KeineWochenShow

#211 – Lena & Mark in Love II: Babyglück!

Sonntag, den 17. Januar 2021
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Es gibt gute Neuigkeiten aus der Reihe “Lena & Mark in Love”! Bald gibt es Babyglück, so berichtet es die Boulevardpresse. Lena Meyer-Landrut und Mark Forster bekommen Nachwuchs! Und da wir vor einem Jahr in unserer kleinen Sendung schon über die beiden gesprochen haben, ist das natürlich auch wieder ein Thema.

Man muss ja auch mal über andere Dinge reden als über Corona. Es geht um die 15-Kilometer-Regel, um das Impfen, FFP2-Masken und die Handball-WM in der Coronakrise.
Natürlich sprechen wir auch über Du-weißt-wen, den RTL aus “Deutschland sucht den Superstar” rausgeschnitten hat, klar dass man darüber auch gleich mal was träumt.
Außerdem: In Berlin ist der Lückenschluss bei der U5 erfolgt. In einem Beitrag sind wir auf der Strecke und auf den zwei neuen Bahnhöfen unterwegs.

Das, eine neue Ausgabe der KWS-Hitparade und noch viel mehr in KeineWochenShow #211 auf Youtube!

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RTelenovela

15 Kilometer plus x in Zeiten des Coronavirus

Sonntag, den 17. Januar 2021
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Nachdem in Oberhavel am Sonnabend zum ersten Mal der Inzidenzwert von 200 überschritten wurde, gelten auch hierzulande schärfere Regeln. Wobei: Nicht wirklich.

Seit heute darf ich mich meinem Heimat-Landkreis nicht weiter als 15 Kilometer entfernen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es in Brandenburg die Regel, dass der Landkreis als Entfernungsmarke gilt, nicht der Wohnort. Begründet wird das mit den wenig besiedelten Orten, wo es in 15 Kilometern manchmal gar nichts gibt.
Ob die jetzige Regel aber so viel ändert, bezweifele ich. Ich darf immer noch bis in die Berliner Mitte, bis nach Friedrichshain. Ich darf im Norden bis etwa nach Neustrelitz, das sind nicht ganz 70 Kilometer. Bis zur Kreisgrenze hinter Fürstenberg sind es weit mehr als 50 Kilometer.
Viel mehr ist mein Alltagsbewegungsradius sowieso nicht. Es ändert sich nichts. Und für den Job könnte ich sogar noch weiter fahren, was aber nur selten passiert. Und es gibt weitere Ausnahmen – triftige Gründe.
Wirklich neu ist das Versammlungsverbot.

Ich bin wirklich kein Experte darin, wenn es um Maßnahmen geht, um den Coronavirus einzudämmen. Aber die neue Regel ändert im Grunde nichts.
In der kommenden finden neue Beratungen statt, und dann wird es vermutlich weitere Einschränkungen geben. Eine Ausgangssperre ab 18 Uhr würde wirklich weh tun. Die Wirtschaft runterzufahren, würde sehr weh tun. Allerdings tun steigende Fallzahlen und sich füllende Kliniken nicht weniger weh.

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RTZapper

Charité

Freitag, den 15. Januar 2021
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DI 12.01.2021 | 20.15 Uhr | Das Erste

Ich war (leider) nie ein großer Fan der ARD-Serie “Charité”. In Staffel 1 hatte ich bemängelt, dass alles sehr künstlich aussehe, so künstlich, dass ich keinem abnehme, im 19. Jahrhundert zu leben.
Inzwischen ist am Dienstagabend im Ersten bereits die 3. Staffel der Serie angelaufen. Und angesichts der Zeit, in der diese sechs Folgen spielen, war ich dann doch wieder neugierig.

Die Charité im Sommer 1961: Aus Ost-Berlin und der DDR flüchten massenhaft Arzt- und Pflegepersonal in Richtung Westen. Die Lage droht, kritisch zu werden.
In dieser Zeit wird Ella Wendt von Senftenberg nach Berlin versetzt – zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Hauptstadt. Ella forscht im Bereich der Krebsfrüherkennung, in der Charité erhofft sie sich einen Aufschwung. Als Ellas Oberarzt in den Westen geht, sieht sie neue Chancen.
Kinderärztin Ingeborg Rapoport kämpft unterdessen für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Kindern. Als ein Junge aus West-Berlin mit Kinderlähmung eingeliefert wird, handelt sie – der Osten hat einen Impfstoff – und eine spezielle Lungenmaschine.

