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Das war 2013!

Dienstag, den 31. Dezember 2013
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Aufschrei! Der Twitter-Hashtag gehört ganz sicher zu den Wörtern des Jahres 2013. Und das nicht nur, weil FDP-Mann (was war noch gleich diese FDP?) Rainer Brüderle einer “stern”-Journalistin verbal etwas zu nahe gekommen ist. Die Medien wittern in diesem Jahr ständig und immer wieder einen Skandal.
Der Stinkefinger des Herrn Steinbrück. Aufschrei!! Der Rundfunkbeitrag für ARD und ZDF. Aufschrei!! Beim NSU-Prozess gibt es nicht für alle Journalisten einen Platz. Aufschrei!! Markus Lanz hat bei “Wetten, dass…?” schon wieder was falsch gemacht. Aufschrei!!
Es folgt eine Hysterie nach der anderen, die eine verpufft schneller, die andere bis heute nicht. Nur beim NSA-Abhörskandal, da dauert es ein bisschen bis zu jenem Aufschrei.
Aber mal ganz von vorn.

Für das ZDF und sein Aushängeschild “Wetten, dass…?” ist es ein schweres Jahr. Die Quoten sinken, die Kritiker mosern, überall gibt es etwas zu meckern. An vielen Stellen zurecht. Hollywoodstars bekommen Eiswürfel in die Hose geschüttet, und plötzlich sitzen Roooobert Geiß und seine Prollfrau auf der Wettcouch. Inzwischen sind alle Innovationen abgeschafft, die Show so pupsig wie früher, nur Gottschalk fehlt noch. Bis heute fehlt der Show eine vernünftige Redaktion im Hintergrund, die sich wirklich mal Gedanken macht, wie diese Sause aus dem Dreck gezogen werden könnte.

Eigentlich können wir ja froh sein, dass es solche Shows noch gibt. Denn ein Großteil des Programms bei den Privaten wird weiterhin mit billigen Dokusoaps bestritten. Der Asifaktor steigt. Bei RTL müssen Paare “7 Tage Sex” haben – und wir dürfen zuschauen. Allerdings wollen die Zuschauer das gar nicht, die Reihe floppt. ProSieben schickt “Reality-Queens auf Safari” und RTL “Wild Girls auf Highheels durch Afrika”. Seltsamerweise sind auch da die Zuschauer bockig und wollen Tussis auf Reisen lieber nicht sehen. Ebenso wenig besoffene Jugendliche in Sölden oder Single-Tierfreunde, die einen Partner suchen.

Billig, aber erfolgreich sind dagegen die pseudoechten Serien “Berlin – Tag & Nacht” sowie das im Januar gestartete “Köln 50667″. Bei der Jugend kommt das doofe Geblöke erstaunlich gut an. Prolls scheinen in zu sein. Als RTL II seinen 20. Geburtstag feiert, ist die Party voll mit Menschen, denen man außerhalb von RTL II lieber nicht begegnen will. Die Prollparty des Jahres.

Jenny Elvers fällt 2013 zwar nicht durch Prollgehabe auf, dafür aber mit ihrer Alkoholbeichte. In einem einstündigen RTL-Special entblättert sich die ehemalige Frau Elvers-Elbertzhagen und erzählt der sehr verständnisvollen Frauke Ludowig von ihren Saufeskapaden – und wie ihr Mann ihr da rausgeholfen hat. Später trennt sich ihr liebender Gatte von ihr.
Bei Markus Lanz hat die Schauspielerin Katrin Sass sehr schlechte Laune. Sie ist wütend, weil man ihren Grimmepreis besudelte. Das RTL-Dschungelcamp ist nämlich nominiert, und darüber ist die Sass so erbost, dass sie im ZDF den Dschungelkönig Peer Kusmagk runtermacht – oder eher zusammenblökt.

Den Grimmepreis bekommt das Dschungelcamp später zwar nicht, gutes Fernsehen ist das aber trotzdem – bei aller Häme. Und für einen der rührendsten TV-Augenblicke 2013 sorgt die Show auch noch: In Folge 1 nimmt das Team Abschied von Dirk Bach. “Ta, Dickie!”, heißt es am Ende.
Auch Sat.1 möchte etwas von dem RTL-Erfolg abhaben. Nur A-Promis wollen sie ins “Big Brother”-Haus schicken. “Wir nehmen nur die Besten.” Die scheinen allerdings keine Zeit zu haben. Da gibt es stattdessen die Blondine, die in irgendeiner gefloppten ProSieben Doku-Titten-Soap mitgemacht hat. Einen Sänger, der mal bei “The Voice of Germany” mitgemacht hat. Einen Doku-Soap-Typ und einen, der irgendwas im Internet macht. Und dazu Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn, die so gar nicht harmonieren wollen und einen Gag nach dem anderen versemmeln. Selten ist ein Format dermaßen in den Sand gesetzt worden.
Aber damit kennt man sich bei Sat.1 aus. Auch die “Patchwork Family” floppt. Die Zuschauer strafen schlechtes Fernsehen mit Missachtung.

