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Stolpe

Eigentlich dachte ich, so ziemlich jeden Winkel im Süden meines Heimat-Landkreises zumindest schon mal gesehen zu haben. Doch da sollte ich mich getäuscht haben.
Durch den Hohen Neuendorfer Ortsteil Stolpe fährt man normalerweise nur durch. Die Landesstraße verbindet dort Hennigsdorf, die A111 und Hohen Neuendorf. Durch Stolpe ist man da recht schnell durch. Es gibt eine Ampelkreuzung, von der links und rechts eine Straße abgeht, dann ist man auch schon wieder raus.
Und scheinbar bin ich in Stolpe entweder schon ewig nicht mehr oder noch nie abgebogen.

Es gibt einen alten und einen neuen Teil von Stolpe. Der alte Teil besteht aus einer Kopfsteinpflasterstraße, rechts und links stehen alte Häuser. Es gibt Gaststätten, einen Spielplatz, ein Bürgerhaus. Ein typisches Ein-Straßen-Dorf, auch wenn ein weitere Abzweigungen gibt.
Völlig im Kontrast dazu die andere Seite von Stolpe. Fährt man über die Landesstraße gelangt man auf die Neue Dorfstraße. Und was man da zu sehen bekommt, ist beeindruckend. Denn das scheint die Villen-Gegend zu sein. Riesige Häuser in Reih und Glied. Einige sind vermutlich Mehrfamilienhäuser, dennoch sieht hier alles relativ protzig aus. Ganz am Ende ist ein Golfplatz, was natürlich auch dazu passt.

Stolpe sind eigentlich zwei Dörfer, die auf den ersten Blick überhaupt nicht zueinander passen. Auf den zweiten vermutlich auch nicht.

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