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Parkplatz voll, Fähre voll

Normalerweise kenne ich die Strecke von der Heimat in Richtung Stralsund als meist erstaunlich entspannt. Wenn es nicht gerade eine Baustelle gibt, ist eher selten was los. Ganz anders übrigens in der Gegenrichtung, wo es auf der A11 in Berlin schon mal eng wird.

Diesmal aber zeigte sich, wie voll die Strecke ist, vor allem in den Pausen oder Übergängen. Die Blase drückte ein wenig, aber auf der A11 vor dem Kreuz Uckermark – das verkehrsschwächste Autobahnkreuz Deutschlands – gab es laut Beschilderung kein Klo. Was sich beim Vorbeifahren als falsch erwies. Allerdings standen vor dem Klo viele Leute an.
Also stoppte ich auf der A20 auf dem Parkplatz Klockow. Um dort festzustellen, dass selbst vor dem Herrenklo eine Schlange stand. Habe ich so auf den Parkplätzen an der A20 noch nie erlebt.
Ich fuhr weiter – und beschloss durchzuhalten bis zur Raststätte Demminer Land.

Und auch mit der Fähre von Stahlbrode nach Glewitz auf Rügen hatte ich bisher selten Zeitprobleme. Dass ich mal lange anstehen und warten musste, ist lange her. Denn eigentlich scheint bei vielen Leuten die Fähre ein wenig unter dem Radar zu laufen.
Aber auch das war diesmal anders. Vor der Fähre in Stahlbrode war Stau. Die Schlange reichte weit über das Hafengelände hinaus, und eine Fähre reichte nicht aus, um alle Autos aufzunehmen. Und dann dauert es 20 Minuten, bis die zweite Fähre fährt, die dort unterwegs ist.
Und auch als ich es auf die Fähre schaffte, war sie bis auf den letzten Platz gefüllt, und hinten war zu sehen, dass immer noch Stau herrschte. Es war für die Fährleute also ordentlich was zu tun.
Und als die Fähre ablegte, steuerten wir nach anderthalb Jahren endlich mal wieder auf Rügen zu.

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