Monatsarchiv für April 2021

RT liest

Steffen Kopetzky: Monschau

Freitag, den 30. April 2021

Es scheint das richtige Buch zur richtigen Zeit zu sein – wenn man denn auch in einem Roman lesen will, was uns so ähnlich gerade widerfährt.

1962 in der Eifel. Im Landkreis Monschau sind die Pocken ausgebrochen. Reisende haben sie eingeschleppt, nun breiten sie sich aus. Der Mediziner Nikolaos Spyridakis macht sich auf, um dort einzugreifen – und um zu versuchen, die Krankheit einzudämmen.
Es ist Karneval, und Lust auf eine Quarantäne-Situation hat niemand. Aber nicht nur der Karneval wird zum Problem. In Monschau befindet sich eine der wichtigsten und größten Fabriken der Region. Der Erkrankte arbeitet dort und hat sich auch dort aufgehalten. Muss die Fabrik vorübergehend geschlossen werden?
Der Widerstand gegen die Maßnahmen ist groß.
Nikolaos lernt unterdessen Vera Rither kennen. Der Arzt und die reiche Frau entdecken große Zuneigung und schließlich die Liebe. Aber so einfach ist auch das alles nicht.

Mit “Monschau” legt der Autor Steffen Kopetzky eine an sich interessante Geschichte vor. Denn gerade in Zeiten des Coronavirus ist diese Story ein spannendes Gleichnis. Die Pocken sind extrem ansteckend. Die Eindämmungsmaßnahmen erinnern sehr an die Maßnahmen, die auch gegen das Coronavirus ergriffen worden sind.
Allerdings scheint Kopetzky allein diese Story nicht genug zu finden, denn plötzlich schwenkt der Roman vollkommen um. Während sich die ersten Kapitel auf recht spannende Weise um die Ausbreitung der Krankheit drehen, wird scheinbar von einer Seite zur nächsten umgeknippst, und plötzlich geht es um den Arzt und die Liebesgeschichte. Viele Seiten lang kommen die Pocken plötzlich nicht mehr vor.
Und leider ist die Liebesgeschichte im Vergleich zur Pocken-Story sehr langweilig. Angesichts des eigentlich so aufregenden Plots ist die Liebelei regelrecht ernüchternd.
Fast möchte man von Etikettenschwindel sprechen, wenn der Rowohlt-Verlag die Pocken-Geschichte so hochspielt, die aber in Wirklichkeit irgendwann eher zur Randstory wird.
Schade. Großes Potenzial verschenkt.

Steffen Kopetzky: Monschau
Rowohlt Berlin, 351 Seiten
4/10

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RTelenovela

Radtour (41): Längere Havelpromenade

Freitag, den 30. April 2021
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(40) -> 20.5.2020

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, als ich mit dem Fahrrad an der Oranienburger Havel unterwegs war und mir auffiel, dass die gut ausgebaute Havelpromenade schon recht früh endet.
Nicht, dass ich etwas damit zu tun gehabt hätte, aber nur wenige Monate später begann tatsächlich der Ausbau des Weges, der irgendwann in den 80ern gebaut worden und inzwischen verwittert war.

Der Weg fängt am Oranienburger Hafen hinter dem Schloss an, bislang endete er am Schulhof der Torhorst-Gesamtschule. Dort endet er auch immer noch – vorübergehend. Denn hinter den Stadtwerken fehlt noch ein Teilstück. Man muss einmal drumherum fahren, stößt dann aber schon auf den neuen asphaltierten Weg.
Er ist schön geworden, und man hat beim Bauen auch an die Schienen gedacht, die an drei Stellen über den Weg führen, damit Bootsbesitzer ihre Fuhrwerke vom Grundstück ins Wasser schieben können.
Der Weg führt weiter, auch an der kleinen Badestelle vorbei, an der wir als Jugendliche öfter waren. Kurz vor der Dropebrücke ist der Weg plötzlich unterbrochen. Es gibt einen noch unbefestigten Teil, offenbar gibt es da noch Grundstücksprobleme.
Direkt dahinter geht es über einen breiten Steg – man könnte auch Brücke sagen, über die Feuchtwiese. Hinter der Dropebrücke endet der neue Weg, er ist aber schon so gebaut, dass er weiter zum Oder-Havel-Kanal führen könnte.

