Tagesarchiv für 26. Oktober 2020

ORA aktuell

Coronavirus: Zweite Welle – mehr Fallzahlen, strengere Regeln

Montag, den 26. Oktober 2020
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Steigende Coronavirus-Fallzahlen: Weil im Landkreis Oberhavel am Sonntag der 7-Tage-Inzidenzwert über die 35er-Marke gestiegen ist und jetzt bei 36,6 liegt, gelten auch in Oranienburg neue Sicherheitsregeln.

An Veranstaltungen dürfen maximal 250 Gäste draußen oder 150 drinnen teilnehmen – laut Umgangsverordnung.
Maximal 15 Personen im privaten Wohnraum oder 25 Personen in öffentlichen oder angemieteten Räumen dürfen an privaten Feiern teilnehmen.
Gaststätten, Kneipen und Bars dürfen zwischen 23 und 6 Uhr keinen Alkohol verkaufen. In Gaststätten muss jetzt Maske getragen werden – außer man sitzt auf dem Platz am Tisch. Dasselbe gilt für Bürogebäude.

Die Regeln gelten bis mindestens 4. November 2020 – oder länger, wenn die Inzidenzzahl nicht unter den 35er-Wert sinkt.

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RT im Kino

Greenland

Montag, den 26. Oktober 2020

Unlängst lief bei zdf neo erst die Sky-Serie “8 Tage”, in der ein Komet auf die Erde zuraste und die Menschen in Aufruhr waren und einige in einen Bunker durften, was aber für Chaos sorgte.
Jetzt läuft im Kino der Endzeitfilm “Greenland”, in dem ein Komet auf die Erde zurast und die Menschen in Aufruhr sind und einige in einen Bunker dürfen, was aber für Chaos sorgt.
Aber egal: Solche Endzeitfilme funktionieren in der Regel immer – so auch hier.

Der Erde droht Ungemach. Ein großer Komet rast auf den Planeten zu. Das Fernsehen überträgt live den Einschlag des ersten kleinen Ausläufers. Das Ding soll ins Meer stürzen, trifft aber Florida und sorgt für eine gewaltige Druckwelle.
John Garrity (Gerard Butler) und seine Frau Allison (Morena Baccarin) geben gerade eine Party, als alle auf den Fernseher starren und die Katastrophe live miterleben – und bei John klingelt das Handy. Die Regierung habe ihn und seine Familie auserwählt. Er soll einen geheimen Bunker aufsuchen.
Doch am Bunker kommt es zu Komplikationen, und die Familie wird auseinandergerissen. Und so langsam wird auch klar, dass der große Komet, wenn er auf der Erde einschlagen wird – in Westeuropa -, für einen Massensterben sorgen wird.

“Greenland” heißt der Film – so viel kann man ja verraten -, weil der Showdown in Grönland stattfindet. Unter der Regie von Ric Roman Waugh entstand ein weiterer Endzeitthriller.
Er zeigt nicht nur, wie sich langsam die große Katastrophe andeutet. Zu sehen ist auch einmal mehr, wie wohl die Menschen auf eine solche Katastrophe reagieren. Hamsterkämpfe, Gewalt, Schusswaffengebrauch, Wahnsinnigkeit. Die Menschheit in der Krise scheint eine Blaupause zu sein. Wobei man sich schon fragt, wofür die Menschen hamstern, wenn doch eh alles vorbei geht.
Abgesehen davon, dass die Regierung die Auserwählten über ihren Bunkerplatz informiert, spielen die Herrschenden in diesem Film erstaunlicherweise keine Rolle. Wie wohl ein Donald Trump auf so eine Katastrophe reagieren würde? Einmal werden politische Entwicklung im Radio erwähnt, ansonsten sind aber die Endzeit-Bilder in den gezeigten Nachrichtensendungen sehr beklemmend.
Auch wenn es mittendrin einige Längen gibt, ist “Greenland” ein spannendes Thrillerdrama, von dem wir hoffen, es nie real erleben zu müssen.

-> Trailer bei Youtube

Greenland
USA 2020, Regie: Ric Roman Waugh
Tobis, 120 Minuten, ab 12
7/10

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RTZapper

Das große Schlagerjubiläum

Montag, den 26. Oktober 2020
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SA 24.10.2020 | 20.15 Uhr | Das Erste

200 Minuten Schwerstarbeit. Für alle.
Das Coronavirus setzt den großen Schlagershows von Florian Silbereisen ordentlich zu. Denn normalerweise finden sie in großen Hallen mit tausenden Menschen statt. Die dann klatschen, jubeln und mitsingen. Das macht einen großen Teil der Stimmung aus. Und die fehlt nun.

“Das große Schlagerjubiläum” am Sonnabendabend im Ersten kam aus einem Studio, vermutlich beim mdr in Leipzig. An der Seite saßen zwar ein paar Leute, aber die gehörten wohl zum Team. Auf ihren Tischen stand je ein Laptop. Auf dem lief entweder ein guter Film, oder sie mussten während der Aufzeichnung noch Büroarbeiten erledigen.
Und sie mussten permanent gut drauf sein. Wenn nur zwei Hände voll Menschen da sind, die man abfilmen kann, dann müssen die auch 200 Minuten verdammt gut drauf sein. Sich rhythmisch bewegen, mit den Armen wedeln, klatschen, lachen – ohne Pause. Hoffentlich sind sie dafür gut bezahlt worden.

Aber auch einige der Gäste durften nicht einfach gehen. Beatrice Egli, die zu Beginn einen Song sang, blieb die ganze Zeit und musste mit Silbereisen tanzen, mitsingen und auch total gut drauf sein.
Ein paar Tänzerinnen und Tänzer sorgten für Bewegung und frische Luft, und mehr an Stimmung war von dieser Show nicht zu erwarten.

Was hier so lustig klingt, ist für das Team ganz sicher eine wirklich Herausforderung gewesen. Wenn aus der großen Schlagerparty eine eher sterile Studioshow wird, dann muss man anderweitig für Stimmung sorgen. Und deshalb musste das Team, mussten die Gäste alles geben – mehr als sonst.

-> Die Sendung in der ARD-Mediathek (bis 23. November 2020)

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