RTelenovela

Masken-Wirrwarr in Zeiten des Coronavirus

Mittwoch, den 7. April 2021
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Bei McDonald’s in Berlin-Reinickendorf. Im Restaurant sitzen darf man ja seit gefühlten 13 Jahren nicht mehr, aber man darf reingehen, um etwas zu bestellen und es dann mitzunehmen.
Ich stand am Dienstagnachmittag am Automaten, um meine Bestellung aufzugeben.
Ein McDonald’s-Mitarbeiter sprach mich an. Nicht wegen der Adressdaten – das scheint ja auch nicht mehr nötig zu sein. Sondern er fragte mich, ob ich eine FFP2-Maske dabei habe. Hatte ich nicht. Ich hatte die normale OP-Maske drübergezogen. FFP2 sei nun Pflicht, sagte er.

Ich schaute den Typen etwas länger an. Er trug eine OP-Maske. Woraufhin ich ihn fragte, on das, was er da trage, eine FFP2-Maske sei. Er müsse nicht, weil, er hier arbeite. Das sei ja unlogisch, sagte ich. Er fände das auch, sagte er, ich solle mich bei Frau Merkel beschweren.
Leider fiel mir Michael Müllers Name nicht ein, weshalb ich nur sagte, dass dafür ja nicht Frau Merkel, sondern “Ihr Bürgermeister” zuständig sei. Immerhin seien das ja Länderbestimmungen, mit denen Frau Merkel nichts zu tun hat. Das fand er ein bisschen lustig, wobei ich Unwissenheit nach einer solchen Zurechtweisung nicht si lustig finde.
Ich durfte aber freundlicher- und ausnahmsweise trotzdem bleiben.
Schade, dass ich eben gerade erst gelesen habe, dass diese blödsinnige FFP2-Maskenpflicht in bestimmten Läden erst am Mittwoch gilt.
Und warum die Mitarbeiter, die viel enger zusammenstehen, einen “schlechteren” Schutz tragen sollen, weiß sicher auch nur Herr Müller. Oder auch nicht.

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RTZapper

Osterkonzert der Berliner Philharmoniker

Dienstag, den 6. April 2021
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SO 04.04.2021 | 17.00 Uhr | arte

Menschen im Konzertsaal. Applaus. Eine Wiederholung?
Nein, keine Wiederholung. Dafür aber ein extrem rührender Augenblick. Denn etwas eigentlich völlig Normales war bei diesem Konzert etwas ganz Besonderes.

Wegen der Pandemie konnte das Osterkonzert der Berliner Philharmoniker nicht bei den Osterfestspielen in Baden-Baden stattfinden. Stattdessen traten die Musiker im eigenen Konzertraum auf, in der Philharmonie in Berlin – mit Publikum.
Denn das Konzert, das arte am späten Ostersonntagnachmittag ausstrahlte, war Teil eines Pilotprojektes, in dem es darum ging, wie solche Konzerte mit Publikum trotz Pandemie stattfinden können. Weniger Menschen als sonst, alle mussten Maske tragen, es gab wohl keine Pause.

Deshalb kochten die Emotionen hoch. Das war allen Beteiligten anzumerken – und wenn die Kommentatorin nicht in den ersten Applaus reingelabert hätte, hätte man das auch als Zuschauer genießen können.
Unter der Leitung von Kirill Petrenko spielten die Philharmoniker Werke von Tschaikowski und Rachmaninow. Aber den Leuten im Saal schien es völlig egal, was sie spielen – Hauptsache, sie spielen, und Hauptsache, sie sind dabei. Ein Gänsehautmoment.