Der Weiterbau wäre ein Traum, auch wenn das nicht einfach ist. Bislang gibt es nur einen sehr schmalen Weg, Platz für was Breiteres ist kaum, es sei denn, man rodet und fällt. An der ehemaligen Eisenbahnbrücke müssten sich die Planer echt was einfallen lassen, vermutlich müsste auch da ein Steg her.
Meine Tour führt weiter über den Pfad, ich habe Oranienburg-Süd erreicht. Auf der rechten Seite stehen nun große Mehrfamilienhäuser, und man fragt sich, wer es erlaubt, eine solche Naturidylle so zu zerstören. Aber die gut zahlende Kundschaft wird die Häuser sicherlich schon in Beschlag genommen haben.

Im Idealfall führt der Weg irgendwann bis nach Havelhausen. Aber bis dahin wird wohl noch sehr viel Zeit vergehen.

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RTZapper

Soul

Donnerstag, den 29. April 2021
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MO 26.04.2021 | Disney+

Jazz! Das ist die große Liebe von Joe Gardner. Er ist Musiklehrer, aber sein ganz großer Traum ist es, mal auf einer Bühne zu stehen und zu spielen. New York ist das ideale Pflaster dafür.
Und eines Tages scheint es so weit zu sein: Ein ehemaliger Schüler macht ihm ein Angebot. Joe soll in einen Musikclub kommen. Dort werde ein Pianist gebraucht, der am Abend mit der berühmten Jazzikone Dorothea Williams zu spielen. Er geht zum Vorspiel, und es läuft gut.
Nun braucht er nur noch einen guten Anzug – doch da kommt es zu einem Zwischenfall. Er hat einen schweren Sturz. Ist das das Ende?
Joe kommt in eine Art Zwischenwelt. Dort lernt er “22” kennen, eine Seele, die noch keinen Körper hatte. Joe aber will nur eins: Zurück. Und das Konzert spielen.

“Soul” heißt das neueste Pixar-Werk, das es wegen der Coronapandemie nicht in die Kinos geschafft hat. Stattdessen ist es beim Streamingdienst Disney+ zu sehen.
Es bringt erneut wieder Themen zusammen, über die es sich lohnt, mal nachzudenken. Spielerisch wird über den Tod gesprochen, über die Frage, was denn aus unserer Seele wird, wenn wir sterben – oder auch nicht sterben.
Ebenso wichtig wird aber auch die Freude transportiert, die das Musikmachen erzeugen kann. Nicht zuletzt geht es um Freundschaft und Hoffnungen.
All das ist kurzweilig und macht über weite Strecken Spaß. Die Musikszenen sind toll umgesetzt, Die Geschichte, wie Joe und Kater “22” mit vertauschten Seelen unterwegs sind, ist witzig, wenn natürlich auch nicht sehr neu.
Nicht umsonst gab es für “Soul” den Oscar 2021 für den besten animierten Film.

-> Der Film bei Disney+

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ORA aktuell

Alter Speicher in Oranienburg verkauft

Donnerstag, den 29. April 2021

Der alte Oranienburger Getreidespeicher an der Lehnitzstraße hat einen neuen Besitzer. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sei die Reinvesta Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft spezialisiert auf die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude und die Entwicklung außergewöhnlicher Immobilienprojekte. Das Gebäude solle nun nicht abgerissen werden, stattdessen sollen dort 22 moderne Wohneinheiten entwickelt werden. Auf dem Gelände stehen bereits mehrere Mehrfamilienhäuser, wodurch der Speicher kaum noch wahrnehmbar ist. Dessen Investor wollte den Speicher abreißen.

