Tagesarchiv für 3. März 2021

RTZapper

Bestattungen à la Bernard

Mittwoch, den 3. März 2021
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DI 02.03.2021 | Netflix

Gerade im Serien-Bereich ist Netflix der wohl beste Streamingdienst in Deutschland. In Sachen Film sieht es dann dort aber schon mau aus. Im Doku-Bereich ist das sehr wechselhaft.

In der 8-teiligen Dokureihe “Bestattungen à la Bernard” geht es um Ryan Bernards Familienunternehmen. Er bietet dort kostengünstige Bestattungen an.
Das klingt nach einem spannenden Stoff für eine Dokumentation. Denn gerade im Gebiet der Bestattungen gibt es viele spannende Dinge zu entdecken. Neue Formen der Trauerfeier. Bestattungen der neuen Art, spezielle Ideen.

Blöderweise geht es in dieser Serie aber gar nicht. Stattdessen ist “Bestattungen à la Bernard” eine dieser Trash-Serien, in den sich die Leute ständig streiten. Besonders die Mutter Debbie Bernard, “The Boss”, sagt immer, was sie denkt, und das ist für viele oft nicht schmeichelhaft. Und so pöbeln sich die Familienmitglieder ständig an, weil die eine was macht, was Mama nicht passt. Die andere beschwert sich auch über Mama, und pöbelt sich ebenfalls durch die Serie.

Das ist Billigfernsehen aus den USA, wie ich es auch auf DMAX oder TLC schon immer weiträumig umgehe. Dass es das auch auf Netflix gibt, war mir neu. Aber vermutlich müssen dort auch so viele Sparten wie möglich bedient werden.
Aber mit dieser Art Trash wurde eine Chance vergeben, was wirklich Spannendes zu erzählen.

-> Die Serie und Trailer bei Netflix

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RTelenovela

Frisuren-Notstand in Zeiten des Coronavirus

Mittwoch, den 3. März 2021
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Zweieinhalb Monate mussten die Friseure wegen der Eindämmungsverordnung gegen das Coronavirus geschlossen bleiben, seit Montag dürfen wieder Haare geschnitten werden.
Da ich kurz vor der Schließung auch schon länger nicht beim Friseur war, herrschte schon ziemlicher Frisuren-Notstand. Drei Monate ist bei mir normalerweise das höchste der Gefühle.

Und viele aus den verschiedenen Branchen fragen sich nun, warum eigentlich die Friseure öffnen dürfen oder zum Beispiel die Kosmetikstudios nicht. Mal abgesehen davon, dass medizinische Pflege mit Rezept erlaubt ist, finde ich das gar nicht mal soo unlogisch. Gerade ältere Leute können sich nicht selbst die Haare schneiden, und die wachsen nun mal permanent. Wenn da also von Lebenshilfe gesprochen wird, ist da was dran.

Ich bin gar nicht erst davon ausgegangen, bei meinem Stammfriseur gleich einen Termin zu bekommen. Ich war stattdessen bei einem Bekannten eines Bekannten. Dazu fuhr ich nach Berlin-Spandau. Er arbeitet u.a. als mobiler Friseur.
Es seien schwierige Wochen für die Branche gewesen, erzählte er mir, während er mir die Haare schnitt. Und natürlich sei ihm auch aufgefallen, dass trotz Friseur-Schließungen immer wieder Leute mit akkuraten Frisuren unterwegs gewesen. Ich meinte darauf, dass sie ja vielleicht selbst Hand angelegt haben oder notdürftig Freunde dran waren. Dafür sei es zu perfekt gewesen, erzählte er.
Meine Haare sind wieder kurz. Anfang Juni dann wieder…

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