-> Die Sendung bei arte.tv (bis 3. Mai 2021)

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RTelenovela

Currywurst und Polizei-Großeinsatz

Mittwoch, den 31. März 2021
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Da lungert man mal ein paar Minuten im Auto auf dem Berliner Hardenbergplatz rum, und schon hat man vor seiner Nase einen großen Polizeieinsatz.
Auf dem Rückweg aus Berlin konnte ich nicht an mir halten: Ich hatte nach Monaten mal wieder Bock auf eine schöne Currywurst. Der Imbiss nahe des Theaters des Westens war leider geschlossen, also fuhr ich zum Hardenbergplatz. Neben dem Bahnhof Zoo gibt es auch einen Curry-Imbiss.
Vor Ort essen darf man ja momentan nicht, also nahm ich das Zeug mit ins Auto. Ich setzte mich rein und begann zu essen.

Ich hatte den Blick auf den Bahnhof Zoo und die Bushaltestellen davor. Das ist an sich schon mal spannend, weil sich da interessante und wunderliche Menschen rumtreiben. Da ist die Besoffene, die die ganze Zeit vor sich hinblökt. Und dann ist da eine Gruppe Jugendlicher, die sich immer lauter werdend bepöbelt. Im Fokus steht einer der jungen Männer, der mutmaßlich von einem Freund zurückgehalten wird.
Die andere Gruppe zieht sich zurück, und der andere Typ wird immer noch von seinem Freund festgehalten. Denn er windet sich lautstark. Er kann sich lösen, es beginnt eine Rangelei, schließlich schubst der Typ seinen Freund so, dass er rücklinks auf die Straße fällt. ER stand wieder auf, und die Schubserei ging weiter.

Aus der Ferne hörte ich Sirenen. Ein Polizeiauto näherte sich. Und noch mehr Sirenen. Noch ein Polizeiauto. Und ein Mannschaftswagen. Und noch ein Mannschaftswagen, von der Seite näherte sich ein drittes Polizeiauto.
Immer noch im Auto sitzend, schüttelte ich den Kopf. Ein bisschen übertrieben wegen einer Rangelei unter (mutmaßlichen) Freunden ein riesiges Polizeiaufgebot zu schicken.
Tatsächlich standen dann ein gutes Dutzend Polizisten an der Bushaltestelle. Blöderweise meinte der Typ, um den es die letzten Minuten gegangen war, dass er sich der Polizei widersetzen muss.
Er griff noch mal seinen Freund an, schrie rum, und schon nahmen ihn zwei Polizisten und drückten ihn zu Boden. Auch dem versuchte er, sich zu widersetzen, und die Polizisten mussten ihn härter runterdrücken. Da lag er dann eine Weile. Später zogen die Uniformierten ihn in die Bushaltestelle, wo er sich aber auch nur widerwillig festhalten ließ.

Währenddessen blieben immer mehr Leute stehen. Junge Leute, Migrationshintergrund. Es stoppten sogar Autos, damit der Fahrer einen Blick werfen konnte.
Irgendwann kamen zwei Polizisten in Richtung der Schaulustigen, um darauf hinzuweisen, dass man wegen der Pandemie hier nicht so rumstehen könne, es sei denn man sei ein Haushalt, höchstens zwei. Das schien nicht der Fall zu sein, denn die Gruppen lösten sich auf.

Und auch ich machte mich auf den Weg. Ich fuhr ans Ende des Hardenbergplatzes, dort durch die Unterführung. Rechts und links auf dem Gehweg lagen sehr viele Obdachlose. So viele, wie ich an der Stelle noch nie gesehen habe. Die Gegend um den Bahnhof Zoo scheint mehr als lange nicht ein kritisches Pflaster geworden zu sein.

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KeineWochenShow

#221 – Cliffhanger

Sonntag, den 28. März 2021
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Es ist nun schon wieder ein Jahr her, dass im Ersten die letzte Folge der “Lindenstraße” gesendet worden ist. Aus diesem Anlass gedenken wir der Serie und ihren kultigen Cliffhangern! Weshalb der Anfang und das Ende der Sendung diesmal auch etwas anders aussehen.
Allerdings, und das könnte dich jetzt überraschen: Die “Lindenstraße” geht weiter. Dazu gibt es ein Interview mit dem Berliner Jörg Frisch, der damit maßgeblich zu tun hat.