Umso erstaunlicher, dass Marc Bator vom Nachrichten-Flaggschiff “Tagesschau” zu den “Sat.1-Nachrichten” wechselt. Vielleicht bekommt er dort mehr Geld, dafür aber weniger Image.
Sein Vorgänger Peter Limbourg, inzwischen Chef der Deutschen Welle, muss im März geradezu darum betteln, auf Sendung bleiben zu dürfen. Gerade soll in Rom der neue Papst verkündet werden, doch bei Sat.1 will man die Live-Sendung für so eine Nichtigkeit nicht verlängern.
RTL unterbricht für den neuen Papst immerhin die Sendung “Teenies auf Partyurlaub”. Ein wirklich päpstliches Kontrastprogramm.

2013 dreht sich das Personalkarussell auch auf anderen Sendern. Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf wechseln von zdf_neo zu ProSieben und sorgen dort für gute, unverkrampfte, einfallsreiche, gern auch mal sinnfreie Unterhaltung. Joko entert sogar die ProSieben-Newstime, darf dort live die Nachrichten sprechen und wird dort – ja, live – von Klaas angerufen. Bei ProSieben ist man not amüsed.
Tom Buhrow verlässt die “Tagesthemen” und wird WDR-Intendant. Dort muss er einen harten Sparkurs verkünden. Das Nachwuchstalent Thomas Roth ist sein Nachfolger bei den Abendnachrichten.
Christian Rach geht von RTL zum ZDF und will nun dort kochen – oder so.

Natürlich gab es auch 2013 gutes Programm. “Homeland” auf Sat.1 war extrem spannend, ebenso die “American Horror Story” auf sixx. Leider mit miesen Quoten. Das ZDF zeigte “Unsere Mütter, unsere Väter”, eine Aufarbeitung über den Alltag im Dritten Reich. Für den “Super Bowl” gab sich Sat.1 ausnahmsweise richtig Mühe und konnte so sogar den Stadionstromausfall ordentlich überbrücken. Die ARD zeigte mit “Operation Zucker” einen aufwühlenden Film über Kinderhandel – und musste ihn zensieren, weil die FSK das Ende nicht positiv genug fand. Die ARD traut sich an den Showklassiker “Dalli Dalli” ran. “Das ist spitze!” heißt die Neuauflage, die großen Spaß macht.

Die Medien suchen aber lieber nach Skandalen, als zu loben. Während sich fast ganz Journalistendeutschland aufplustert, weil nicht alle von ihnen beim NSU-Prozess berücksichtigt werden, und es doch ein Skandal sei, weil die ehrwürdige FAZ nicht dabei sei, hält sich das Interesse beim NSA-Abhörskandal erst mal in Grenzen. In der heißen Phase diskutiert selbst Günther Jauch im Ersten lieber über Schlaglöcher. Als aber klar ist, dass auch das merkelsche Kanzlerinnenhandy abgehört wurde – ja, jahaaa, da ist der Aufschrei groß.

Gar keinen Aufschrei gibt es, als das ZDF verkündet, dass zdf.kultur eingestellt wird. Der innovativste und interessanteste Spartenkanal hat miese Quoten. Leider. Eigentlich sollte Silvester Schluss sein. Nun hat der Sender doch noch eine Schonfrist und sendet auch 2014.
Für Das 4. ist dagegen am 31. Dezember Schluss. Mitte Januar 2014 startet auf dem Programmplatz der Disney Channel. Der Micky-Maus-Konzern kauft Das 4. und schafft ihn ab.
Auch ARD und ZDF hätten gern einen Jugendkanal, wofür das Zweite eben auch zdf.kultur opfern will. Die Politik möchte da jedoch mitreden und hat das Konzept abgelehnt. Das Konzept liegt auf Eis, und der SWR macht’s im Alleingang und fragt erst niemanden: einsplus ist inzwischen fast vollständig zum Jugendkanal mutiert.

Mit gedruckten Zeitungen hat die Jugend unterdessen immer weniger am Hut. Die Auflagen sinken, die Verlage sparen. Springer stößt diverse Regionalzeitungen an die Funke-Gruppe ab, darunter die “Berliner Morgenpost”. Dafür weitet Springer die Aktivitäten im Internet aus und kauft N24.
Die “Westfälische Rundschau” erscheint zwar noch, hat aber keine eigenen Inhalte mehr. Der Mantel kommt vom zentralen Desk, der Lokalteil von der Konkurrenz. Ganz dicht machen will man das Blatt nicht – der publizistischen Vielfalt wegen. Aha.
Die Nachrichtenagentur dapd ist nicht mehr zu retten.
Die Mediengruppe Madsack gliedert die Lokalredaktionen der “Märkischen Allgemeinen” aus. Bis 2018 will man außerdem in Hannover einen Großteil der Inhalte für die Regionalzeitungen vorproduzieren. Ressorcen will man sparen, heißt es.

