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S1 fährt einen Monat lang nicht nach Oranienburg

Samstag, den 4. Juni 2022
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Die S-Bahn S1 fällt in Oranienburg für einen guten Monat aus. Vom 9. Juni, 22 Uhr, bis 7. Juli, 1.30 Uhr ist die Strecke zwischen Birkenwerder und Oranienburg gesperrt.
Auch schon am heutigen Sonnabend fährt zwischen 8 und 20 Uhr im selben Abschnitt keine S-Bahn.

Ersatzweise gibt es einen Busverkehr, der alle Bahnhöfe auf der Strecke anfährt. Als Ausweich empfiehlt die Bahn den RE5 und die RB12. Allerdings werden diese Züge gerade am Wochenende durch das 9-Euro-Ticket sowieso schon extrem voll sein.

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RTelenovela

Bahnbekanntschaften (94): Nach 25 Jahren wieder nach Kreuzbruch!

Freitag, den 3. Juni 2022
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(93) -> 12.3.2021

Ich bin einmal in meinem Leben mit der Heidekrautbahn gefahren. Es war im Sommer 1996, ich bin mit einem Freund in Zehlendorf in die Ferkeltaxe gestiegen. Wir fuhren bis zur Endstation nach Liebenwalde, wo wir eine Freundin besuchten. Ein Jahr später ist die Strecke stillgelegt worden.
Die Regionalbahn fährt jetzt nur noch bis Wensickendorf, und am Wochenende nach Schmachtenhagen – das allerdings erstens gar nicht auf der eigentlichen Strecke liegt und zweitens fährt der Zug noch, obwohl der Anlass – der Oberhavel-Bauernmarkt – seit Ewigkeiten nicht mehr existiert.
Vor einigen Jahren gab es mal einen Testbetrieb, während dem die Bahn weiter bis Zehlendorf fuhr – allerdings war der Zuspruch zu gering.
Dennoch soll nun ein neuer Vorstoß gewagt werden, um die Bahn irgendwann mal wieder bis Liebenwalde fahren zu lassen.

Am Donnerstag fuhr ein Sonderzug von Basdorf nach Kreuzbruch. Vertreter der Politik, der Bahn und viele Interessierte fuhren mit diesem Zug, stiegen in Basdorf zu.

Besonders Wensickendorf erlebte an diesem Tag ein ungewöhnlich hohes Zugaufkommen. Ab diesem Bahnhof musste der Lotse, der den Lokführer begleitete, an jedem Bahnübergang aussteigen und die Straße absichern. Auf der Rückfahrt musste unser Zug sogar warten, weil im Bahnhof selbst noch ein Zug stand, der mal kurz aufs Nebengleis musste, um uns durchzulassen.

Gerade für die interessierten Bahnfahrer war das ein spannender Ausflug. Im Abteil vor mir saß eine Gruppe Frauen aus Berlin. Für sie muss das Landleben irgendwie ein exotisches Ding. Mal abgesehen, dass sie diverse Pflanzen und Farben auf den Feldern geradezu bejubelten.
Als der Zug Zehlendorf erreichte, fragten sie, ob es denn so was wie eine Dorfgemeinschaft gebe. Sie starrten auf die entfernten Häuser, als wären es Ufos.
In Zehlendorf fuhr der Zug auch ziemlich dicht an den dortigen Grundstücken vorbei – 25 Jahre lang blieben sie davon verschont. Jetzt regen sich einige von ihnen darüber auf, dass der Zug ständig gehupt habe. Das musste er auch an bestimmten Stellen – immer an Bahnübergängen, denn so ein Zug auf einer sonst stillgelegten Strecke kommt ja eher überraschend.

Die Strecke ist freigeschlagen worden, an einigen Stellen wurden wohl Schwellen ausgetauscht. Ansonsten ist die Strecke bis Kreuzbruch aber frei. Dahinter kommen allerdings zwei Brücken, die saniert werden müssten. Mindestens 25 Millionen Euro würde das kosten.
So endete die Fahrt also in Kreuzbruch. Momentan ist die Strecke nicht mal im Nahverkehrsplan, das wollen aber diverse Menschen erreichen – und selbst dann muss man wohl froh sein, wenn vor 2040 auf der Strecke ein regulärer Zug fährt.
Die Tour am Donnerstag war zunächst einmalig. Allerdings wäre ja nachdenkenswert, zu bestimmten Anlässen Sonderzüge rollen zu lassen – zum Beispiel bei der Landpartie, die ja auch in Kreuzbruch stattfindet.