Diese 3. Staffel zeigt, womit Ärzte und Pfleger 1961 in der Charité zu kämpfen hatten. Am 13. August wird in Ost-Berlin die Mauer gebaut – quasi direkt vor den Toren der Klinik. Das sorgt für Frust, auch weil die Klinikleitung mit allen Mitteln versucht, das Personal auf SED-Linie zu bringen.
Aber nicht nur die politischen Probleme sind es, die die 3. Staffel spannend machen. Es geht auch um die medizinischen Entwicklungen in dieser Zeit. Neue Entwicklungen in der Krebsforschung, in der Gynäkologie und in anderen Bereichen.

Darstellerisch stechen Nina Gummich als Ella Wendt und Nina Kunzendorf als Ingeborg Rapoport heraus. Mit Engagement und Hingabe gaben die Ärztinnen damals ihr bestes, und das bringen die Schauspielerinnen toll rüber.
Eine sehr sehenswerte 3. Staffel!

-> Die Serie in der ARD-Mediathek (Staffel 3 verfügbar bis 26. Juli 2021)

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KeineWochenShow

#210 – Live aus dem Krisenzentrum

Sonntag, den 10. Januar 2021
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Das fünfte KeineWochenShow-Jahr ist angebrochen. Und man kann nicht gerade behaupten, dass es seit Silvester sehr ruhig gewesen ist.
Deshalb ist viel zu besprechen: Silvester und das ZDF-Programm vom Brandenburger Tor. Natürlich Trump und die Ausschreitungen am und im Capitol in Washington. Michael Wendler und das KZ, das natürlich nicht Konzentrationslagerlager, sondern Krisenzentrum heißt. Und alles zum Coronavirus und zum Impfen. Und wir sprechen über Fußballer aus Bergfelde, die sich um Jerome Boateng bemühen.

Im Interview ist diesmal DJ Cryme., der etwas darüber erzählt, wie es momentan um die Clubszene in Berlin während der Coronakrise bestellt ist. Der Hennigsdorfer, der in Berlin lebt, berichtet aber auch über sein DJ-Hobby.

Auch im neuen Jahr gibt es ein Bier, Promi-Geburtstage und einiges mehr! In KeineWochenShow #210 auf Youtube!

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RTelenovela

Mit der U5 unter die Spree

Sonntag, den 10. Januar 2021
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Als Kind bin ich öfter mit der U5 in Berlin unterwegs gewesen. Meine Oma hat in Lichtenberg gewohnt, und deshalb ging es, wenn ich bei ihr war, öfter mit der U-Bahn zum Alex oder zum Tierpark, wo nicht nur der Park selbst war, sondern auch eine Freundin von ihr wohnte.
1989 wurde die U5 bis nach Hönow verlängert, und als großer Fan von Bahnen und Bahnstrecken schleppte ich meine Oma natürlich in den Zug, um einfach mal so nach Hönow zu fahren. Weil wir es konnten. Einfach so. Und ich fand es aufregend.

Schon 1995 war Baubeginn für den Abschnitt zwischen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof, 2006 sollte der Teil, dann erst mal als U55 in Betrieb gehen. Doch wegen diverser Probleme kam es nicht dazu, und erst 2009 war Eröffnung. Zwei Wochen nach dem Start, fuhr auch ich erstmals mit.
Schon damals war klar, dass es noch zehn Jahre dauern würde, bis auch der Abschnitt zwischen dem Alexanderplatz und dem Brandenburger Tor fertig sein würde.
2010 war Baubeginn, und die größte Hürde war die Untertunnelung der Spree.

Anfang Dezember 2020 war dann schließlich Eröffnung, und gute fünf Wochen danach erlebte ich dann meine U5-Premiere. Vom Hauptbahnhof aus fuhr ich erst mal durch zum Alex.
Hinter dem Bahnhof Unter den Linden geht es bergab, damit die U-Bahn unter der Spree fahren kann, der Bahnhof Museumsinsel ist noch nicht geöffnet.
Am Alex stieg ich aus, um wieder zurückzufahren und an den neuen Stationen auszusteigen.

Der Stationsname Rotes Rathaus verspricht nicht zu viel. Kommt man mit der Rolltreppe nach draußen, steht man direkt vor eben jenem Roten Rathaus, und der Fernsehturm ist auch nicht weit.
Unter den Linden ist der Kreuzungsbahnhof mit der U6, er ist komplett neu gebaut worden. Tatsächlich ist dort auch schon recht viel los, und wenn die Coronakrise mal überstanden ist, könnte es dort richtig voll werden. Dort füllt sich dann auch die neue U5.

