KeineWochenShow

#211 – Lena & Mark in Love II: Babyglück!

Sonntag, den 17. Januar 2021
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Es gibt gute Neuigkeiten aus der Reihe “Lena & Mark in Love”! Bald gibt es Babyglück, so berichtet es die Boulevardpresse. Lena Meyer-Landrut und Mark Forster bekommen Nachwuchs! Und da wir vor einem Jahr in unserer kleinen Sendung schon über die beiden gesprochen haben, ist das natürlich auch wieder ein Thema.

Man muss ja auch mal über andere Dinge reden als über Corona. Es geht um die 15-Kilometer-Regel, um das Impfen, FFP2-Masken und die Handball-WM in der Coronakrise.
Natürlich sprechen wir auch über Du-weißt-wen, den RTL aus “Deutschland sucht den Superstar” rausgeschnitten hat, klar dass man darüber auch gleich mal was träumt.
Außerdem: In Berlin ist der Lückenschluss bei der U5 erfolgt. In einem Beitrag sind wir auf der Strecke und auf den zwei neuen Bahnhöfen unterwegs.

Das, eine neue Ausgabe der KWS-Hitparade und noch viel mehr in KeineWochenShow #211 auf Youtube!

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RTelenovela

Mit der U5 unter die Spree

Sonntag, den 10. Januar 2021
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Als Kind bin ich öfter mit der U5 in Berlin unterwegs gewesen. Meine Oma hat in Lichtenberg gewohnt, und deshalb ging es, wenn ich bei ihr war, öfter mit der U-Bahn zum Alex oder zum Tierpark, wo nicht nur der Park selbst war, sondern auch eine Freundin von ihr wohnte.
1989 wurde die U5 bis nach Hönow verlängert, und als großer Fan von Bahnen und Bahnstrecken schleppte ich meine Oma natürlich in den Zug, um einfach mal so nach Hönow zu fahren. Weil wir es konnten. Einfach so. Und ich fand es aufregend.

Schon 1995 war Baubeginn für den Abschnitt zwischen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof, 2006 sollte der Teil, dann erst mal als U55 in Betrieb gehen. Doch wegen diverser Probleme kam es nicht dazu, und erst 2009 war Eröffnung. Zwei Wochen nach dem Start, fuhr auch ich erstmals mit.
Schon damals war klar, dass es noch zehn Jahre dauern würde, bis auch der Abschnitt zwischen dem Alexanderplatz und dem Brandenburger Tor fertig sein würde.
2010 war Baubeginn, und die größte Hürde war die Untertunnelung der Spree.

Anfang Dezember 2020 war dann schließlich Eröffnung, und gute fünf Wochen danach erlebte ich dann meine U5-Premiere. Vom Hauptbahnhof aus fuhr ich erst mal durch zum Alex.
Hinter dem Bahnhof Unter den Linden geht es bergab, damit die U-Bahn unter der Spree fahren kann, der Bahnhof Museumsinsel ist noch nicht geöffnet.
Am Alex stieg ich aus, um wieder zurückzufahren und an den neuen Stationen auszusteigen.

Der Stationsname Rotes Rathaus verspricht nicht zu viel. Kommt man mit der Rolltreppe nach draußen, steht man direkt vor eben jenem Roten Rathaus, und der Fernsehturm ist auch nicht weit.
Unter den Linden ist der Kreuzungsbahnhof mit der U6, er ist komplett neu gebaut worden. Tatsächlich ist dort auch schon recht viel los, und wenn die Coronakrise mal überstanden ist, könnte es dort richtig voll werden. Dort füllt sich dann auch die neue U5.

Oft ist kritisiert worden, die neue U5 sei in dem Abschnitt überflüssig. Ist sie nicht. Vor allem vom Friedrichshain aus kommt nun nun noch viel besser in Richtung Hauptbahnhof, es gibt bessere Anschlüsse in Richtung Nord-Süd-S-Bahn. Und wenn wir hoffentlich im Dezember 2021 wieder zum Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus können, bietet sich die U5 auch an.

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Bahnbekanntschaften (92): Nasenfrei in Zeiten des Coronavirus

Freitag, den 8. Januar 2021
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(91) -> 6.7.2020

Für einen Donnerstagnachmittag ist der Regionalbahnsteig in Oranienburg überraschend leer. Aber vermutlich fahren um diese Zeit mehr Menschen aus Berlin raus als nach Berlin rein. Der RE5 kommt pünktlich, und drinnen ist es ebenfalls erstaunlich leer. Ich finde einen Platz, und es ist so wenig los, dass ich nicht das Gefühl habe, ich komme irgend jemandem zu nah.