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aRTikel

Prignitz-Express: Oberkrämer hat vom Ausbau der Strecke gar nichts

Freitag, den 27. Mai 2022
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Auch künftig wird der RE 6 an Schwante, Vehlefanz und Bärenklau vorbeifahren – für die Gemeinde ergeben sich durch die Bahnpläne keine Vorteile – SPD-Landtagsabgeordneter Noack äußert sich

MAZ Oberhavel, 27.5.2022

Oberkrämer.
Was hat eigentlich die Gemeinde Oberkrämer mit den Bahnhöfen in Schwante, Vehlefanz und Bärenklau vom Ausbau des Prignitz-Express? Die Antwort lautet: eigentlich nichts.

Die Ankündigungen der Landespolitik am Montag klangen geradezu euphorisch: Künftig sollen zwei Züge pro Stunde zwischen Neuruppin und Hennigsdorf fahren, und die S-Bahn nach Hennigsdorf alle zehn Minuten – perspektivisch auch nach Velten. Allerdings: Die Durchbindung des RE 6 über Tegel nach Gesundbrunnen ist endgültig vom Tisch. Ob und wann die S-Bahn bis Velten fährt, bleibt weiter vollkommen unklar. Und der Prignitz-Express wird auch künftig an Oberkrämer vorbeirauschen, und nur die RB 55 wird weiterhin an den drei Stationen halten – und auch weiterhin nur stündlich. Denn in Wirklichkeit wird der Prignitz-Express auch künftig nicht zweimal pro Stunde fahren. Genau genommen wird nur die RB 55 von Kremmen bis Neuruppin verlängert, wird aber auch dann, anders als der RE 6, an jeder Station halten. Irgendeine Verbesserung für Oberkrämer ist somit gar nicht in Sicht.

Darum ging es auch am Dienstagabend im Bärenklauer Dorfkrug. Dort traf sich der SPD-Ortsverein aus Oberkrämer. Zu Gast war der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Noack. Die Strecke sei dem aktuellen Bedarf nicht mehr gewachsen, sagte er. Problem: Die Strecke ist eingleisig. „Wenn ein Zug ausfällt, sich verspätet oder liegenbleibt, dann gibt es eine Kettenreaktion“, so Noack. „Das wird sich erst ändern, wenn der zweigleisige Ausbau nach Neuruppin erfolgt.“ Der ist nach jetzigen Plänen bis 2026 angekündigt. Nahe Beetz solle beispielsweise ein Ausweichgleis gebaut werden.

Schon jetzt sind die Pendler in Schwante, Vehlefanz und Bärenklau ziemlich genervt von der Regionalbahn 55. Ausfälle und Verspätungen sind an der Tagesordnung. Erst kürzlich ist die Linie am Wochenende wieder mal komplett ausgefallen, wegen Personalmangels. Uta Hoffmann, die für die SPD auch im Ortsbeirat in Schwante sitzt, bemängelte das bei dem Treffen mit Noack.
Wie der Landtagsabgeordnete sagte, bleibe für die Menschen in Oberkrämer weiterhin nur der Zustieg in Kremmen oder Velten zum Prignitz-Express – auch in Zukunft. Und für Nutzer der RB 55: „Ihr werdet weiterhin in Hennigsdorf umsteigen müssen.“ Dass der RE 6 nicht in Oberkrämer halte, sei zudem verständlich: „Das Ding heißt Regionalexpress. Er soll Berlin-ferne Orte anbinden.“ Er glaube nicht, dass es nach dem Streckenausbau mit hybrider Technik einen Halt für den RE 6 in Oberkrämer geben könne. „Eher nicht“, so Noack.

