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Im Winterwunderland (12): Eis gefällig?

Freitag, den 7. Januar 2011
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(11) -> 30.12.2010

Eis gefällig? Bitte, greif zu! Es ist noch genug da! Es ist überall, das Eis!
Wenn man es genau nimmt, hat sich das Winterwunderland in ein Eishorrorland verwandelt. Die Straßen haben sich in eine große Eisfläche verwandelt, und irgendwie bin ich froh, dass ich heute nicht raus muss.

Aber ich höre, wie sich das Blitzeis angekündigt – an meinem Fenster. Der Regen pladdert an meine Scheiben, es ist stürmisch. Der Beginn der Eisperiode.
Die Horrormeldungen kommen per Radio und Facebook: Kein Flugverkehr in Berlin-Tegel. Keine Busse in Potsdam.

Nun rächt sich, dass es Oranienburg nicht fertig bekommt, die Straßen und Wege zu räumen. Die Schulstraße ist stellenweise nicht begehbar, vor allem da, wo die Stadt hätte den Gehweg räumen müssen. Aber dafür muss natürlich niemand eine Ordnungsstrafe zahlen.

Als Spaziergänger braucht man vor allem eins – Zeit. Langsam, ganz langsam geht’s voran. Und ab und zu bleibt man kurz stehen, um die Lage zu sondieren: Wo kann ich lang gehen, ohne hinzufallen.

Am Abend dann auf dem Weg von Zühlsdorf nach Basdorf. Wie überall sind die kleineren Straßen kaum geräumt. Fast knalle ich seitlich mit dem Gegenverkehr zusammen, weil ich vom Eis am Straßenrand in die Mitte rutsche. In einer Kurve in Basdorf ist die Straße dann nur noch eine große Eisfläche. Hätte es da Gegenverkehr gegeben, würde dieser Bericht wahrscheinlich in der BMW-Status-Info stehen.
Noch mal Glück gehabt.

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Billig will ich

Freitag, den 8. August 2008
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Die Sonne brennt, 32 Grad in Oranienburg. Wenn man einigen Wetterfröschen Glauben schenken darf, wird es in diesem Sommer nicht mehr so heiß wie heute. Die 16-Tage-Vorschau im Internet sieht das ähnlich.

Im Regionalexpress ist es glücklicherweise kühl, die Klimaanlage arbeitet auf Hochtouren. Genauso wie der Herr mit seinem Handy, der in Berlin-Gesundbrunnen zugestiegen ist. In den 20 Minuten bis Oranienburg musste er unbedingt die Radiofunktion seines Handys ausprobieren. Er hatte sich extra Ohrstecker angelegt. So konnte er auch nicht hören, dass wir freundlicherweise alle mithören konnten, was denn sein radio so hergab. Nämlich: nichts. Na ja, fast nichts. Meistens rauschte es vor sich hin. Ab und zu fummelte er an dem Kabel, so dass es kurz ruhig blieb. Doch die Ruhe blieb nicht, so rauschte es munter weiter. Ab und zu blitzte mal Madonnas “Holiday” durch das Nichts, aber das schien dem Herrn nicht gefallen zu haben, er klickte sie weg.
Bis Oranienburg hatte er jedenfalls nicht wirklich Empfang. Dafür hatten die Umsitzenden genervte Blicke. Denn leider kapierte der Herr auch entsprchende Zeichen nicht, dass er sich die IOhrstecker auch sparen hätte können, wenn seine Heule sowieso auf Laut gestellt ist…

Kleiner Tipp für die Fans des Stolzenhagener Sees. Ab etwa 18.30 Uhr kostet der Eintritt nur noch einen Euro (plus einen Euro für den Parkplatz).
Heute war die Sonne gegen 19.30 Uhr jedoch nicht mehr ganz so intensiv. So war das Reinlaufen in den See mal wieder eine Überwindungsprobe. Denn das Wasser war kalt. Eiskalt. Zumindest am Angang. Knie. Kalt. Das Wichtigste. Sehr kalt. Der Bauchansatz. Schweinekalt.
Fünf, vielleicht auch zehn Minuten brauchte ich, bis ich wirklich im See war.

