KeineWochenShow

#250 – Beetzer Scheunenparty

Sonntag, den 17. Oktober 2021
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Wie feiern mal wieder ein Jubiläum! Unsere 250. Sendung! Und diesmal ist auch wieder Publikum dabei!
Zum dritten Mal laden wir zu einer Jubiläumsausgabe – nach der 100. Sendung im Oranienburger Kellerkind, der 200. Sendung in der Marwitzer Beat-Fabrik, sind wir zur 250. Sendung in der Scheune von Familie Trümper in Beetz.

Wir sind zu Gast bei der Band Zujezogen, die gleich nebenan ihren Proberaum hat. Sie werden uns drei Songs vorstellen und etwas über sich erzählen. Außerdem ist Laura da, sie präsentiert ihr Soloprojekt und ihr Lied “Zu zweit” – mit Marc an der Gitarre.
Susi ist auch da und hat Thommi ein Probierbier mitgebracht, und außerdem macht sie mit uns den Test, ob wir teures von billigem Bier unterscheiden können.

Wir bedanken uns sehr bei Familie Trümper, die Lust drauf hatte, das Ganze bei sich zu veranstalten und sich dafür viel Zeit und Mühe investiert haben. Danke dafür!
Wir danken auch allen, die geholfen haben: Susi, außerdem die Kameraleute Matze, Nico und Nicole, außerdem Smily, der beim Bier-Blindtest dabei war.

Die Jubiläumsausgabe KeineWochenShow #250 gibt es auf auf Youtube.

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RTelenovela

Doppeljubiläum

Montag, den 11. Oktober 2021
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In dieser Woche gibt es gleich zweimal was zu feiern. Was wir am Sonntag aufgezeichnet haben, wird im Laufe der Woche online gehen.

Am 16. Oktober feiert der RTest auf der Youtube-Seite “Zapper Infotainment” das fünfte Jubiläum. Dabei hat es genau genommen schon am 13. Februar 2016 begonnen. Damals kaufte ich “Tote Oma”, also Blutwurst, in der Dose. Daraus machte ich eine Facebook-Fotostory, um zu erzählen, wie ich es zubereite und koste. Acht Monate später nahm ich das erste Mal ein Video, den RTest #2, diesmal mit der Brause “Mio Mio Mate Banane”, es war dann der Beginn einer langen Reihe von Tests. Die “Tote Oma” habe ich später noch mal als Video aufgenommen und als RTest #1 veröffentlicht.
Am Mittwoch geht RTest #341 online, und es ist die Jubiläumsfolge.

Aufgenommen wurde sie in Beetz. Wir waren zu Gast bei Familie Trümper, die auf dem Hof eine ausgebaute Scheune haben. Hauptsächlich zeichneten wir aber die Ausgabe #250 von KeineWochenShow auf. Zu Gast waren zwei Bands, es gab ein handverlesenes Publikum und ein paar Aktionen – demnächst gibt es mehr Infos dazu. Online geht die Show am kommenden Sonntag.
Aber an dieser Stelle schon mal ein Dank an die Trümpers und an alle, die sich die Zeit genommen haben, an der Aufzeichnung teilzunehmen.

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aRTikel

„Ich bin nicht der smarte Typ“

Samstag, den 3. April 2021
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Der ehemalige Kremmener Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse wird am Ostersonntag 70 Jahre alt

MAZ Oberhavel, 3.4.2021

Beetz.
Zwei Jahre habe er gebraucht, um aus der Wahlniederlage so richtig Kraft zu schöpfen. „Zwei Jahre habe ich mich richtig zurückgezogen“, sagt Klaus-Jürgen Sasse. Nach 23 Jahren als Amtsdirektor und später Bürgermeister in Kremmen war im März 2017 Schluss. Als er sich damals, nach der verlorenen Wahl im November davor, auf Fotos angesehen hat, fand er: „Ich sehe müde aus, und ich war extrem körperlich müde.“ Das ist inzwischen anders. Klaus-Jürgen Sasse ist bis auf eine angeschlagene Stimme fit. „Dem Alter entsprechend geht es mir ziemlich gut“, sagt er. „Aber natürlich hat man mit fast 70 ein paar gesundheitliche Einschränkungen.“ Am Ostersonntag feiert der Beetzer seinen 70. Geburtstag, aber die große Feier muss pandemiebedingt ausfallen.