Die wenigen Leute im Abteil tragen eine Maske. Allerdings haben manche Leute immer noch nicht verstanden, wie sie denn die Maske zu tragen haben – nämlich auch über der Nase. Eine Frau in meinem Blickfeld trägt die Maske nur über dem Mund, und auch ein intensiver Blickkontakt vermag daran nichts zu ändern.
Später kommt der Schaffner, um die Tickets zu kontrollieren. Dass die Frau die Maske nicht richtig trägt, scheint er zu registrieren, aber nicht ändern zu wollen – wie übrigens bei einem ähnlichen Fall auf dem Rückweg auch. Der Schaffner scheint Ärger aus dem Weg gehen zu wollen. Aber vielleicht auch nur leer, weil es nicht so voll ist.

In Berlin-Gesundbrunnen wird der RE5 sogar noch leerer. Es steigen viele Leute aus, aber kaum Leute ein. Als der Zug zum Hauptbahnhof rollt, sind wir noch eine gute Handvoll im Waggon.

Der Hauptbahnhof in Berlin ist an diesem Donnerstagnachmittag auch eher schwach frequentiert. Alle Läden, die keine Waren des täglichen Bedarfs verkaufen, sind geschlossen. Im Imbiss bieten ihre Speisen nur zum Mitnehmen an. Wo ich allerdings die McDonald’s verputzen darf, ohne von den Gelbwestlern aufgegabelt zu werden, weiß ich nicht. Also ziehe ich den Fischimbiss vor, kaufe mir eine Backfischbox und spieße sie etwas abseits auf dem Bahnsteig auf. Alles gerade ein bisschen umständlich. Aber wenn’s hilft…

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Das wird doch der Mann von der Bahn wohl noch sagen dürfen!

Donnerstag, den 15. Oktober 2020
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Da musste sich aber mal jemand Luft machen. Der RE6 in Berlin-Spandau konnte wohl am Dienstagabend nicht rechtzeitig den Bahnhof verlassen. Fahrgäste haben wohl gemeckert.
Das passte dem Kevin aber gar nicht. Kevin heißt nicht Kevin, aber das soll ja hier kein echter Pranger werden.
Kevin jedenfalls arbeitet offenbar im Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn.

Und in einer Facebook-Gruppe regte sich Kevin darüber auf, dass sich die Fahrgäste über die Bahner aufgeregt haben, ob sie vielleicht den Kaffeeautomaten leergetrunken haben.
“Klar, wir von der Deutschen Bahn haben auch nichts Besseres zu tun”, mokierte sich der Kevin. “Aber dass Frau Merkels Gäste (drei an der Zahl) für diesen Bundespolizei-Einsatz verantwortlich waren, interessiert keinen.” Die Leute hätten eine große Klappe, “aber nie wissen, was dahinter steht.”

Interessiert, wie sich “wir von der Deutschen Bahn” so ausdrücken. Ich wusste gar nicht, dass “wir von der Deutschen Bahn” so über bestimmte Menschen sprechen. Und dabei dachte ich, dass nur Wenignachdenkende, Rassisten und Neonazis von “Merkels Gästen” sprechen. Ich dachte immer, dass “wir von der Deutschen Bahn” so nicht sind.
Das teilte ich dem Kevin in der Facebook-Gruppe auch mit.

Das nahm sich der Kevin auch gleich zu Herzen. Er löschte seinen liebevollen Post, schmiss mich aus der Gruppe und blockierte sie für mich. Das nenne ich mal konsequent. Aber wahrscheinlich denkt sich der Kevin: Das wird man doch mal sagen dürfen!

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Bahnbekanntschaften (91): In Zeiten des Coronavirus

Montag, den 6. Juli 2020
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(90) -> 27.10.2019

Abstand halten. Überall hört man das. Und Maskenpflicht in der Bahn. Davon hört man auch überall. Aber wie sieht das in der Wirklichkeit aus?
Das erste Mal überhaupt während der Coronakrise fahre ich mit der Bahn. Mit dem Regionalexpress geht es nach Berlin. Es ist Sonntagnachmittag, und als der Zug in Oranienburg einrollt, ist er schon ziemlich voll.
Ich setze meine Maske auf und betrete den Zug.

Der Waggon ist voll. So ziemlich alle Sitze sind belegt. Die meisten Leute haben Masken auf, aber längst nicht alle. Überall auf den Gängen stehen weitere Leute. Auch, weil sie die letzten freien Plätze nicht belegen wollen – so von wegen Abstand.
Klar ist aber: Im RE5 sind Abstände einzuhalten nicht möglich. Dafür hat der Zug gar nicht die nötigen Kapazitäten. Hier die Maskenpflicht abzuschaffen, wäre Wahnsinn.
Ich laufe in einen anderen Waggon, aber da ist die Situation nicht anders.
Letztlich setze ich mich auf eine der Treppen – da habe ich zumindest so was wie einen Sicherheitsabstand zu den anderen Leuten um mich herum.