Die wahre Musik spielt im Internet. Und bei Twitter meist nachts, dann sind nämlich Boris Becker und Oliver Pocher noch wach und zoffen sich. Der ehemalige Tennisgott Becker hat ein Buch geschrieben, darin kommt auch seine Ex (und inzwischen auch Pochers Ex) Allessandra vor, und das nicht sehr positiv. Am Ende kommt Becker in Pochers RTL-Show “Alle auf den Kleinen”, um sich endgültig lächerlich zu machen.
Pochers anderer Ex, Harald Schmidt nämlich, sendet unterdessen bei Sky unter Ausschluss der großen Öffentlichkeit. Aber nur noch bis März 2014. Mitte Dezember verkündet Sky das Aus für “Die Harald Schmidt Show”. Der Aufschrei hält sich in Grenzen.

Weichen Politiker mal vom Langweiler- und Weichspülkurs ab, dann aber ist besagter Aufschrei doch wieder groß. Der Bundestagswahlkampf plätschert eher vor sich hin – bis SPD-Mann Steinbrück für ein wortloses Interview mit dem SZ-Magazin den Stinkefinger zeigt. Nur leider scheinen Journalisten keinen Humor zu haben – oder doch lieber den Skandal herschreiben zu wollen.
Gleiches gilt, wenn ZDF-Frau Marietta Slomka im Interview mit SPD-Chef Sigmar Gabriel eher plan- und hilflos wirkt und Gabriel deutlich macht, dass er ihren pikierten Interviewstil, nun ja, seltsam findet. Slomka wird von vielen Zuschauern als Heldin gefeiert. Warum auch immer.

Die Hörer von radioeins hatten tatsächlich was zu feiern: die Rückkehr der Radiolegenden. Zwei Wochen lang waren sie jeweils drei Stunden auf Sendung: Thomas Gottschalk, Frank Elstner oder Jürgen Kuttner. Noch einmal “Sprechfunk”, so wie früher, nur diesmal eben an einem Vormittag. Herrlich.

Legenden kommen, andere gehen. Es hieß Abschied nehmen. Viele Stars haben uns 2013 verlassen.
Marcel Reich-Ranicki wird keine Bücher mehr verreißen, Paul Kuhn spielt nicht mehr Klavier. Reinhard Lakomy besingt nie mehr den Traumzauberbaum. Der afrikanische Held Nelson Mandela ist verstummt. Außerdem die Schauspieler Dieter Pfaff, Eddie Arent, Hildegard Krekel, Rosemarie Fendel, Heinz Meier, Jörg Pleva, Otto Sander, James Gandolfini, Ulrich Matschoss und Peter O’Toole, die Politiker Lothar Bisky, Manfred Rommel und Margaret Thatcher, Radiolegende Chris Howland, die Musiker Lou Reed und Esther Williams, die Humoristen Dieter Hildebrandt, Peter Ensikat und Günter Willumeit, die Moderatoren Vivi Bach und Elmar Gunsch, Sportmanager Peter Graf, die Schriftsteller Doris Lessing, Otfried Preußler, Walter Jens und Wolfgang Herrndorf sowie Prinz Johan Friso von Oranien.

2013. War sonst noch was?
Ach ja. “Inka” im ZDF, das neue, frische Format am Nachmittag. War dann aber leider doch nicht so frisch, sondern ziemlich altbacken und oberflächlich. Nach einem Vierteljahr zieht das ZDF den Stecker. Damit endet auch die Dailytalk-Ära, denn auch “Britt” auf Sat.1 musste sich veranschieden.
Stefan Raab mischt für ProSieben beim TV-Duell mit Merkel und Steinbrück mit. Und macht seine Sache gut.
Das Erste bricht in der Nacht einen Boxkampf für einen Spielfilm mittendrin ab, weil es so im Programmplan stand.
Hinter den Kulissen der kultigen zdf.kultur-Talkshow “Roche & Böhmermann” kracht es so sehr, dass Schluss ist. Und die Zuschauer das erst für einen Gag halten.
Heino bekommt großartige PR, weil er Ärzte-Songs nachsingt und sich darüber angeblich jemand aufregt.
Die Lotto-Ziehungen gibt’s nicht mehr im Fernsehen, weil das die Zuschauer angeblich langweilt.
phoenix unterbricht sein Programm für einen Asteroiden-Vorbeiflug und zeigt helle Striche.
Waldemar Hartmann blamiert sich bei “Wer wird Millionär?” weil er die deutsche Fußball-WM 1974 vergisst.
Und da ist er schon, der nächste Aufschrei. Einer von vielen, in diesem 2013.