Eigentlich wäre er in diesem Jahr mit dem Rad unterwegs gewesen – an der Donau von Budapest nach Donaueschingen, etwa 1500 Kilometer. Den ersten Teil der Strecke, vom Schwarzen Meer nach Budapest, hat er schon 2019 absolviert. „2000 Kilometer auf dem Rad an der Donau“, sagt er und lächelt. „Reisen waren schon immer mein Steckenpferd, aber diese Fahrradtour war von allen Reisen das schönste, was ich gemacht habe.“ Dafür hat er sogar noch ein bisschen Englisch gelernt, damit er sich unterwegs verständigen kann. Er war alleine unterwegs. „Ich bin ja sowieso ein relativer Einzelgänger.“

Klaus-Jürgen Sasse ist am 4. April 1951 in Germendorf geboren worden, im Haus seiner Oma. Er kommt aus einer Arbeiterfamilie. „Mein Vater war Walzendreher, meine Mutter Transportarbeiterin.“ Das sei eine ganz andere Erziehung gewesen als heute. „Den Unterschied habe ich erst spät bemerkt. Der Mann bringt das Geld nach Hause, die Mutter erzieht die Kinder. Diese Einstellung habe ich viele Jahre in mir getragen. Eigentlich erst in den letzten 20 Jahren habe ich gemerkt, dass Familie bei mir zu wenig eine Rolle spielte.“ Als Kind dagegen sei er schnell selbstständig gewesen. „Die Arbeit und der Erfolg bei der Arbeit war mir lange wichtiger als die eigene Familie.“ Nach dem 10.-Klasse-Abschluss an der Oranienburger Comeniusschule machte er eine Ausbildung zum Elektromonteur, später konnte er in einem Sonderlehrgang sein Abi machen. Er arbeitete dann im Feinstahlwerk in Hennigsdorf, zum Schluss als Abteilungsleiter. Nach dem Mauerfall war klar, dass er in der Branche vermutlich keine Zukunft habe.

„Politik fand ich eigentlich abschreckend“, sagt er heute. Aber es war nach der Wende auch klar: „Ich wollte das System kennenlernen, an der Basis, und die Basis ist die Gemeinde.“ Er hatte dabei aber eine Schwierigkeit: „Ich wusste, dass ich nicht der smarte, liebenswerte Typ bin.“ Er wurde Bürgermeister in Germendorf. In die Phase fielen die Entscheidung für einen Bushof am Ortsrand und die Ideenfindung für die Trasse der neuen B 96.
Er bewarb sich dann für den Posten als Amtsdirektor in Kremmen – und bekam den Job. Er blieb aber gleichzeitig Ortschef in Germendorf, das war dann nur noch ein Ehrenamt – bis zur Auflösung des Amtes Kremmen zur Stadt mit den Ortsteilen. Als wichtige Station nennt er die Umstrukturierung des Zweckverbandes. Auch der Bau der neun Flüchtlingshäuser an der Berliner Straße, die nach dieser Nutzung für den Wohnungsmarkt offen stehen sollten, sieht er als großen Erfolg. „Alle 36 Wohnungen sind jetzt vermietet. Die Idee ist voll aufgegangen.“ Damals sei in einer Bürgerversammlung gefragt worden, ob er keine Angst vor der Aggression der Ausländer habe. Er habe mehr Angst vor den Reaktion der hiesigen Bevölkerung, habe er damals gesagt. „Der Brandanschlag später hat mich sehr betrübt.“

Aber natürlich lief nicht alles gut. „Es gab so viele Dinge, die ich taktisch falsch angepackt habe. Ich bin nicht der smarte Typ“, schiebt er noch mal hinterher. Jeder, der in den mehr als 25 Jahren mit ihm als Politiker zu tun hatte, wird eine Geschichte erzählen können, wo Sasse schon mal, nun ja, laut geworden ist. „Ich war immer überzeugt von dem, dass das, was ich mache, richtig ist. Nirgendwo spielte einfach eine Laune eine Rolle.“ Aber er sagt auch: „Ich habe immer bewundert, wie moderat Bernd-Christian Schneck in Löwenberg seine Gemeinde führt. Auf eine Art, wie ich eben nicht war. Menschen machen Fehler.“ War er ein guter Chef im Rathaus? „Ich war hart“, sagt er.

