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Meine kreative Faschingspause

Dienstag, den 12. Februar 2013
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Ein dreifaches Oranienburg – Helau!!
Allerdings muss ich zugeben: Ich bin nicht der größte Faschingsfan, war ich noch nie.

Es muss Mitte der 80er gewesen sein, als ich mich zur Faschingsfeier im Kindergarten heute ist dort das Oranienburger Bürgerzentrum – als Marienkäfer verkleidete.
Aber schon als Kind fand ich verkleiden eher blöd. Es mussten Kostüme sein, die nicht besonders aufwändig sind. Einmal ging ich als Gärtner, da musste ich mir nur eine grüne Schürze überziehen. Ein anderes Mal ging ich als Cowboy.
Ein einziges Mal habe ich eine Büttenrede gehalten, in meiner Schule, 1997. Als Verkleidung musste ein Barrett herhalten, es sollte ein bisschen französisch aussehen. Und die rede habe ich auch nicht selbst geschrieben. Immerhin habe ich diesen Meilenstein irgendwo auf einer alten VHS-Kassette. Sollte ich vielleicht mal wieder rauskramen.

Seitdem ist meine Karriere als Faschingsfan in einer kreativen Pause. Vielleicht überlege ich mir was für 2014. Irgendwie würde es mich ja schon mal reizen, Rosenmontag in Köln zu verbingen. Ein Freund von mir lebt in Baden-Württemberg, und selbst in einem kleinen Ort wie Altlußheim waren heute im Umzug mehr als 100 (!) Wagen unterwegs.
Problem: Dann muss ich mich wohl auch verkleiden. Na ja, mal sehen.

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Federbälle statt Handtaschen

Montag, den 6. August 2012
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Heute wurde ich per Facebook gefragt, ob ich denn eine Handtasche gekauft habe. Habe ich natürlich nicht, warum auch. Aber seit Mario Barth genüsslich von seinen Besuchen mit seiner Freeeeeeundin in Nußloch erzählt hat, hat der Ort einen Ruf weg.

Nun waren wir jedoch nicht in Nußloch, um Handtaschen oder sonst was zu kaufen, sondern um Badminton zu spielen. Ganze acht Plätze gibt es im dortigen Racket-Center.
Es war Teil eines erstaunlich sportlichen Wochenendes: Beim Badminton in Nußloch grandios verloren – mehrmals. Im Erlichsee in Altlußheim ein paar Bahnen geschwommen. Und beim X-Box-Kinect-Spielen vom Tennis bis zum American Football mehr oder weniger Höchstleistungen gezeigt.
Ein paar T-Shirts sind jedenfalls schon durchgeschwitzt…

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Radtour (6): Der Bladerbremser

Sonntag, den 19. Juni 2011
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(5) -> 13.6.2011

Unser Ziel: Vater Rhein. Ich auf dem Fahrrad, meine Begleiter auf Rollerblades. Meine Aufgabe: an Abhängen mit dem Rad der Bremser zu sein, damit die anderen beiden bergab nicht in den nächsten Graben brettern.
In Neulußheim fuhren wir durch eine noch relativ neue Reihenhaussiedlung. Immer wieder erstaunlich zu sehen, wie die Wiesen zugeknallt werden. Kleine Grundstücke, ein Haus drauf und den Nachbarn direkt vor der Nase, weil es platzmäßig für einen Garten drumherum nicht mehr reicht.

Weiter ging’s aus dem Dorf heraus zum Radweg auf dem Rheindamm. Hinter einer Brücke dann auch schon meine erste Bewährungsprobe als Bladerbremser. Die beiden anderen hielten sich hinter mir fest und ich rollte bremsenderweise den Berg runter. Als es aber hinter der Rechtskurve wieder hoch auf den Damm ging, da ging dann gar nicht mehr. Stopp. Absteigen.
Der Rheindamm ist genau da, wofür sein Name steht. Führt der Rhein Hochwasser soll an der Stelle das Wasser gestoppt werden.

Auf dem Damm wehte uns der Wind um die Nase. Links von uns lag der Blausee in Altlußheim. Angesichts des nicht ganz so warmen Wetters – eine Stunde zuvor ging ein kräftiger Regenschauer nieder – war das Freibad leer.
Zwei Kilometer weiter erschienen die beiden riesigen Schornsteine des Atomkraftswerks Phillipsburg. Nur aus einem stieg Rauch auf, weißer Rauch.

Wir erreichten Rheinhausen und somit auch den Rhein selbst, den wir vorher immer nur aus der Ferne erspähen konnten.
Ein interessanter Fluss. Der Rhein hat keine einheitliche Strömung. Am Rand ist ein Strudel, daneben fließt das Wasser langsam, und in der Fahrrinne rauscht es in Höchstgeschwindigkeit vorbei.
In Rheinhausen selbst war Straßenfest. Oder sagen wir mal so: Da standen ein paar Bänke auf der Straße rum, und drei Stände gab’s auch. Bratwurst, Pommes, Cola, und weiter ging’s auf den Weg zurück.

Auf dem Rückweg, an der Brücke bei Altlußheim, dann das ähnliche Spiel. Bergab war ich der Bremser, bergauf musste ich die beiden ziehen. Wir kamen im Dreierpack nur die Hälfte des Berges hoch. Puuuh! Das machen wir nächstes Mal aber besser…

-> Fotos

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Physiotherapeut gesucht

Mittwoch, den 10. Juni 2009
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Ein neuerliches Spritzenfestival blieb mir heute beim Orthopäden glücklicherweise erspart. Heute beließ er es mit Massieren, Kneten und Streckübungen.
Die Sache mit den eigenen Übrungen für die Halswirbelsäule ist mir bisher noch nicht so wirklich geglückt. Was auch daran liegt, dass ich in einem Großraumbüro arbeite, wo es einen seltsamen Eindruck macht, wenn ich da mit Bodenübungen beginnen würde. Zu Hause würde es zwar gehen, aber… nun ja. Zumal man mit diesen Übungen auch erstmal klarkommen muss.

Deshalb muss nun ein Physiotherapeut her. Ich habe jedenfalls ein entsprechendes Rezept bekommen – für sechs Sitzungen, zwei pro Woche. Ich muss diese Übungen erlernen.
Zwar ist klar, dass der wahrscheinlich beste Physio Deutschlands in Altlußheim praktiziert, aber das ist von hier aus viel zu weit. Also kommt nur ein Physio in Oranienburg und Umgebung infrage.
Im Juli, nach meinen München-Ausflügen kann es losgehen. Spannend wird auch, wie bei meinen Arbeitszeiten die Termine zu machen sind. Aber das wird schon.
Eventuelle Bewerbungen sind an dieser Stelle natürlich möglich.