Für die Erhaltung des Speichers hatten sich viele Menschen in Oranienburg stark gemacht, es gab eine entsprechende Petition, die auch von der Politik und vom Bürgermeister unterstützt worden war.

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ORA aktuell

Coronavirus: Kreismusikschule macht Online-Konzerte

Mittwoch, den 28. April 2021
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Die Kreismusikschule Oberhavel in Oranienburg veranstaltet ihr Frühlingskonzert diesmal online. Wie die Initiatoren am Dienstag der Presse mitteilten, werde es sogar drei Konzerte geben, weil es so viel Material gebe.
Die Konzerte werden am 1., 15. und 22. Mai auf der Seite kms.oberhavel.de veröffentlicht.

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RTZapper

The 93rd Oscars

Mittwoch, den 28. April 2021
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SO 25.04.2021 | 2.00 Uhr (Mo.) | ProSieben

Alles anders! Alles besser! Alles total innovativ!
Was wurde uns nicht alles versprochen für die Oscars 2021?! Regisseur Steven Soderbergh wolle die Oscar-Verleihung, die in Deutschland von ProSieben übertragen wird, ganz besonders inszenieren. „Die Preisverleihung wird sich anfühlen wie ein Film. Es gibt ein übergreifendes Thema, das während der Gala in unterschiedlicher Form ausgedrückt wird“, sagte er vorher.

Nach zehn Minuten muss Soderbergh aber irgendwie vergessen haben, was er versprochen hat. Denn was in der Nacht zu Montag zu sehen war, war die pure Langeweile.

Natürlich hat der Oscar 2021 auch das Pandemie-Problem. Zwei Monate später als sonst fand die Verleihung statt, und wenn man ehrlich sein soll, waren den allermeisten Menschen die allermeisten der nominierten Filme schlicht nicht bekannt. Wegen der Coronakrise sind die Kinos seit Monaten geschlossen, in den USA waren die Lichtspielhäuser nicht so lange dicht, aber große Blockbuster liefen auch dort nicht. Deshalb durften auch Filme auf die Nominierungsliste, die eventuell nur bei den Streamingdiensten zu sehen sind.
Das sind schon mal ganz schlechte Voraussetzungen für einen Quotenerfolg. Und Soderbergh machte ein Desaster draus.

Die Verleihung fand in der Central Station von Los Angeles statt, und in der Vorberichterstattung wies Steven Gätjen darauf hin, dass der normale Bahnhofsbetrieb weiterlaufe – was spannend sein durfte.
Der Beginn machte Hoffnung, denn der wirkte wirklich wie ein Film. Aber eigentlich nur wegen der vielen Einblendungen von Namen und Funktionen, wie es beim Film üblich ist. Die Kamera folgte einer Schauspielerin von draußen durch den Bahnhof zur TV-Location.
Das war es dann aber auch schon mit einer filmischen Umsetzung.

Die Location wirkte nicht wie ein Hauptbahnhof, sondern wie ein altbackenes Café mit runden Sitzbänken und einer kleinen Empore. Hatte ein bisschen was von DDR, da sah es auch so unmodern-trist aus.
Ansonsten passierte schlicht: nichts. Leute redeten. Leute lasen Nominierte vor. Ausschnitte aus den nominierten Filmen sah man in den allermeisten Fällen nicht. Wozu auch, wenn man sowieso keinen der Filme kennt? Deshalb muss man dem Zuschauer auch keinen Eindruck davon geben, was denn da ausgezeichnet wird.
Leute standen irgendwo im Saal rum und sagten was an. Ausgezeichnete hielten mitunter laaaaange Reden, weil es keine Begrenzung mehr gab.