Er lebt in Beetz, in einem Haus mit Seeblick. Geradezu idyllisch. Es gibt Leute, die sagen „Schloss“ dazu. Er ist sichtlich stolz darauf, was er da geschaffen hat. Und er pocht darauf, dass rechtlich alles einwandfrei verlaufen sei. Als er noch im Amt war, hatte es eine staatsanwaltschaftliche Ermittlung gegeben, die für viel Wirbel gesorgt hatte. „Die haben jeden Winkel untersucht, sämtliche Rechnerplatten.“ 2015 wurde das Verfahren eingestellt – ohne dass juristisch etwas hängen blieb. Bis heute arbeitet er an seinem Haus, das er mit seiner Lebensgefährtin bewohnt. Als nächstes will er im Keller einen Pool einbauen.

Das politische Geschehen in Kremmen beobachtet er nur sporadisch. Was nicht heißt, dass zu bestimmten Themen keine Meinung hat. „Es gibt auch heute noch Leute, die mich auch noch um Rat fragen.“ Dennoch habe er von Anfang an gesagt, er wolle sich nicht aufdrängen.
Dass er seinen 70. nicht feiern kann, findet er schade. Aber er schließt natürlich nicht aus, dass ab und zu jemand zum Gratulieren vorbeikommt.

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aRTikel

Ein freundliches Dorf mit einem echten Beetz-Beet

Samstag, den 3. April 2021
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Ortsspaziergang: In der Schule wird fleißig gelernt, eine Anwohnerin sorgt für einen schönen Hingucker, und im Naschgarten hängen die Ostereier

MAZ Oranienburg, 3.4.2021

Beetz.
Die Schule und die Turnhalle befinden sich vielleicht nicht im eigentlichen Ortszentrum von Beetz – aber dort halten sich dennoch die meisten Leute auf. Gerade spielen ein paar Kinder auf dem Schulhof – mit Abstand. Der Ortsspaziergang durch Beetz beginnt an der Turnhalle. „Die haben wir Erwin Rußbüldt zu verdanken“, sagt Ortsvorsteher Peter Winkler über seinen Vorgänger. „Der war immer hartnäckig und ließ nicht locker.“

Es geht entlang der Dorfstraße. Rechts und links befinden sich lauter Häuser mit großen Höfen, an der alten Feuerwache und an der Kirche vorbei zur Buswendeschleife. Eine orange-weiße Katze kommt interessiert angelaufen und mauzt ein paarmal. Es geht weiter auf der Dorfstraße, links befindet sich die alte Mühle, die nun in Privatbesitz ist und umgebaut werden soll. Genaueres kann Peter Winkler allerdings nicht sagen. Er zeigt in die Straße. „Da war mal der Konsum, daneben die Konsumgaststätte.“ Einen Friseur gab es auch und gleich mehrere Bäcker. „Es gab auch mal einen Milchladen und verschiedene Fleischer.“ Damals war’s.

Ein echter Blickfang befindet sich am Beginn der Dorfstraße: das Beetz-Beet. Aus lauter grünen Hecken ist das Wort „Beetz“ gebildet worden. Damit jeder weiß, wo man ist. Die Idee dafür brachte Mareen Dutzmann aus dem Urlaub mit. Die 40-Jährige hatte auf einem Campingplatz in Kühlungsborn den Schriftzug „Campingpark“ entdeckt, der aus Pflanzen „gebaut“ worden war. Das wäre doch auch was für die Beetzer, hatte sie sich gedacht. Es entstand eine Skizze. Der Schriftzug steht bis heute – und wird regelmäßig gepflegt. „Es gibt dafür unglaublich viel positives Feedback“, sagt Peter Winkler.
Mareen Dutzmann fühlt sich im Dorf sehr wohl. „Ich mag die Leute. Sie sind zugänglich. Man kann auch verrückte Ideen spontan mal umsetzen.“ Es gebe viele Vereine im Dorf – die Leute vom Karneval, die Angler, der Harmonie-Chor, die Kirche. Sie arbeitet als Krankenschwester in Sommerfeld. Dennoch sieht sie Nachholbedarf. „Mit der Wahl zum neuen Bürgermeister hatte ich gehofft, dass die kleinen Ortsteile mehr berücksichtigt werden. Aber es geht doch alles nach Kremmen.“
Spontan hält Kathrin Trümper an der Kreuzung an. „Ich wollte kurz mal quatschen“, ruft sie. Es ist zu merken: Es herrscht große Sympathie, man mag sich hier im Dorf.