Außerdem reden wir uns unseren Frust von der Seele. Über die nicht mehr nachvollziehbaren Regelungen der Regierenden rund um die Coronakrise. Es geht um den traurigen Bohlen-Abgang bei RTL, um Jan Hofer, der doch noch keinen Bock auf Rente hat und um Kurt Krömer, der ein tolles Gespräch über Depressionen führte. Und es geht darum, wie es sein kann, auf der Berliner Karl-Marx-Allee zu spazieren und gleichzeitig auf dem Ku’damm zu sein.

Dazu wieder ein CD-Tipp, ein Bier und mehr in KeineWochenShow #221 auf Youtube!

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aRTikel

Die „Lindenstraße“ geht weiter

Samstag, den 27. März 2021
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Der Berliner Jörg Frisch (39) setzt seit einem Jahr in seinem Blog die alten Geschichten fort

MAZ, 27.3.2021

Berlin.
Die „Lindenstraße“ geht weiter. Zwar lief am 29. März 2020, also vor ziemlich genau einem Jahr, im Ersten die letzte Folge. Aber eigentlich war sie nie zu Ende. Zumindest wenn man Jörg Frisch und seinen Blog „Lindenstraße 2.0“ auf www.frischikowski.com im Internet kennt.
Denn der 39-Jährige aus Berlin schreibt seit einem Jahr die ehemalige ARD-Serie Woche für Woche weiter. Am Sonntag veröffentlicht er Folge 1810, es ist die 52., die Jörg Frisch geschrieben hat. Dann werden die Fans wissen wollen, ob Gaby und Andy Zenker wirklich die Senioren-WG von Helga Beimer und damit die Lindenstraße verlassen wollen.

„Ich habe die Lindenstraße seit frühester Kindheit geschaut“, erzählt Jörg Frisch. Anfangs schaute er mit seiner Oma. Nachdem sie 1990 gestorben war, blieb er dran. „Ich habe weitergeguckt.“ Er mochte das Alltägliche. „Durchs Schlüsselloch schauen.“
Aber auch die Aufreger. Wie der, als Klaus Beimer in die Naziszene abrutschte oder als eine ganze Folge im sächsischen Borna spielte. „Else Kling habe ich geliebt.“ Beeindruckend sei gewesen, dass es schon 1986 in der Serie ein Coming Out gegeben habe. „Das war einprägsamer als später der erste Männerkuss.“
Doch die Zuschauerzahlen sanken. Im Herbst 2018 verkündete die ARD das Aus der Serie Ende März 2020. „Ich konnte es nicht glauben und erst mal gar nicht einordnen“, sagt Jörg Frisch. Er saß gerade auf dem Flughafen, als die Eilmeldung gekommen war. „Ich habe geglaubt: Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, und ich hätte nicht gedacht, dass die das wirklich durchziehen.“
Er hält die Absetzung der Serie, die fast 35 Jahre lang sonntags lief, nach wie vor für einen Fehler. „Die Serie hatte ein Alleinstellungsmerkmal, sie zeigte den Alltag in Deutschland, und das über eine so lange Laufzeit.“ Eine andere Form des Bildungsfernsehens.

