Tagesarchiv für 17. Februar 2021

RTelenovela

Impfzentrum in Zeiten des Coronavirus

Mittwoch, den 17. Februar 2021
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Ja, ich bin noch nicht dran. Dennoch konnte ich am Dienstag das Oranienburger Impfzentrum besuchen, aus beruflichen Gründen.
Bevor man dort rein will, muss man erst mal am Einlasser vorbei – und das geht nur, wenn der Einlasser sagt, dass er uns reinlassen darf.

Das Impfzentrum in Oranienburg befindet sich in einer Sporthalle, in der normalerweise Drittliga-Volleyball gespielt wird. Als wir dann drin stehen, schaue ich mich erst mal um.
Ein bisschen gespenstisch ist das ja schon. Es gibt diesen Ort nur, weil es diese Pandemie gibt. Ohne diesen Ort könnte langer Lockdown-Stillstand herrschen. Wenn wir hoffentlich irgendwann geimpft sind, dann könnte alles wieder besser werden.
Man läuft durch eine kleine Schleuse und wird dann zu einem der Empfangstische gebeten. Dort muss man vorlegen, was vorzulegen ist. An vielen der Tische sitzen Leute von der Bundeswehr. Die Leute, die zum impfen gekommen sind, sitzen da oft zu zweit. Senioren, viele schon recht alt.
Sie verschwinden dann irgendwann in den Impfkabinen.

Wir gehen in einen Nebenraum. Nach den Fällen der weggeworfenen Impfdosen wird uns erklärt, dass das passiert sei, weil am selben Tag eine ganze Einrichtung ihren Termin abgesagt habe. Und es sei nicht möglich, dass von dort aus bestimmt werde, wer stattdessen geimpft werde, zumal sie nicht einfach so jemanden impfen dürften, wer gerade keine Priorität habe. Stichwort: Du bist noch nicht dran.

Wir laufen in eine der Kabinen, später zum Bereich, wo die Geimpften eine gute Viertelstunde warten, um zu schauen, ob sie alles vertragen. Bis jetzt sei noch kein Fall eingetreten, bei denen Nachwirkungen aufgetreten sein. Gute 45 Minuten würde man sich im Impfzentrum aufhalten, dann sei alles erledigt.

Jetzt bin ich nur noch gespannt, wann denn mein Impftermin dran ist. Angela Merkel sagt, ich habe noch vor dem Herbstanfang einen Termin. Oder irgendwann 2022.

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RTZapper

Rosenmontag in Köln: Der ausgefallenste “Zoch”!

Mittwoch, den 17. Februar 2021
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MO 15.02.2021 | 14.00 Uhr | WDR

Der Zoch in Kölle begann wie immer nach einer kleinen Ansprache. Das ließ sich die Oberbürgermeisterin nicht nehmen. Die Fanfare ertönte, und dann schauten sie alle ganz gespannt. Bald hieß es: “De Zoch kütt!”. Die Feuerwehr war dabei und präsentierte sich. Funkenmariechen tanzten. Natürlich gab es die Umzugswagen, die die aktuellen Themen beleuchten – das Coronavirus durfte da nicht fehlen. Und wie das bei so einem Umzug manchmal ist: Es entsteht ein Loch im Zoch – und deshalb müssen Tanzgruppen ein wenig überbrücken.

Rosenmontag am Rhein 2021. Der große Kölner Umzug. Der WDR überträgt.
Alles wie immer?
In Zeiten des Coronavirus: natürlich nicht! Denn draußen in Köln fiel der Karneval 2021 komplett aus. Keine Umzüge, keine Partys.
Dennoch sorgte der WDR am Rosenmontagnachmittag für Ersatz. Die Jecken vom Festkomitee Kölner Karneval ließen trotzdem einen Umzug stattfinden. Motto: “Nur zesamme sin mer Fastelovend”. Gemeinsam mit dem Hänneschen Puppentheater stellten sie den “ausgefallensten Zoch” zusammen: Es handelte sich um 30 Wagen, die von der Severinstorburg vorbei am historischen Rathaus durch die Kölner Altstadt zogen. Der Umzug als Puppentheater. Natürlich kommentiert wie ein richtiger Umzug.

Natürlich war das kein wirklicher Ersatz. Aber dennoch lustig und sogar rührend. Denn die Macher des Puppentheater achteten auf viele Details und Kleinigkeiten. So begann einer der Fanfaren-Trompeter fürchterlich zu sabbern. Auch die Gegebenheiten eines Umzuges wurden schön ins Bild gesetzt. Dazu noch die Akustik eines jubelnden Publikums am Straßenrand – und fertig war die schöne Illusion.
2022 dann aber hoffentlich so, wie wir es kennen!

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 15. Februar 2022)

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ORA aktuell

Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle in Oranienburg

Mittwoch, den 17. Februar 2021
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In Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt es in Oranienburg zwei weitere Todesfälle. Zuletzt verstarben eine 89-Jährige und ein 86-Jähriger. Das teilte das Gesundheitsamt in Oberhavel am Dienstag mit.

Seit Beginn der Pandemie sind in Oranienburg 1070 Menschen positiv getestet worden. Allerdings ist das Gesundheitsamt nach einer Software-Umstellung nicht mehr in der Lage, aktuelle Fallzahlen bekannt zu geben.

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