Ach, und fast hätte ich das Wichtigste vergessen: Dieter Moor heißt jetzt Max. Ähm, ja, genau.
Guten Rutsch.

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Kuzco’s Königsklasse

Mittwoch, den 17. Juli 2013
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DI 16.07.2013 | 17.45 Uhr | Super RTL

Ich sehe eindeutig zu wenig Kinderfernsehen. Deshalb ist mir auch bis heute eine Serie entgangen, die bereits vor sieben Jahren, 2006, ihre Deutschlandpremiere feierte.
Zu einem meiner liebsten Disney-Zeichentrickfilme gehört “Ein Königreich für ein Lama” aus dem Jahr 2000. Dort geht es um den jungen Kuzco, dem arroganten und ungerechten Inkakönig, der in ein störrisches Lama verwandelt wird. Einer der lustigsten Disney-Filme!

Und ich habe mich schon seit längerem gefragt, warum es denn davon noch keinen Serienableger davon gibt, schließlich quetscht Disney doch alles aus, wo es Kohle zu machen gibt. Beim Durchzappen habe ich nun “Kuzco’s Königsklasse” auf Super RTL entdeckt – genau der Serienableger, auf den ich immer gewartet habe. Nicht ganz so witzig, aber durchaus unterhaltsam.

Lange jedoch wird Super RTL den Disney-Spaß nicht mehr bieten können. Denn im Januar 2014 geht der Disney-Channel im Free-TV auf Sendung – auf dem Kanal von Das 4. -, und dann laufen all diese Serien dort, der Vertrag mit Super RTL läuft dann wohl aus. Nun darf man gespannt sein, was denn ab 2014 bei dem Familiensender so läuft, denn sehr große Teile des Programms kommen aus dem Disney-Fundus. Ob Super RTL dann ab 2014 nur noch “So la la RTL” heißt?

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The Hotline

Donnerstag, den 1. März 2012
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MI 29.02.2012 | 23.10 Uhr | Das 4.

9live ist tot, und eigentlich dachten wir alle, dass damit auch die Call-in-Abzocke langsam, aber sicher auf den Fernsehfriedhof wandert.
Aber nun gibt es “The Hotline” auf Das 4.

Das 4.? Gibt’s das noch? Ja und nein. Der Sender, der einst mit dem Spruch “Wir sind Hollywood” auf sich aufmerksam machte, war nie mehr als ein Billigramschsender. Heute bestreitet Das 4. einen Großteil seines Programms mit Übernahmen. So leben bei Das 4. die Sender CNBC, Astro TV, Anixe und viele Teleshoppingverkäufer zur Untermiete.
Und neuerdings wieder ein Call-in-Quiz.

In “The Hotline” sitzt eine barbusige Blondine in einem Studio herum. Neben ihr ist am Mittwochabend ewige Zeiten lang ein Bilderrätsel zu sehen. Was der Blondbusen zu sagen hat, ist unwichtig – und kaum zu verstehen angesichts der vielen Toneffekte, die die Regie einspielt. Kann natürlich auch sein, dass es ein technischer Fehler ist, und die Leute in der Regie gerade mit ganz anderen… ähm… Sachen beschäftigt sind, während sie ihre Busenfrau auf dem Monitor beobachten.
An die Gewinnspielregeln muss sich Das 4. übrigens auch nicht halten: Da werden Countdowns eingeblendet, die immer wieder verstreichen, die nervige Musik tut ihr übriges. Und vielleicht kommt ja irgendwann mal irgendein Anufer durch.
An Peinlichkeit ist das alles kaum zu übertreffen.
Ruft da wirklich noch jemand an und lässt sich dermaßen verarschen? Aber bei Das 4. scheint man sich für nichts zu schade zu sein.

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Spartinte.tv

Dienstag, den 5. Juli 2011
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SO 03.07.2011 | 20.28 Uhr | Das 4.

Der arme Walter Freiwald! Erst musste er seine Zuschauer in einer werbeshow blöd von der Seite anmachen. Dann musste er im RTL Shop irgendwelchen Kram verkaufen. Da war er der Held. Doch auch die Zeit ist vorbei. Jetzt ist er Stichwortgeber in so richtig lausigen Werbeshows.

Und diese lausigen Werbeshows laufen bei Das 4. sogar zur Primetime.
Das 4. geht es nicht darum, seine Zuschauer zu unterhalten. Die Verantwortlichen des Senders interessieren sich gar nicht für ihre Zuschauer. Wer einmal die Primetime des Senders erlitten hat, weiß, was Sache ist.