Lange Schlange vor der Tankstelle in Basdorf. Der Grund war jedoch schnell klar. Der Liter Super kostete nur 1,379 Euro. Somit war es sogar noch 4 Cent billiger als in Berlin-Pankow, wo es eigntlich immer sehr preiswert ist, und sogar 5 Cent billiger als in Oranienburg.

Der wenige Regen, der am Abend über dem Prenzlauer Berg niederging, brachte noch nicht wirklich Abkühlung. Im Gegenteil: Die Demse wurde noch drückender. Was da bleibt: das Kino. “Get Smart” – sehr gelacht!

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Dirty Ostern!

Sonntag, den 8. April 2007
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Das Osterfest begann mit “Time Of My Life” aus “Dirty Dancing”. Die Band Right Now spielte den Song genau zum Beginn der Osterfeiertage, um Mitternacht.
Osterfeuer in Basdorf. Weil das ja so ein großer Erfolg ist, darf man dafür nun auch Eintritt zahlen. 2,50 Euro für ein bisschen Kirmes-Atmosphäre. Für das Geld war dann auch das Feuerchen ein wenig kleiner als sonst – zumindest hatten wir den Eindruck.
Vielleicht sollte man sich 2008 mal nach einer anderen Osterfeuerfeier umsehen.
Frohe Ostern!

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Bahnbekanntschaften (12): Ein Stück Ostsee in Wensickendorf

Samstag, den 3. Februar 2007
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Wer von Wensickendorf aus mit der Regionalbahn fährt, erlebt ein kleines Stück Ostsee. Auf der Linie fährt ein Zug irgendeiner Bahngesellschaft von der Ostsee. Warum – keine Ahnung, denn eigentlich fährt auf dieser Strecke die NEB.
Die Strecke zwischen Wensickendorf und Basdorf stand vor kurzem vor dem Aus, wurde aber doch noch erhalten – weil ja schließlich doch so mancher mitfährt.
Heute – um 18.02 Uhr – waren wir zweit. Na ja, oder zu dritt, wenn man den Lokführer mitzählt.
In Basdorf, nach nur 2 Stationen endete der Zug bereits, wir mussten umsteigen, um weiter nach Berlin-Karow zu kommen. Dass sich auf der Heidekrautbahn durchaus was tut, sieht man sehr gut am Basdorfer Bahnhof, der in einem sehr guten Zustand ist. Nach ein paar Minuten des wartens kam dann auch der Zug, der zwischen Karow und Basdorf pendelte. Hier waren dann auch ein paar leute mehr im Zug.
In Karow hält die Regionalbahn dann direkt am S-Bahnsteig (wie auch in Birkenwerder), der Anschluss an die S-Bahn in Richtung Zentrum ist meist gewährleistet.
Seltsam allerdings: Die Regionalbahn, die in Karow hält, scheint auf den Anzeigetafeln nicht existent zu sein. Obwohl der Zug am Bahnsteig wartete, wurde beharrlich die S-Bahn nach Bernau angezeigt.

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Osterfeuer

Sonntag, den 16. April 2006
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Das größte Osterfeuer der Region lodert jedes Jahr in Basdorf, 15 Kilometer östlich von Oranienburg, direkt an der B109. Und jedes Jahr läuten wir dort das Osterfest ein.
Himmel und Menschen drängen sich auf dem Festplatz des kleinen Örtchens. Auf einer Bühne spielt Right Now, DIE Partyband aus Oberhavel, die auch öfter mal in der Kulturbrauerei zu Gast ist.
Das Feuer ist so riesig, dass es vermutlich noch wochenlang vor sich hin brennt. Steht man eine Weile davor, bekommt man das Gefühl, als grille man sein Gesicht.
Überwiegend sind es die Männer, die den Abend nutzen, um mal wieder ordentlich vollzutanken. Und natürlich kommt es dann auch schon mal zu Schlägereien. In diesem Jahr hatte ich die Ehre, auch endlich mal eine sehen zu dürfen.