Einmal über die Straße ist auch schon der Naschgarten in Sichtweite. Normalerweise können dort im Laufe des Jahres beispielsweise Beeren genascht werden. Momentan sorgen aber viele Ostereier für Farbtupfer. Die Kinder von der Grundschule haben sich dort sehr eingebracht.
„Ich finde gut, dass es ein entspanntes, freundliches Dorf ist“, erzählt Silke Beiermann. Die 44-Jährige ist vor zwei Jahren aus Sommerfeld nach Beetz gezogen. „Hier kommt man leicht ins Gespräch. Man lernt Leute kennen.“ Ortsvorsteher Peter Winkler lächelt. „Die beiden Frauen engagieren sich in zwei Jahren viel mehr als andere.“

Weiter geht es zum Beetzer See. Dort steht noch immer das Schild, das auf die schönste Badestelle in Oberhavel hinweist – gewählt vor einigen Jahren von den Lesern der MAZ. Die Vögel zwitschern, an der Seite sitzt ein Angler. „An der Stelle wird er jetzt nichts fangen“, sagt Peter Winkler und lächelt. Die Badewiese wird gepflegt, es gibt eine überdachte Sitzbank, weiter hinten befindet sich der Spielplatz. Links davon befindet sich eine Bühne, die wieder bespielt werden könnte – wenn die Coronapandemie irgendwann mal vorüber ist.

Letzte Station beim Ortsspaziergang: die Wohnblöcke am Triftweg. „Die wurden zusammen mit dem Armee-Objekt im Wald gebaut“, sagt Peter Winkler. Damals haben dort die Angehörigen der NVA gelebt. Aber die Zeiten sind schon lange vorbei.

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RTelenovela

Früher hatte jedes Dorf seine Ladenstraße

Sonntag, den 28. März 2021
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Wer wissen möchte, welchen wirtschaftlichen Kahlschlag die Wende in Ostdeutschland mit sich gebracht hat, muss nur mal durch die vielen Dörfer spazieren und sich erzählen lassen, an welchen Stellen welche Geschäfte waren.

In den vergangenen zwei Wochen habe ich in Kremmen und Umgebung die Kleinstadt und sieben Dörfer besucht. Dazu gehörte ein kleiner Spaziergang durch den Ort, und oft war jemand dabei, der oder die den Ort schon länger kannte und mir erzählt hat, was früher im Ort so los war.

In Sommerfeld zum Beispiel. An der Dorfstraße gibt es noch eine kleine Gaststätte und einen Getränkehandel. Früher gab es dort eine Post, mehrere Gaststätten, ein Haushaltswarengeschäft, ein Bäcker und noch einiges mehr. Es ist und war ein kleines Dorf, aber es gab dort in der DDR eine Infrastruktur.
Ähnlich in Beetz. Dort gibt es in der Dorfstraße praktisch kein Geschäft mehr. Zu DDR-Zeiten waren auch dort mehrere Gaststätten, zwei (!) Fleischer, ein Bäcker, ein Konsum – und und und. Immerhin gibt es dort heute noch die Grundschule mit einer Turnhalle.
Die Kremmener Altstadt war früher ein sehr wirtschaftlicher Ort. Läuft man durch die Straßen, dann erfährt man, was es dort alles gab. Ebenfalls diverse Kneipen, mehrere Bäcker, Fleischer, Schuster, Konsumläden und so weiter. Die Altstadt war mal ein Ort, an dem viel los war. Heute wohnen dort immer noch viele Leute, es gibt auch noch einen Friseur und einen Partyservice – da hört es aber schon langsam auf. Die restlichen, noch aktiven Läden befinden sich nur noch an den Hauptstraßen und auf dem Marktplatz.
In Staffelde gibt es noch einen Fleischer. Aber der Konsum ist weg, mehrere Gaststätten – und so weiter.
In Groß-Ziethen gab es auch einen Konsum, mehrere Gaststätten, ein Ärztehaus, sogar einen Tanzsaal. Es ist nur noch der Bäcker übrig, und immerhin gibt es dort noch das Schloss Ziethen.
Selbst im kleinen Ludwigsaue, 100 Einwohner, gab es früher eine Post, eine Schule, einen Konsum. Dort allerdings starb das meiste alles schon vor der Wende aus.

