aRTikel

Thermentest (1): Mit der Nudel übers Solewasser

Sonntag, den 7. November 2010
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Brandenburg: Salzbecken ist die Attraktion in der Steintherme

MAZ, 6.11.2010

Winterzeit ist Thermenzeit. Bei Wind und Wetter tun Sauna und Sole besonders gut. In dieser Serie testen wir die märkischen Thermen. Teil 1: Steintherme, Bad Belzig.

Der böse Benjamin. Den kennen sie in der Bad Belziger Steintherme fast alle. Benjamins Aufgüsse sind berüchtigt. Gaaaanz langsam lässt er das Wasser auf die heißen Steine laufen. Schon der erste Aufguss ist heiß. Der Zweite noch heißer, der dritte ist eine Qual. Andererseits: Genau so muss ein Aufguss sein.
Wer die Steintherme in Belzig … Entschuldigung, Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) besucht, kann eigentlich nichts falsch machen. Ob Whirlpool oder Solebecken, Sauna oder einfach nur auf der Liege dösen – alles, was das Wellnessherz begehrt.

Der Whirlpool in der Badwelt ist sehr begehrt bei den Besuchern in Bad Belzig. Kein Wunder, so gemütlich und warm ist wahrscheinlich kaum ein anderer Platz in der Therme. Im Raum nebenan ist das Solebecken im Lichtklangraum. Dort kann sich jeder auf dem Wasser treiben lassen. Der eine oder andere wird dabei auch an der Nudel spielen, wobei damit natürlich die Schwimmhilfe gemeint ist. Schade nur, dass die Musik, die unter Wasser zu hören ist, auch den Raum selber beschallt. Besonders Klavierklimpermusik nervt eher, als dass sie entspannt. Schöner wären sphärische Klänge.

In der Sauna kennt man sich: Fremde werden in den Hitzekabinen freundlich begrüßt. Die Vielfalt im Saunabereich ist groß. Wer es nicht ganz so heiß mag, kommt ebenso zum Zuge wie die Freunde der 95-Grad-Hitze. Die Bänke in den Saunen sind schön breit, da ist ordentlich Platz vorhanden. Sehr angenehm ist das Kräuterdampfbad. Schade nur, dass der Vorraum zur finnischen Sauna so steril wirkt.

Seltsamerweise unterscheiden sich die gastronomischen Angebote in Bade- und Saunawelt. In der Badewelt ließ sich hinterm Tresen erst nach langer Wartezeit jemand blicken. Der kleine Salatteller kostet 4 Euro, das ist nicht wenig. Ansonsten: Ofenkartoffeln, Schweinefleisch, Fisch, Pommes, Reis – und die obligatorische Currywurst. Das gewisse Etwas fehlt. An der Getränkezapfanlage war mehr ausverkauft als im Angebot. Die Speisekarte im Saunabereich ist sehr viel edler. Sehr lecker ist dort die Paprikacremesuppe, auch das Möhrencurry sah toll aus. Wer mag, kann einen Mangolassi dazu trinken.

Beim Testbesuch war die Therme nicht sehr voll, insofern war alles recht sauber. Im Umkleidebereich scheint öfter durchgefegt zu werden, in der Dusche waren einige leicht schmutzige Stellen zu sehen, da war es gut, die Badelatschen an den Füßen zu haben. Bade- und Saunawelt machen einen sauberen Eindruck. Aber: In den Schwimmbecken sind rund um die Düsen braune Stellen zu sehen – das macht keinen besonders gepflegten Eindruck.

Der Erholungswert ist hoch. Besonders im Solebecken, auf dem Wasser treibend, kann die Seele baumeln. Aber auch in den anderen Bereichen ist es ruhig und angenehm.
Erfreulicherweise muss in der Therme nichts mit Bargeld bezahlt werden – warum aber bei den Schränken in der Badewelt plötzlich ein Eurostück benötigt wird, ist unklar. Muss der Besucher also doch noch die Brieftasche aus dem Umkleidebereich holen. Auch wäre es günstiger, den kompletten Thermenbesuch am Ende zu zahlen – und nicht anfangs ein Eintritt und am Ende den ganzen Rest.
Parkplätze sind übrigens genügend vorhanden. Am Wochenende jedoch wird’s oft eng. Aber die Bad Belziger Polizei ist sogleich zur Stelle – und verteilt Knöllchen an Falschparker. Großes Kino.