Dass der Prignitz-Express nicht durch den Berliner Norden fahren könne, sei für ihn klar gewesen. Man hätte neben der A 111 ein weiteres Gleis bauen müssen, durch den Forst, dazu viele Brücken und über die Gorkistraße in Tegel – dort wäre wegen der großen Schienenauslastung ein Tunnel nötig gewesen. „Wer ernsthaft daran geglaubt hat, dass wir das realisieren können, der ist ein Visionär, aber kein Realist.“ Deshalb sei es gut, dass sich Berlin und Brandenburg endlich verständigt hätten. Dafür bringt Noack eine zusätzliche Streckenführung über Hohen Neuendorf West und das Karower Kreuz ins Spiel.
Der größte Fehler, den die Deutsche Bahn in den 90er-Jahren gemacht habe, sei es gewesen, an vielen Stellen die vorhandene Infrastruktur aus rein wirtschaftlichen Gründen zurückgebaut zu haben. „Ganze Abschnitte wurden stillgelegt.“ Heute müsse das alles neu geplant und gebaut werden. Die heutige Bahn-Infrastruktur reiche nicht aus, um die Bedürfnisse zu stillen.

Darüber hinaus müsse aber, so Andreas Noack weiter, für eine bessere Busanbindung von Schwante nach Oranienburg gesorgt werden, um dort den Regionalexpress nach Berlin zu erreichen. Die Linie 823 bedient diese Strecke – aber nur am Wochenende.

Kommentar
„i2030“: Zu kurz gedacht
In Sachen Ausbau der Prignitz-Express-Linie hört man viel PR-Geklingel. Dabei heißt das Ausbau-Programm „i2030 – Mehr Schiene für Berlin & Brandenburg“. Das gilt aber nicht für Oberkrämer. Das muss man sich mal vorstellen: Der Bahnhof Bärenklau liegt am Gewerbegebiet mit dem künftigen Amazon-Lager und weiteren Großunternehmen. Am Bahnhof in Vehlefanz soll ein neues Wohngebiet entstehen. Oberkrämer wächst. Und was macht die Bahn? Ignoriert Oberkrämer. Weiterhin hält dort – auch künftig – nur einmal pro Stunde eine Bimmelbahn. Das „i2030“-Konzept ist überholt und konzeptionell nicht zu Ende gedacht. Es ist richtig, Berlin-fernere Gebiete wie Neuruppin besser anzubinden. Aber wenn Berlin-nahe Orte gar nicht bedacht werden, ist das ein Fehler im System. Denn eigentlich sollten Bahntaktungen, je näher man zur Stadt kommt, dichter werden. In Oberkrämer ist das nicht der Fall. Eigentlich sollte man über eine S-Bahn bis Oberkrämer oder Kremmen nachdenken. Aber dazu müsste sie ja erst mal bis Velten fahren. Und ob wir das noch erleben werden?

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RTZapper

Mario Barth deckt auf

Freitag, den 22. April 2022
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MI 20.04.2022 | 20.15 Uhr | RTL

Mario Barth deckt auf. Kennstekennste? Das ist doch diese Show, in der sich ein gewisser Mario Barth über die Doofheit von Behörden beömmelt. Weil die ja alle keine Ahnung haben, und der Mario uns das endlich mal zeigt. Der Mario zeigt es den Verschwendern und Regelbrechern mal so richtig, kennstekennste?
Also, wenn der Mario sich zufälligerweise nicht mal selbst absolut dämlich anstellt und für seine Blödheit öffentlich bestraft wird – und er das aber auch irgendwie doof findet.

War das eigentlich am Mittwochabend bei RTL schon ein Thema in seiner eigenen Sendung? Wie ein gewisser Komiker, kennstekennste, in der Bahn leider vergessen, äh, sich leider, äh, einfach nicht wusste, dass man in der Bahn immer noch eine Maske tragen muss. Da kommt ja nun wirklich niemand drauf. Jedenfalls hat sich der Mario selbst mit dem Handy im Livestream gefilmt, wie er eine intellektuell wertvolle Diskussion mit den Bahnleuten angefangen hat. Bevor der Mario übrigens aus dem Zug geworfen wurde, weil er das mit der Maskenpflicht irgendwie nicht einsehen wollte – hatte er etwa ein Böckchen? – legte er darauf wert, dass er ja schon mit seinem Anwalt gesprochen habe. Hat man im Livestream irgendwie gar nicht mitbekommen, aber vielleicht spricht der Mario, kennstekennste, ja öfter einfach so mit seinem Anwalt.

