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Der Garten mitten in der Stadt

Leute, die nur in einer Wohnung leben, wollen immer öfter einen eigenen Garten. Gerade in Zeiten des Coronavirus hätten sie im eigenen Garten herumwerkeln und Zeit verbringen können. Die Betreiber von Schrebergärten merken das jetzt mehr und mehr. War die Warteliste für solche Gärten schon immer recht lang, ist sie jetzt noch viel länger.

Wir sitzen am Rande der City von Hannover. Hier gibt es mehrere Schrebergarten-Kolonien. Eine Straße führt dort rein, man stellt das Auto am Straßenrand ab, und dann geht auf das eingezäunte Gelände der Kolonie. Innerhalb dieses Geländes gibt es diverse Wege, an denen die Gärten liegen.
Dementsprechend ist es in den Gärten herrlich still, man erlebt die pure Idylle.
Allerdings muss, das habe ich mir sagen lassen, in diese Gärten ziemlich viel Zeit investiert werden. Einfach nur faul rumliegen – das ist nicht. Ein gewisser Anteil des Gartens muss aus dem Anbau von Obst- und Gemüse bestehen. Und natürlich müssen auch die Wege, Wiesen und Büsche gepflegt werden.

Wir verbringen den Abend am Grill – und mit vielen Dingen, die aus dem eigenen Garten geerntet worden sind. Zucchini, Salatblätter, Tomaten und noch einiges mehr liegen auf unseren Tellern und in den Schüsseln für unser Abendbrot.
Sitzt man in diesem Garten, entspannt man sofort. Es scheint, als befinde man sich abseits allem Alltagsstress. Setzt man sich aber ins Auto, dauert es nur gute fünf Minuten, und schon ist man in der Innenstadt.

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