RTZapper

Brandenburg aktuell: Spargelkrieg

Montag, den 18. April 2011
Tags: , , , ,

FR 15.04.2011 | 6.45 Uhr | rbb

Beelitzer Spargel. Das ist eine Marke. Ein geschützter Begriff sogar. Der Vorsitzende des Spargelvereins sagt, dass der Spargel aus Beelitz besonders spargelig ist. Weil er auf dem Beelitzer Sand wächst.
Ah ja.

Am Donnerstag (und in der Wiederholung am Freitag) berichtete “Brandenburg aktuell” im rbb darüber, dass es aber nun auch Spargel aus Kremmen gibt. Der sei mindestens ebenbürtig wie der Beelitzer, sagt der dortige Firmenchef. Die Leute in der Region würden den Unterschied auf jeden Fall bemerken.

Nun ja. Ich glaube nicht. Es ist zwar ein Unterchied, ob der Spargel aus Griechenland kommt und eine weite Reise hinter sich hat, oder eben aus der Region. Aber ob er nun aus Beelitz oder Kremmen kommt, das wird man wohl kaum herausschmecken können.
“Mmhhmm… so schmeckt nur Kremmen.” Das wäre schon eine grandiose Leistung, wenn das möglich wäre.
Warum ich Kremmener Spargel kaufe? Weil er eben aus meiner Region kommt. Aber an sich ist mir dieser Spargelkrieg herzlich egal. Mahlzeit!

aRTikel

In zwei Stunden ein Menü gezaubert

Mittwoch, den 18. Februar 2009
Tags: , , , ,

Wettbewerb: Die besten Schülerköche der Region trafen sich im Nauener Jugendaufbauwerk

MAZ Falkensee, 18.2.2009

NAUEN
Jubel bei den jungen Köchinnen der Heinrich-Rau-Schule in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin): Beim Regionalfinale des Erdgaspokals für Schülerköche konnten sie sich gestern Nachmittag im Nauener Jugendaufbauwerk gegen zwei weitere Vierergruppen durchsetzen. Ihr Menü „Im Wandel der Jahreszeiten“ fand bei der dreiköpfigen Jury den meisten Anklang. Auf dem Tisch standen je ein Teller mit Gemüsesülze mit Joghurtdressing als Vorspeise. Das Hauptgericht bestand aus einer gefüllten Hähnchenbrust mit Prinzessbohnen und Nudeln. Zu guter Letzt servierten die Rheinsbergerinnen einen Schokoladenauflauf mit Orangensoße.
Zwei Stunden vor der Siegerehrung herrschte in der Küche reges Treiben. Chris Langmeyer schnitt das Fett von der Hähnchenbrust. Sorgfältig überprüfte der junge Koch von der Jean-Clermont-Oberschule im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen (Oberhavel) das rohe Stück Fleisch. Klaus Lindner stand hinter ihm und beobachtete ihn beim Kochen. Lindner ist Jurymitglied beim Regionalfinale um den Erdgaspokal.
Die Hähnchenbrust war Teil des Speiseplans, den die Schüler der Jean-Clermont-Oberschule für den Wettbewerb vorbereitet haben. „Landesgartenschau 2009 in Oranienburg“ hieß das Drei-Gänge-Menü. Die Hähnchenbrust mit Porreegemüse und Nudeln war die Hauptspeise.
Auch die Köche der Beelitzer Solar-Oberschule ließen sich etwas einfallen: „Herbstzauber“ nannten sie ihr Menü. Dazu gehörten eine geschäumte Kartoffelsuppe, gefülltes Hähnchenbrustfilet und Schokoladenbisquit.
Zwei Stunden hatten alle gestern Zeit, um das gesamte Menü zuzubereiten. Von neun Viererteams aus der Region Potsdam konnten sich drei für das gestrige Regionalfinale qualifizieren. Die Jury unter dem Vorsitz von Carsten Hönick vom Verband der Köche Deutschlands hatte maximal 120 Punkte pro Gruppe zu vergeben.
Während Chris Langmeyer von der Sachsenhausener Oberschule das Hähnchen zubereitete, sah ihm Klaus Lindner über die Schulter und fragte: „Ist das Fett? Darf es dranbleiben?“ Chris verneinte. „Und Sehnen sind es auch nicht?“, fragte Lindner weiter. Der junge Koch wusste nicht so recht. Das könnte vielleicht einen Punktabzug nach sich ziehen.
„Zwischendurch stellen wir schon mal Fragen zum Menü, das gekocht wird“, sagte Klaus Lindner. Er ist der zweite Vorsitzende des Vereins Prignitzer Köche und arbeitete 25 Jahre lang in der Gastronomie. In der Küche lief er auf und ab und beobachtete die Kochgrupppen der drei Schulen. „Auch die Sauberkeit spielt für die Jury eine Rolle“, erklärte er. „Wir achten darauf, welche Schritte zuerst durchgeführt werden, so dass das Essen am Ende noch frisch ist.“ Auch der Schwierigkeitsgrad der Speisen selbst spiele bei der Punktevergabe eine Rolle.
Die genaue Punktanzahl blieb geheim. Am Ende gewannen die Rheinsberger vor den Beelitzern und den Sachsenhausenern. „Ich finde, alle drei Teams sind Gewinner“, merkte Juryvorsitzender Carsten Hönick an. „Alle haben super gearbeitet, richtig gut.“
Die Mädchen aus Rheinsberg fahren am 10. März zum Landesfinale nach Werder (Havel).

RTelenovela

Das eine oder andere Teil

Montag, den 11. Dezember 2006
Tags: , , , ,

Manche Autofahrer scheinen ihre Gefährte oder die Last darauf nicht so ganz abzusichern. Da hört man schon mal im Verkehrsfunk, dass etwas auf der Autobahn herumliegt und man doch bitte vorsichtig fahren soll.
Am Montag, bei meiner Rückfahrt aus Neulußheim, scheint jedoch ein einziger diverse Sachen verloren zu haben.
MDR Jump vermeldete zunächst eine Eisenplatte, die auf der A9 zwischen Beelitz-Heilstätten und Beelitz verloren wurde. Wenig später hieß es, zwischen Niemegk und Klein Marzehns liege etwas auf der Straße. Wenige Minuten später wurde bei Radioeins vor einem Teil auf dem Berliner Ring bei Potsdam-Nord gewarnt.
Entweder war letztere Meldung schon älter, oder es war tatsächlich ein zweiter Autofahrer.
Aber falls es doch nur einer gewesen ist, der seinen Müll verloren hat (erst auf der A10, dann auf der A9 Richtung Süden), scheint quasi mit Nichts an seinem Ziel angekommen zu sein.