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Rehberge

In Sachen Freiluftkino kenne ich in Berlin vor allem das im Volkspark Friedrichshain. Einmal war ich auch in Kreuzberg. Völlig unterm Radar lief immer das Freiluftkino Rehberge. Und ich weiß gar nicht, warum.

Am Freitag war ich dort, weil ich einen bestimmten Film sehen wollte, der dort lief. Ich war also weniger wegen des Freiluftkino-Erlebnisses, sondern wegen des Films selbst dort. Und doch war ich überrascht.
Mal abgesehen davon, dass der Weg dorthin von Oranienburg simpel zu erreichen ist, der Volkspark Rehberge liegt an der Grenze zwischen Wedding und Reinickendorf.
Am Parkeingang sind Parkplätze, dann geht es ein paar Schritte durch den Park in Richtung des Kinos. Und was ich dort so gesehen habe, hat mich begeistert. Eine schöne, erstaunlich bergische Parklandschaft, ein kleiner See – ein tolles Naturidyll mitten in der Stadt.

Man läuft nicht weg bis zum Freiluftkino. Das gibt es erst seit 2009. Die Freilichtbühne an sich gibt es schon seit etwa 1935, aber 1998 wurde sie geschlossen und 2008 verkauft. Nun ist sie ein Kino. Umsäumt von Bäumen hat man den Eindruck, man sei mitten im Wald, was ja auch so ist.
Oben gibt es ein kleines Lädchen mit Speisen und Getränken. Es gibt Decken und Sitzunterlagen.
Klar ist der Sitzkomfort im Freiluftkino nicht so groß wie im richtigen Kino, aber das Ambiente ist schon toll.

Die Saison 2021 im Freiluftkino Rehberge endete am Sonntag. Aber 2022 werde ich sicher mal ein Auge auf den Spielplan werfen.

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