Auf der Erde vor der Tür liegt ein Pärchen. Beide haben sie keine Maske auf. Sie klammert von ihrem Freund und schläft. Bewegt er sich, klammert sie noch mehr. Auch er hat die Augen geschlossen, und irgendwann nestelt er an seiner Hosentasche herum und holt sein Smartphone heraus. Er fummelt darauf herum, hält es dann weg. Er schließt die Augen wieder, dreht seinen Kopf zu seiner Klammerfreundin. Er macht ein Selfie. Und noch eins. Dann schaut er sich das Ergebnis an, es muss nicht zufriedenstellend gewesen sein, denn wieder macht er seine träumerisch-entspannte Pose, um das auf einem träumerisch-entspannten Insta-Fotos festzuhalten – beobachtet übrigens nicht nur von mir, sondern auch vom Pärchen gegenüber.

Beim anderen Pärchen hat sie die Maske auf, er nur ab und zu. Ansonsten hat er die Maske unterm Kinn. Sie überlegen Essen zu gehen, aber sie will auf keinen Fall was mit deutscher Küche, weil das so doll gesalzen sei, und überall alles viel zu viel sei. Er lacht ein bisschen, aber wahrscheinlich muss er sich dem beugen.

In Berlin-Gesundbrunnen leert sich der Zug merklich, für die letzte Station bis zum Hauptbahnhof habe ich nun sogar einen richtigen Sitzplatz.

Rückfahrt mit der S1 vom Potsdamer Platz nach Oranienburg. Der Zug ist fast leer, trotzdem muss man Maske tragen, und es tragen tatsächlich alle Maske. Vor den Bahnhöfen nehmen die Ansagen aus dem Lautsprechern inzwischen kaum noch ein Ende: Hinweis auf Maskenpflicht. Nächster Bahnhof. Ausstieg links. Türen öffnen automatisch. Umsteigemöglichkeiten. Da braucht man sich gar nicht mehr zu unterhalten…

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Ab nach Berlin: Templin first?

Freitag, den 14. Februar 2020
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Die Templiner CDU/FDP-Fraktion im Stadtparlament hatte eine dufte Idee. Sie wollen schneller mit dem Zug nach Berlin. Deshalb schlagen die Politiker vor, dass die RB12 alle zwei Stunden nur noch die großen Orte anfährt. Also: Zehdenick, Löwenberg und Oranienburg – und dann weiter nach Berlin-Gesundbrunnen. Alle anderen kleinen Orten, sollen dann auch nur noch alle zwei Stunden bedient werden.

Dass auch die Templiner fix mit der Bahn nach Berlin möchten, ist verständlich. Dass das auf Kosten aller anderer entlang der Strecke passieren soll – das ist hingegen unschön.
Angesichts des drohenden Klimawandels wird darüber diskutiert, wie die Menschen dazu gebracht werden sollen, das Auto stehen zu lassen und stattdessen die Bahn zu nutzen. Da ist der Vorschlag für die Templiner zwar sinnvoll, dass die RB12 nur noch in großen Orten hält. Nicht aber für die Leute aus Vogelsang, Grüneberg, Nassenheide, Sachsenhausen und allen anderen betroffenen Orten. Dass dort das Angebot ausgedünnt werden soll, ist nicht akzeptabel.

Dass Bahnstationen ausgelassen werden, ist in der Regel auch eher den Regionalexpress-Zügen vorbehalten. Dass die RB 12 zudem von Oranienburg aus direkt den Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen ansteuern soll, dafür Hohenschönhausen, Lichtenberg und Ostkreuz links liegen lassen soll, ist wiederum für die Kreisstadt nicht hinnehmbar. Immerhin fährt schon der RE 5 direkt nach Gesundbrunnen. Die Verbindung in den östlichen Teil Berlins sollte nicht aufgegeben werden.

Rundum wirkt die Idee aus Templin schlicht nicht durchdacht und zudem ziemlich egoistisch. Dass die Bürgermeister von Zehdenick und vom Löwenberger Land da sehr schnell dagegen halten, verwundert mich nicht.

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ORA aktuell

Ab 15. Dezember hat Oranienburg Intercity-Halt

Mittwoch, den 4. Dezember 2019
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Früher als angekündigt: Schon ab dem 15. Dezember hat Oranienburg einen Intercity-Halt. Mehrfach am Tag ist der Zug dann zwischen Rostock, Oranienburg, Berlin und Dresden unterwegs.
Ab dem 31. Oktober 2020 stoppt der Zug zudem am neuen Flughafen in Schönefeld.

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