Informationen:
Adresse: Am Kurpark 15, 14806 Bad Belzig, Tel.: 033841/3 88 00, www.steintherme.de
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag, 10 bis 22 Uhr, Freitag und Sonnabend 10 bis 23 Uhr.
Preise: Drei Stunden Sauna- und Badewelt kosten 15 Euro, Tageskarte 20 Euro, Extratarife für Kinder bis acht Jahren.
Angebote: Badewelt mit verschiedenen Sole- und Thermalwasserbecken sowie Lichtklangraum mit Thermalsole. Saunawelt unter anderen mit Dampf- und Biosauna, finnischer Sauna und russischer Banja. Im Medifit-Zentrum gibt es Massagen, Peelings, Packungen und Ayurveda.

Badewelt: 4/5
Saunawelt: 4/5
Gastronomie: 3/5
Sauberkeit: 4/5
Erholungswert: 5/5

RTelenovela

Bad Belzigs böser Benjamin

Samstag, den 9. Oktober 2010
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Belzig… Entschuldigung, Bad Belzig machte heute den Auftakt für meine Brandenburger Thermentour. Bis Mitte Dezember werde ich alle neun Themen in der Mark besuchen – von Bad Belzig bis Templin – und sie bewerten. Natürlich nicht als Privatvergnügen, voraussichtlich ab 6. November dann jede Woche in Brandenburgs bester Tageszeitung.

Und in der Therme in Bad Belzig kann man eigentlich nichts falsch machen. Da ist das tolle Solebecken, auf dem man entlang treiben kann und mit der Nudel gespielt. Außerdem ein toller Liege-Whirlpool und diverse Saunen.

Alles war gut – bis ich den bösen Benjamin kennenlernte. Eigentlich sieht der Benjamin gar nicht böse aus. Aber er hat Macht. Benjamin macht die Aufgüsse in Bad Belzig. Er ist der jüngste Aufgussmann, den ich je gesehen habe. Nicht sehr viel älter als 20.
Gaaaaanz langsam ließ er das Wasser auf die heißen Steine laufen. Gaaaaanz laaaaangsam. Immer mit der Ruhe. Schon der erste Aufguss war heiß. Verdammt heiß. Der Mann, der neben mir saß, meinte zu mir, wenn es zu heiß würde, könnte ich mich ja eine Bank tiefer setzen. Ich antwortete, dass ich das gewöhnt sei, es hier aber doch zur Sache gehe. Daraufhin erklärte mir mein Saunasitznachbar, dass das der Benjamin sei. Und sie nennen ihn den bösen Benjamin, weil seine Aufgüsse berüchtigt seien.
Und, ja, es ging an die Substanz. Der zweite Aufguss, und der böse Benjamin ließ wieder gaaaanz laaaangsam das Wasser auf die Steine laufen. Und der dritte Aufguss. Heiß! Kochend heiß!
Als wir alle wieder draußen waren und ich ins kalte Wasser ging, hatte ich so langsam wieder alle Sinne zusammen. Meine Haut hatte rote Flecken. Der böse Benjamin wurde seinem Namen gerecht.

aRTikel

Radikal enteignet

Samstag, den 13. Februar 2010
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Geschichte: Im Jahre 1972 rollte über die DDR eine Verstaatlichungswelle / Zwei Handwerker erzählen

MAZ, 13.2.2010

Die Stasi-Enthüllungen im Potsdamer Landtag machen Artur Weiß wütend. Die Staatssicherheit machte ihn einst zum Staatsfeind.

BELZIG
Private Unternehmen im Sozialismus. Das passte in der DDR nicht zusammen. Schmiedemeister Artur Weiß aus Belzig brachte dieser Gegenpol mehr als zwei Jahre ins Gefängnis. Ein weiterer Privatunternehmer, der Neuruppiner Tischler Erhard Becker, konnte nach einer Krankheit seine Firma nur durch einen Trick weiterführen.