“Lachen Sie mit Stan und Ollie” lief am Sonntag zur besten Sendezeit. Endlich mal wieder ein Film mit Dick und Doof. Ist ja eigentlich nicht so schlecht.
Doch dann: Werbung. Oder besser: Teleshopping.
In “Spartinte.tv” preisen Walter Freiwald und irgendein anderer Typ Druckertinte an. Totaaal preiswert! Und es gibt nur noch 1995 Stück! Nur noch 1994! 1993! 1992!
Aber, Moment mal: Woher wollen die das wissen, das Ganze ist doch gar nicht live. Wollen die uns etwa verarschen?

Nein, nein, ganz sicher nicht. Schließlich spart man doch mit der Tinte viiiiel Geld. Und man bekommt zum halben Preis ein zweites Set hinterherschmissen. Und weil es so schln ist, noch einen Packen Papier! Walter ist begeistert! Aber so richtig!

Inzwischen dauert die pause fast zehn Minuten, und Walter und der Typ schwafeln immer noch rum.
Was war eigentlich in der letzten Szene vor der Werbung bei Stand und Ollie los? Ich habe es schon wieder vergessen.

Nach fast elf Minuten ist die Dauerwerbesendung zu Ende. Wer nun denkt, jetzt geht der Film endlich weiter, der irrt. Es folgt direkt danach ein weiterer, normaler Werbesblock. Gefolgt von vier Programmtipps.
Nach unglaublichen 15 Minuten beginnt endlich wieder der Film.
Aber irgendwie habe ich die Lust daran verloren. Zumal 20 Minuten später das gleiche, lange Spiel noch mal von vorn beginnt.
Ätzend! Wer sich auf Das 4. einen Film ansieht, wird dafür hart bestraft.

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Tag des Glücks

Mittwoch, den 27. April 2011
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MO 25.04.2011 | 20.15 Uhr | Das 4.

Wie bringt man sich in die Schlagzeilen, wenn man sonst nichts als Schrott auf seinem Sender zu bieten hat? Ganz einfach: Man provoziert einen Skandal.
Eigentlich ist die Spielshow “Tag des Glücks” erst mal kein Skandal. Es handelt sich dabei um die Gewinnsause der SKL. Moderiert wird sie von Matthias Opdenhövel. Und dass der eine Show auf Das 4. moderiert, ist an sich auch schon eine Schlagzeile wert.

Der Skandal aber ist: Das 4. hat etwas Verbotenes getan. “Tag des Glücks” hätte nicht im Fernsehen gezeigt werden dürfen. Die SKL-Sause ist nämlich verbotenes Glücksspiel. Zumindest fürs Fernsehen verboten.
Bis vor einigen Jahren lief bei RTL “Die 5-Millionen SKL-Show” mit Günther Jauch bei RTL. Dann aber wurde diese Art der Glücksspiele im Fernsehen verboten. Die SKL produzierte die Sendung dennoch weiter – aber nur noch fürs Internet.
Jauch stieg bald aus, jetzt gibt es dafür mehrmals im Jahr “Tag des Glücks”.

Das 4. – sonst eher dadurch auffällig, dass mehr Fremd- als Eigenprogramme zu sehen sind – zeigte also die verbotene Sendung. Nun drohen saftige Strafen, die zuständigen Instanzen prüfen das Ganze schon.

Nichtsdestotrotz ist “Tag des Glücks” eine nette, harmlose Spiel- und Glücksshow, in der Männer Autos hochheben, Promis mit Pfeilen beworfen oder irgendwelche anderen Spielchen bewältigen müssen. Nicht wirklich spannend, tut aber auch nicht weh.
Wirklich spannend ist nur, welche Strafe dem Sender nun droht. Denn die Medienwächter müssen handeln – geht Das 4. straffrei aus, könnte die SKL die Sendung auch wieder auf einem “richtigen” Sender zeigen. Vielleicht wollte die Klassenlotterie ja mal genau diesen Test wagen.

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Das war 2010!

Freitag, den 31. Dezember 2010
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Was wäre das Medienjahr 2010 bloß ohne Lena gewesen? Und ohne Raab? Ohne Sarrazin, Kachelmann, “DSDS”, “Superlalent” und die Fußball-WM? Ganz genau: ziemlich langweilig.
Die Wirtschaftskrise ist überwunden, und dennoch sparen die Fernsehmacher an allen Ecken. Das Programm wird auch 2010 immer billiger. Die Sender pflastern ihre Nachmittage mit Dokusoaps mit Laiendarstellern zu. Und machen damit Quote, zumindest RTL. Verdachtsfälle. Betrugsfälle. Familien im Brennpunkt. Eigentlich ist es immer das Gleiche.

Der neue Trend: C-Stars quälen. ProSieben sperrt Promimente (oder die sich dafür halten) in kleine, dunkle Kammern und lässt sie permanent von Kameras beobachten. Das Dschungelcamp ist ein Sommerurlaub dagegen. Für “101 Wege aus der härtesten Show der Welt” scheint RTL gar keine Promis mehr zu finden, wenn schon die Mutter von Daniela Katzenberger herhalten muss. Und wenn ihr jetzt fragt: Daniela wer? Dann habt ihr alles richtig gemacht.