Tja, und schon ist wieder Ostern.

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aRTikel

Profile: Für Probleme ein offenes Ohr

Freitag, den 21. November 2003
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Jugendbetreuerin Sabine Hempel

MAZ Oranienburg, 21.11.2003

GROSS-ZIETHEN
Es ist später Vormittag und Sabine Hempel steht in ihrer Küche und spült ihr Geschirr. Gestern gab es Käsefondue. Aber nicht bei ihr zu Hause, sondern im Groß-Ziethener PC-Club. Für die Jugendlichen hat die 50-jährige Schmachtenhagenerin eine Party organisiert.
Ursprünglich bekam sie im März dieses Jahres durch die Pur eine Stelle im PC-Club Groß-Ziethen. Den Jugendlichen sollte sie helfen, am Computer bei Internet-Recherchen zurechtzukommen. Doch Sabine Hempel ist längst mehr als nur PC-Betreuerin. Der PC-Club sei schon längst ein richtiger Jugendclub, schrieb Gerhard Mittelstädt im Groß-Ziethener Kurier. „So viele Kinder und nur drei PCs“, lacht Sabine Hempel, „da musste ich mir noch etwas einfallen lassen.“ Gesagt, getan: So fanden in den letzten Monaten diverse Partys, Video- und Grillabende sowie Bastelnachmittage statt. Im Sommer übernachteten sogar einige der Jugendlichen in Zelten im Garten der Hempels in Schmachtenhagen. Vorher wurde noch die Gegend erkundet, in einem Waldparcours mussten bestimmte Aufgaben erledigt werden.
Sabine Hempel hat ein offenes Ohr für die Probleme der Jugendlichen. Gute und schlechte Zensuren werden ebenso ausgewertet wie Probleme mit Lehrern oder Freunden. „Ich finde es wichtig, dass sie einen Ansprechpartner haben“, meint die Betreuerin. „Ich möchte den Kindern Selbstbewusstsein geben.“
Ihre wechselvolle Berufskarriere begann im Stahlwerk Hennigsdorf als Maschinistin für Transport- und Hebewerkzeuge. „Ich bin gelernte Kranfahrerin“, ergänzt Sabine Hempel. Danach arbeitete sie zehn Jahre bei Minol. Dort füllte sie auch Tankwagen auf. Später wechselte sie in die LPG-Tierproduktion nach Schmachtenhagen. (Ein fehlerhafter Satz entfernt.)
Erfahrung mit Kindern hat Sabine Hempel durch ihre beiden Söhne. „Die haben mich viel beschäftigt“, lacht sie. Inzwischen sind sie beide aus dem Haus.
An der Gestaltung des Programms im Klub arbeiten die Jugendlichen immer mit. Aber: „Wenn schulische Leistungen gefragt sind, können wir gar nicht so viel machen.“ Darauf legt Sabine Hempel großen Wert. „Die Schule ist wichtig für den späteren Beruf“, meint sie. Positiv überrascht ist sie über die Zusammenarbeit der Jugendklubs von Kremmen und den Ortsteilen. Auch, dass bei den vielen Veranstaltungen die Eltern so fleißig mithelfen, darüber freut sich Sabine Hempel sehr.

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RTZapper

Enie in Basdorf

Dienstag, den 31. Oktober 2000
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Schmachtenhagen Ost ist, wie berichtet, mit dem Mark-Keller-Clip nur knapp an einem “Echo” vorbeigeschrammt. Nun ist Basdorf dran. Am Bahnhof dieses Ortes drehte Enie van de Meiklokjes ihren neuen Musikclip. Da die Ortsschilder des Basdorfer Bahnhofs aber überklebt wurden, wird es wohl auch dieser Ort nicht zu Ruhm bringen. Sauerei!

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