Insbesondere 1972 wehte für Privatunternehmer in der DDR wieder ein scharfer Wind. Über klein- und mittelständische Betriebe rollte eine Zwangsverstaatlichungswelle. Größere Betriebe waren schon längst volkseigen. „Angeblich kam die entsprechende Forderung von der Moskauer Regierung“, sagt André Steiner, Professor am Zentrum für zeithistorische Forschung in Potsdam. „Aber meine Belege bestätigen das nicht.“ Der Enteignungsprozess war der Versuch, Geld für den Staat zu mobilisieren. Und das offenbar mit allen Mitteln.

Bei Artur Weiß in Belzig (Potsdam-Mittelmark) standen eines Tages drei Herren vor der Tür. „Einer war von der SED-Kreisleitung, einer von der öffentlichen Versorgungswirtschaft und einer höchstwahrscheinlich von der Stasi“, erinnert sich der heute 78-Jährige. „Meine Firma sollte in einer Produktionsgenossenschaft aufgehen.“ Weiß hatte eine gut laufende Schmiede in Belzig, er beschäftigte zwei Gesellen und zwei Lehrlinge. Sein Umsatz betrug etwa 30000 DDR-Mark pro Monat. „Ich habe viel investiert“, so Weiß. „Arbeit und Mühe.“ Er weigerte sich, seine Firma abzugeben, um nur noch Arbeiter im eigenen Betrieb zu sein. „Ich wollte nicht als Knecht für den SED-Staat arbeiten“, sagt er.
Die Herren kamen noch mehrmals, und ihre Methoden wurden rigoroser. Sie denunzierten Weiß bei Geschäftspartnern, die bald absprangen. Sie durchwühlten seine Betriebsbücher. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung. Weiß bekam einen Nachzahlungsbescheid in Höhe von 75000 Mark. Er zahlte und ging dafür an seine finanzielle Substanz. Dabei habe ihm das Belziger Finanzamt immer versichert, alles richtig gemacht zu haben, sagt der Handwerksmeister. Das war aber nicht das Ende der Schikanen. Artur Weiß bekam noch einmal Post: Die Potsdamer Polizei schickte ihm eine Vorladung. „Ich dachte, ich bin in drei Stunden zurück“, erinnert er sich. Daraus wurden zweieinhalb Jahre. Tagelang erfuhr seine Frau nicht, wo ihr Mann abgeblieben war. Weiß kämpft mit den Tränen, wenn er sich daran erinnert.
„Die Schuld zu begleichen ist eine Sache, aber die Sühne ist noch offen.“ Das waren die Worte, die er während des Verhöres gesagt bekommen hatte. „In mir war nur noch bodenloser Hass“, sagt Artur Weiß. Von ihrem Vorwurf rückten sie aber nicht ab: Widerstand gegen die Staatsgewalt, Verbrechen am Volkseigentum, Volkshetze. Artur Weiß vermutet, dass ihm das einige recht laute Äußerungen in einer Kneipe eingebrockt haben.
Der Handwerksmeister landete in Untersuchungshaft. „Wie ein Stück Vieh wurde ich dort behandelt.“ Das Potsdamer Bezirksgericht verurteilte ihn, auch seinen Meistertitel war er los. Und nicht nur das: „An der Nachricht, dass ich verhaftet und vor Gericht gestellt werden soll, zerbrach fast meine Familie“, erzählt Weiß. Seine damals 20-jährige Tochter wandte sich schriftlich an den Staatsanwalt, griff ihn scharf an. Daraufhin wurde sie dorthin zitiert. „Dort wurde sie gefragt, ob sie auch dahin will, wo ihr Vater schon ist.“ Der 16-jährige Sohn drehte durch und versuchte mit einem Freund einen Grenzdurchbruch. Beide wurden gestellt und zu je einem Jahr Jugendhaft verurteilt.
Erst 1975 kam Artur Weiß frei. Doch seine eigene Firma war Geschichte. Und seine Familie nervlich völlig am Boden.