Vermutlich würde man das in so ziemlich allen Dörfern erfahren, in denen man unterwegs ist. Und sicherlich gibt es auch im Westen Deutschlands Orte, in denen ein wirtschaftlicher Kahlschlag stattgefunden hat. Aber dass in jedem Kremmener Dorf Geschichten vom Niedergang der Konsumwirtschaft nach dem Ende der DDR erzählt werden, ist bemerkenswert und traurig.
Natürlich hat der Niedergang viele Gründe. Nach der Wende verlagerte sich der Konsum in die Städte, in denen es mehr und billigere Produkte gab. Alles sollte besser, westlicher werden. Da konnten die Dörfer offenbar nicht mithalten.
Heute braucht man nicht mehr davon zu träumen, die Dörfer auf diese Art wiederzubeleben. Selbst Handelsketten überlegen knallhart, wo sie Märkte eröffnen und wo nicht.

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KeineWochenShow

#213 – Ins Clubhouse nur mit Luftfilter!

Sonntag, den 31. Januar 2021
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Es sind deprimierende Zeiten, aber es ist gut, drüber zu sprechen. Insofern ist KeineWochenShow in Zeiten des Coronavirus auch eine Art Gesprächstherapie. Aber in Sachen Impfstoff tut sich wenig. Die Zahl der Toten steigt unaufhörlich, überall neue Hiobsbotschaften.
Im Interview erzählt Andreas Dalibor über die Auswirkungen der Coronakrise. Sein Bistro in Kremmen konnte er im November nicht öffnen. Sein Theater daneben ist geschlossen. Aber der Beetzer hat eine CD aufgenommen – auch um etwas für sein Theater einnehmen zu können.

Außerdem fragen wir uns, ob die im Dezember stattfindende Fußball-WM 2022 der endgültige Sargnagel für die Weihnachtsmärkte ist. Und wieso Amtsleiter aus der Oranienburger Verwaltung Angst haben, in einem Livestream aufzutauchen.
Und es gibt eine kleine Vorschau über anstehende Neuigkeiten auf dem Youtubekanal RT Zapper.
Das und mehr in KeineWochenShow #213 auf Youtube.

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aRTikel

Chronik Kremmen 2020

Donnerstag, den 24. Dezember 2020
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MAZ Oberhavel, 24.12.2020

Januar:
Kremmens Stadtbrandmeister Gerd Lerche verabschiedet sich Anfang Januar von seiner Aufgabe. Doch so ohne Weiteres wollen ihn die Kameraden nicht „entlassen“. Der Einsatz auf dem Sommerfelder Sportplatz entpuppt sich für Gerd Lerche dann als Abschieds- Überraschungsparty. +++ Zu wenig Platz in der Stadtparkhalle: An der Kremmener Goethe-Grundschule werden die Sportstunden gekürzt. +++Marcel Steinke ist neuer Jugendbeauftragter. +++ An der Goethe-Oberschule gibt es einen Krätze-Fall. +++ Familie Glanzer wird im eigenen Lokal in Staffelde überrascht. Denn die Freunde der Gaststätte und der Familie wollen zum Abschied ein zünftiges Überraschungsfest veranstalten. Nach 23 Jahren geben Glanzers die „Tenne“ auf, einen Nachfolger haben sie nicht finden können. +++ Zum Neujahrsempfang kommen 300 Gäste. +++ Hauptamtsleiterin Bianca Haak verlässt die Verwaltung.

Februar:
Um die Sirene in Groß-Ziethen gibt es eine Diskussion. Sie schallt direkt auf den Hof einer Anwohnerin. +++ Simone Bahr und Wolfgang Engel sind die neuen Vorsitzenden des Seniorenbeirates. +++ Bei Hohenbruch stirbt ein Mann bei einem Autounfall. +++ Der langjähriger Flatower Wehrführer Ewald Werder ist gestorben. +++ In der Kremmener Spargelscheune feiern die Treckerkerls ihr zehnjähriges Bestehen. Aus einer Bierlaune heraus wird die Spaßgruppe 2010 gegründet.