Besagte C-Stars holen sich aber auch gern eine Kamera ins Haus, um ihr spannendes Leben zu zeigen. Allerdings war das Interesse am “Wendler-Clan” (Sat.1) gering. Der Schlagermann war den Zuschauern wohl zu langweilig. Auch Jana Ina und Giovanni dachten, dass sich irgendjemand dafür interessieren könnte, dass sie eine Pizzeria eröffnen und umziehen wollen. Sie irrten. Dieter Bohlens Ex Naddel nahm ein RTL-Team gar zum Alkoholentzug mit. Tabus? Kaum.

Politikergattin Stephanie zu Guttenberg geht bei RTL II auf Kinderschänderjagd. Mit versteckter Kamera lauert das Team der Sendung “Tatort Internet” in Chaträumen Männern auf, die mit pubertierenden Mädchen Gespräche beginnen und Treffen vereinbaren. Sie werden in die Fernsehfalle gelockt und von der Moderatorin gestellt. Der Ansatz ist gut, die Umsetzung äußerst umstritten.

Auch die Liste der sonstigen Flops ist lang, sehr lang. “Die Oliver Pocher Show” sendet bei Sat.1 weitgehend ohne Zuschauer vor sich hin. Auch “Kerner” hat schon bessere Zeiten erlebt. “Das Internat – Emma bloggt” ist so dämlich, dass sie Zuschauer panisch abschalten. ProSieben zieht nach zwei Folgen den Stecker.
Bei RTL scheint Oliver Geissen sich schon anzuöden: “18 – Die beste Zeit meines Lebens” wirkt wie seine Chartshow. Nur noch langweilger. Das fällt auch den wenigen Zuschauern auf.
Die Krimiserie “Im Angesicht des Verbrechens” bei arte und im Ersten kommt bei den Kritikern zwar gut an, das Fernsehvolk ignoriert sie jedoch.
Beim kleinen Sender Das 4. machte man sich mit “Das Haus voller Töchter” lächerlich. Die unlustigste Comedyserie seit langem. Die alle drei Sekunden willkürlich reingeschnittenen Lacher machten es nur noch schlimmer.
“Die Vorleser” im ZDF finden kaum Zuhörer – das Aus kommt im Dezember. Peter Hahne talkt am Sonntagmittag. Zu belanglos, um damit Erfolg zu haben.
Betroffen vom Desinteresse der Zuschauer sind auch dramatisch viele US-Serien. Von “24″ über “Lost” und “Vampire Diaries” – alle haben sie miese Quoten.

RTL nimmt seine Zuschauer unterdessen gar nicht mehr ernst. “Das Medium” sagt, wie der Todesfall Uwe Barschel 1987 wirklich ablief. Es war Mord, sagt das Medium. Und im Abspann steht: Alles nur ausgedacht.
In der ProSieben-Sendung “taff” tritt “Sem – Der Clubretter” seinen Dienst an. In einer Disko in Marwitz erneuert er ein paar Lampen und denkt, er habe alles richtig gemacht. Im Fernsehen wirkt es, als sei das Haus die letzte Kaschemme. Die Betreiber sind sauer.

RTL II verspricht im Sommer seinen Zuschauern den besten Montag, “den wir je hatten”. Er besteht aus einer Dokureihe, in der Halbpromis in einen Tierkäfig gesperrt werden. Gefolgt von einer Dokureihe, in der Halbpromis tätowiert werden. Das interessiert glücklicherweise fast niemanden. Und bei RTL II fällt das nun auch auf. Die Unterhaltungschefin Julia Nicolas muss gehen. Wegen mangelder Qualität im Programm. Na so was.

Auf dem Spielesender 9live erscheint eines Tages ein Buchstabenrätsel. Es sieht aus wie ein Hakenkreuz. Ist den Machern angeblich nicht aufgefallen. Wieso auch? Wenn wir Glück haben, schlägt 2011 das letzte Stündlein für 9live.
Vielleicht auch für MTV. Der Musiksender wandert am 1. Januar 2011 ins Pay-TV. Ob MTV die Kultmarke bleibt, ist unklar. Wofür MTV steht, muss der Kanal, der fast nur noch Dokumüll sendet, seinen Zuschauern in einer Videoclipsendung extra verklickern: “M Is For Music” heißt sie.
Für die Spartensender TIMM, e.clips und Focus Gesundheit ist 2010 aus Kostengründen Schluss. Die FHM und den Rheinischen Merkur wird es wohl auch nicht mehr geben.
Neu auf dem Medienmarkt sind hingegen DRadio Wissen, die dritte Welle des Deutschlandradios sowie der Frauensender sixx aus der ProSieben-Sat.1-Gruppe. Aus dem DSF wird Sport 1. Sonst ändert sich dort wenig.