Keine Ahnung, was Steven Soderbergh damit gemeint hat, wenn er eine filmische Umsetzung der Gala meinte. Da ist so manche Pressekonferenz spannender gewesen. An einer Stelle übertraf ProSieben sogar arte: An einer Stelle sprach ein Regisseur auf Koreanisch mit englischen Untertiteln über seine Oscar-Kategorie.
Und was sich Soderbergh dabei dachte, die Kategorie “Bester Film”, den absoluten Höhepunkt, nicht am Ende der Gala zu vergeben, wird auch sein Geheimnis bleiben. Die letzte Kategorie war “Bester Hauptdarsteller”. Anthony Hopkins gewann den Oscar – und war nicht da. Und war auch nicht zugeschaltet. Angeblich hat er verschlafen.
So endete die ödeste Oscar-Verleihung aller Zeiten absolut lapidar: Er ist nicht da, auf Wiedersehen, das war’s.
Mister Soderbergh, das war ja mal gar nichts.

-> Die Show auf Joyn (zeitlich begrenzt)

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RTZapper

#allesdichtmachen

Dienstag, den 27. April 2021
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DO 22.04.2021 | Youtube

Jan-Josef Liefers findet, dass man in den Medien nicht so richtig informiert worden sei. Unterschiedliche Meinungen zum Coronavirus und zu dessen Eindämmung würden nicht gehört. Diskussionen fänden nicht statt. Oder erst seit Neuestem wieder.
Liefers muss in den vergangenen Monaten extrem beschäftigt gewesen sein. Dass er nicht mitbekommt, dass seit Monaten in den Medien rauf und runter diskutiert, ist mindestens bemerkenswert. Dass es Kritik gegenüber der Regierung hagelt, und das nicht erst seit gestern, bekommt man durchaus mit, wenn man das denn will. Liefers irgendwie nicht so.
Stattdessen setzt sich der Schauspieler vor eine Kamera und faselt davon, wie problematisch das mit den Medien sei.

Liefers ist eine der bekanntesten Personen, die am Donnerstagabend erstmals für Furore sorgt.
Es gibt ja so diese Momente, bei denen man auf den Laptop starrt und es nicht glauben kann. Weil man nicht weiß, was da gerade passiert. Und was das alles soll. Und wie das denn jetzt gemeint ist.
53 Schauspielerinnen und Schauspieler beteiligten sich an einer Aktion namens #allesdichtmachen. Am Donnerstagabend erschienen auf Youtube 53 Videos. Es geht allen um Kritik an den Maßnahmen der Bundesregierung. An den chaotischen Regeln. Am gesellschaftlichen Umgang damit.

Jan-Josef Liefers ist der Meinung, in den Medien seien verschiedene Meinungen nicht erbeten und man werde nicht umfassend informiert. Heike Makatsch findet, man müsse eigentlich niemanden mehr in die Wohnung lassen. Ben Münchow sagt, faul sein reiche nicht aus, sondern er habe jetzt auch aufgehört, zu denken. Dietrich Brüggemann will von der Politik, den Polizeistaat von der Leine zu lassen und den Karren vor die Wand zu fahren, um gute Geschichten erzählen zu können. Jörg Bundschuh will die Ausgangssperre, damit noch mehr Ruhe herrsche. Kostja Ullmann löscht alle Handy-Kontakte, um keine Kontakte mehr haben zu müssen. Maxim Mehmet sieht seine Frau und seine Tochter seit einem Jahr nicht mehr, wegen der Kontaktsperre. Meret Becker liest ab, dass sie nicht verstehen kann, wie sie bisher mit den vielen Viren leben konnte. Nadja Uhl hat gelernt zu schweigen, es sei vorbei, nach Wahrheiten zu suchen. Ricky Müller atmet von einer Mülltüte in die andere. Wotan Wilke Möhring faselt was von positiv und negativ und drinnen und draußen. Volker Bruch sprach von der Angst, die man hochhalten müsse.