Am 29. März 2020 hatte er sich mit Freunden getroffen. „Wir haben uns Highlight-Folgen angesehen, die Abschiedsdoku und dann die letzte Folge. Ich war schon enttäuscht und traurig.“ Allerdings: Zu dem Zeitpunkt wusste er schon, „dass ich weitermache“. Schon im Dezember 2019 war in ihm die Idee gereift. „Ich habe überlegt: Wie fängst du an?“ Bis kurz vor der letzten Folge habe er abgewartet, wie sich die Geschichten in der Serie entwickeln. „Ich wollte ja keinen Quatsch schreiben.“
Er legte sich Dateien an. In einer stehen die Feiertage und die Geburts- und Hochzeitstage der Lindenstraßen-Bewohner. In einer weiteren, wann eine Figur das letzte Mal vorgekommen ist. In einer dritten Datei entwickelt er den aktuellen Handlungsbogen, „wo ich schreibe, was wann passiert.“ Eine Woche nach der letzten Fernsehausstrahlung erschien Jörg Frischs erstes Kapitel, die eigentliche Folge 1759, im Internet. Jetzt gerade plant er bereits, was im Oktober 2021 passieren wird.
In der Regel schreibt er drei bis vier Wochen im Voraus. Wie in der wahren Serie gibt es jede Woche drei Handlungsstränge. Eine Folge besteht meist aus acht eng beschriebenen Seiten. „Kurz vor der Veröffentlichung schicke ich den Text an Freunde, zur Korrektur.“ Und natürlich gibt es – wie einst in der Serie – Aktualisierungen, wenn es nötig ist. Durch das Coronavirus ist das nötig – denn das wirbelt auch seine Geschichte ordentlich durcheinander.
Zum 35. Jubiläum im Dezember 2020 sollten Iffi Zenker und Roland Landmann im „Akropolis“ heiraten, und dafür sollten auch lange nicht gesehene Familienmitglieder zurückkehren – Corona machte das unmöglich. „Ich war so stolz auf die Folge“, sagt Jörg Frisch. Er musste sie umschreiben und eine Onlinehochzeit draus machen. Mit Jamal, einem Krankenpfleger, der einst als Flüchtling in die Lindenstraße kam, gab es im Sommer 2020 auch einen Corona-Toten.

Tatsächlich werden sich Fans der Serie in Jörg Frischs Texten sehr zu Hause fühlen. Wer die Geschichten der Serie in seinem Blog verfolgt, hat tatsächlich das Gefühl, dass die Handlung normal weitergeht. Die Texte lesen sich recht professionell, die Dialoge werden die Serienkenner beim Lesen in den Ohren haben.
Das bloße Schreiben einer Folge dauere um die zwei Stunden. „Ich habe da gewisse Momente. Andererseits schreibe ich mal drei Wochen gar nichts oder an einem Tag drei Folgen. Um die 400 Leser haben die Lindenstraße-Folgen auf seinem Blog. „Das ist okay, mehr wären natürlich immer nett“, so der Berliner, der eigentlich als Flugbegleiter arbeitet.

Vom WDR und den Produzenten der „Lindenstraße“, Hannah und Hans W. Geißendörfer, hat er bislang kein Feedback bekommen. „Ich habe sie mehrfach angeschrieben, auch einige Darsteller.“ Das einzige, was klar war, ist, dass er mit seinem Blog und der „Lindenstraße 2.0“ kein Geld verdienen darf. „Das will ich auch gar nicht“, so Jörg Frisch.

Als die „Lindenstraße“ 1985 gestartet war, wusste keiner, wie lange sie gehen würde. Das ist jetzt bei Jörg Frisch auch so. „Mal sehen“, sagt er. „Ich habe schon ein paarmal gedacht, ich höre auf.“ Aber er will weiter Woche für Woche seine Fans bedienen. „Mit Carsten Flöter habe ich noch ein paar Ideen.“ Auch rund um Lisa und Murat werde es turbulent. Ein Jahr nach dem Fernseh-Aus ist die „Lindenstraße“ also noch lange nicht tot – sie lebt aber eben nur noch in Schriftform.

Der Blog „Lindenstraße 2.0“ auf www.frischikowski.com.

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Von der A114 ins Schönerlinde Grusel-Nichts

Samstag, den 27. März 2021
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Auf den Autobahn-Baustellen im Norden von Berlin gibt es immer mal wieder Überraschungen. Zum Beispiel am späten Donnerstagabend. Die A114 zwischen der Prenzlauer Promenade und dem Dreieck Pankow ist eine Großbaustelle. Die komplette Strecke ist derzeit nur einspurig pro Richtung.