Mangelnde Qualität war das Problem beim Eurovision Song Contest. Bis 2010. Dann kommt alles anders. Lena singt über den “Satellite” und gewinnt mit weitem Abstand. Die junge Frau aus Hannover gehörte zu den 20 Bewerbern der Castingshow “Unser Star für Oslo” auf ProSieben und im Ersten. Stefan Raab sorgte für die ungewöhnliche Allianz. Dass die Suche manchmal ein bisschen langweilig war, ist schnell vergessen. Auch der Nackedei-Skandal, den die “Bild” herbeischreiben wollte, weil Lena in einer RTL-Doku mal oben ohne zu sehen war, verebbte. Noch am Tag des Sieges beschließt Raab, dass Lena 2011 ihren Titel verteidigen soll. Die ARD kann gar nicht anders, als zuzustimmen. Der Wettbewerb wird jedoch nicht in Berlin, sondern in Düsseldorf ausgetragen.

Ein weiterer Lichtblick im Fernseheinerlei: Sternekoch Christian Rach. Seine Reihen “Rach – Der Restauranttester” und “Rachs Resturantschule” werden mit Preisen überhäuft – völlig zurecht. Rach nimmt seine Sache ernst. Eindrucksvoll zeigt er das in der Folge über das “Ludwig’s”. Darin geht es weniger um schlechtes Essen, sondern um die blanke Existenz. Eine tieftraurige Folge, und Rach geht sie besonnen an.
Auch die rbb-Reihe “Kesslers Expedition” über die Spree ist ein Höhepunkt. Michael Kessler paddelt die Spree entlang. Ein kleines, ruhiges, unaufgeregtes Format. Fortsetzung erwünscht. Mit der Serie “Weißensee” beweist die ARD, dass es nicht immer nur seicht sein muss.

Die Fußball-WM beschert uns wieder ein Gemeinschaftserlebnis. Und dieses Geräusch: Öööööööö! Die Vuvuzelas sorgen für Tonstörungen. Die Sender müssen das Signal filtern. Das Halbfinalspiel zwischen Deutschland und Spanien sehen 31,10 Millionen Menschen. Rekord. Plus die Millionen auf den Fanmeilen. Fußballer und Kommentator Günter Netzer verabschiedet sich von seinen Zuschauern. Er geht in Rente.

Von ihnen müssen wir uns 2010 jedoch wirklich verabschieden: der großartige Theatermann Christoph Schlingensief stirbt, die Schauspieler Ezard Haußmann, Heidi Kabel, die “nackte Kanone” Leslie Nielsen, Traumschiff-Kapitän Heinz Weiss, Tony Curtis, Frank Giering, das “Golden Girl” Rue McClanahan, Dennis Hopper, Corey Haim und Inge Wolffberg. Die Stimmen von Peter Hofmann, Maria Hellwig und Anneliese Rothenberger sind verstummt. Helmut trauert um seine Loki Schmidt. Sexforscher Oswalt Kolle ist tot, Fußballer Jörg Berger, Umfragerin Elisabeth Nölle-Neumann, Autor J.D. Salinger und Moderatorin Petra Schürmann. Abschied nehmen auch Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, Filmemacher Blake Edwards und Olympionike Juan-Antonio Samaranch.

Aber auch sonst gibt’s ein großes Kommen und Gehen. Günther Jauch kommt zur ARD, um den sonntäglichen Polittalk zu moderieren. Die Talkshowschwemme bringt dem Ersten 2011 eine Programmreform. Fünf Gesprächsrunden in vier Tagen. Kai Pflaume kommt auch zur ARD – für ein Quiz. Das will dort Jörg Pilawa nicht mehr – er geht zum ZDF. Und moderiert dort ein Quiz. Harald Schmidt geht 2011 auch – zurück zu Sat.1. Kabarettist Dieter Nuhr wechselt vom ZDF zur ARD. Kultradiomoderator Thommy Wosch wird bei Fritz abgesetzt und geht Monate danach bei Energy auf Sendung. Steffen Seibert verlässt das ZDF, um Regierungssprecher zu werden.

Weil beim “heute journal” nun ein Platz frei ist, darf Maybrit Illner ran. Außer, wenn bei ihrem Mann, dem Telekom-Chef René Obermann, eine Razzia ist, dann lässt sie sich doch lieber vertreten.

Die ewige Soap 2010: Wetteransager Jörg Kachelmann landet im Gefängnis und später vor Gericht. Der Vorwurf: Vergewaltigung. Ende offen. Als Kachelmann aus dem Knast kommt, senden RTL und n-tv zwei Stunden lang live das geschlossene Gefängnistor. Was für ein Event.

