Tagesarchiv für 20. Januar 2022

RTelenovela

Zahnarzt (48): Rohbau

Donnerstag, den 20. Januar 2022
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(47) -> 16.9.2021

Eine Füllung im Backenzahn muss erneuert werden, und die Betäubung ist ein wenig komplizierter. Auch ein Teil der Zunge könnte taub sein. Deshalb wurde die Behandlung meiner diesmal ausnahmsweise auf die Feierabendzeit gelegt.
Rauf auf den Stuhl und Spritzen rein. Und dann warten. Und warten. Ist die Zunge schon taub? Ist sie nicht. Also weiterwarten. Immer noch nicht?
Am Ende wird dann noch mal der Zahn selbst betäubt, da es an einigen Stellen immer noch piekte, wo es nicht hätte pieken sollen.

Und dann ging es los. Es tat nicht weh, aber dieses Geräusch. Dieses laute zirrende Geräusch. Es nahm auch kein Ende.
Als sie fertig war, musste ich mich erst mal kurz entspannen, und ich ließ meine Zunge über den Zahn gleiten – von dem irgendwie nicht mehr so viel übrig blieb. “Fühlt sich an, als würde nur noch der Rohbau stehen”, meinte ich.
Womit ich nicht falsch lag, der Zahnschaden sei größer gewesen als gedacht.
Dementsprechend hat das mit der Füllung auch noch mal eine Weile gedauert, plus schleifen, trocknen und so weiter.
Gut, dass danach Feierabend war…

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RT im Kino

Scream

Donnerstag, den 20. Januar 2022

(4) -> 8.5.2011

Ein schöner Abend für Tara (Jenna Ortega). Jedenfalls bis ihr Telefon klingelt. Das Festnetz. Ein Typ will was von ihr. Scheint zu plaudern, aber dann wird es ernst. Ihre Freundin Amber (Mikey Madison) muss sterben, wenn Tara nicht drei Fragen zu den “Stab”-Horrorfilmen beantworten kann.
Er ist wieder da. Der Mann mit der Maske, der scheinbar wahllos andere Menschen umbringt. 25 Jahre, nachdem es in der kleinen Stadt das erste Mal passiert ist. Nun herrscht wieder große Unruhe in Woodsboro, und auch Gale Weathers (Courteney Cox), Dewey Riley (David Arquette) und Sidney Prescott (Neve Campbell) wissen – sie müssen wieder einschreiten.

Elf Jahre nach Teil 4 und gute 25 Jahre nach Teil 1 gibt es wieder mal einen “Scream”-Aufguss. Und das Lustige ist, dass die Kritik im Grunde genommen genauso ausfällt wie Teil 4.
Wes Craven ist nicht mehr unter uns. Unter der Regie von Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett entstand wieder die übliche Mischung aus Komödie und Parodie und hartem Blutgemetzel.
Das funktioniert auch in Teil 5 – der offiziell nicht so benannt ist – wie vorher auch. Man macht sich ein wenig über sich selbst lustig, führt Meta-Ebenen ein, baut Spannung auf, wen es denn erwischt. Diesmal sind allerdings auch die großen Hauptfiguren aus den älteren Filmen dabei.
Abwechslungsreiche Abendunterhaltung, die weiterhin funktioniert.

-> Trailer auf Youtube

Scream
USA 2021, Regie: Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett
Paramount, 115 Minuten, ab 16
7/10

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