Der Staat ging bei den Enteignungen radikal vor, sagt der Potsdamer Geschichtsforscher André Steiner. Viel radikaler, als es anfangs vorgesehen war. Ausgenommen von den Aktionen waren nur Bäckereien, Fleischereien und sehr kleine Betriebe von Handwerksmeistern.

Einer von ihnen war Erhard Becker aus Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin). „Anfang der 70er hat kaum noch jemand ein Gewerbe bekommen“, sagt der 78-Jährige. Auch er sollte an einer Produktionsgenossenschaft beteiligt werden. Dass er das ablehnte, hatte für ihn und seinen kleinen Betrieb jedoch keine Folgen. Dennoch verlor auch er zu dieser Zeit fast seine Tischlerei.
„Ich lag in dem Jahr mehrere Monate im Krankenhaus“, erzählt Becker. „Meine Frau meldete die Firma ab.“ Als er im Januar 1973 weiterarbeiten wollte, durfte er zunächst nicht. „Es hieß: Eine Wiederanmeldung ist nicht möglich“, erinnert sich der Rentner. Er ließ Beziehungen spielen. „Wir mussten tricksen“, sagt Becker und lächelt. Erst nachdem die Akte mit der Abmeldung über Umwege vernichtet worden war, konnte Becker seine Arbeit fortsetzen. Als Einmannbetrieb hatte er dann kaum noch Probleme.

Bis Artur Weiß in Belzig wieder selbst eine Firma gründete, vergingen nach der Zeit im Gefängnis mehr als 15 Jahre. Bis dahin arbeitete er als Schlosser in einem volkseigenen Betrieb (VEB). Erst nach der Wende machte er sich wieder selbstständig. „Ich konnte wieder frei atmen“, sagt er. Er wurde voll rehabilitiert. Weiß erfuhr, dass er sogar nach DDR-Recht nicht hätte verurteilt – und schon gar nicht so behandelt werden dürfen. „Das war eine echte Genugtuung für mich“, sagt er. Inzwischen kennt er auch seine Stasi-Akte.
Die Geschichte wühlt ihn immer noch auf, und die jüngsten Stasi-Enthüllungen im Potsdamer Landtag machen es nicht besser. „Ministerpräsident Platzeck hat die Staatssicherheit salonfähig gemacht“, so Weiß. Er betitelt sie heute noch als seine Peiniger und bezeichnet sich als Stasi-Opfer. Artur Weiß ist wütend über das rot-rote Bündnis, auch fast 40 Jahre nach seiner Zeit im Knast.

RTelenovela

Da hab ich dem Typen einfach mal an die Nudel gefasst

Sonntag, den 24. Januar 2010
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Okay, besser wird’s nicht. Die Überschrift dieses Beitrages ist definitiv bereits der Höhepunkt des selbigen gewesen.
In diesem Text geht es um die Steintherme in Belzig. Wenn man erst mal einen Parkplatz gefunden hat – das kann manchmal dauern, und Falschenparken ist nicht zu empfehlen, weil die Polizei genau weiß, wo sie Knöllchen verteilen kann – kann man dort ganz schöne Stunden verbringen.

Und das Beste ist der Lichtklangraum. Ein leicht abgedunkelter Raum, in dem Entspannungsmusik läuft. Dazu ein großes Becken mit salzigem Wasser. Die Sole dort ist so dermaßen heilend, dass Belzig überlegt, sich in Bad Belzig umzubenennen. Viel Glück dabei.
Aber toll ist es trotzdem. Sich einfach treiben lassen. Den Rücken und den Po durchdrücken, den Kopf in den Nacken, und los geht’s. Unter Wasser ist die Entspannungsmusik ebenfalls zu hören. Wenn man nicht gerade mit den anderen Badegäste zusammenstößt, lässt es sich da schön wegdösen.
Ich habe das ganz ohne Hilfe hinbekommen, andere können das nicht. Das heißt: Alle anderen können das nicht. Sie brauchen kleine, schmale Schwimmhilfen, die Felix einfach mal als Nudel getauft hat. Wer sich so eine Nudel drunterlegt, gleitet ebenfalls sehr entspannt übers Wasser.

