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Das blaue Band der Havel – Live von der Eröffnung der BUGA 2015

Sonntag, den 19. April 2015
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SA 18.04.2015 | 18.00 Uhr | rbb

Hach, ist das alles schööön! Diese Blumen, diese schööönen Städte, der Wahnsinn! Und dazu noch lauter Superlative: Die Bundesgartenschau 2015 findet nicht an einem Ort, sondern an fünf Orten statt, in zwei Bundesländern. Und das ist so toll, dass man immer wieder betonen muss, dass das alles so unfassbar toll ist.

Am Sonnabend berichtete der rbb live von der Eröffnung der BUGA in Brandenburg an der Havel. Das heißt, man war irgendwie da, aber was los war nicht unbedingt. Die eigentliche Eröffnung war schon Sonnabendvormittag, und das große Feuerwerk am Freitagabend. Da war der rbb nicht live dabei.
Wenn die Bundesgartenschau so lahm und langweilig ist wie die Eröffnungssendung des rbb, dann gute Nacht!
Stimmung? Fehlanzeige. Leute? Kaum vorhanden. Überall herrschte gähnende Leere.
Der rbb hat mit der Eröffnungssendung nicht wirklich Lust auf die BUGA gemacht. Stattdessen ist das Prestigeprojekt von Brandenburg, Rathenow und den anderen beteiligten Orten hochgejubelt worden. Kritische Töne kamen nur selten auf. Das Konzept, das die Gartenschau auf fünf Orte und 80 Kilometern verteilt, soll angeblich total schlüssig sein. Aber man darf gespannt sein, ob sich die Leute wirklich darauf einlassen, neben Rathenow, wo der größte Teil der Schau zu sehen sein soll, auch die anderen entfernten Orte zu besuchen. Ich muss zugeben: Mich reizt diese Blumenreiserei Null, und schon gar nicht nach der tranigen Eröffnung vom rbb.

Dass die Orte von so einer Schau profitieren, das mag stimmen. Oranienburg zehrt bis heute von der Landesgartenschau, die allerdings auch in einem zentralen, begrenzten Areal stattfindet. Bei der BUGA ist in eine ganze Region geld reingepumpt worden. Hoffentlich kommt die Kohle auch wieder rein…

aRTikel

Die Schönste im ganzen Land gibt heute ihren Titel ab

Freitag, den 15. Januar 2010
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Wettbewerb: Lisa Wargulski erlebt ihre letzten Stunden als Miss Brandenburg / Ihre Nachfolgerin wird in einer Fürstenwalder Disko gewählt

MAZ, 15.1.2010

FÜRSTENWALDE
Heute Nacht ist alles vorbei. Dann muss Miss Brandenburg, Lisa Wargulski, ihren Titel abgeben. In Fürstenwalde (Oder-Spree) wird die Schönste des Landes im Jahr 2010 gewählt. Gleichzeitig endet damit für die 20-Jährige aus Frankfurt (Oder) eine aufregende Zeit. „Es war ein tolles Erlebnis“, sagt Lisa Wargulski. „Das vergangene Jahr hat mich wirklich weitergebracht.“

Bevor sie im Januar 2009 in Putlitz (Prignitz) den Titel der Miss Brandenburg gewann, konnte sich die Frankfurterin bereits die Krone als Miss Potsdam und Miss Brandenburg an der Havel aufsetzen. Aber als Schönste des ganzen Landes begann das echte Erlebnis: zwei Wochen Dubai als Vorbereitung für den Deutschlandausscheid. „Dort im Camp hatten wir Fotoshootings, und von unseren Personaltrainern wurden wir auch noch ein bisschen gedrillt, damit es bei der Wahl gut läuft.“
Beim Wettbewerb zur Miss Germany im baden-württembergischen Rust belegte Lisa unter 23 Bewerberinnen den siebten Platz. Danach hat sie in diversen Jurys gesessen, durfte mitentscheiden, wer Miss wird und wer nicht. Bei der Fashion Week in Berlin arbeitete sie auf dem Laufsteg und als Hostess. „Für einen Pralinenhersteller habe ich an Promis Schokolade verteilt“, erzählt die 20-Jährige. Dennoch hatte ihre Lehre immer Priorität. „Ich bin in einer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten.“ Dafür zog sie von Frankfurt (Oder) nach Stralsund. Wie es im Modelbereich weitergeht, weiß sie noch nicht. „Ich bin eventuell bei der nächsten Fashion Week dabei“, sagt sie.
Heute hat Lisa Wargulski um 13 Uhr Feierabend, reist von Stralsund nach Frankfurt, macht sich schick und fährt weiter zur Diskothek „Julius“ nach Fürstenwalde. Dort sitzt sie in der Jury für die Miss Brandenburg 2010. Elf junge Damen aus ganz Brandenburg beteiligen sich.

Eine von ihnen ist Ludmilla Ismailow aus Oranienburg (Oberhavel). Die 22-Jährige arbeitet seit sechs Jahren als Model. „Ich bin auf Laufstegen unterwegs, mache Fotoshootings und bin Haar- und Handmodel“, erzählt sie. Auch im Kinofilm „Speed Racer“ war Ludmilla bereits zu sehen. „Die Schauspielerei hat mir Spaß gemacht, vielleicht wird ja mehr daraus“, sagt die Oranienburgerin.

Die Bedingungen, um an der Wahl teilnehmen zu dürfen, sind streng: Die Frauen müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, dürfen keine Oben-Ohne- oder Nacktaufnahmen gemacht und nicht in Stripshows mitgewirkt haben. Verheiratete oder Mütter sind ebenfalls ausgeschlossen. Wer die heutige Wahl gewinnt, darf im Februar bei der Miss-Germany-Wahl 2010 dabei sein – nebst Dubai-Trip.
„Die Teilnehmerzahlen sind relativ konstant“, sagt Torsten Krüger von der Miss-Germany-Corporation in Berlin im Gespräch mit der MAZ. Die Vorentscheide in den verschiedenen Regionen Brandenburgs würden recht gut angenommen.
Männer dürfen übrigens auch bald antreten: Mister Brandenburg 2010 wird am 19. Februar in Fürstenwalde gekürt.