Mehrere Events entwickeln sich 2010 zur Katastrophe: Die WDR-Übertragung der Love Parade in Duisburg ist zunächst ein friedliches Fest – und dann eine Tragödie. Die Moderatoren müssen schlimme Nachrichten verbreiten: Mehr als 20 Tote bei einer Massenpanik.
Das ZDF bricht “Wetten, dass…?” ab, als ein Wettkandidat schwer stürzt. Acht Millionen Menschen erleben den schockieren Moment. Der junge Mann bleibt wohl gelähmt.
Bei “Schlag den Raab” auf ProSieben stürzt Stefan Raab mit dem Rad schwer. Gehirnerschütterung. Die Show steht auf der Kippe, aber Raab will nicht aufgeben.

Und sonst so? Lothar Matthäus und seine zukünftige Ex Liliana tragen ihren Ehekrieg bei Sat.1 aus. Sie: heulend. Er: schmollend.
Fast hätte Menowin Fröhlich die 7. Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” gewonnen. Für den Bruchteil einer Sekunde hebt er schon die Hand bei der Verkündung. Aber dann, ups: Mehrzad Marashi gewinnt. Und Menowin sieht aus, als ob er gleich um sich schlägt. Der blanke Hass.
Ein 80-Jähriger aber zeigt es allen: Heiner Geißler leitet als Schlichter im Herbst die Gespräche zu “Stuttgart 21″, übertragen vom SWR-Fernsehen und Phoenix. Stundenlange Haarspaltereien.
Als N24 schon mal aktuelle Ereignisse übertragen will, kommt es zur Panne. Bundespräsident Wulff spricht in der Türkeim und beim Ex-Nachrichtenkanal ist die türkische Übersetzung der deutschen Rede zu hören. Aber immerhin war überhaupt was zu sehen: n-tv kündigte stundenlang die Pressekonferenz von der Alkoholfahrerein Margot Käßmann an. Die Übertragung musste dann doch ausfallen. Technische Gründe oder so. Die Zuschauer haben es vorsichtshalber nicht erfahren.
Die Öffentlich-Rechtlichen müssen ihre Online-Angebote einschränken – die Zeitungsverlage setzen sich durch. Archive verschwinden – nicht zum Wohle der Nutzer.
In Berlin verlängert die Medienanstalt die Sendelizenz von Radio Paradiso nicht. Das Gericht ist anderer Meinung, das Paradies bleibt auf Sendung.

2010. Ein Jahr mit Höhen und tiefen Tiefen. Für ZDF-Sportmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein wird es sicherlich ein innerer Reichsparteitag gewesen sein. Und auch Narumol aus “Bauer sucht Frau” war völlig “fick un fertig”!
Na dann: Auf ein Neues, in 2011!

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Ein Haus voller Töchter

Donnerstag, den 19. August 2010
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DO 19.08.2010 | 20.15 Uhr | Das 4.

Eine Frau sitzt am Tisch. Lacher!! Sie hat einen Bleistift in der Hand. Lacher!! Sie schiebt ihn in die Anspitzmaschine, und jetzt haltet euch fest!!! Sie spitzt ihn an!!! Ist das nicht zum Brüllen komisch??!!
Ähm, nein? Wirklich nicht? Aber warum lacht denn das Publikum bei dieser Szene so hysterisch?
Der Vorspann der neuen Sitcom “Ein Haus voller Töchter” ist genau 1,5 Sekunden zu Ende, es ist noch nichts passiert – und die Leute im Hintergrund lachen schon.

Nun gut, sie lachen in den folgenden 22 Minuten alle drei Sekunden. Die Lacher kommen vom Band. Ansonsten hat nämlich niemand etwas zum Lachen bei dieser öden Serie, die Das 4. nun jeden Donnerstag im Viererpack zeigt. Seit fast zwei Jahren lag “Ein Haus voller Töchter” im Giftschrank, und in dieser Zeit müssen alle Gags weggefault sein.
In der Serie geht es um eine Familie mit lauter Töchtern. Worum es genau geht, bekommt sowieso niemand mit: Wegen der eingespielten Lacher ist kaum etwas zu verstehen, und wenn doch, lassen einen die dilletantischen Dialoge die Haare zu Berge stehen. Komplett talentfreie Schauspieler sprechen Tete von komplett ideenlosen Autoren vor. Und damit das niemandem auffällt, hat der Produzent in der Nachbearbeitung den Praktikanten hingesetzt, der gelangweilt alle paar Sekunden wahllos auf den Knopf mit den Lachern drückte.

Heraus kam die beschissenste deutsche Serie, die es wohl jemals ins deutsche Fernsehen geschafft hat. Andererseits: Bei Das 4. freut man sich ja schon, dass die überhaupt noch eigenes Programm senden.
Bei Youtube ist der Schrott schon einige Zeit zu sehen – und die bissigen Kommentare der Zuseher sind noch das Witzigste an der ganzen Sache. 114 hat’s gefallen, 1088 nicht. Das ist wohl eindeutig.