März:
Vom Sommerfelder Klinik-Gelände werden 16 Bienenvölker gestohlen. +++ Heidi Sommer ist neue Gleichstellungsbeauftragte. +++ Musiklehrer und Musiker Ulf Gruber aus Beetz ist gestorben. +++ Frank Bommert (CDU) tritt als Stadtverordneter zurück. +++ Die Poststelle wird geschlossen, weil die Kunden die Corona-Regeln nicht einhalten. +++ Die Staffelder Naturkita schließt. +++ Das Coronavirus sorgt für Einschränkungen. Schulen und Kitas müssen schließen. Das Seniorenfest wird abgesagt.

April:
Am Rathaus ist ein Banner befestigt worden: „Kremmen ist diszipliniert, motiviert, dankbar … und hält Abstand“. +++ Am Spargelhof Kremmen öffnet ein Spargel-Drive-In. Wegen der Pandemie darf das Restaurant nicht öffnen. +++ Das Erntefest wird abgesagt – Corona. +++ Der Jugendclub verlagert seine Aktivitäten ins Internet. +++ Es gibt keine Osterfeuer.

Mai:
Die Sommerfelder Badestelle ist saniert worden. +++ Vier tote Storchenbabys in Kremmen sorgen für Trauer. +++ Katharina Neumann ist neue Betreiberin der „Alten Lebkuchenfabrik“ in Kremmen.

Juni:
Diskussion um die Badestelle am Kremmener See. Der Steg darf nicht mehr benutzt werden, die Öffnungszeiten werden stark eingeschränkt – der Betreiber muss Rettungsschwimmer bereitstellen. +++ Ministerin Julia Klöckner kommt auf den Spargelhof.

Juli:
Der FC Kremmen wird 100 – kann aber nicht feiern. +++ Die Sommerfelder Kitaleiterin Elke Schilling und ihre Beetzer Kollegin Anita Hahn gehen in den Ruhestand. +++ Der Heimatverein Groß-Ziethen löst sich auf. +++ Der Grundstein für den Kremmener Kita-Anbau wird gelegt.

August:
Im alten Aldi-Markt öffnen die Beekeepers. +++ Tina Tischendorf ist neue Pächterin im Sommerfelder Café Hofkultur. +++ Der ehemaliger Groß-Ziethener Ortsvorsteher Lutz Dubrow ist gestorben. +++ Bei Flatow stirbt ein Mann bei einem Verkehrsunfall.

September:
In Flatow herrscht Unzufriedenheit über die Qualität der Denkmal-Sanierung. +++ Bei Kremmen wird ein Teilstück der sanierten A 24 freigegeben.

Oktober:
Auf dem ehemaligen NVA-Gelände im Beetzer Wald findet im Bunker eine illegale Partys statt. Daraufhin wird beschlossen, den Bunker zu sichern, so dass er nicht mehr betretbar ist. +++ Das Asylbewerberheim in Kremmen ist leergezogen. Nun beginnt der Umbau zu Mietwohnungen. +++ Jan Rawitzer (14)aus Sommerfeld hat es ins Radio geschafft. Der Schüler des Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums hat sich ein ganz besonderes Praktikum rausgesucht. Er schickt eine Bewerbung zum Berliner Radiosender Star FM – und bekommt den Zuschlag dafür. Er darf sich zwei Wochen lang nicht nur in der Redaktion umsehen und an vielen Stellen mithelfen. Er geht auch on Air, ist mehrfach im Radio zu hören. +++ Der Gehweg in der Kremmener Straße der Einheit ist saniert. +++ Das Beetzer Kirchenbüro schließt.

November:
Die evangelische Gemeinde eröffnet das neue Gemeindehaus. +++ Zwei Klassen der Goethe-Grundschule lernen jetzt im Container. +++ Die Feuerwehr bekommt ein neues Drehleiterfahrzeug gesponsert.

Dezember:
Der musikalische Adventskalender der Goethe-Grundschule wird online veranstaltet. +++ In Kremmen wird der neue Lidl-Markt eröffnet.

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