Der Shitdown begann bereits in der Nacht zum Freitag. Schauspielkollegen wie Elyas M’Barek und Nora Tschirner drückten ihre Verwunderung über die Filme aus. Mit Zynismus komme man nicht weiter.
Im Kreuzfeuer ist vor allem Jan-Josef Liefers. Dem Schauspieler kann es so schlecht nicht gehen, seine Münster-Tatorte werden weiter gedreht, seine Gage nicht nicht klein. Dass er sich in der Medienszene nicht umhöre, erscheint unwahrscheinlich. Wie kommt er dann aber zu solchen Aussagen?
Einige der 53 Videos gehen ohne Weiteres als Satire als überspitzte Darlegung der Situation durch. Aber vor allem die wirklich prominenten Schauspieler irritieren mit ihren Videos: Dass man gar nicht mehr raus solle, ist schlicht Unsinn. Dass Familien getrennt werden, ist hanebüchen. Dass Richy Müller in Papiertüten atmet, ist atemberaubend dämlich. Menschen, die gerade am Beatmungsgerät hängen, werden das interessiert zur Kenntnis nehmen.
Es sind vor allem diese Videos, die verstören, die verwundern, die auch wütend machen.

Liefers besteht auf Satire und Meinungsfreiheit. Alles gut und schön. Aber Fakten sind natürlich besser. Und wer behauptet, dass in den deutschen Medien keine Regierungskritik stattfindet, der lügt.
Viele Stars haben ihre Videos noch am Freitag zurückgezogen. Weg sind sie natürlich nicht, denn das Internet vergisst nichts. Heike Makatsch hat um Entschuldigung gebeten, Richy Müller ebenfalls – der Vergleich mit dem Atmen sei falsch gewesen, sagte er später.

Zu diesem Zeitpunkt war der Jubel unter den Rechtspopulisten und Rechtsextremen schon riesig. AfD, NPD und Querdenker teilten die Videos eifrig und begeistert. Kein Wunder, werden in vielen der Videos doch deren Narrative bestens bedient. Liefers will das nicht einsehen, er könne nicht steuern, wer ihm applaudiere, sagte er in einem Interview mit dem WDR. Liefers regte sich dort auch über die Frage auf, ob er da naiv gewesen sei. Dabei scheint er genau das zu sein: naiv. Denn erstarkt war nach dem Video vor allem die rechte Meinungsecke.

Interessant ist, wie diese Aktion überhaupt zustande gekommen ist: Denn offenbar wussten einige der Promis gar nicht so genau, wer das eigentlich initiiert hat, wer alles mitmacht, was da eigentlich gesagt wird.
Ein Schauspieler, der nicht dabei war, erzählte davon, dass er nicht mitgemacht habe, weil er nicht gewusst habe, worauf das eigentlich hinausgelaufen sei. Es habe kaum Infos gegeben. Wurde da einige der Promis etwa auch ein wenig reingelegt? Aber ist genau das nicht auch naiv? Kann so was solchen Promis wirklich passieren?

Die komplette Corona-Debatte ist heikel. Nicht, weil man nichts diskutieren dürfe. Sondern weil die Stimmung allgemein wacklig ist. Alle sind genervt. Alle. Und das zurecht. Denn momentan passiert viel Murks.
Dann aber anzukommen mit einer solchen Aktion, die voller Zynismus ist und voller Ironie, die viele gar nicht verstehen, das ist vielleicht nicht die beste Idee. Wo es doch bei allem Streit um Solidarität gehen sollte. Und nicht um oft privilegierte Schauspieler, die in einer gemütlichen Wohnung sitzen und dann darüber fabulieren, wie schlecht alles sei. Oder sich lustig machen. Von Leuten wie Müller, Liefers oder Makatsch habe ich da wirklich mehr Grips erwartet.

-> Weitere Hintergründe, auch zu einem der Macher der Aktion auf netzpolitik.org.

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