Tagesarchiv für 13. Dezember 2020

KeineWochenShow

#206 – Lockdown II: Jetzt erst recht!

Sonntag, den 13. Dezember 2020
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Kommt der Weihnachtslockdown? Was immer wahrscheinlicher wird, ist auch Thema in der aktuellen Ausgabe von KeineWochenShow. Wie könnte dieses Weihnachtsfest aussehen, was erwartet uns da (oder auch nicht?)
Immerhin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Politiker – aber vor allem uns Bürger – geradezu angefleht, härtere Maßnahmen zu ergreifen – die Rede könnte in die Geschichte eingehen, wie so einiges in der schwierigen Zeit.

Wir reden aber auch über die Verlängerung der U5 in Berlin – nach einer Ewigkeit Bauzeit rollt die U-Bahn nun vom Alexanderplatz weiter in Richtung Hauptbahnhof. Auch der Rassismus-Skandal in der Champions-League ist ein Thema.

Corona und Kultur: Im Interview sind diesmal Petra Kleine und Jan Rase aus Groß-Ziethen. Mit ihrer Band Zaazaa können sie im Lockdown nicht auftreten. Von ihnen gibt es auch Live-Musik. Und das Kino? Bilder vom Zoopalast und dem Delphi-Lux in Berlin.
Das und mehr in KeineWochenShow #206 auf Youtube.

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RTelenovela

Beerdigung in Zeiten des Coronavirus

Sonntag, den 13. Dezember 2020
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Die Trauerhalle in Vehlefanz ist sehr klein. Normalerweise passen da auch in normalen Zeiten nicht allzu viele Leute rein, aber doch schon eine gute Gruppe von Menschen.
In Zeiten des Coronavirus ist das anders – da muss die Familie mehr oder weniger alleine trauern. Nur die engsten Familienmitglieder dürfen in den Raum. Die Rede des Trauerredners wird per Lautsprecher nach draußen übertragen.

Es ist der Ortschronist, der an diesem Sonnabendnachmittag zu Grabe getragen wird. Es wären sicherlich noch mehr Leute gekommen, wenn die Beschränkungen und das Virus selbst nicht wären.
Alleine das macht schon traurig: Niemand darf sich anfassen. Kein Händedruck, keine Umarmung. Nur ein Nicken hinter dem Mund- und Nasenschutz. Diese Momente der Trauer und Zuneigung nimmt einem das Virus momentan, und man kann nur hoffen, dass wir das alles bald überwunden haben.

Die Menschen draußen stehen also auf den Wegen vor der Trauerhalle. Schweigend warten sie auf den Beginn der Zeremonie, der sie nur akustisch beiwohnen können. Sie lauschen den Worten des Trauerredners, sie lauschen der Musik. Als der Sarg zum Grab getragen wird, folgen alle der Familie.
Und weil nichts erlaubt und alles geschlossen ist und man die Leute auch nicht nach Hause einladen darf, fällt dann auch der “Leichenschmaus” aus. Das Trauern wird den Menschen momentan sehr schwer gemacht.

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