Demnächst bei “Mario Barth deckt auf”: Wie ein unlustiger Komiker dafür gesorgt hat, dass sich die Bahn verspätet hat, und wie er dafür gesorgt hat, dass dadurch diverse Menschen ihre Anschlusszüge verpasst haben. Darum könnte sich der Mario mal kümmern. Wäre sicherlich ein packender Beitrag. Kennstekennste?

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RTelenovela

Berliner Neuigkeiten

Mittwoch, den 5. Januar 2022
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Als ich vor einem Jahr zum ersten Mal mit der U5 in Berlin zwischen dem Hauptbahnhof und Alexanderplatz unterwegs war, da war einer der Bahnhöfe noch gar nicht im Betrieb: die Museumsinsel. Erst im Sommer ist die Eröffnung nachgeholt worden.

Der U-Bahnhof Museumsinsel ist in mehrerer Hinsicht spannend. So weit ich weiß, liegt er zwar nicht auf der Museumsinsel (man hätte den Bahnhof auch Stadtschloss nennen können), aber von dort ist es nicht weit. Der Bau des unterirdisch liegenden Bahnhofes war deshalb so aufwendig, weil er unter der Spree liegt. Geht man die Treppen runter, sieht man links gleich das Spreeufer. Der Boden unter dem Fluss musste in einem besonderen Verfahren gefroren werden. Auch gilt die Station als einer der schönsten Bahnhöfe in Berlin. Der gewölbte Tunnel ist oben dunkelblau mit lauter kleinen Lichtern – wie ein Sternenhimmel. In der Tat: sehr schön. Aber der schönste Bahnhof nun auch nicht.

Es war leider schon dunkel, aber wenn ich schon dort war, dann wollte ich doch wenigstens einen kurzen Blick aufs Stadtschloss werfen. Merkwürdigerweise habe ich von dem Bau nie wirklich was mitbekommen – also, mit eigenen Augen. Es ist der Platz, wo einst der Palast der Republik stand, und ich als Autofahrer bin dort in den letzten Jahren nie vorbeigefahren, weil meine Wege durch die Stadt immer anders führen. Und nun stand ich vor dem riesigen Gebäude mit seinen verzierten Wänden und Säulen – nächstes Mal gehe ich dann auch rein…

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RTelenovela

Schockfahrt auf den Brocken

Dienstag, den 24. August 2021
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Mit der Brockenbahn von Wernigerode auf den Brocken – das ist mehrmals am Tag möglich. Die historische Dampflok etwas mehr als anderthalb Stunden bis hoch zum Gipfel, und man kann sagen, dass diese Tour ein Wechselbad der Gefühle ist. Man erlebt die Schönheit der Natur, aber zwischendurch herrscht blankes Entsetzen.

Nachdem der Zug Wernigerode verlassen hat, geht es in den Nationalpark Harz. Der Zug beginnt sich, in den Berg zu fädeln. Langgezogene Links- und Rechtskurven führen durch den Wald.
Aber schnell fällt etwas auf: Der Wald ist ziemlich tot. Unglaublich viele Bäume sind abgestorben und stehen trocken in der Gegend rum. Um so höher der Zug unterwegs ist, desto mehr wird das Ausmaß des Waldsterbens sichtbar. Ganze Areale sind voll mit grauen, abgestorbenen Bäumen. Viele Leute sitzen oder stehen an den Fenstern des Zuges und sind dann doch ziemlich erschüttert über das, was sie da sehen.

Beim Zugpersonal scheint man das zu wissen. Denn mehrmals gibt es Zugdurchsagen, in denen darauf hingewiesen wird, dass es sich um einen natürlichen Vorgang handele. Es finde ein Vegetationswechsel statt, und zu den Geflogenheiten des Nationalparks zähle es, dass man die Natur machen lasse.
Aber dass der Wald so aussieht, wie er aussieht, muss ja auch einen Grund haben. Und es sind nur die Stürme, die ganze Areale kahl gemacht haben, es sind eben auch und gerade die riesigen und vielen Flächen mit kranken und toten Bäumen.
Es ist eine Fahrt, die sehr nachdenklich und traurig macht. Und ganz sicher haben die meisten Touristen, die auf dem Weg zum Brocken sind, damit nicht gerechnet.

