Bestattungen à la Bernard

DI 02.03.2021 | Netflix

Gerade im Serien-Bereich ist Netflix der wohl beste Streamingdienst in Deutschland. In Sachen Film sieht es dann dort aber schon mau aus. Im Doku-Bereich ist das sehr wechselhaft.

In der 8-teiligen Dokureihe „Bestattungen à la Bernard“ geht es um Ryan Bernards Familienunternehmen. Er bietet dort kostengünstige Bestattungen an.
Das klingt nach einem spannenden Stoff für eine Dokumentation. Denn gerade im Gebiet der Bestattungen gibt es viele spannende Dinge zu entdecken. Neue Formen der Trauerfeier. Bestattungen der neuen Art, spezielle Ideen.

Blöderweise geht es in dieser Serie aber gar nicht. Stattdessen ist „Bestattungen à la Bernard“ eine dieser Trash-Serien, in den sich die Leute ständig streiten. Besonders die Mutter Debbie Bernard, „The Boss“, sagt immer, was sie denkt, und das ist für viele oft nicht schmeichelhaft. Und so pöbeln sich die Familienmitglieder ständig an, weil die eine was macht, was Mama nicht passt. Die andere beschwert sich auch über Mama, und pöbelt sich ebenfalls durch die Serie.

Das ist Billigfernsehen aus den USA, wie ich es auch auf DMAX oder TLC schon immer weiträumig umgehe. Dass es das auch auf Netflix gibt, war mir neu. Aber vermutlich müssen dort auch so viele Sparten wie möglich bedient werden.
Aber mit dieser Art Trash wurde eine Chance vergeben, was wirklich Spannendes zu erzählen.

-> Die Serie und Trailer bei Netflix


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