Tagesarchiv für 10. August 2020

ORA aktuell

Polizei löst illegale Technoparty in Oranienburger Bunker auf

Montag, den 10. August 2020

Die Polizei löste in der Nacht zum Sonnabend eine Technoparty auf. Sie fand in einem leerstehenden Bunker nahe der Oranienburger Lehnitzschleuse statt. Etwa 100 Personen nahmen daran teil. Im Bunker war umfangreiche Licht- und Musiktechnik aufgestellt, dazu ein Generator.

Wegen der Waldbrandwarnstufe 5, wegen Lärms und wegen der fehlenden Genehmigung wurde die Party beendet. Außerdem gab es Platzverweise.

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RTelenovela

Lesung und Live-Musik in Zeiten des Coronavirus

Montag, den 10. August 2020
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Fünf Monate lang gab es im Kremmener Theater “Tiefste Provinz” keine Veranstaltung mehr. Das Coronavirus und die entsprechenden Regelungen machten das unmöglich.
Und auch jetzt ist es nicht einfach, dort Veranstaltungen durchzuziehen. Etwas mehr als 100 Menschen passen ins Theater. Aber in der momentanen Zeit ist es natürlich nicht möglich, Events mit 100 Leute durchziehen. Stichwort: Abstand halten. Veranstaltungen, die ausverkauft sind, können dort momentan also trotzdem gerade nicht stattfinden, weil ja mehr als die Hälfte der Menschen nicht kommen dürften.

Trotzdem dachten wir uns: Irgendwas müssen wir machen. Ein bisschen Kultur muss einfach wieder möglich sein.
Und so gab es am Sonntag im Theater “Tiefste Provinz” die erste Veranstaltung nach der Coronapause – mit RT Zapper und Maxi.

25 Leute waren wir. Das klingt wenig, aber sehr viel mehr Leute hätten wir auch gar nicht ins Theater lassen dürfen. Denn wegen der 1,50-Meter-Abstandsregel ist es gar nicht so leicht, die Gäste zu platzieren. Wer sitzt daneben, davor, dahinter? In alle Richtungen muss geschaut werden.
Das ist einerseits ein bisschen deprimierend. Andererseits aber eben auch im Sinne der Sicherheit. Und eben auch trotzdem ein Funken Hoffnung nach so langer Theater-Auszeit.

“Hurra, wir leben noch!”, war das Motto – wie das bekannte Milva-Lied. Das Lied steht natürlich ein wenig dafür, dass wir es überstanden haben – bis jetzt jedenfalls. Eine erste Corona-Zwischenbilanz war das Thema meiner Lesung. Ich stellte dafür Texte aus dem März bis Juli zusammen: Fernsehen in Zeiten des Coronavirus. Erlebnisse und Beobachtungen aus der Zeit. Was lief im Fernsehen abseits von Corona. Und weil ja Olympia und Fußball-EM ausgefallen sind, gab es einige Texte über die Sportevents von 2008 bis 2018.

Und damit nicht nur gelesen wird, bat ich die Schwantener Band MAXI, zwischendurch ein paar Lieder zu spielen. MAXI war gerade im Studio und hat erstmals eigene Songs aufgenommen. Die CD erscheint bald, und in Kremmen spielte die Band schon mal einige Songs. Und ganz wunderbare Songs!

Abzüglich der Pause machten wir zwei Stunden lang Programm. Und was besonders toll war: Es musste kein Eintritt gezahlt werden, aber die Leute waren bereit, zu spenden. Und das war ganz großartig!

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ORA aktuell

Vier Stunden Wartezeit an der Turm-Erlebniscity

Montag, den 10. August 2020

Die heißen Temperaturen zieht die Menschen offenbar auch ins Schwimmbad der Oranienburger Turm-Erlebniscity. Wegen der Sicherheitsmaßnahmen rund um das Coronavirus gibt es dort allerdings eine Beschränkung der Besucherzahl.

Am Sonnabend kam es dort deshalb zu immensen Wartezeiten von vier Stunden. Etwa 300 Menschen warteten zeitweise vor dem Turm.

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RTZapper

Die Rik de Lisle Show

Montag, den 10. August 2020
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SA 08.08.2020 | 13.05 Uhr | Berliner Rundfunk 91.4

Der alte Ami, es gibt ihn immer noch. Rik de Lisle ist im Berliner Raum vor allem mit seiner Morgensendung auf RIAS 2 bekannt geworden. Mit seinem US-amerikanischen Slang ist er heute noch unverwechselbar. Und für viele ist er Kult.
Deshalb ist er auch bis heute immer wieder auf Berliner Radiosendern zu hören. Momentan ist er beim Berliner Rundfunk 91.4 so präsent wie schon lange nicht mehr. Nämlich jeden Tag. Montags bis freitags hat er dort eine Vormittagssendung, am Wochenende moderiert er am Nachmittag.

Am Sonnabend lief “Die Rik de Lisle Show” auch wieder am Nachmittag. Aber eigentlich riecht das verdammt nach Etikettenschwindel. Live im Studio zu sein, scheint er jedenfalls nicht. Und falls doch, kann man nicht gerade sagen, dass er so richtig Bock auf das Ganze hat.
Zwischen dem üblichen Gedudel teilte uns am Sonnabendnachmittag nämlich immer wieder die Stationvoice entweder mit, dass man gerade den Berliner Rundfunk 91.4 höre – oder dass “Die Rik de Lisle Show” jetzt auch am Wochenende laufe. Was der nicht gerade auf den Kopf gefallene Hörer ja vielleicht weiß, weil besagte Sendung ja eigentlich gerade läuft. Rik de Lisle allerdings sagt gar nicht so viel. Eine einzige nennenswerte Moderation hat er während der halben Stunde zwischen drei und halb vier. Uhrzeiten ansagen, irgendwelche Radioalltagsmoderation – die kommen nicht von Rik, die gibt es schlicht nicht.

Also, wenn “Die Rik de Lisle Show” nur aus den üblichen Einerlei-Teasern besteht und der Star der Sendung nur einmal zu Wort kommt, diese Moderation aber sehr, nun ja, zeitlos wirkt, dann ist das schlicht nicht meine Vorstellung von gutem Radio.
Nun kann Rik de Lisle natürlich nicht sieben Tage in der Woche wirklich live vorm Mikro stehen, aber dann könnte man an den Wochenenden sich auch etwas ganz anderes einfallen lassen.

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