Im Bahnhof Drei-Annen-Hohne gibt es für Bahnfans ein echtes Spektakel. Dort begegnen sich nämlich gleich drei Züge. Die Züge zum Brocken und nach Wernigerode, aber auch der Zug der Herzquerbahn. Nacheinander verlassen sie mit ihren Dampfloks tutend den Bahnhof.
Im Bahnhof Schierke begegnen sich die Züge ebenfalls. Und lustigerweise steht neben uns ein Zug mit einer Reklame für Schierker Feuerstein, den Schnaps. Und fällt der Blick hinter den Zug, kann man eben diesen Feuerstein im Original sehen.

Kommt man auf dem Brocken an, muss man sich erst mal eine Jacke überziehen, denn natürlich ist es in mehr als 1100 Metern Höhe kühler als unten. Ich habe eine knappe Stunde Aufenthalt, bevor der nächste Zug zurückfährt.
Auf dem Brocken steht die große Sendeantenne, es gibt eine kleine Kneipe, und man kann dort auch übernachten. Vor allem kann man aber den Blick in die Gegend schweifen lassen, wenn das Wetter mitspielt.
Der Brocken wird übrigens auch Blocksberg genannt – Bibi und Kartoffelbrei habe ich allerdings nicht sehen können…

Man kann übrigens auch zu Fuß auf den Brocken laufen – ich sag das mal so der Vollständigkeit halber, für mich käme das, nun ja, nicht wirklich in Frage. Auch Radler waren gerade dabei, sich auf den Weg nach unten zu machen. Ich zog es vor, wieder den Zug zu nehmen…

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Radtour (42): Vom Lehnitzsee zum Grabowsee

Donnerstag, den 27. Mai 2021
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(41) -> 30.4.2021

Oranienburg hat ja wirklich sehr schöne Radfahrstrecken. Und viel Wasser. Mehr als manche Leute denken. Eine der bekanntesten Strecken führt entlang des Oder-Havel-Kanals.
Besonders schön ist es am Lehnitzsee. Ausgehend von der Badewiese führt der befestigte Weg durch ein Waldstück. Herrlich schattig. An einigen Stellen stehen Tafeln, auf denen Informationen zum Weg und zur näheren Umgebung stehen. Welche Tiere dort sind oder auch welche Pflanzen. Es gibt auch immer wieder Stellen, an denen man kleine Pausen einlegen kann.

Um hoch zur Bundesstraße zu kommen, muss man einen kleinen Berg erklimmen. Aber mit der Gangschaltung sollte das zu schaffen sein. Zumindest ab dem frühen Abend kann man die Bernauer Straße, die B273, auch ganz gut überqueren, dann ist nicht mehr so viel Verkehr.

Der Weg, nun asphaltiert, führt dann an der Lehnitzschleuse vorbei. Wenn man Glück hat, kann man dann auch noch beobachten, wie dort ein Schiff geschleust wird. Es gibt dort auch immer wieder kleine Rastplätze, Bänke und an der Schleuse auch die Wiese zum Hinsetzen. Der Weg ist Teil des Fernradweges Berlin-Kopenhagen.
Wir fahren durch die Klinkerhafenbrücke. Früher führte dort drüber die Bahnstrecke zwischen Sachsenhausen und Schmachtenhagen entlang – lange her. Schade, dass sie nicht reaktiviert wird. Denn dadurch wären Wensickendorf und Schmachtenhagen besser angebunden, und es gäbe einen Ringverkehr oder eine Zweitstrecke über Basdorf künftig nach Gesundbrunnen.

Dann beginnt der idyllische Teil des Weges am Oder-Havel-Kanal. Es herrschte Stille, bis auf das Radgeräusch und das der Entgegenkommenden. Ab und sitzen Angler am Wasser.
Der Weg führt bis Friedrichsthal. Man macht einen Schlenker rauf zur Grabowseebrücke, um den selbigen dort zu erreichen. Die nächste Wasseridylle.

-> Die Tour in KeineWochenShow #228 auf Youtube

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