Während wir uns zwischendurch am Beckenrand festhielten, trieb ein junger Mann auf uns zu. Er bekam es nicht mit, seine Augen waren geschlossen. Aber er kam immer näher.
Ich musste ihn leicht an seiner Nudel anstupsen, damit er wieder in eine andere Richtung trieb. Auch das hat er nicht mitbekommen – weder, dass ich einfach mal an seine Nudel gefasst habe, noch den Richtungswechsel. Ist ja gerade noch mal gutgegangen…

RTelenovela

Im Winterwunderland

Sonntag, den 10. Januar 2010
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Na, Mensch. Da ist doch glatt wieder Schnee gefallen. Und dann auch noch mehr als 10 Zentimeter. Das ist ja wirklich unfassbar! Das kennt man ja heutzutage gar nicht mehr. Schnee im Januar! Kein Wunder, dass viele da irgendwie panisch drauf reagieren.
Und ich? Ich mag es. Ich finde den Winter toll. Was auch damit zu tun hat, dass draußen Kälte ist und drinnen Wärme herrscht. im Sommer ist es draußen und drinnen heiß.

Die Aussichten der Meteorologen klangen bedrohlich – und die Medienberichte sind auch dementsprechend ausgefallen. Hamsterkäufte und so. So ein Unsinn.
Und alle hatten es Freitag eilig, noch vor Ankunft von Daisy zu Hause zu sein.

Mein Weg führte mich am Freitag zunächst nach Belzig in den Fläming. Und dort lag schon zu dieser Zeit sehr viel mehr Schnee als hier in Oranienburg. An den Straßenrändern türmte sich bereits die weißen Massen. In den Nebenstraßen der Stadt lag der Schnee zentimeterhoch, und ich fühlte mich wie im Winterurlaub.

Am Abend begann dann das Warten. Im Rahmen meines Jobs hatte ich auch ein Gespräch mit einem Potsdamer Meteorologen, der den Schnee im Brandenburger Norden für den Abend ankündigte. War dann nicht ganz so.
Erst als ich wieder aufstand und aus dem Fenster sah, schneite es. Allerdings lag lange nicht so viel Schnee wie befürchtet. Und Sturm gabs auch nicht, zumindest nicht in der Stadt.

Und wenn man das Auto dann erst mal freigeräumt hat und sich langsam durch die Straßen bewegt, dann stört der Schnee auch gar nicht mehr. Der Verkehr wird entschleunigt, alle fahren langsamer. Die Straßen sind weiß, alles ist weiß. Das Winterwunderland.
Ich mag den Winter, erwähnte ich das schon? Und ich finde, jedes Jahr sollte ein vernünftiger Winter mit ordentlich Schnee kommen.

RTelenovela

Volojahre (40): Potsdam Reloaded

Freitag, den 8. Januar 2010
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(39) -> 23.12.2009

2010 wird mein Potsdam-Jahr. Das komplette zweite Volojahr werde ich in der Landeshauptstadt verbringen.
Und alles ist anders. Ich sitze nun nicht mehr in einem Großraumbüro wie in Neuruppin, sondern in einem Raum für zwei Leute. In dieser Woche allerdings allein, weil mein Kollege Urlaub hat. Und wenn man es gewöhnt ist, mit drei bis vier Leuten im Büro zu sitzen, ist das eine ziemlich radikale Umstellung.
Dafür habe ich jetzt ein Telefon, dass klingelt wie die Dinger in “24″ oder bei “Pastewka”. Hightech – oder so. So ganz bin ich mir jedenfalls noch nicht über sämtliche Funktionen des Dings vertraut…

Und sonst? Ich weiß jetzt, dass Brandenburgs Kommunen wegen der Krise Schulden machen oder an ihre Rücklagen müssen. Das brachte mir auch meinen ersten Leitartikel ein. Auch mit Daisy habe ich mich angefreundet. Die soll nämlich ab morgen Nachmittag Schnee bringen. Ganz viel Schnee. Hoffentlich aber erst, wenn ich aus Belzig zurück bin. Da habe ich morgen einen Termin. Noch besser allerdings wäre es, wenn der schnee kommt, wenn ich am abend zu Hause bin. Daisy, lass dir Zeit!