Aber am Donnerstagabend war an der Bucher Straße Schluss. Mitten auf der Fahrbahn stand ein Schilderwagen mit einem blinkenden Pfeil nach rechts. Komplett ohne ankündigende Schilder war dort die Autobahn komplett gesperrt. Alle Autos mussten die Abfahrt nehmen.
An sich kein Problem. Ich bin diese Umleitungsstrecke schon mal gefahren. Von der Bucher Straße geht es auf die ehemalige B 109 in Richtung Wandlitz und in Richtung der nächsten A114-Auffahrt.
Aber: Pustekuchen. Auch am Anschluss Schönerlinder Straße war die A114 dicht.

Nun gut. Ich bin an der Stelle im Auto etwas laut geworden. Denn eigentlich heißt das, einen riesigen Umweg über Wandlitz fahren zu müssen.
Aber heutzutage hat man ja Navigationsgeräte an Bord, und erstaunlicherweise war die Vollsperrung der Autobahn sogar bei Google Maps registriert, so dass mich mein Navi nicht immer wieder auf die Autobahn leiten wollte.

Ich fuhr also weiter auf der alten B109, unter die A10 hindurch. Dann wollte mein Navi, dass ich nach links in ein Industriegebiet fahre.
Ohne Navi wäre ich aufgeschmissen gewesen, denn die Straße führte um ein riesiges Industriegebiet herum. Lustigerweise führte die Straße direkt am Dreieck Pankow vorbei, auf dem Gebiet von Schönerlinde. Es ist die Straße, die man auf dem Dreieck fahrend auch immer gesehen hat.
Es ging vorbei an einem Recyclingbetrieb vorbei, später auch am riesigen Klärwerk, das man von der A10 aus sieht. Und öfter mal riecht. Dennoch ist diese Industriestraße gruselig. Sie scheint erst später in die Landschaft gestampft worden zu sein, weil sie in einem merkwürdigen kurvigen Kurs um die Anlagen herumführt.

Aber irgendwann kommt man aus der Dunkelheit heraus, erreicht Schönerlinde selbst. Später geht es wieder über die Autobahn, weiter nach Mühlenbeck, vorbei am großen MRA-Gelände, das man von der Ferne auch von der A10 aus sieht.
Es war ein etwas schauriger Umweg, aber spannend irgendwie auch. Und am Ende von Mühlenbeck habe ich dann auch die Abfahrt erreicht, die ich genommen hätte, wenn nicht alles gesperrt gewesen wäre.

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Sprung ins Jahr 1931: Der Kudamm an der Karl-Marx-Allee

Freitag, den 26. März 2021
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90 Jahre zurück. Und das nur, in dem ich die Straßenseite überquere.
An der Litfasssäule klebt ein Plakat, das auf den Theaterball 1931 hinweist. Direkt darunter wirbt die KPD für sich, sie mische sich in die Angelegenheiten der Erwerbslosen ein. Und es findet ein großes Neujahrskonzert statt – am 1. Januar am Kurfürstendamm.
Ich laufe weiter, an der “Blauen Auster” vorbei bis zum Hotel “Excelsior am Kurfürstendamm”.

Ich bin also im Jahre 1931 auf dem Kurfürstendamm.
Aber eigentlich bin ich im Jahre 2021 auf der Karl-Marx-Allee.

Ich bin in eine Filmkulisse geraten. Am Wochenende werden auf der Karl-Marx-Allee Szenen für die 4. Staffel von “Babylon Berlin” gedreht. Die Vorbereitungen laufen schon. Auf dem breiten Gehweg sind mehrere Litfasssäulen aufgestellt worden mit Plakaten von 1931. Mehrere Geschäfte im Untergeschoss sind außen umgebaut worden: ein Kudamm-Hotel, ein Club und mehr. Ein seltsamer Informations-Automat steht ebenso für die Serie dort wie auch neu beklebte Stromkästen.

Die Anwohner sind schon mal auf die Dreharbeiten hingewiesen worden. Vermutlich müssen sie ihre Häuser am Wochenende über die Hinterausgänge verlassen.
Aber dass die ostige Karl-Marx-Allee plötzlich der West-Berliner Kurfürstendamm sein soll – na ja, die werden das kameratechnisch schon hinbekommen…
Demnächst auf Sky und irgendwann danach im Ersten.

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