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Masken-Schlendriane in Zeiten des Coronavirus

Im Osten Deutschlands sind die Fallzeiten für das Coronavirus wesentlich niedriger als zum Beispiel in Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Damit das auch so bleibt, gibt es die Maskenpflicht innerhalb von öffentlichen Einrichtungen, in Geschäften, in der der Bahn.

Aber es scheint, dass die niedrigen Fallzahlen auch dafür sorgen, dass die Pandemie nicht mehr ernst genommen wird. Oder dass manche Leute nicht mehr so ganz in Erinnerung haben, wie man denn die Masken zu tragen.
Wie neulich im Edeka-Markt in Oranienburg. Ein älterer Herr kommt mir entgegen. Er hat zwar eine Maske, sie bedeckt aber nur den Mund. Die Nase ist frei. Vielleicht bekommt er Mann Atemnot, vielleicht hat er auch einfach keine Lust, vielleicht ist er auch ein bisschen doof. Einen Mindestabstand hält er jedenfalls auch nicht.
Ein etwas jüngerer Mann hat seine Maske auch nur über den Mund gezogen, eine Frau hat gar keine Maske im Gesicht.

Es besteht zwar eine Maskenpflicht im Laden, aber es scheint sich dort keiner drum zu scheren, mal jemanden darauf hinzuweisen, dass da gerade was nicht stimmt.

Bei McDonalds in Sachsenhausen kommen auch immer mal wieder Leute rein, die ihre Maske, nun ja, vergessen haben. Trotz entsprechender Hinweisschilder stehen sie maskenfrei am Terminal. Merkwürdigerweise wuselt zwar jemand vom Personal herum, um Tische abzuwischen und ein anderer, um die Namensliste ausfüllen zu lassen, aber dass da jemand die Maske nicht trägt, das wird dann doch ignoriert.

Ganz klar, ich bin auch kein Fan der Mund- und Nasenschutzmasken. Aber damit wir trotz Coronavirus unsere Freiheiten genießen wollen, müssen wir sie wohl noch eine Weile ertragen. Und es gibt auch Schlimmeres.
McD
Edeka

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