
Ein gutes Beispiel dafür lieferte “Der Lissabon-Krimi”, der am Donnerstagabend erstmals im Ersten zu sehen war.

Ich frage mich ja, warum uns das Flair der portugiesischen Hauptstadt versprochen wird, wenn der letztlich doch nur aus ein paar Schnittbildern besteht. Alles andere war Studio und Kulisse – die vermutlich irgendwo in Deutschland gestanden haben.
Ich frage mich außerdem, warum eigentlich das deutsche Fernsehen in Portugal mit deutschen Darstellern so tun will, als handele es sich um lauter Portugiesen. Wenn Jürgen Tarrach einen Rechtsanwalt aus Lissabon spielt, dann ist das eher weniger glaubwürdig. Oder wenn sich deutsche Schauspielerinnen einen leicht südländisch aussehenden Rock anzieht und so tut, als sei sie Portugiesin, dann ist das ziemlich affig.

Der Krimi selbst war übrigens sterbenslangweilig – und somit war dieser Film ein doppelter Reinfall. Wenig Lissabon und eine öde Geschichte mit Möchtegern-Portugiesen-Darstellern.