Oft ist kritisiert worden, die neue U5 sei in dem Abschnitt überflüssig. Ist sie nicht. Vor allem vom Friedrichshain aus kommt nun nun noch viel besser in Richtung Hauptbahnhof, es gibt bessere Anschlüsse in Richtung Nord-Süd-S-Bahn. Und wenn wir hoffentlich im Dezember 2021 wieder zum Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus können, bietet sich die U5 auch an.

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RTelenovela

Bahnbekanntschaften (92): Nasenfrei in Zeiten des Coronavirus

Freitag, den 8. Januar 2021
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(91) -> 6.7.2020

Für einen Donnerstagnachmittag ist der Regionalbahnsteig in Oranienburg überraschend leer. Aber vermutlich fahren um diese Zeit mehr Menschen aus Berlin raus als nach Berlin rein. Der RE5 kommt pünktlich, und drinnen ist es ebenfalls erstaunlich leer. Ich finde einen Platz, und es ist so wenig los, dass ich nicht das Gefühl habe, ich komme irgend jemandem zu nah.

Die wenigen Leute im Abteil tragen eine Maske. Allerdings haben manche Leute immer noch nicht verstanden, wie sie denn die Maske zu tragen haben – nämlich auch über der Nase. Eine Frau in meinem Blickfeld trägt die Maske nur über dem Mund, und auch ein intensiver Blickkontakt vermag daran nichts zu ändern.
Später kommt der Schaffner, um die Tickets zu kontrollieren. Dass die Frau die Maske nicht richtig trägt, scheint er zu registrieren, aber nicht ändern zu wollen – wie übrigens bei einem ähnlichen Fall auf dem Rückweg auch. Der Schaffner scheint Ärger aus dem Weg gehen zu wollen. Aber vielleicht auch nur leer, weil es nicht so voll ist.

In Berlin-Gesundbrunnen wird der RE5 sogar noch leerer. Es steigen viele Leute aus, aber kaum Leute ein. Als der Zug zum Hauptbahnhof rollt, sind wir noch eine gute Handvoll im Waggon.

Der Hauptbahnhof in Berlin ist an diesem Donnerstagnachmittag auch eher schwach frequentiert. Alle Läden, die keine Waren des täglichen Bedarfs verkaufen, sind geschlossen. Im Imbiss bieten ihre Speisen nur zum Mitnehmen an. Wo ich allerdings die McDonald’s verputzen darf, ohne von den Gelbwestlern aufgegabelt zu werden, weiß ich nicht. Also ziehe ich den Fischimbiss vor, kaufe mir eine Backfischbox und spieße sie etwas abseits auf dem Bahnsteig auf. Alles gerade ein bisschen umständlich. Aber wenn’s hilft…

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RTelenovela

Silvester in Zeiten des Coronavirus

Sonntag, den 3. Januar 2021
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Auf einer richtig großen Silvesterparty war ich sowieso seit vielen Jahren nicht. Allerdings war ich in den vergangenen Jahren immer irgendwo anders – an der Ostsee oder in anderen Orten, und das mit zwei bis vier Freunden. Also eh immer eher kuschelig.
Aber Silvester 2020 war keine Reise möglich. Große Partys schon gar nicht. Die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus sahen vor, dass sich höchstens fünf Leute aus zwei Haushalten zusammenfinden durften. Raus auf die Straße darf man in Berlin nur aus triftigen Gründen, und Feuerwerke gehörten nicht dazu.

Und so hatten wir ein ruhiges Silvester zu dritt. Ein bisschen Raclette, ein kleines Jahresrückblick-Spiel, wir schauten noch das “Album 2020”, wir wählten das Überraschungsevent des Jahres, und um 23.59 Uhr schalteten wir schnell noch zum ZDF, um den Countdown mitzubekommen.
Vom Balkon aus sahen wir dann, dass sich in Berlin-Prenzlauer Berg die Knallerei erfreulicherweise in Grenzen hielt. In unserer Straße war schlicht überhaupt nichts los – auf auf die Leute, die sich von Balkon zu Balkon ein gesundes neues Jahr wünschten. In der Ferne gab es ein paar Böller und Raketen – aber da haben wir in dem Viertel schon ganz andere Kriegserlebnisse gehabt.

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